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Ich sehe also bin ich

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 104

Sehen ist nicht,
mit den Augen etwas festzuhalten.
Man kann das Sehen als einen Vorgang beschreiben, wo wir uns etwas eingeben lassen, wo etwas zustande kommt.

Wir wollen immer alles kontrolieren.
Den Blick auf etwas richten und Dinge wiedererkennen, wir zielen mit unserem Blick, fokussieren. Wollen Erwartungen erfüllt sehen.
Und wiederholen so die ewig gestrige Welt.

Echtes Sehen, wo man auch Energien bald sieht, ist eher ein Geschehen lassen. Ein Sehen des ganzen Raumes, und nicht eines Punktes, auf den unsere Aufmerksamkeit zielt.

Übrigens. Der Blick darf dabei auch nicht unbewussten Stimmungen oder Neigungen folgen. Es kann unbewusste Gefühle oder Launen geben, die wir so im Bauchraum spüren, wo der Blick der Augen dann ein wenig durch den Bauch gelenkt und gerichtet wird.

Aber echtes Sehen würde eher lokalisiert sein durch einen Bereich an der Stirn, dem dritten Auge. Aber das öffnet sich - feinstofflich - erst später. Wenn man genügend Energien befreit und Chakren gereinigt hat.
Echtes Sehen ist eher so etwas, wo es um Präsenzen von Erscheinungen geht, und nicht um konkrete feste Formen (die wir wiederkennen).
Sehen führt schliesslich auch zum Wissen. Dann meldet sich eine Stimme in uns, oder ein stilles Wissen, das uns mitteilt, was wir sehen. Das ist dann wenn es um Energien geht, die wir sehen.

Nun ja, das ist nur ein Versuch über das Sehen. So wie es Don Juan bei Castaneda wohl meint. Ich glaube, dass man das auch mit Meditation beschreiben kann, bei der die Augen offen bleiben.

Wenn die Eindrücke verschwimmen zu neuen Formen, und aus den bisherigen Formen etwas neues sichtbar wird. Diese neue Wirklichkeit ist nicht willkürlich und hat Aussagekraft.
Manchmal kann man dieses Gaffen / Sehen mit einem Blick in den Spiegel erreichen: wenn man sich selbst ins Auge schaut, und wartet, bis die Form des Gesichts sich verändert. Man sieht evtl. eine Fratze, die unser verkümmerten Wesenskern spiegelt, wie er von diversen Einflüssen arg verzerrt wurde. Also bei mir war das so.

Das, was sich da auftut beim "Gaffen" (einem nicht fokussierenden Schauen), ist oft etwas, was mit uns selbst zu tun hat.
Eine Botschaft, ein Omen, oder ein Spiegel für einen Prozess, einen Zustand. Oder wenn man sich im (realen) Spiegel ins eigene Auge schaut und nach einiger Zeit das Gesicht darum sich verändert zu einem Klumpen oder anderem, dann ist es ein Aspekt des Selbst, das man sieht.
Also bei mir ist das so gewesen. In den Spiegel schauen und dann mal gucken was man da sieht. Ich meine, was ich da sehen kann, ist der Wesenskern, die Seele, wie es durch diverse Einflüsse geraten ist.
Kindheit vor allem. Ich weiss nicht, ob man dafür ins linke oder rechte Auge schauen muss. Eines von beiden funktiniert glaue ich besser. Habs lange nicht mehr versucht...

ps:
Jedenfalls mit Denken allein, kann man nicht wirklich prüfen, ob man IST, wie der Philosoph Descartes gemeint hat. Oder wars jemand anderes.

Um zu prüfen, ob man wirklich ist, finde ich das "sehen" viel naheliegender, also das richtige Sehen. Weil das Denken ist irgendwie zu kurz, zu dünnes Eis. Es ist nicht umfassend genug um befriedigend das Sein und dessen Bereiche auszuloten. Denn ohne Sinnes eindrücke wäre das Denken ein Vakuum.
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