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# Kommentar zu Channeling "Spiritualität in der heutigen Zeit"

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 91

http://nebadonia.wordpress.com/2014/02/07/asana-mahatari-spiritualitat-in-der-heutigen-zeit/

Ein kurzes Channeling.
Aber interessant.

Was heisst es, seine Spiritualität nicht unter den Scheffel zu halten?

"Seht her ich bin gross, ich leuchte, ich bin dings und dengs? Ihr seid alle Knallköppe?"

Da wird schon klar, den meisten zumindest: dass es das nicht ist.

Nun folgt die peinliche Gegenreaktion in uns, dass wir auch überhaupt nicht den Eindruck erwecken wollen, wir seien etwas besonderes mit der spirituellen Einstellung.
Ja, das ist peinlich, weil es Leid erzeugt, bei einem selbst. Pein.
Im Mittelalter wurde die peinliche Befragung durchgeführt: "Gestehe deine Verbrechen oder ich breche Dir deine Finger."

Kaum entdeckt man die Hybris in der Welt, möchte man sich zurückziehen. Weil wenn jemand merken würde, man hat gewisse Einstellungen usw., lach, dann kriegt man einen übern Deckel.
Krass und extrem ausgedrückt.

Im wesentlichen denke ich, geht es um sowas, was ich zB tue. Ich sage, wie ich zu gewissen Dingen stehe, und der spirituelle Anteil dabei fliesst nur insoweit ein, dass er meine Haltung und Einstellung bedingt.
Doch die Spiritualität bei mir hält sich (momentan) in Grenzen. Ich zehre viel aus früheren Erlebnissen. Das ist also möglich, sehr viel bewusster zu sein und damit auch anders zu wirken.
Wesentlich finde ich die spirituelle Grundhaltung, und da kann man sehr wenig bewusst sein, und die Einstellung ist und bleibt richtig. Das Ziel ist wichtig. Auch wenn man es nie erreichte! Dann ist es Hoffnung, und Hoffnung ist aller Ehren wert, gegenüber der Resignation. "Ich mache meinen Alltag, leckt mich alle, ich leck mich auch selbst".

Das kann zB die Haltung sein, wie man zu Dingen steht, die Karriere oder Ansehen betreffen.
Oder das Lügen. Eine Lüge gegenüber anderen ist nicht so tragisch, wie gegenüber sich selbst.

Spirituell sein, bedeutet für mich zB, eine MIR SELBST GEGENÜBER aufrichtige und lebensbejahende Grundhaltung zu finden, das Leben zu kennen, und von einer kulturell gegenwärtigen Moral unterscheiden zu können. Es bedeutet, den Engeln nahe zu sein. Es bedeutet für mich, die Pflanzenwelt als lebendiges Bewusstsein zu erkennen. Hier zu sein, als einer von vielen, die diesen heiligen Ort würdigen.
Allein darum zu wissen, kann auch schon meinen Blick auf andere Menschen verändern. Mit den Pflanzen verkörpert sich ein Grundelement der Erde, und man lernt , wie man hier auf Erden lieben kann bzw. das Dasein lieben kann. Um mehr geht es nicht. Die Pflanzen tun nichts anderes. Als sich an dem zu erfreuen, was sie tun, und wo sie sind. Da zu sein. "Guck mal, da geht ein Mensch". Und wenn dieser Mensch die Pflanze sieht, und sie würdigt, und liebt, ist es das Grösste für diese heilige Pflanze. Sie sehen uns alle.

Konsum, Karriere, alles recht dünnes Eis für das Leben und das Wesentliche.
Vielleicht versteht man das nur, wenn man selbst irgendwie mit Bäumen gesprochen hat oder mit Engeln. Manchmal glaube ich, dass ich mich anhöre wie ein Spinner. Und gerade das motiviert mich ein wenig zusätzlich, nämlich Zeugnis abzulegen. Dass das alles so von mir gesehen wird, und ich meine Gründe habe.

Was erwartet man davon, Spirituelles auch nach aussen zu tragen? Was?

Genau diese Frage ist ja falsch. Nicht soll man irgendetwas oder einer Vorlage entsprechen. Es ergibt sich einfach, was man spirituell lebt. Und um das zu leben, muss man diese (spirituelle) Einstellung bei behalten-

Und indem man diese Einstellung oder Haltung beibehält, den Widernissen und Massenmeínungen zum Trotz, bewährt man sich in seinem Mut, und seiner Entschlossenheit.
Wohl kann es sinnvoll sein, in gewissen Momenten die Schnauze zu halten.

