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Gefangen sein- und Ausbrechen wollen

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 222

Es ist nicht genug. Zu denken, man will ausbrechen.
Man bricht vielleicht mit Formen, mit Erwartungen, von Leuten, die man nicht kennt.

Aber was die Taten angeht, die Auswirkungen auf einen selbst haben, also alles, wirkliches ALLES, was wir tun, denken, fühlen, da können wir ausbrechen noch so oft wie wir wollen: Wenn wir nicht wirklich bei uns landen, ist der Ausbruch vergebens. Dann kommen wir aus der Weltflucht, die nötig ist (!), zu einer Landung in der Leere.

Das ist oft, was Depression begleitet, aber die Ursache von Depression (übrigens), ist Demut gegenüber unseren Erziehern (die wir im Gehirn noch immer haben können).
Das Leben, die Fröhlichkeit, bricht geraus aus dem Menschen wie ein Trieb, aber nicht ein solcher, der mit Fäusten voran geht, sondern die Liebe sucht. Den Frieden, der entsteht.

Da wir Menschen soziale Wesen sind, und möglichst nicht viel Aufheben machen wollen, neigen wir dazu, angestammte Rollen zu übernehmen. Weil wir nicht mal anders vor anderen auftreten, und es ausprobieren, ob sich an der Wirkung etwas verändert. Man kann dabei dieselben Taten begehen und tritt nur anders auf.

Wenn man genau guckt, und nicht die Taten im Auge hat, die man verändert, dann reagieren die Menschen um einen herum meist genau so wie früher. Aber wir sind freier.

Gefangen sein. Wenn man sich dessen bewusst ist, worin man gefangen ist, vielleicht in seiner Identität, in seiner Rolle? In seinem Ich bin der und der? Und soll das und das, um dies und dies?

In der Schule schon hat man auf uns eingedroschen, den Gedanken, tue dies und sei dies, damit dies und das. Existenz heisst einen Beruf haben. Ohen den haben wir schon fast keine Zuversicht mehr.

Wenn das Morgen nichts weiter bietet, oder wir nehmen die Knechtschaft hin. Das harte Brot, von den Sozialbehörden hin und her "versorgt" zu werden, wie ein Sklave herum gereicht zu werden.

Es ist schwierig, bei allen Qualen, in dieser Welt, dann noch an etwas zu denken, wie Bewusstsein oder Glück? Weil es uns als sehr entfernt vorkommt, wie für andere Personen gemacht. Aber warum?

Mal ein Beispiel.
Wenn ich jetzt mich umschaue, wie ich bin, und dann zurückschaue, und so schaue, wie ich damals schaute und damals war: So war es da lange ziemlich dunkel, mit allem, wie ich an das Glück glaubte, das die Welt irgendwie mehr oder weniger, oder auch fleissig verfolgt, da draussen in einem Stumpfsinn ohne Ziele ausser Arbeit zu haben, um nicht dieses kleine Glückchen zu verlieren. So habe ich in den Jahren nichts gefunden und wenn ich dann mich jetzt umschaue, und sehe wieviel Glück darin liegt, morgens in dieser Welt aufzuwachen, einer neuen Welt aufzuwachen, einer anderen Welt, die nichts mehr mit der alten Wahnsinnswelt zu tun hat, sondern frei ist, so wie Vögel auf Ästen sitzen und ihr Lied singen. Dann weiss ich doch, dass nicht ich der verrückte Mensch bin, der so denkt und empfindet und ich kann net verstehen, was die Menschen antreibt, diesen Stuss zu machen. Als ob wir in der Steinzeit landen würden, wenn wir kein Zweit-Auto hätten und keine Giftmüllindustrie.
Nun ja, das nur als KONTRAST. Dass man sieht, man hat überhaupts nicht zu erklären, nichts zu belegen und nichts zu rechtfertigen, warum man - zumidnest innerlich - mit der Welt abgschlossen hat.

