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Homo Wahnsinn - eine allzumenschliche Betrachtung

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 110

Oberste Priorität meines Schreibens ist die Absicht, keine radikalen Trennungen zwischen Menschen zu schaffen. Wovon ich hier rede, ist der Homo Wahnsinn, der kein Gattungsbegriff einer abgeschlossenen Gruppe von Menschen ist. Sondern wir alle können ein Homo Wahnsinn sein.

Das ist alles zu betrachten, wie eine Krankheit. Ein Virus kann nichts dafür ein Virus zu sein, und der Mensch, der von einem Virus befallen ist, kann auch nicht viel dafür, dass es den Virus gibt.

Der Homo Wahnsinn ist nicht menschlich. Nicht seelisch. Er ist wie ein Implantat.

Die Haupteigenschaft ist es, wahnsinnig zu sein. Wähnen, Sinnen, das sind die beiden Worte dieses Begriffes. Die moderne Seelen-Klempnerei hat aus dem Wahnsinn die besonderen Nuancen der Bedeutung des Wahnsinns gestrichen, und sieht nur die höchst eigenmächtigen Erzeugnisse des Verrückten, der meist nur entgegen einer sozialen Norm zu handeln braucht, irgendwie auffällig und nicht berechenbar ist, um als Wahnsinnig zu gelten.
Wenn man die Grundlage des Verständnisses eines jeden Wahnsinnes verlässt, weil man als Homo Wahnsinn diese Betrachtungen über den Wahnsinn ausführt, also im Wahnsinn etwas verstehen will, so ist das in anderen Worten, ganz unverklärt, dann der Fall, wenn man nicht mehr menschlich ist, und statt seiner angeborenen Fähigkeiten, etwas ihm ganz fremdes tut. Lebensfeindlich eingestellt zu sein.
Das verstehen Sie nicht? Warten Sie. Ich hole die Bibel raus. Das Wissen unserer Vorfahren. DIE Vorfahren alter indogermanischer Zeiten, die benahmen sich natürlich! Und haben den Worten einen Stempel aufgedrückt. Sie standen im Leben mehr, als wir heute Verrückte sind. Ich erkläre schon noch, warum wir alle verrückt sind. Es ist vor allem ein Grund, dass wir zuviel im Denken sind, als in der Realität. Unser Bewusstsein und seine Bedürfnisse, des Bewusstseins Verlangen, sind Realität. Viel mehr Realität, als dass es dort drüben eine Würstchenbude gibt. Denn die Würtschenbude interessiert uns nur dann, wenn wir Hunger haben. Sonst sehen wir sie ganz anders. In einem anderen Licht.

Woher kommt das Wähnen, das im Wahnsinn etymologisch steht?
Man schaue hier. Das Wort stammt aus der indogermanischen Wurzel <wen> (das auch in unserem neuhochdeutschen 'gewinnen' steckt). Das hat die Bedeutungen : nach etwas suchen, trachten, wünschen, verlangen, erhoffen, begehren, erwarten, annehmen.

Wenn wir heute an Wahn denken, dann meinen wir, jemand wähnt sich zB in Sicherheit, ist es aber nicht. Wir sagen damit, jemand lebt in einer Lüge. Wir stellen uns demgemäß dahin, und sagen, wir wissen die Wahrheit, und wer dagegen verstößt, muss im Wahnsinn sein.
Man wähnt sich in Sicherheit der Betrachtung, und ist es nicht.
Das machen wir daraus, wenn wir das Verhalten des Menschen betrachten. Wir vergleichen es mit einer Norm!

Es ist völlig widersinnig, so zu tun, als würde sich die Gesundheit an einer Norm messen lassen. Es ist das gesund, was einem Freude macht, was die Gesellschaft intakt hält (also ein von Lüsterei betriebener Verbrecher, mag seine Freude haben, aber ohne Sinnen!). Mit unseren Sinnen, wozu auch ein sechster oder siebter Sinn beinhaltet, können wir eine Betrachtung einholen, über die Konsequenz einer Tat, und sie wird uns deshalb etwas bedeuten, weil wir menschlich und seelisch etwas mit bringen.

