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Homöopathie

Eintrag von Solis im Blog Solis's blog. Ansichten: 769

Hinweis: Der Blog ist in seiner Entstehung begriffen. Ich werde hier nach und nach zusammenfassen, was ich im Forum über Homöopathie schreibe oder was mir dort als erwägenswert erscheint.



I n h a l t

- Vorwort

- Atome versus Empfindung

- Mangelnde Erklärlichkeit

- Natur statt Naturidentisches

- Original und Fälschung

- Mangelnde Diskutierbarkeit

- Atome gibt's real nicht!
Realität und Abstraktion

- Placebo?

- Studien sind seelisch abtötendes Wissenschaftsgeschwätz!

- Dynamisierung statt Moleküle

- Esoterisches



Vorwort
Die Naturheilmedizin gewinnt zwar mehr und mehr an Annerkennung, aber die Verständnisgrundlage dafür, wie was wirkt und warum, kann für gewöhnlich nicht nachvollzogen werden. Dies wird als Grund genommen, dass an ihr deshalb auch nichts sein könne. Eine Wirkung will ihr die moderne Medizin lediglich durch ihre Methode, die hier kurz als Atomismus bezeichnet sein soll, und dem, was sich ihm angegliedert wie Zentral- und Potenzialkräfte, zubilligen. Kann erst hiermit eine Wirkung der Naturheilmedizin dargelegt werden, wird sie nur dadurch von dem, was heute als Naturwissenschaft als Grundlage der modernen Medizin gilt, anerkannt.

Hier soll versucht werden, die Verständnislücke zu schließen.



Atome versus Empfindung

Die Anschauung über Atome und Moleküle ist eine, von der nicht dargelegt wird, wie es zu ihr kommt. Sie wird der Bevölkerung immer wieder als ein feststehendes Resultat präsentiert, bis es droht, dass in ihr lediglich ein Glaube auf Autorität entsteht. So entsteht eine Vorstellung, dass etwas nicht Dargelegtes, dass etwas Behauptetes dennoch wirken solle.

Dieses angebliche Wirken wird in einer Weise dargestellt, als ob es einen universellen Anspruch in sich trüge und ein Widerspruch daher nicht sein könne und auch nicht sein dürfe. Gemessen mit einer Wissenschaft wie die der Homöopathie, stoßen zwei verschiedene Denkweisen aufeinander.

Wie in den TV-Medien bewusst Personen mit gegensätzlichen Ansichten zur Diskussion eingeladen werden, so fällt dem unabhängig Beobachtenden auf, dass Gleiches um das Thema Atom nicht stattfindet. Vielmehr lassen sich ausschließlich Befürwortungen für es in der Weise vorfinden, als ob es die unverbrüchliche und einzige Lehre zur Erklärung und zum Verständnis der Welt und für alles Lebendige wäre. Dem Unabhängigen aber kommt das regelrechte Anhimmeln des Atoms in Verbindung mit der fehlenden Diskussion und als Erklärung für das Lebendige suspekt vor.

Homöopathische Essenzen entsprechen gemäß der Empfindung des Menschen, sofern er nicht dem Glauben auf Autorität der Atombefürwortung folgt, als ein Lebendiges, während eine atomare oder molekulare Vorstellung ihn als eine Erklärung für das Lebendige irritiert, ohne aber es begrifflich erklären zu können.



Mangelnde Erklärlichkeit

Es fehlt nicht nur auf Seiten der Homöopathiebefürworter die Grundlage für eine Begreiflichkeit, sondern auch auf der der Atom- bzw. Molekularbefürworter, denn auch sie wissen nichts Notwendiges über das Atom, um eine Urteilskraft herbeiführen zu können. Das ist nur demjenigen möglich, der vom Fach kommt ist oder dem, der sich eingehender mit den Prinzipien der Vorgehensweise der Atomphysik befasst. Aber wer tut das schon, denn man stellt sich dabei eine Undurchdringlichkeit abstrakten Denkens vor und gibt dann lieber klein nach. Oft recherchieren Journalisten die unmöglichsten Dinge und tragen sie ans Licht der Öffentlichkeit, doch an dieser Stelle wird nichts unternommen, jedenfalls ist mir nichts bekannt und an den Reaktionen anderer sehe ich auf beiden Seiten dasselbe.

Homöopathiebefürworter können ihre Haltung gegen den Atomismus also ebenso wenig erklären, wie die Homöopathiegegner für ihn, weil sie alle nicht wissen, was Atome/Moleküle genau sind, wie die Denkweise ist, mit der auf diese gestoßen wird und welche Reichweite ihre Wirkmöglichkeit bzw. ihre Bedeutung haben.