Wenn man spirituell lebt, bedeutet das die Empfindungsfähigkeit zu erweitern, oder erst mal zu entdecken.
Man erkennt leichter, in welchen Momenten man sich nur verstricken würde, und wo man mit seinem Ausdruck Lebensgeister bei sich und anderen aufrichten kann. Es freut einem, wenn man andere zu ihrem Glück verhilft und sei es nur eine Sekunde in Form eines Grußes. Es gibt Momente, die sind nicht so wichtig, und da kann man sich viel erlauben. So oder so.
Wichtig ist: Man muss sich selbst auch gut fühlen, sonst ist alles falsch! Und die Hälfte ist falsch, wenn sich andere schlecht fühlen durch uns.

Wenn man es recht anstellt, ist die lebensbejahende und auf Liebe getrimmte Haltung immer ein förderlicher Einfluss auf die Umgebung. Geh in den Supermarkt und mache einen guten Witz zu den Leuten in der Schlange oder an der Kasse. Das ist zum Beispiel gelebte Spiritualität, den Leuten Humor oder Angenehmes zu bringen, sei es nur ein Moment. Das Glück wird immer mehr wert geschätzt als alle bösen Blicke.

Nicht zu viel urteilen, sondern die richtigen Urteile suchen - sich dann bewähren: dass man tun und leben kann, was man für wert hält, der Aufmerksamkeit zu schenken .
Weil man es als etwas findet, womit man sterben könnte. Wenn es der letzte Augenblick im Leben ist, würde man ihn theoretisch für alle Ewigkeiten leben wollen?
Soll dieser Augenblick eine Sonne für alle sein? Wir finden es nicht schmackhaft, wenn die Sonne für uns scheint, während wir anderen dafür die Sonne nahmen.

Kennst Du genug Schmerz und Unflat, dann hast Du den Kontrast zu dem, was Dich diesen Schmerz und Unflat empfinden lässt - denn den Schmerz erfährst du nur, weil Du etwas anderes sehnsüchtiger willst. Was nicht Unflat und Schmerz ist, sondern Glück. Durch Nacht zum Tag, durch Nacht zum Licht.

Die Zukunft wird immer deutlicher werden lassen, dass es drauf ankommt, wo wir uns aufhalten, und welche innere Haltung wir an diesen Orten übernehmen. Man wird entdecken, dass zwei Personen mit einer ähnlichen "Empfindungsausrichtung" (oder ähnlicher Haltung) sich einander bestärken.

Eine Mehrheit in der Bevölkerung erkennt ihre Depression nicht und flüchtet vor ihr , statt diese innere Leere aufzulösen.

Immer mehr Menschen erwachen in ihrer lebendigen Lebensfreude, und in ihrer Sinnhaftigkeit, und das wird sich einander bestärken, und irgendwann wird man das ganz deutlich erfahren, wie stark und erbaulich diese Rückkopplungen mit Gleichgesinnten sein können.
Noch ist der Schleier nicht beseitigt, der unsere Wahrnehmung verkleistert. Aber wir sind alle in einer Art Gleichschwingung, die wir eine kollektive Matrix nennen können. Die wird sich ändern, diese Matrix.

Ebenso gibt es einen inneren Antrieb in uns, der uns fragen lässt, ob wir mit den Begebenheiten klar kommen wollen. Wenn die Energien sich zuspitzen werden, dann werden wir eine klare eindeutige Entscheidung (für uns) wollen.

Die (individuelle) spirituelle Haltung durchdringt und transformiert die kollektive Haltung mit neuen Einstellungen.
Allein schon dadurch, dass man diese Einstellungen in sich hat. Aber jede Tat verdoppelt und verdreifacht die Wirkung dieser Einstellung. Nicht wichtig ist so sehr die Tat, als das, was dahinter steht, was sie bewegt hat. Hat was mit Energien zu tun, mit Anfangsimpulsen und astrologischen Synchronizitäten. Unser Wille findet die richtige Zeit, den richtigen Anfangsimpuls.
Ein Fehler ist nicht so schlimm, wie ihn nicht zu bemerken.
Blah und Sülz gibt mir Abendbrot. Hattu Liebe gefunden, egal wo und wozu, dann hattu Kraft des Universums.

Mutig sein, Froh zu sein.
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