Wenn wir heute den Wahnsinn als etwas nehmen, wovon nur die Norm betroffen ist, so brauchen wir lange überlegen, dass es völlig gleich ist, ob etwas der Norm entspricht. Wenn ein Mensch psychisch und emotional gesund ist, wird er die Welt immer mit der Grundlage eines für alle gesunden Strebens verbinden. Mit Norm hat das nur insofern zu tun, wenn wir diese Norm auf die einzelnen Lebewesen beziehen. Aber wir beziehen den Wahnsinn auf eine Norm, die manche Leute aufgestellt haben. Und an ihnen müsste man nun messen, was Wahnsinn ist, und käme vermutlich nicht weiter, als festzustellen, dass sie selbst sich in der Sicherheit ihrer Auffassung und gesunden Lebensweisen wähnen, die dem Wahnsinn entspricht.

Wir kegeln den ganzen Tag unsere Gedanken hin und her. Unser Wollen bezieht sich auf banale und triviale Sicherheitsgurte, mit denen wir durch den Tag kommen wollen. Die Gedanken zielen nicht auf die Freude, die sie uns bringen oder erhalten sollen.
Eine alltägliche Auffassung des Lebens, wofür wir unsere ganzen Sinnesapparat beschränken. Denn immer, wenn wir entscheiden, nach etwas zu leben, dann stellen wir Gebote und Verbote, und Regeln, die von aussen kommen, zu leicht an vorderster Front. Unser eigentlicher Impetus (Antrieb und Schwung) geht verloren, der darin besteht erstrahlen zu wollen wie eine Sonne.

WIR sind nun einmal Konditioniert. Wir wiederholen eine Art Selbstumgang, der tief von Zweifeln, Misstrauen oder Unsicherheit begründet ist. Der Wahnsinn ist dabei, dass wir es in der Hand hätten, angemessene innere Haltungen aufzubauen, es aber anders herum tun, und glauben, wir müssten , um im Gleichgewicht zu bleiben, weiter wahnsinnin sein.

Wir machen nicht nur uns zum Affen, sondern auch andere. Indem wir vorhersehbar reagieren. Einen genauen Abluf einhalten, der vohersehbar ist. Und dabei wird nicht selten eine Laune eingebracht, die als solche immer etwas mehr Gewicht hat, um zu wirken. Als wenn man es ohne Laune täte. Der mnoderne Mensch hat einen Impetus herangezogen, der ungestüm wirkt, und der von einer inneren Unausgeglichenheit unzweifelhaft Zeugnis ablegt.

Vorhersehbarkeit ist ein wichtiges Indiz des Homo Wahnsinns. Wer uns kennt, weiss wie wir ticken. Man braucht nur noch die richtigen Reize geben, und wir drücken selbst unsere Knöpfe. Zu unserer schlechten Laune. Wir sind emotional geprägt, zum Wahnsinn gekommen, wo wir wähnen, dass es diese Knöpfe zurecht gibt. Dasselbe gilt für energetische Einflüsse.
Um das in Frage zu stellen, müssten wir das Implantat einer sozialen Gefügsamkeit brechen. Wenn wir uns getrennt von anderen Menschen sehen, wollen wir das kaum, in irgendeiner Weise schmeckt uns das nicht. Aber die Gefügsamkeit, an die Lehren des Wahnsinns zu glauben, die ist schon bestaunenswert. Der Grund, warum wir im Ganzen immer so bleiben , wie wir sind, liegt in der Starrheit. Weil wir nicht flexibel genug sind, auf der einen Seite die natürliche Liebe zu anderen Menschen anzunehmen, und auf der anderen Seite den Wahnsinn mit ihnen nicht mehr zu teilen. Das ist ambivalent, einerseits wollen wir den Virus des Wahnsinns nicht mehr teilen, und andererseits wollen wir sie nicht verdammen, weil unserem Herzen das nicht gut täte. Es ist noch nicht Wahnsinn, gegen das zu handeln, was im eigenen Empfinden richtig und gesund ist. Aber ein guter Weg zum Wahnsinn ist es, entgegen seiner Bedürfnisse zu handeln.