Damit wird ihnen allen die Möglichkeit erschwert oder gar unmöglich gemacht, begrifflich erfassen zu können, was die Grenzen und was über die Reichweite von Atomen und Molekülen hinausgehen mag. Denn die Fachleute sprechen stets viel über Atomistik, aber sie hüllen darüber den Vorhang des Schweigens, als ob es sich um ein zu hütendes, ja heiliges Geheimnis handeln würde. Damit verstärken sie den bereits gemachten Eindruck, dass Atomares und Molekulares das einzig Existente wäre, und das darüber Behauptete das einzig Wahre sei.
Aber Homöopathiebefürworter empfinden intuitiv, dass es das Lebendige selber ist, das durch Atome und Moleküle nicht erfasst werden kann, welche vielmehr als einer toten Mechanik entsprechend empfunden werden.



Natur statt Naturidentisches

Mit dem Aufkommen der Industrialisierung und dem Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg, entstand eine politische Oppositionshaltung der so genannten 68er-Generation. Sie wollte zurück zu Natur und zum Natürlichen statt Chemie und Mechanik, wenngleich sie der chemischen Anti-Baby-Pille den Vorzug gab. Man begann das, was aus dem chemischen Labor in das soziale Leben trat, als etwas Unnatürliches zu empfinden, z. B. traten chemische Bleichmittel den Einzug an, statt die Wäsche nachts auf die Wiese auf die Bleiche zu legen. Bleichmittel haben den Komfort, nicht auf das Wetter und auf das Scheinen des bleichen Mondes achten zu müssen und können bequem jederzeit verwendet werden. Oder es tauchten naturidentische Vitamine auf, um mit ihnen einen möglichen Vitaminmangel durch die mehr und mehr industriell verarbeiteten Lebensmittel auszugleichen. Die im chemischen Labor entstandenen Vitamine mögen zwar baugleich denen der Natur sein, doch Baugleichheit entspricht empfindungsgemäß nicht einer Naturgleichheit.



Original und Fälschung

Baut man ein berühmtes Gebäude nach, dann trägt der Nachbau nicht dieselbe Bedeutung in sich, wie das Original. In England gibt es aber so genannte Follys, die nicht unbedingt ein Nachbau sein müssen. Man hat während des Imperialzeitalters Originalbauten von ihrem Entstehungsort entfernt, wo sie in der betreffenden Kultur eingebettet gewesen waren, und sie in England aufgestellt. Die fehlende Einbettung ist es, die ein Folly zum Betrügerischen macht, obwohl es ist ein gewisser Prachtbau ist, dem aber der ursprüngliche Sinn fehlt, denn es ist das Seelische der Kultur nicht mitgekommen, sondern nur das Skelett ohne sein Fleisch. Im Imperialismus hatte man wohl die Idee, Äußerlichkeiten anderer Kulturen, bei sich selbst aufzustellen; vielleicht sollten sie dem imperialen Denken ein gutes Stück als Trophäe dienlich sein. In dieser Zeit entstanden auch unsere Zoos. Tiere, die in der lebendigen Seele fremder Länder eingebettet waren, wurden eingefangen und bei uns als prächtige Exoten angeschaut und bewundert.

Es entstand also ein Interesse an der Trennung zwischen bloßer Äußerlichkeit und belebter Natur und Kultur, zwischen Skelett und Fleisch, zwischen Künstlichkeit und Seelenhaftigkeit. In dieser Zeit entstand die Idee des physischen Atoms, doch dem entgegengesetzt gleichsam die Homöopathie.


Mangelnde Diskutierbarkeit

Der bloßen Empfindung, einen Vitamin-Chemo-Cocktail abzulehnen, scheint es zwar an Begrifflichkeit zu fehlen, um den Unterschied von Bau- und Naturgleichheit erklärlich und diskutierbar machen zu können, dennoch sind dem enormen Bedürfnis nachkommend Biobauernhöfe, Biomärkte und schulmedizinische Arztpraxen entstanden, die Naturheilmedizin in ihre Praxis aufnehmen, wobei auch daran sich erkennen lässt, dass Natur eben mehr sein muss als nur ihre mechanische Nachbildung durch die Molekularchemie.

Dem der Bevölkerung dargebotenen Vitamin-Chemo-Cocktail und Vergleichbares scheint also offensichtlich Natur zu fehlen, doch muss dem Begriff der Natur so nachgegangen werden, dass sich der Unterschied zwischen Künstlichkeit und Natürlichkeit bewusst klargemacht werden kann.



