1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Glutathion Synthese - körpereigenes Entgiftungsmittel

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 1309

Ein körpereigenes wichtiges Antioxidant, und Entgiftungsmittel für Schwermetalle, ist Glutathion.

Glutathion ist in der Leber wichtig, bewahrt vor toxischen Wirkungen von Schwermetallen. Glutathion hilft dem Immunsystem.

Um seine Leber zu schützen, ist es sinnvoll, seine Glutathion Speicher aufzufüllen und gefüllt zu lassen. Schwermetall-Entgiftung leert diese Speicher der Leber. Glutathion beugt Leberschwäche vor.

Das beste Mittel dazu ist eigentlich eine Nahrungsmittelergänzung durch NAC (N-Acetylcystein).

Die Aminosäuren Cystein (besser ist NAC!!!), Glutamin und Glycin sind neben Selen die Hauptbestandteile des Glutathion.

Wichtig ist auch Mariendistelextrakt, das Silymarin enthält. Ohne dieses Silymarin kann sehr viel weniger Glutathion gebildet werden (haben Studien ergeben).

Zink, Selen, Vitamin B6
sind ebenso wichtig für die Glutathion Synthese. Ein Blutbild zum Zink- und Selenspiegel, kann Auskunft geben, ob man erhöhten Bedarf hat, oder nur alle zwei Tage eine 50µg Selenpille nehmen muss.

Während bei längerer Einnahme von Zink auf Kupfer geachtet werden sollte (zB http://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Kupfer/Lebensmittel.html)

Wer Kupferleitungen als Wasserrrohe hat, trinkt einfach regelmässig Leitungswasser, das einige Zeit im Rohr stehen konnte, sofern die örtliche Wasserqualität das zulässt. Standwasser aus Kupferrohren zu trinken sollte man aber nicht monatelang machen, weil der Kupferspiegel dann ungesund hoch werden kann (wenn es ältere Rohre sind). Ab und zu Schokolade essen hilft auch um Kupfer aufzunehmen. Auch hier hilft der Kupferspiegel via Blutanalyse, um einen Anhaltspunkt zu erhalten.

Übrigens:
Wenn man sich nicht schwer krank fühlt, braucht man diese Blutanalysen nicht machen und dann lieber weniger von allen genannten Nährstoffen einnehmen. Man darf nicht vergessen, dass man auch mit der normalen Nahrung einige dieser Nährstoffe aufnimmt.

Um zu entgiften bzw. seine Glutathion Speicher zu füllen, sollte man alle einzelnen Nährstoffe zusammen an einem Tag nehmen.

Wobei es nützlich ist, manche Sachen abends und andere morgens zu nehmen (zB Nahrung mit Eisen und/oder Kupfer morgens, und Zink abends). Wenn man mit Chlorella entgiftet sollte man nicht zusätzlich auf Eisen achten (denn Chlorella hat bereits sehr viel Eisen).

Für die Glutathion Funktion hinzu kommen müssen auch genügend Ressourcen von Vitamin E und C, und anderen antioxidativen Vitaminen (vor allem der B-Reihe).

Die antioxidativen Elemente gewährleisten die Funktionalität des Glutathions und wirken synergistisch zusammen.

Manchmal wird auch Folsäure und Mangan genannt als nötige Begleitumstände. Bei gesunder Ernährung mit Obst, Gemüse und ab und zu Nüssen, dürfte man an diesen beiden Stoffen genug in der Nahrung erhalten. Chrom wurde bei Entgiftungsmaßnahmen genannt: In Paranüssen ist viel, oder http://www.eufic.org/article/de/page/FTARCHIVE/artid/Chrom-in-der-Nahrung/

Bleibt nur noch die Frage nach den Aminosäuren bzw. wie diese in Nahrungsmitteln vorhanden sind.
Hier ist ein Entbehren von Cystein wie gesagt der erste Grund, warum es zu keiner genügenden Glutathion Synthese kommt. Cystein ist als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken oder Onlinehandel erhältlich (besser ist NAC). In der Nahrung ist eigentlich stets zu wenig: Hühnerfleisch gilt noch als gute Cysteinquelle. Bei Interesse http://www.vitalstoff-lexikon.de/Aminosaeuren/-Cystein/Lebensmittel.html

Die Aminsoäuren Glycin gibts wie Glutamin in "nicht eiweissarmer Ernährung" normalerweise genug. Bei Belastung (zB Entgiftung) kann aber auch bei diesen ein Mangel entstehen, den man aber leicht ausgleichen kann , wenn man Glycin und Glutamin einmal die Woche per Aminosäurenpulver zu sich nimmt (je ca. 2 gr. für diesen Tag).

Wenn man NAC nimmt, viel Trinken nicht vergessen.

Nicht jede Aminosäure ist für den Körper in hoher Menge verträglich. So kann man problemlos 10gr Arginin an einem Tag zu sich nehmen, wenn man keine Entgiftungskur macht. Mit der Entgiftungskur würde ich nur noch maximal 4 gramm Arginin nehmen. Aber nicht jeden Tag.

Bei NAC maximal 4 gr. wenn man zuvor lange kein NAC nahm, über den Tag verteilt, aber regelmässig nur 2 gr..
Taurin, Glutamin und Glycin jeweils maximal 2 gramm ist eine gute Faustregel, aber umso mehr Aminosäuren man als Pulver an einem Tag nimmt, desto geringer sollte die jeweilige Menge an Eiweissen insgesamt auch sein.

Insgesamt, wenn man die Aminosäuren über den Tag verteilt einnimmt, kann man an Aminosäurenpulver rund 3-5 gr. (regelmässig), bis (einmalig in der Woche) 15 gramm an einem Tag vertragen.
Das basiert auf meinen zweijährigen Erfahrungen mit Aminosäuren , und einigen Monaten Entgiftungserfahrung im Selbstversuch.