Wir wähnen auch um Wirklichkeiten. Die wir nicht brauchen. Freude, Gewinn oder so was, bezwecken wir nicht. Wir haben den Wahnsinn auf eine neue Stufe gestellt, indem wir Dinge beabsichtigen und denken und umsetzen, die uns nur noch weniger Gewinn machen.
Wir müssen stets von einer Ungewissheit ausgehen. Das Wähnen - also auch der Wahnsinn fällt uns leichter, wenn wir eine Schar Gleichgesinnter um uns haben. Aber wir vergessen, wie leer das ist, wie frei von Sinnen, und frei von Wohlgefühl, wie unnütz es ist. Hinter jedem Wahnsinn steckt dieselbe Methode. Wir wollen etwas greifen, was Sinn macht. Ob es zum Wahnsinn kommt, muss sich zeigen.

In mythischen Gesellschaften ist das nicht anders, als in der unserigen, was die Methode angeht. Wie wir zum Wahnsinn ebenso wie zur Wirklichkeit kommen.

Was die Auswirkung auf den Menschen angeht, leben wir mit unseren Gedankenformen im Wahnsinn. Es macht uns nicht glücklich, was wir an Gedankenformen und daran geknüpfte emotionale Muster und Konsequenzen schaffen. Trotzdem behalten wir es , wie im Wahnsinn, bei.
Homo Wahnsinn.
Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Wähnen, beinhaltet einen ganz gezielten Ausdruck einer Willensbewegung. Da soll etwas gewonnen werden. Und Wahnsinn ist es, wenn wir dabei nichts gewinnen.

Weiter im Link:
Wahnsinn (-witz, vgl. De-menz) Wahn ist alt- und mittelhochdeutsch <wan> (leer), urverwandt mit gotisch <vans> (mangelnd, leer). Lateinisch <vanus, vastus>: Leer.
Aus dem gleichen indogermanischen Stamm ist das Wort <Wueste> abgeleitet.

Sinn ist urspruenglich Gang, Weg der Gedanken. Wahnsinnig heisst also: leer von Sinnen. Des Verstandes (Witz) ermangelnd.

Es geht gar nicht um den Vergleich mit einer normierten Realität, wenn wir von Wahnsinn sprechen. Sondern es geht um die Auswirkung auf den Menschen selbst. Wenn die modernen Seelenklempner den Wahnsinn betrachten, sehen sie nur zur Hälfte auf die Auswirkung der Gedanken und Wümsche desjenigen, der als vom Wahnsinn befallen zu ihnen kommt. Wenn sie sehen, dass der Patient ein Verhalten an sich hat, ds ggresiv, oder ungünstig in irgendeiner Weise ist, auch für den Betreffenden selbst, so glauben sie schon einen Beweis zu haben , dass derjenige an seinen eigenen Gedanken leidet.
Was aber der Typ (Patient) sonst noch im Schädel, und in seinem emotionalen Körper hat wird nicht gesehen, will man auch nicht sehen, weil es schwieriger wäre damit umzugehen. Man ist also auch auf bequeme Weise wahnsinnig. Es geht auch darum, was ein verhaltensauffäliger Patient einer psychiatrischen Klinik von früher aus seinem Leben mit sich bringt, vielleicht von der Gesellschaft, die ihn erzogen hat, oder nicht genug erzog, um mit gewissen Kräften umzugehen, und dass die Wege, die seine Gedanken nehmen, nur eine Folge ist dessen, was er von anderen übernommen hat. Es geht nicht nur um den Fokus zwischen Eins plus Eins gleich Zwei: 1. Verhaltensauffälligkeit 2. momentane Gedankenbilder oder Gedankenformen. Wenn ich so durch die Welt ginge, dann könnte ich bei Rot über die Straße gehen, weil ein anderer es auch gerade getan hat. Und es wäre ungefährlich. Das ist einfach ein zu billiger Gedanke.
Der homo Wahnsinn kann uns alle befallen. Indem wir typische Verhaotensweisen ausbauen, die grundsätzlich zu unserem Schaden sind. Schwarz - Weiss Denken, führt dazu, dass man eine unvorteilhafte Lösung einer Nichtlösung vorzieht, anstatt nach der vorteilhaften Lösung weiter Ausschau zu halten. Das steckt auch eine Überforderung drin, bei dem , was den Homo Wahnsinn auszeichnet.

