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Geschult werden auf krankhaften Ehrgeiz

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 92

Würde man den Dingen, die "gesunde Menschen" in die Hand nehmen, freien Lauf lassen, würden sie vieles schnell erkennen, ebenso dass man in der Schule mit Nachdruck selten weiterkommt. Sie würden erkennen, dass es eine gewisse Balance zwischen Lust und Lernerfolg gibt, und dass es selten äussere Bedingungen oder Einflüsse gibt, diese direkt zu bewirken. Aber indirekt kann man auf vieles umfassend Einfluss nehmen.
Um zB Noten zu nehmen, müsste man sie abschaffen, und hätte indirekt ein anderes Menschenbild, zu dem man erzieht.
Es wird Nachdruck erhoben, der auf den zu erziehenden Idioten angewendet. Also wir werden zu Idioten gemacht, indem man uns nicht lässt, was wir für gut erachten; - sondern wir sollen gehorchen, was da einer nämlich der Lehrer und später mal der Chef UNS abverlangen tut. Wir sollen Aufgaben erledigen, und man glaubt, es müsse alles einem gewissen Niveau entsprechen. Und bald kommt man dahin, dass man unzweifelhaft feststellen müsste, dass sich die einstigen Äusserungen, die in der Geschichte jemals von einer etablierten Mehrheit getroffen wurden, widerlegt wurden von späteren Fakten. So äussert sich hauptsächlich der Nachdruck nicht auf Steigerung der Intelligenz, der entstünde, wenn die Menschen von selbst Urteile teffen lernen. Im Detail ergeben sich doch jede Menge Unterschiede, je nach Art und Weise wie man jemanden zur Intelligenz verhelfen will.

Man will ja heute allen ein gewisses Maß an Bildung in JEDEM Bereich zukommen lassen. Das ist schon mal im Ansatz ein schwachsinnige Sache, pardon, eine Entgleisung jeglicher Vernunft.
Ich meine, da Erdkunde, da Mathe, dort Deutsch.

und überallem stehen Noten. Und das einzig wahre Gefühl, das aber in keiner Schule noch beigebracht werden muss, ist folgendes. DU BIST NICHTS, WENN DU NICHTS FÜR ALLGEMEINHEIT BIST. Das gilt in allen Stammeskulturen ebenso wie der archaischen Sippenhaft unserer Kultur. Eine Kultur, die sich frei nennt, aber im Detail, wenn es um Mensch zu Mensch geht, versagt in dieser Freiheit. Da die Geschäftsleute zum Beispiel sind recht blind, gegenüber allen Leuten, die sich ihrem Ideal einer Krämerseelengesellschaft entziehen. Das kümmert die so wenig, wie ich oder du einem Politiker was kümmert, solange du nicht Massen bewegen kannst und daher interessant wurdest.

Das ist so verkommen schon dort, wo man diese Ideale verhökert, aber auch hier unten ist es verkommen, wo es um Bildung geht.

Dieser Nachdruck auf den Menschen, der ertüchtigt wird, ein Ziel zu erreichen, besteht in elementaren strukturellen Bedingungen, die zB mit Noten aufgestellt werden. Elementar ist die Auswirkung auf das Bewusstsein.
Denn im Grunde sehnt sich das soziale Wesen Mensch nach Eingliederung, Integration.
Fehler und Niederlagen können eine regelrechte Bedeutungslosigkeit mit sich bringen, und schon fühlt man sich als weniger wert. Treffender gesagt: MAN FÜHLT SICH NICHT MEHR WOHL IN SEINER HAUT, WEIL MAN NICHT MEHR DAZUGEHÖRT, ZU DENEN, DENEN DIE ANERKENNUNG GILT.

