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Heldenmythos (sei ein Held)

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 116

Der Held , das ist ein Archetyp.

Die Welt ist voller falscher Helden, die kein wahrer Held sind. Sie setzen sich für etwas ein, das weder ihnen noch anderen heldenhaft vorkommen kann.

Wie ist man Held? Das ist einfach, man ist zum Helden geboren, zum Fackelträger des Lichtes. Damit ist eigentlich noch nicht gesagt, dass das Wesentliche des Helden ist, all den Ansprüchen des Zweckes gerecht zu werden, den ein echter Held verlangt.
Es ist eine Heldenreise gemeint, und die ist individuell.
Ein Held ist irgendwer, aber jemand mit einem Ziel. Und trotzt er den Widerständen, hat er dabei viel vorzubringen an Fähigkeiten, Mitteln und Talenten.

Die Filme zeigen uns immer wieder diese Heldenkämpfe, wenngleich viele Filme in der Machart DEN hELDENMYTHOS schlicht vergessen. Die besseren Filme zeigen einen Kampf, und auch Rambo , die schlichten Rambofilme bum bum bum alle sind sie um, diese Rambo Baller Action Sachen zeigen vorzüglich den Einsatz des Helden, der keine Schramme abkriegt, aber ordentlich austeilt. Einfach, weil das analog oder symbolisch für irgendetwas anderes stehen kann, und wenn es der kunstvolle und jonglierte Griff zum Klopapier ist, während man auf dem Klo sitzt und einen Haufen aus dem Rückgrat pressen tuet. Das ist ein täglicher heldenhafter Vorgang, den wir uns erbringen, so voller Umstand oder Scham, dass wir liebend gern darauf verzichten würden, aber wir müssen.

So sind wir schon im kleinsten Alltaggeschehen Held. Aber pass auf, es ist nur ein echter Held, wenn dieser sich aufgerichtet, lebendig und vitalisiert fühlt, weil in Wahrheit ist jeder Heldenmythos ein Abglanz des Sonnenarchetyps. Weil die Sonne für Eigenschaften des Lichten, Aufgerichteten, Vitalisierten steht.
Und längst schon ist der Held durch seine enge Verkettung mit der Sonnensymbolik ein allgegenwärtiger universeller Archetyp.
Der Held kämpft nicht um zu kämpfen. Er kämpft sich hindurch zum Ziel, zum Lichte - und weil es alles in unserem Kopf stattfindet, ist dies alles nur für ihn bedeutsam, auch wenn die Art seiner Vorstellung vielleicht gar nichts mit Verläufen zu tun haben, die andere von einem Geschehen haben. Selbst der primitivste hinterwäldlerischste Indianer sieht das mit seinem Leben authentischer als der moderne blöde Steinzeitmensch mit digitalisierter Informationstechnik (was will er damit wenn er stockdumm bleibt)- wie konditionierte Affen, die an ihre Gitterstäbe glauben gelernt haben, obwohl keine Gedankenpolizei aktiv herum tuckert und Verhaftungen ausspricht aufgrund freiheitlicher Bewusstseinszustände und von Abhängigkeiten und Schuld befreite Selbstverantwortung. Erkenne man sich selbst, erst dann weiss man, was lebenswerte Vorstellungen sind, und was unsinnige Verzerrungen sind von gesunden Maßstäben, Logik und den Menschen implizite Ordnungsabsichten. All der kranke Kapitalismus mit seiner Über die Existenzalien und "einige" Süße Dinge hinaus gehende Triebhaftigkeit ist plumpestes Beispiel, wie weit das gehen kann, diese Verzerrung ursprünglicher Zwecke. Sie beginnen etwas zu etablieren, hinterlassen anderen kranke Erde und Giftmüllhalden und von Plastik verseuchte Meere. Damit kann man nicht mehr leben, wo es ursprünglich darum ging, besser zu leben. Hatte man genug, konnten viele nicht genug kriegen (Sklaventreiber gibt es heute, wie eh und je. Heute tragen sie Krawatte und bieten eine Existenz an, die sie zuvor aufkauften).

Es geht um die Befreiung, all dieser blanken Sorgen, um erst Held sein zu können. Man kann das Leben vorfinden wie auch immer, das sind die Herausforderungen, die der Held bestehen muss.
Man kann nur Held für etwas sein, das für einen selbst erfüllend ist. Es muss Bedeutung haben. Deretwegen man ein Held sein will, sich eingesetzt zu haben, nämlich etwas nicht zu verlieren bzw. zu erhalten.

Es ist nicht wichtig, ob andere um den eigenen Weg wissen, wie man zb sich in seinem Leben manchmal als Held sieht und erlebt. Es ist natürlich auch nicht wichtig, ob man sich so wie in einem Film als Held erlebt. Der Held - in der Vorstellung - soll uns nur bereichern.

Für sich selbst kann man in jedem Fall Held sein.

Und wer nicht loslassen kann, an Eindruckshaftigkeit, hat wohl ein Problem, und kann nicht wirklich aufleben und aufblühen, hält er sich mit quälenden stolperigen Argwohn auf.
Wir sind wie die Konditionierten, und noch heute sagen viele , die Welt besteht aus bestimmten (selbstverständlichen) Abhängigkeiten.

Der Held kämpft für egal was, aber es erfüllt ihn - in Wahrheit - immer mit Liebe und Kraft zugleich. Wenn er ein Mensch ist. Ein von Sternen hervorgebrachtes Wesen, bestimmt ein ebensolcher Stern zu sein.

Der wahre Held ist frei und weiss wofür er sich einsetzt.
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