Atome gibt’s real nicht!

Ich war Student an einer Universität, wo sich einmal ein einfach wirkender Mann demonstrativ mitten in den Weg, wo die meisten Studenten, Dozenten und Mitarbeiter zwischen zwei Hauptgebäuden pendelten, mit einem riesigen Schild hinstellte. Es war etwa zwei Meter breit und eineinhalb Meter hoch und er hielt es an einem langen Griff in die Höhe, dass es jeder sehen und lesen konnte. Auf dem Schild stand mit protestierenden Worten im Wesentlichen, dass es keine Atome geben würde. Der Mann wurde natürlich angesprochen, die entsetzten Gesichter und Gesprächsfetzen ließen erkennen, dass man ihn davon überzeugen wollte, dass es Atome sehr wohl geben würde, aber er reagierte grundsätzlich auf niemanden. Da standen nun ein einfacher Mann und akademisch Gebildete mit grundverschiedenen Meinungen zusammen. Aber mag manchmal die Einfachheit der Gelehrsamkeit obsiegen.

Als ich den Mann sah, war ich im Kreise meiner Kommilitonen, und auch sie schüttelten über des Mannes Ansicht nur ungläubig den Kopf. Die Hartnäckigkeit seiner Reaktion war es aber, die mich stutzig machte, überlegte, trat auf ihm zu und bestätigte ihm, dass es Atome nicht geben würde.

Ich erklärte ihm, dass ein Unterschied zwischen Realität und Abstraktion gemacht werden müsse, was ich ihm am Beispiel eines Stadtplans erläuterte: Dem Stadtplan fehle die Lebendigkeit der Realität, er verzerre sie, indem er sie auf ein für die Orientierung Wesentliches reduziere. So würden auch die Atome wie der Stadtplan keine Realität widerspiegeln, sondern eine Abstraktion darstellen, die der Wirklichkeit das Lebendige nehme und es verzerre.



Placebo?

Der Placebo-Effekt bezieht sich auf Hoffnungen, die man mit der Einnahme eines Mittels hegt. Und die Hoffnung kann ja durchaus erwünschte Wirkungen herbeiführen. Doch beobachte ich, dass sich auch unbekannte und unerhoffte Wirkungen einstellen können. Diese können durch ein falsch gewähltes Mittel entstehen oder durch die so genannten - nicht erhofften - Erstverschlimmerungen. Auch soll eine Heilung rückwärts beginnen können, wobei Erscheinungen der Erkrankung - unerhofft - rückwärts kurzzeitig durchlaufen werden.



Studien sind seelisch abtötendes Wissenschaftsgeschwätz!

Mit einer Vergleichsstudie wird ja bereits ein wichtiger Unterschied zwischen chemischen und homöopathischen Mitteln angesprochen, denn bei den chemischen mag das weitestgehend so auch funktionieren, weil auf eine Physiologie zurückgegriffen wird, die wir alle weitestgehend gleich haben. Tatsächlich werden zur statistischen Erhebung Menschen in Gruppen aufgeteilt, bei denen aber etwas ist, das nicht mehr eine so große Übereinstimmung hat, wie es bei der Physiologie ist. Es werden Individuen aufgeteilt, die seelisch-geistig individuell sind, worauf es hier aber ankommt, dennoch werden sie nach Vorbild des Physiologischen als gleich angesehen. Während die chemischen Mittel zu ihrer Wirksamkeit größtmögliche Gleichheit voraussetzen und hier statistisch gesehen im Vorteil sind, fällt der Aspekt der Individualität an diesem Punkt jämmerlich durch.

Jene Individualität ist es eben, die eine andere, eine individuelle Angehensweise erfordert und die unter einer anderen Gesetzmäßigkeit steht, die des Individuellen gemäß und entsprechend sehr viel flexibler sein muss. Homöopathie ist vielmehr eine Gesetzmäßigkeit aus der Kunst kommend, sie ist ein schöpferischer Akt, der im Seelisch-Geistigen und in gleicher Weise intim und vertraut zwischen Arzt und Patient stattfindet.

Sieht man den Menschen lediglich als etwas Physiologisches, bei dem Seelisch-Geistiges lediglich eine gewisse Folgeerscheinung der Physiologie sein soll und es daher ihr als unterstellt angesehen wird, so entsteht die Ansicht, alles habe sich ihr und den ihr allein (durchaus zustehenden) statistischen Methoden zu unterwerfen.

