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Homöopathie

Eintrag von Solis im Blog Solis's blog. Ansichten: 283

Ich werde hier nach und nach zusammenfassen, was ich im Forum über Homöopathie schreibe:


Homöopathie und Urteilskraft

Man verfällt im Guten wie im Schlechten schnell in einen Fatalismus, über etwas zu urteilen, wie es die Homöopathie ist, ohne sich auf beiden Seiten eine rechte Urteilskraft erarbeitet zu haben. So kann durch die allgemeine Lebenserfahrung zu der einfachen Überlegung gekommen werden, dass Homöopathie nur unter bestimmten Umständen wirken könne.
Nun muss man sich aufmachen und sich erkundigen, was der homöopathische Fachbereich über diese Umstände genau aussagt.
Wird hier nicht sorgfältig genug vorgegangen, so folgt daraus die Möglichkeit eines falschen bzw. fahrlässigen Urteils.
Im zweiten Punkt ist man auf eigene Erfahrungen und Experimente angewiesen. Doch ist das meiner Erfahrung nach nicht leicht. Ein nicht wirkendes Mittel kann zum Beispiel zu dem Urteil führen, die gesamte Homöopathie sei unwirksam. Hier können sich schon viele Fehler einschleichen. So kann das Mittel möglicherweise deshalb nicht wirken, weil es nicht sorgsam genug ausgewählt wurde.

Umgekehrt gibt auch jene Fanatisten, die sich nicht sorgfältig über die Reichweite und die Grenzen der Homöopathie erkundigen, die die Ergebnisse der persönlich gemachten Erfahrungen fahrlässig verfälschen, um die Homöopathie unberechtigt glorifizieren zu wollen, weil sie damit schlicht ein Bedürfnis nach fanatischer Glorifizierung befriedigen wollen und sich dazu eines Objektes bedienen, wie die Homöopathie eines ist.


Keine Wirkung durch Fehlen von Molekülen

Ein sehr beliebter Grund, weshalb Homöopathie nicht wirken könne, wird rechnerisch erstellt, indem gesagt wird, durch die stetige Verdünnung könne letztlich kein Molekül mehr vorhanden sein, weshalb eine Wirkung unmöglich sei.
Dieses Argument scheint sehr gewichtig zu wirken, denn keiner hat sie jemals auszuhebeln versucht, soweit ich weiß. Das Argument scheint wie ein großer hypnotischer Bann zu wirken, wodurch nicht versucht wird, einen eventuellen Denkfehler darin zu suchen.


Die Schwierigkeit der Anamnese


Für die Anamnese ist eine gute, also objektive Selbstbeobachtung notwendig. Eine angemessene homöopathische Anamnese dürfte deshalb schwierig bis unmöglich sein, weil der Patient für sich selbst mehr oder weniger blind ist.
In dem Gespräch der Anamnese zwischen Homöopath und Patient muss der Patient sich selbst gegenüber also sehr ehrlich sein, was sich in der Praxis als sehr schwierig herausstellen dürfte. Schon allein bei mir selbst habe ich erst nachträglich festgestellt, wie sehr ich ungenauen Vorstellungen über mich selbst nachgegangen bin, die ich meinem mich fragenden Homöopathen präsentiert habe, welche zu einem falschen Ergebnis und somit zur Empfehlung falscher Präperate geführt haben mussten.
Aus solchen Gründen ist die Homöopathie nicht als unwirksam zu erklären, sondern der Mangel besteht hier in der Ehrlichkeit über sich selbst und der Fähigkeit, über sich selbst ausreichend bewusst zu sein.
hnoss gefällt das.
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