Arginin ist sehr hilfreich um den gesamten Organismus widerstandsfähiger zu machen.

Insgesamt sollte man nicht zu viel Eiweiss zu sich nehmen (als Bezugspunkt bei Nahrungseiweiss wohl 30gr. täglich wie es von Instituten empfohlen wird; Aminosäuren als Pulver eingenommen wiegen aber schwerer als natürliche in der Nahrung vorkommende Eiweisse, weswegen man da vorsichtiger sein sollte.

Wenn die Niere stärker geschwächt ist (der Urin nach Veilchen riecht und schäumt) dann besser nur sehr wenig (unter 1.5 bis 2 gramm) bis kein Aminosäurenpulver!

Um die Aminosäuren in Pulver abzumessen ist eine Feindigitalwaage nötig.
Auf die legt man einen leeren (Plastik-)Löffel, drückt Tara , und misst dann die Menge an Pulver ab, die man haben will.

Weiters ist Glutamin in allen Eiweissprodukten enthalten, zB Milch, Joghurt.

Ein bisschen Fett ist überhaupt nützlich für alle Entgiftungsfunktionen, aber nicht der "Fette Braten" (zuviel Fett erschwert die körpereigene Entgiftung).
Es kann bei der Entgiftung von Schwermetallen vermehrt Bedarf an Glutamin entstehen (haben Studien ergeben). Und die Nahrungszufuhr reicht dann nicht.

Glycin kann vom Körper selbst synthetisiert werden (aus Kohlenhydraten), findet sich ebenfalls in eiweissreichen Lebensmitteln in genügender Zahl. Wie bei Glutamin kann es aber auch hier zu einem Mangel kommen.
Ein Mangel an Glycin kann man u.a. daran merken, wenn man Gelenkprobleme bekommt. Denn bei extremen Bedarf nimmt sich der Körper Glycin aus dem Bindegewebe und Knorpel, um Glutathion zu bilden.
Es kann sein, dass auch Depots von Quecksilber vorzugsweise im Knorpelgewebe gebildet werden und mit Acetylcystein neigt der Körper dazu, diese Depots einfach zu entgiften, wofür er das vorliegende Eiweissmaterial (vor allem Glycin) des Knorpelgewebes nimmt.

Daher lohnt auch hier ein Pulver als Ergänzung, das man auch ruhig mit 3- 5 gramm einmal die Woche dosieren kann (5 gr. aber auf 2.5 gr. Portionen morgens und abends aufteilen).
Cystein/NAC sollte man weniger stark dosieren (wie oben empfohlen) , aber Glycin und Glutamin sind praktisch harmlose Aminosäuren. Übrigens Glutamin nicht mit Glutaminsäure verwechseln.

Es gibt Glutathion Kapseln. Das aber soll keinen Nutzen haben, weil es im Darm in einzelne Proteine zerlegt wird. Man müsste Glutathion in das Blut injizieren.
Sinnvoll für einen Glutathion Zuwachs sind allein Nährstoffgaben einzelner Stoffe wie NAC und Selen aus denen unser Körper selbst das Glutathion synthetisiert.

Vitamin B12 und B6 und Folsäure wandelt das giftige Homocystein, das während des Stoffwechsels entsteht, in Cystein um.

Manche Studien kommen zu negativen Ergebnissen, weil sie Supplemente messen, die isoliert und regelmässig genommen werden und das dazu noch ohne Nährstoffausgleich. Es ist klar, dass hohe Dosierungen, die man so nie in der Nahrung findet, über einen langen Zeitraum für Ungleichgewichte sorgen - zudem wenn andere Nährstoffe nicht genügend vorhanden sind. Egal was man nimmt.

Selen wurde von Daunderer a(uf Toxcenter) verworfen als kontraproduktiv. Es gab da irgendeine Studie, die ich nie im Wortlaut gesehen habe, und darin hiess es, dass Selen unauscheidbare Komplexe mit Quecksilber bilden würde. Kein Heilpraktiker hat diese Ansicht bestätigen können. Vermutlich hat die Studie nur EDTA oder DMSA berücksichtigt oder sonst einen Mangel.

NAC (Acetylcystein) bekommt man rezeptfrei in Apotheken als Brause für Hustenlinderung. Noch günstiger im Internet, sogar bei Amazon. In einer Packung von Ratiopharm sind 20 * 600 mg = 12 Gramm NAC. Für 5 Euronen.

Wenn man NAC kaufen will, sollte man auf den Zusatzstoff Magnesiumstearat verzichten, da es unklar ist, ob er im Darm die Nährstoffaufnahme behindert.
Manchmal wird dieser Stoff auch "Magnesiumsalze von Speisefettsäuren" genannt.

Andere Zusatzstoffe wie zB Natriumcitrat Dihydrat sind nicht so bedenklich.

Mit Glutathion allein kann man sich aber NICHT von Quecksilber erlösen. Das reicht einfach nicht.

Um wirkungsvoll Quecksilber zu engiften ist Chlorella beinahe das einzige verlässliche Mittel, und unterstützend wirkt: MSM (organischer Schwefel) und Alpha-Liponsäure (ALS). letzteres (ALS.) ALS kann sogar das Gehirn entgiften. Was ich erst kürzlich erfahren habe; somit ist neben Koriander also noch ALS erhältlich, um das Gehirn zu entgiften.
Gezielt das Gehirn entgiften soll man nur , wenn das Bindegewebe frei ist von Quecksilber.

Wichtig: Ich bin kein Mediziner und überhaupt nicht relevant für Gesundheitsfragen und schildere hier nur meine Erfahrungen und persönlichen Sichtweisen.
  • Iakchus
  • Iakchus
You need to be logged in to comment