Wenn angeblich für jeden Patienten ein individuelles Mittel nach allen Regeln, Erfahrungen und Wissen der Homöopathie ausgesucht werden soll, kann ich mir das gar nicht vorstellen, denn mir zeigt die homöopathische Praxis den sehr oft großen Aufwand, bis ein rechtes Mittel gefunden werden kann.
Die Beteuerung, solch ein Aufwand könne auch ohne Probleme im Rahmen einer solchen Studie getan werden, kann ich mir nicht vorstellen und halte ich daher als unglaubwürdig, denn die Praxis und persönliche Berichte anderer zeigen mir oft, dass ein endlich als richtig empfundenes Mittel sich erst nach genügender Anwendung als ein nicht richtiges erweist.

Personen, deren Schmerzen bei Einnahme eines homöopathischen Mittels verschwunden sind, neigen dazu, den Erfolg jenem Mittel zuzuschreiben. Es kann aber auch passieren, dass Schmerzen von selbst verschwinden, weshalb es keinen Beweis für die Wirksamkeit des Mittels sein muss. Argumentiert man so, ist dies ein Beispiel, wie die heute gängige materialistisch geprägte Wissenschaft mitsamt ihren Vertretern polarisiert, denn es kann ebenso gut sein, dass die Schmerzen durch das Mittel verschwunden sind. Auf diese Weise wird quantifizierend gedacht, wie es bei einem schulmedizinischen Schmerzmittel wäre und auch angemessen wäre, doch es berücksichtigt nicht, dass Homöopathie so eben nicht funktioniert. Sie funktioniert auf anderen Ebenen.

Angenommen, man würde jemanden öffentlich einen unverbesserlichen Vollidioten nennen oder wollte man als Mann wissen, wie es mit einer Frau wäre, mit ihr zusammen zu sein, dann wird nicht Statistik auf den Plan gerufen, sondern die Empfindung. Das sind zwei Hinweise darauf, dass es eben etwas gibt, das nicht durch Statistik erfasst werden kann, sondern nur durch die persönliche intime Empfindung. Wenngleich Vertreter der Statistik solches gemäß ihres Standes auch immer wieder versuchen, so geraten sie damit aber nicht in die Tiefe der Empfindung, sondern nur an ihrer Äußerlichkeit, was von jenen nicht unbedingt zugegeben werden kann.

Was sich heute Wissenschaft nennt, basiert zunächst zwar auf Erfahrung, doch daraus ist etwas entstanden, das menschliche Eigenschaften wie Demut, Empathie, Intuition und Spiritualität außen vorlässt. Zum Beispiel zählt man in einem Gebiet über einen bestimmten Zeitraum hinweg Vögel einer bestimmten Vogelart und kann das Ergebnis zu anderen Zeiten desselben Ortes vergleichen und so gewisse Rückschlüsse etwa über die Population ziehen. Doch geblieben ist lediglich ein zählerisches, rein mathematisch-mechanisches Vorgehen, was sich Statistik nennt.

Ein Beispiel, das ich einmal als Witz kennen gelernt habe, aber es zeigt, wie die Methoden der üblichen Wissenschaft durch ihre Einseitigkeit des mechanisch-statistischen Denkens trügerisch vorgehen:

Auf einem Ast sitzen zehn Spatzen. Es kommt der Jäger vorbei und schießt vier herunter. Wie viele bleiben noch sitzen? Beantwortet man die Frage rein rechnerisch-mechanisch, blieben noch sechs Spatzen sitzen. Doch zeigt dieser Witz, dass es neben der Mechanik noch andere Verhältnisse gibt, die es zu berücksichtigen gilt, denn die verbleibenden Vögel werden durch den Schuss aufgeschreckt und fliegen davon! - Hier regiert nicht die Mechanik, sondern es reagiert die Empfindung des Seelenlebens der Vögel.

Ich bin nicht davon überzeugt, dass Statistik in der Lage ist, die Wirkung der Homöopathie bemessen und rechtens zu einer relevanten Beurteilung einschätzen zu können, da mir ihre Methoden genügend bekannt, so auch ihre Stärken und Schwächen.

Bei der Homöopathie hat man es mit einer hochgradigen Komplexität zu tun, die eine des menschlichen Seelenlebens ist, zu der ein anderer Mensch - hier der Homöopath - nur durch Empfindung, Objektivität, Intuition und Demut Zugang hat, um nur einige notwendige Charaktereigenschaften zu nennen. Schon allein das birgt in sich so viele Möglichkeiten, die Statistik schnell als Fehlerquellen ansehen würde. Statistik ist viel zu starr, um der Beweglichkeit jener Möglichkeiten nachkommen zu können.
Sie verhält sich hier so grob, wie der Jäger mit der Schrotflinte einige Spatzen herunterschießt und dabei gänzlich das Seelenleben missachtet, das die überlebenden Vögel veranlasst, vor Schreck wegzufliegen.