Wir alle können ein Homo Wahnsinn sein.Wir können diese Grundlage menschlichen Verhaltens täglich oder stündlich betreten, und genauso verlassen.
Wenn wir etwas tun, sollte es immer im Einklang einem inneren Zustand sein, der uns weitgehend angenehm ist, und nicht ausschliesst, dass unser Handeln in einem allgemeinen Maßstab , auch den Sinn anderer entspricht.
Widersinnig ist es, nicht auf eigenen Füßen zu stehen. Wenn man auf eigenen Füßren stehen würde, würde man begreifen, wie wichtig Glück und Zufriedenheit ist. Man würde zum Beispiel ganz andere Parteien wählen. Denn wirklich glücklich kann man nur sein, wenn man mit allen Sinnen wahrnimmt, was geschieht. Und jenes verhindert, wo es nicht nach unseren Sinnen läuft, sofern wir darauf Einfluss hätten.
Wir alle sind vom Wahnsinn betroffen. Weil wir nicht Einfluss nehmen auf das, was in uns liegt und in verantwortlicher Nähe liegt!

Und wenn wir auf andere schauen, sehen wir das, was nciht mit uns konform geht und fühlen uns in den Grundfesten erschüttert: Ein ganz klarer Fall von Wahnsinn wäre das. KURZ GESAGT: Der Wahnsinn des Menschen ist es , kein Mensch zu sein. Weil man sich unmenschlich vor allem sich selbst gegenüber verhält, aber uch in Bezug zu einer äusseren Welt. Man achtet zum Beispiel normalerweise anderes Verhalten und mag es noch so verschieden sein von unserem . Aber wir werden als ein Vertreter des Homo Wahnsinn in unseren Grundfesten erschüttert, sobald uns etwas fremd ist. Weil unsere Anschauungen, unser Verhalten usw. uns in unseren Grundfesten erschüttert , wir sind nicht vorbereitet auf das neue .
Wir müssen für uns eine gesunde Ordnung des Seins herstellen können. Der Sinn, dem wir nachstreben, muss zu uns passen, sonst sind wir weder menschlich noch seelisch erfüllt. Es muss ein Sinn sein, der den inneren angeborenen Grundlagen entspricht.
In uns steckt nicht nur Verstand, der ist nur eine Sache, die wir nach aller Erfahrung und nach jedem Sinneseindruck bewegen. In uns steckt zB Freiheit, die Ungebundheiten, damit wir das Selbst erfahren können. Jener Kern in uns, der unverrückbare Grundsätze und Maßstäbe und Vorlieben enthält. Dem wider zu handeln, ist Wahnsinn. Eine Leere.

