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Ich-Gefühl und Willenskraft

Eintrag von AlphaOmega71 im Blog AlphaOmega71's blog. Ansichten: 233

Das Ich-Gefühl entwickelt sich um das zweite Lebensjahr und mit dem Ich-Gefühl beginnt der eigene Wille.
Vorher hat das Baby/Kleinkind nur Bedürfnisse und identifiziert sich über das Ich der Mutter. Und da das Kind mit ihr symbiotisch verbunden ist und über kein eigenes Ich-Gefühl verfügt, wird es über die Mutter "gesteuert".
Mit dem zweiten Lebensjahr, wenn das Ich-Gefühl und damit der eigene Wille langsam erwacht, will das Kind sich selber steuern. Es will seine kleinen Wünsche selber umsetzen. Es beginnt seinen Radius zu vergrößern und entfernt sich von der Mutter, will auch mal alleine spielen. Dabei achtet es natürlich darauf, dass die Mutter immer in der Nähe bleibt. Sie bedeutet Sicherheit (jedenfalls hat die Natur es so vorgesehen; aber manchmal ist das nicht so).
Hat die Mutter Verlustängste aus ihrer eigenen Kindheit in sich abgespeichert, wird sie die Autonomiebewegung, die Eigenständigkeitstendenz ihres Kindes, als bedrohlich erleben. Sie löst ihre alten Verlustängste aus. Also wird sie sich an das Kind klammern und die Eigenständigkeitstendenz mehr oder weniger verhindern.
In dieser sensiblen Zeitphase, wo das Ich noch nicht vollständig entwickelt ist, wirkt sich diese Beschränkung der Autonomie fatal für das Kind aus: Es bleibt abhängig von der Mutter, denn die Ich-Entwicklung verläuft in einem begrenzten Zeitfenster. Ist das Zeitfenster irgendwann abgelaufen, bleibt der emotionale Abhängigkeitsgrad, der dann besteht, weitestgehend bestehen. Fortan entwickelt sich zwar der Intellekt, aber die emotionale Reifeentwicklung, nämlich die AutonomieEntwicklung, ist "abgebrochen". Auf diese Weise entfernen sich Kopf und Bauch voneinander.
Ein schwaches Ich-Gefühl bedeutet schwache Ich-Grenzen zu haben. Man ist leicht durch andere Menschen steuerbar, kann schlecht "Nein" sagen, es fällt schwer, seine eigene Meinung unabhängig von anderen zu äussern ... man bleibt das emotional abhängige Kind.
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