Es müssen aber niemandem die Methoden der Statistik bekannt sein, um so ihre Stärken und Schwächen einschätzen und auf die Homöopathie beziehen zu können. Gerade ihre Unbekanntheit ist es, mit der die Freunde der Statistik ein recht leichtes Spiel haben, Chaos unter den Freunden der Homöopathie entstehen zu lassen und sich damit als gelehrt und besserwissend aufführen zu können.

Es entsteht in der Seele der Freunde der Homöopathie eine Diskrepanz, wobei ihnen in der Regel nicht bekannt ist, was es in ihrer Seele denn eigentlich ist, das als so störend, ja, als verstörend empfunden wird. Es ist ein Angriff auf die Lebendigkeit ihrer Unbefangenheit gegenüber der Idee der Homöopathie, die mechanistische Statistik ihr zu rauben droht. Hingegen berauben sich die Freunde der Statistik ihrer Unbefangenheit, wenn sie meinen, Statistik wäre die Methode zur Einschätzung von etwas, das der Lebendigkeit unterläge.

Nicht also die menschliche Seele soll der Homöopathie mit ihrer unbefangenen Lebendigkeit begegnen, sondern tote Statistik will die Vorfahrt haben, sich ihr aufdrängen und ihr Lebendiges vergewaltigen, beherrschen, unterdrücken und abtöten.

Es geht im Grunde also um ein umfassendes seelisch-lebendiges Verständnis der Geschehen innerhalb der Homöopathie, was das Anfordernis der Umfassenheit kann eine Studie gar nicht erfassen. Das spüren viele Menschen, selbst wenn sie von Studien nicht viel wissen. Andere aber lassen sich von dem Wissenschaftsgeschwätz über Studien, es müsse ja randomisiert und es müsse ja unbedingt doppelt, ja, sogar dreifach verblindet sein, naiv beeindrucken. Wer aber meint, Studien wären geeignet, der hat sich von der notwendigen Umfassenheit noch gar keinen Begriff gemacht und beurteilt, wozu er sich keine Urteilskraft erarbeitet hat.






Dynamisierung statt Moleküle

"Es ist nichts drin", kommt als Dogma aus der Atomistik. Ich jedenfalls glaube nicht an die Existenz von Atomen und Molekülen, sondern diese mögen durch Ergebnisse von Messungen zu einer sinnlichen Darstellung geführt haben, wenn z.B. für die physische Augen sichtbar ein dreidimensionales Molekülgitter vorgeführt wird; ich wüsste auch nicht, wie ein solches im Körper Wirkungen herbeiführen könnte.
Vorstellen kann ich mir aber, dass z.B. durch Bewegungen eine Dynamisierung entstehen kann, wie man sie etwa aus dem Tai Chi kennt. Mit Atomistik komme ich nicht weiter, Dynamisierungen verstehen zu können, es irritiert nur gewaltig. Ich muss stattdessen von anderen Möglichkeiten ausgehen, die unserer Welt gegeben zu sein scheinen und die es zu entdecken gilt. Sehe ich etwa einen Wasserwirbel, so zeigt allein dies physische Bild eine Dynamisierung, daneben darf es noch unsichtbare oder weniger sichtbare Dynamisierungen geben, wenn eine homöopathische Substanz zur dynamischen Steigerung ihrer Potenz z.B. in eine Richtung geschwenkt wird.



Esoterisches
Es besteht in dem, was sich heute üblicherweise Wissenschaft nennt, eine tiefe Eifersucht auf eine Wirklichkeit, die nicht sinnlicher, sondern übersinnlicher Natur ist. Betrachte ich einen Menschen, fühle ich mich in ihn ein, dann offenbart sich mir an seinem sinnlich Äußerlichen ein übersinnlich Innerliches.

Was sich Naturwissenschaft nennt, basiert auf dem Materialismus, um den es hier aber nicht geht. Vertreter des Nat.wissenschaft aber blähen sich weit auf und brüsten sich selbst bei Fächern, die nicht mit Materialismus, sondern mit dem übersinnlich Geistigen zu tun haben. - Hier sehen wir als Esoteriker, wie sehr der Verführer des Materialismus, den die Geheimwissenschaft Ahriman nennt, suggestiv wirkt und seine Arbeit verrichtet, dass der Mensch sich seelisch-geistig nicht weiterentwickeln, sondern im Körperlichen verharren oder gar rückschreiten soll.​
hnoss gefällt das.
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