Wir als Homo Wahnsinn sind verantrwortlich, in solchen Bahnen zu denken, die uns eine Leere schaffen. Die Gesellschaft , als Gemeinschaft des Homo Wahnsinns, hat uns angesteckt mit der Krankheit. Und viel dazu beigetragen, aber das zu tun, ist auch grundlegend Inbegriff des Homo Wahnsinns, der mit Fug und Recht Leben bricht, und sich einmischt, in das Leben, und dort alles unwiwssentlich verknotet. Wollen wir weiterhin dieser Sekte des Homo Wahnsinns angehören? An dieser Sekte nehmen wir teil, ohne irgendwohin zu gehen: Es ist eine universelle Sekte, die magisch besteht, durch bloßen Willensakt hervorgebracht wird. Im Zentrum dieses Erzeugnisses eines Bewusstseins, steht dabei meist das Ego. Das EGO ist eine künstliche Einrichtung, die ursprünglich als Schutz gedacht war, um innerhalb eines Beziehungsgefüges nicht völlig unterminiert zu werden, um eine eigenständige Position aufrecht zu erhalten. Nicht weg geschwemmt werden von den Begegnungen mit der Realität sozialer Beziehungen. Aber das Ego hat Rollen gebaut, die nur angewendet werden. Andauernd denken und fühlen wir uns in eine solche Rolle. Und dann geschieht es leicht, dass wir zu Bausteinen greifen, die aus vergangenen Phasen des Lebens stammen und nicht mehr erneuert werden, angepasst an neue Bedürfnisse. Das Ego muss einen Zugang zum Selbst bereit halten, zur Selbsterfahrung ermöglichen, sonst ist es eine krankhafte Übertreibung.
Der Homo Wahnsinn kann einem leid tun, aber nur er selbst kann sich helfen. Er ist gefangen in einem grundsätzlichen Muster, sich eine Existenz zu denken, die er sich nie auswählen würde. Meist ist dieses Muster grundlegend öde und sogar deprimierend.
Er glaubt, man muss sich an Realitäten halten, an die sich alle halten. Und er vergisst dabei, die Realität selbst auszuwählen, die ihm am besten passt. Man sagt ja, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Das Schicksal zu meistern, ist nicht an Rollen gebunden, auch nicht an festgelegte und sicher scheinende Betrachtungsweisen , sondern auch daran, wer man selbst ist. Jeder hat da seine eigenen Vorgaben zu erfüllen. Gefühlsnaturen und Vorlieben der Seele, können bei jedem anders sein.
So kann die Gesundung aus dem Zustand des Homo Wahnsinns nur gelingen, indem man sich als jemand betrachtet, der von nun alles selbst entscheidet, und dazu kann auch mal gehören, sich träumerischer Vorstellungen zu bedienen. Und in der Tat, gehen wir mit offenen Augen durch die Natur, und sehen die vielen Lebensgeister, so erscheint diese Wirklichkeit, die man dann sieht, eher wie ein Traum, als wie es jener Wirklichkeit zueghörte, die wir alltägliche Dingwelt nennen. Denn die Seelen der Bäume und Pflanzen, deren (lebendiges, bewusstseinsfähiges) Energiefeld, befindet sich auf einer anderen Ebene als jener der sichtbaren Dinge.
Alles selbst zu entscheiden mag auch zu Irrtümern führen. Der Homo Wahnsinn macht ja nur Irrtümer, egal bei was, am laufenden Band - also sind so ein paar Irrtümer, die man selbst begeht, auch nicht viel schlechter. Es ist auch überhaupt Problem, einen Fehler zu machen. Es ist ein Zeichen, oder Hinweis, dass man es besser machen will.

Es ist besser selber einen Fehler zu machen, weil man daraus lernen kann, und besser werden kann. Man geht einen eigenen Weg, und entdeckt seine Seele und sein Selbst, und das, was uns zum Menschen macht. Man entdeckt ebenso Vorlieben und Interessen, wie auch eine Art Wirklichkeit des Selbst. Das ist, wie ein innerer Raum, in dem alles was passiert, eine besondere Bedeutung hat, die man ganz einfach gleichsetzen kann, mit jenem Erlebnis, das sich bei bewussten Leben und Erleben einstellt. Darin eingeschlossen können auch Erkenntnisse über die göttliche oder kosmische Ordnung sein.
Daraus hervorgehend kommen auch Einsichten zustande über die natürliche Ordnung , die ein Bewusstseinsinhaber für sich und seine Seele aufbringen müsste.

Um uns den Ausstieg aus dem sonstigen Wahnsinn zu erleichtern, hilft alles, zB die Vorstellung, man wäre nun in einer anderen Gruppe, und unterläge anderen Prinzipien. Man kann da vieles finden, was einen inspiriert. Ein Film kann das sogar sein. Die Schwierigkeit ist nur, dass wir täglich erneut dem Wahnsinn in uns begegnen. Es ist die verzweifelte Suche nach Halt. Aber wir müssen nur kleine Momente der Unsicherheit zulassen, während wir uns innerlich anders aufbauen, Unsicherheit zulassen nur so weit es uns erträglich ist, und dann diese Momente ausbauen, während wir unseren Schritten in eine gesundee Selbstordnung kommen. Diese mag hin und wieder genauso aus den Fugen geraten wie unsere alltägliche Scheinordnung, aber wir sollten dem Neuen in uns eine Chance einräumen. Denn auf Dauer wird uns das besser tun, als innerlich von Speerspitzen und Barrikaden verschiedenster Art heimgesucht zu werden. Unsere Lebensordnung muss harmonische Zustände in uns schaffen , sonst ist es keine (gesunde) Lebensordnung. Die Freude und die Lebensfreude ist der entscheidende Maßstab, mit dem wir bewerten, ob unser Weg ausbaufähig sein soll, und wir ihn weiter gehen, oder einen anderen Weg nehmen müssen, meist sind die Wege, die wir für uns gehen sollten, nur innerlich zu entscheiden, aber es kann auch oft mit äußeren Geschehnissen zusammenhängen.