Es kann ja nicht gut verlaufen. In dieser Welt weisen diejenigen, die grosse Megaphone aufstellen, immer irgendwo ein Eigeninteresse auf (der Staat in der Schule, weil er doch Facharbeiter und deren Auslese durch ein auf Fleiss getrimmtes Arbeitsleben den Anstieg des BIP erhofft; denn für die Ausbildung von Facharbeitern benötigt es eine günstige Auslesemöglichkeit für die Firmen, damit die es sich leisten können, auszubilden und nicht Geld in die Auslese von nicht etwa talentierten sondern fleissigen Facharbeitern stecken müssten; wer gehorcht, der macht mit , darin besteht das Zeugnis, wer nur fünfen hat, kann nicht überzeugen).

In diesem ganzen; Tohuwabo einer von Eigeninteressen durchsetzten Existanzangst-Hybris und Kultur des Wahnsinns, kann der Einzelne keinen Platz mehr finden, wenn er so ist, wie er ist. Er muss sich ständig bemühen, den ersten Platz zu erreichen. Rein technisch gesehen gefällt es unserem Verstand (linke Gehirnhälfte) Wertungen anzustellen, und sie werden interessant, durch die Bedeutungen (die mit der rechten Gehirnhälfte stattfinden). Wenn wir erster sind, hat das eine Bedeutung. Wir haben etwas geleistet, ernten Ansehen, man schaut (wirklich) zu denen empor, die so gut sind. Wie kann man das.... ist die Frage. Und man selbst weiss es, aber es ist eigentlich auch kein Geheimnis. Es ist eher ein Tun, als ein Wissen.
Meisten begnügen sich die Leute mit einer NORM. Nicht, ob sie der Erste sind.

Da zählt, entweder man hat, oder nicht.
Viele in der Schule müssen mit der Mode gehen, weil sie sonst Probleme bekommen können, dazu zu gehören.

Und der krankhafte Ehrgeiz, zu dem wir anerzogen werden, kann nur gedeihen, weil die Menschen nie gesagt bekommen, sie sind in Ordnung, so wie sie sind, und werden dafür auch belohnt, so zu sein, wie sie sind, ohne Anspruch oder Ziele. Oder mit solchen Ansprüchen oder Zielen. Natürlich müssen wir sagen, dass nicht jeder einfach einen Porsche kriegen kann und Tempolimit von 30 vielleicht global angebracht wäre. Man kann einfach nicht alles haben und tun. Gesetz des Lebens mehrerer Wesen auf engen Raum.

Man merkt es in sich selbst, wie ungern man verlieren tut, in einem Spiel zB.

Tut man auf eine Weise verlieren, bei der man noch erkennen kann, dass man spielen kann, und kein Idiot in diesem Spiel ist, versteht man also das Spiel genug und kann ihm was abgewinnen an Spielelementen und Geschehen, ist das das Ergebnis nicht das Wichtigste: so kann einen das Spiel auch erfreuen, wenn man verliert.
Dann ist das Ergebnis nur Beiwerk.

Wenn man allerdings besser spielen will, und sei es im kapitalistischen Schrott-Handel, darf es einem nicht mehr egal sein, ob man verliert. So größer der Gewinn erzielt werden kann, also wenn man Talent hat um wirklich besser spielen zu können, desto größer ist auch der Erfolg, den man verbuchen kann im Unterschied zu der Spielweise, die es unr als Freizeitvergnügen sieht. Obwohl der Reiz möglicherweise annähernd derselbe sein kann.

Aber noch mal zum krankhaften Ehrgeiz. Es geht dabei darum, ob wir mit unseren Zielen wirklich glücklich werden.
Wenn wir bereits in der Schule darauf getrimmt wurden, keine Niederlagen einstecken zu dürfen/wollen, wird es eng mit der Realität . Wir könnten zu sehr danach gehen, ob wir ein Gefühl des Erfolges bekommen. Statt uns um wirkliche INHALTE zu kümmern, die wir - auch in einem Spiel - erleben wollen. Ein Spiel zu spielen investiert Lebenszeit.

