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Joeys Filmkritiken (3)

Eintrag von Joey im Blog Joey's blog. Ansichten: 79

Heute will ich einen kleinen Abstecher zu Fernsehserien machen... genau gesagt zu ScienceFiction (SF)-Serien.

Star Trek:

Worum geht's:
Hierbei handelt es sich um ein ganzes Universum zu dem mittlerweile 5 Serien und 10 Kinofilme gedreht wurden. Es geht dabei um die Abenteuer der jeweils betrachteten Mannschaft eines Raumschiffes oder einer Raumstation. Angefangen hat es mit der Enterprise unter Captain Kirk. Später kam das neue Raumschiff Enterprise unter Captain Picard (ein Franzose von einem Engländer gespielt in einer amerikanischen Serie). Kurz hintereinander kamen dann die Raumstation Deep Space 9 und das Raumschiff Voyager auf den Plan. Als letztes gab es wieder ein Raumschiff mit dem Namen Enterprise unter Captain Archer.

Meine Kritik:
Einerseits mag ich Star Trek sehr, andererseits auch nicht. Ich mag die Geschichten. Einige Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und wurden von den Drehbuchautoren wirklich gut gezeichnet. Andere blieben aber ziemlich eindimensional und somit entweder unrealistisch oder uninteressant (und das, obwohl die entsprechenden Schauspieler teilweise brilliant sind). Als Parade-Beispiel sehe ich z.B. Kes auf der Voyager. Eine Figur, die einfach nur edel ist, keinerlei Ecken und Kanten hat und trotz offensichtlicher Aggressionshemmung keine psychischen Probleme hat, ist einfach nur nervig. Richtig gut sind die Serien, wenn sie sich selbst nicht zu ernst nehmen. Unerträglich sind sie, wenn sie eine Philosophie oder eine Moral vermitteln wollen, was leider manchmal vorkommt. Vor allem schlimm ist es, wenn die Moral auch noch arg fragwürdig ist.

Babylon 5
Worum geht's:
Eine Serie, die in einem Universum spielt, welches dem von Star Trek nicht unähnlich ist. Es geht um die Mannschaft der Raumstation Babylon 5, die sich in einen Krieg einmischt, sich von der Erde lossagt, und... viele komplizierte Handlungsstränge im Verlauf der Serie durchlebt.

Meine Kritik:
Best SF-Serie ever! Es wird auch erfrischend mit den Konzepten gut/böse gespielt. Während in der ersten Staffel alle bösen Charaktere schwarze Haare hatten, weichte das immer mehr auf. Sowas wie "nur gut" oder "nur böse" gibt es nicht. Auch mit Molari, der Charakter, der die schlimmsten DInge anrichtet, empfindet man Symphatie und Mitleid... er ist ein Opfer seiner eigenen Machtgier aber kein wirklich böser Charakter. Und ganz am Schluss der Handlung stehen die Vorlonen - eine Alien-Rasse, die die Staffeln davor auch fast "nur gut" waren - ein wenig fragwürdig da... und verschwinden. Es gab zwei Versuche von SpinOff-Serien, die es nicht weit geschafft haben. Crusade schaffte nur eine halbe Staffel; meiner Meinung nach wurde die Mystik in dieser Serie sehr übertrieben und die interessantesten Charaktere (wie z.B. der erste Offizier der Exkalibur) blieben ungerechtfertigterweise im Hintergrund. Die zweite SpinOff-Serie hatte nur einen Pilot-Film, bei dem ich mir selbst nicht sicher bin, ob er mir gefällt... auch hier wird die Mystik sehr übertrieben.

Battestar Galactica
Worum geht's:
Die zwölf Kolonien der Menschheit wurden von den Zylonen angegriffen und zerstört. Die letzten Überlebenden gehen in einer Raumschiffflotte auf die Suche nach der verschollenen 13. Kolonie: Die Erde. Angeführt und Beschützt wird die Flotte durch den Kampfstern (ein grpßes Gefechtsraumschiff) Galactica. Es gibt zwei Serien mit fast der gleichen Handlung: Zum einen gibt es die Originalserie vom Anfang der 70er Jahre. Seit 2004 wird ein Remake gedreht, welches sich weitgehend an die Rahmenhandlung hält (und dessen Charaktere fast ausnahmslos genauso heißen... aber nicht notwendigerweise das gleiche Geschlecht haben wie im Original)

Meine Kritik:
Das Remake gefällt mir besser... in einigen Punkten. Im Remake ist die Stimmung düsterer, während das Original beinahe heiter wirkt. Im Remake wird aber die Paranoia, die zwischen den Menschen wächst, sehr übertrieben, und man wundert sich, warum sie so weit kommen, wie sie kommen, wenn sie sich ständig verdächtigen, Zylonen oder Verräter zu sein. James Olmos als Commander/Admiral Adama zeigt im Remake sein schauspielrisches Talent und spielt in einigen Szenen die anderen Schauspieler an die Wand, um in anderen Szenen bescheiden im Hintergrund zu bleiben.

Nette Nebeninformationen:
Im Remake ist auffällig, dass Bücher, Computerausdrucke und Bildschirme alle achteckig sind. Es geht das Gerücht um, dass die Bühnenbildner die Aufforderung "cut all corners" (was eigentlich "spart an allen Ecken" heißen soll) ein wenig zu wörtlich genommen haben.

Raumpatouille - Die Phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion
Worum geht's:
Die Mannschaft des schnellen Raumkreuzers Orion wird wegen Befehlsverweigerung zum zeitweiligen Patrouillendienst strafversetzt. Ihr Comander, Major Cliff Alaister McLane, ist berühmt und bekannt für seine "Extratouren". Und so kommt es, dass die Orion-Besatzung so ab und zu die Erde retten... in 3/7 Folgen, verrückt gewordene Roboter repariert (2/7 Folgen)

Meine Kritik:
Die Spezial-Effects am Ende der 60er Jahre lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Plastikbecher, Bügeleisen und Riesengoldfische. Und natürlich den Bleistiftanspitzer mit Kurbel nicht vergessen. Für die damalige Zeit ist die Serie beinahe revolutionär. Frauen in führenden Positionen waren in Deutschland am Ende der 60er nicht zu denken. Und auch in vielen anderen hatte die Serie Liebe zum neu erdachten Detail (ich möchte nicht in Discos des Jahres 3000 tanzen). Die Charaktere wurden teilweise gut gezeichnet... es gab auch hier nicht nur edle Menschen. McLane ist z.B. nicht nur der heroische Commander, der natürlich ein ausgemachter Womanizer ist... nein, er ist auch manchmal einfach ein dummer Sturkopf, der froh sein kann, dass ihm so oft widersprochen wird... sonst wäre er längst tod.

Andromeda
Worum geht's:
Dylan Hund, Commander der Andromeda Ascendant friert im Kampfeinsatz am Rande eines schwarzen Loches ein und wird erst 300 Jahre später von Schatzsammlern gerettet. Er findet sich in einem Universum voller Korruption und Krieg wieder, was seinen Idealen völlig zuwider ist. Mit einer notdürftigen Crew will er sein altes Commonwealth der Planeten wieder in Leben rufen.

Meine Kritik: Hunt ist so ein Charakter, wie ich ihn nicht ausstehen kann: Er ist einfach nur edel. Glücklichereise gilt das nicht für den Rest der Crew, die er sich aus Söldnern und Schatzsammlern gebildet hat... zumindest nicht ausschließlich. Irgendwann in der zweiten Staffel habe ich aufgehört, die Serie zu verfolgen...
  • dura
  • Tommy
  • Trixi Maus
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