Es ist ein innerer Raum zu betreten. In dem wir ein Entspannungspotential finden. Wir haben genug Möglichkeiten, um angespannt zu werden. Schon ein Spiel kann das beitragen. Nur Entspannung zu haben, wäre auch ungesund. Aber noch ungesünder ist die dauerhafte innere Bewegtheit, vor allem wenn eine äussere Hektik und unkoordinierte Bewegungen und Haltungen des Körpers hinzukommen.
Ruhe ist also dringend nötig, und das muss nicht bedeuten, sich hinzulegen und nichts zu tun.
Es reicht schon, wenn wir etwas geschmeidiger werden, und unsere körperlichen Bewegungen langsamer ausführen, denn damit werden auch unsere Gedanken langsamer. Und umgekehrt kann eine langsamere, weniger starke Bewegung des Geistes auch unsere körperlichen Reaktionen harmonisch zu unserem Bedürfnis nach Entspannung gstalten.

Bei allem, was wir tun, sollten wir Freude einströmen lassen, wir sollten uns freuen. Es ist Wunder, diese Eigenschaft des Freuens jederzeit anwenden zu können. Ein Wunder, aufgrund der herrlichen Auswirkung. Sie ist energiefördernd, bringt Energien ion Fluss, und schafft Integrittät in uns. Das ist ein ganz hervorragendes Indiz für die grundsätzliche Bestimmung für uns Menschen, in Lebensfreude zu stehen.

Ganze Institute werden errichtet, um die Menschen zu behandeln im Sinne einer Heilung. Neben der vielen Verwaltung, die darauf zielt, Menschen gleichgültig zu "behandeln", und einen recht unfreundlichen Umgang (bürokratisch) zu pflegen. Menschlich ist es nur insofern, dass eine menschliche Arbeitskraft aols Beamter mir sagen soll, "gehen Sie, Sie kriegen nichts." Menschlich ist es, dass ich nicht unfreundlich werde, und er auch nicht. Er sagt es ganz freundlich. Aber ansonsten.... ist der Vorgang, der in die Gesellschaft implantiert wurde, kalt.
Diese Grossbauten einer Nation sind die modernen Vernichtungslager des Seelischen. Beamte auch nur Menschen, die dort ihren "Dienst" verrichten sollen.
Und es gibt keine grosse staatlich fundierte Institution, die es bezweckt und ERREICHT, dass die Menschen in ihrer Lebensfreude Steigerung erfahren.

Freunde der Sonne.
Man kann bei vielen Dingen Spaß und Freude haben. Aber so oft tun wir so, als wäre uns das nicht wichtig genug, Spaß und Freude zu haben. Neugierde , geweckt durch Abenteuerlust, oder der Spaß und das Vergnügen bei einem spannenden Spiel oder Film. Wir sollten da immer drauf achten. Normalerweise tun wir es nämlich eher zufällig. Oder wenn wir uns grad mal nicht ärgern. Wir kontrollieren viel zu wenig, was uns wie zu innerer Bewegthehit anstacheln soll. Wenn wir es zulassen, könnten wir bei einem geringsten Anlaß explodieren, metaphorisch gesagt. So ist der Mensch. Wir wissen, dass es ein bestimmtes Gleichgewicht gibt, dem wir nachstreben. Aber es kann auch mehr sein, dass wir uns zB der essentiellen Lebensfreude vergewissern.
Nicht umsonst weisen wie spirituelle Lehren darauf hin. Wie wichtig Lebensfreude ist. Mythische Völker ordneten das Leben und alle Regeln und Moral um diese natürliche Lebensfreude herum an.
Wir sollten es ihnen in der Weise nachtun, dass wir Konzepte und Anschauungsweisen suchen, die uns dienlich sind, jederzeit die Lebensfreude zu wekcne, in unserer Haltung oder Selbstverständnis zu verankern.
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