Wenn wir - egal um was es sich handelt - das ohne eine lange Zuarbeit erreichen können, wird die Realität greifbarer als bei den leeren Versprechungen, die wir überall finden. Und würde jeder Mensch seine eigenen Versprechen gerecht werden, würde er vieles ganz einfach nicht wollen. Das geht nur, weil wir kollektiv zu Sklaven erzogen wurden. Das ist nun mal wirklich so, aber ohne Existenzangst nicht möglich. Wir sehen uns gezwungen Dinge zu tun, die man vielleicht auch - wenn alle noch mal drüber nachdächten - anders tun könnte. Aber zu lange haben wir die Strukturen verfestigt; könnten nun kollektiv ernsthaft in Erwägung ziehen, dass es ein eigenes Versprechen gibt, dem der Mensch gerecht werden muss, das in der Sorge um sein Glück besteht.

Wir kaufen und kaufen, buddeln immer tiefer nach Stoffen, wir saufen und saufen, weil wir nie wirklich fündig werden, und Sorgen haben, die uns nicht loslassen ausser im Ersäufnis. Oder fahren Auto wie in der Trance und betrachten es als erweiterten Privatraum inmitten der Wildnis!
NIE sind wir im Leben angekommen. Nie haben wir begrüßt, die lebendige Welt da draussen, sie war und ist uns mehr oder weniger egal. Wer ist das, der so handelt, wenn nicht unser kollektiver Zeitgeist, der in uns allen steckt. An dem wir uns orientieren um zu messen, wie unser Handeln bei anderen ankommt.
Gib mir, ich gib dir. Und alle sind zufrieden. Niemand braucht da noch den anderen, wenn er nicht etwas zu geben oder nehmen hat.
Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass wir in einem GESCHWULST des Wahnsinns stecken, in dem die Menschen jede gesunde Orientierung über ihr Menschsein verloren haben und sich in einer völligen Paralellwelt der Dinge eingerichtet haben. Wer Dinge oder Geld hat, der ist wer. Wer nicht, zählt nicht. Es ist eigentlich eine Banalität, aber ich muss ehrlich sagen, es ist unheimlich, wenn man das Gefühl hat, dass MILLIARDEN Menschen diese Realität zu akzeptieren bereit sind, mit allen Verpflichtungen und Sorgen. Sie nehmen es für sich hin, all das Gelernte, weil es sonst gar keinen Entfaltungsraum gibt, also auch keinen reduzierten, weil der Spiegel total leer bleibt, wenn man zB so weit nach unten gereicht wird, dass man tägliche Sorgen der Existenz hat und auch keine Muße mehr für Selbstsein haben - in einer ausgestossenen Realität lebt es sich nicht anmutig genug. Und Anmut dem Dasein gegenüber braucht es für Selbst-ver-wirklichung.
Aber in Wahrheit haben sie nie drüber nachgedacht. Und sie mögen iM Grunde diese Realität ablehnen, aber sind doch mit ihren Grundmustern der Empfindung darin.
Und wurden und werden nie von einem Unterguru oder Oberguru angeleitet, weder einem Lehrer, Politiker, Star-moderator, Schlagzeilen in der Boulevard noch von irgendeinem Institut. Das Menschsein wird reduziert. Es gibt keinen umfassenden Punkt, wo WIR im Leben stehen, wo wir es sind, die das Leben erfahren, wo wir Zeit erleben und eine Grundorientierung durch unsere natürlichen Empfindungen haben, wo es das Gewissen gibt ebenso wie die Lernbereitschaft und Neugierde. Wo es unsere Schatten ebenso wie Abgründe gibt, und Chancen, eben aufgrund anderer Empfindungen Unterschiede zu machen, in dem, was man leben will.
Dieser Punkt, wo Zeit erfahren wird, kommt vollständig zu kurz, dass man glauben kann, er wurde der Welt gestohlen. Statt Werbeplakaten, sollte man erinnert werden, dass man "in diesem Augenblick IST".
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