Äusserlich ist es natürlich eine Frage der gewählten und mit Entscheidungen versehenen Konsequenzen, wie man in der Welt auftritt. Äusserlich sind wir - oh pardon ich schreibe ja nur von mir - bin ich nur noch eine Form, die ich spiele, oder gestalte, um nicht als Gift für die Augen anderer allzusehr aufdringlich zu werden.
In einer Zeit, in der das Morgen schon bald, bedeutende Intensität mit sich bringt, als Aufstieg der Erde, und man durch weise Wortwahl evtl. besser navigiert, und ein ruhiges Gewissen hat. Denn ich glaube, dass die Zeit für manche düster wird, und sie werden natürlich auch heftiger reagieren, auf etwaige Reize ebenso wie auf sonstiges, weil die Aussichten düsterer werden. Aber wieso wird die Aussicht für mich nicht düsterer?
Weil ich mich der Angeschlossenheit vergewissert habe, zur rechten Zeit zu wissen, was zu tun ist. Weil ich am kosmischen Geist angeschlossen bin, und deshalb sehen oder ahnen kann, dass der Weg nicht abrupt in die Katastrophe führt. Für andere nicht, wie für keinen. Dass aber eine Entscheidung anstehen wird, ob man den neuen Zeichen , die auftauchen werden, Glauben und Vertrauen schenkt, und sie nicht weiter als Hokuspokus abtut.
Was ich mir immer vorstelle, was die grösste Gefahr ist, dass wir in mentale Kurzschlüsse geraten. Wenn Hitzigkeit, Emotionen, Angst und ein Gedanke, irgendein Gedanke aufeinander treffen, und dazu noch die Sonnenwinde.
Man könnte in jeder Hinsicht mit Realität ebenso brechen, wie mit alten Gewohnheiten, denn dies ist eine Zeit, in der Umbrüche nicht nur Abbrüche bedeuten, von Systemen die auf vergänglichen Fundamenten gebaut sind wie das Finanzsystem (mit Schulden), sondern auch Zutritte, zu anderen Bereichen der Wirklichkeit, was sogar die physische Wirklichkeit und unsere Verhaftung darin angeht, denn wir werden weniger verhaftet.

So denn liegt ein gewaltiger Knastausbruch aus Erden vor uns, ein Ausbruch aus der gefangenschaft in eine neue Erde , und neue Dimension, neue Wirklichkeit, neue Erfahrung, das liegt vor uns - ich bin nur einer, derer, der einfach mal sagt, dass es so ist. Ich habe persönlich immer das Jahr 2016 vor Augen.

Wenn man nun aber heute schon was merkt, an neuen Eindrücken, und man sieht eine Chance, die Gitterstäbe zu lockern, Gitterstäbe egal welcher Art, die auf unser Bewusstsein wirken und uns vorschreiben, was Wirklichkeit zu sein hat, dann ist das reale Chance. Man hat mehr zu verlieren, das wird man merken anhand der Intensität, wenn man versteift und trotz aller auch wohlgesinnten (energetischen) Einflüsse das Denken in negativen oder niedrigen Schwingungsmustern hält...

Nun ja. Gefangen sein, das ist für mich eine Erkenntnis, dass ich meine Wahrnehmung nicht erweitern kann. Denken hält mich gefangen, wie alle Menschen es sind. Der Ausbruch ist etwas, was man zulassen muss. Und wir alle sind im selben Zug... (wir wollen alle dasselbe, weil wir alle Menschen sind und dieselben Seelenursprünge im Licht haben).

Gefangen sein, ist eine Anschauung, viele Dinge sind dann mehr Ketten, und ich betrachte zB Supermärkte nur noch als Orte, alles ist neutraler, ohne aber dass ich nicht mehr neugierig oder interessirt an anderen Menschen wäre. Das wäre zu dumpf, wenn ich nicht mehr dabei wäre, oder im Geschehen mich in meiner Haltung verlieren müsste. Die Haltung bewahren, kann man am besten, wenn man inmitten der Welt sein kann, und trotzdem nicht von ihr gefangen genommen wird, wenn man frei ist in seiner Wahrnehmung, ohne auf andere prägend zu wirken... - so wie ein Zeuge. Wenn man so ist, wie ein Zeuge...
Man beobachtet, zieht seine Schlüße, aber wertet nicht, beteiligt sich nicht. Das gilt innerlich, nach aussen hin kann man für die Menschen vieles sein, das gilt für sie allein, und darauf haben wir keinen direkten Einfluss. Wir haben nur die Freiheit, auf Augenblicke, wo wir Menschen begegnen , so zu reagieren, wie wir es wollen. Bei mir ergibt sich das mehr und mehr, ich denke nicht mehr so viel nach. Wenn ich keine Lust habe, irgendwo zu interagieren und sei es einen Einkaufswagen an einen anderen zu übrgeben, dann lasse ich es, und verhalte mich nach einer Art der Unauffälligkeit. Wenn ich aber sehe, dass ich durch eine kleine Tat eine gewisse Qual oder Unbehagen bei anderen lösen kann, dann ist das für mich so eine Art Hässlichkeit, wenn ich dann nicht helfen würde... Ich würde den Eindruck nicht mögen, da weg gegangen zu sein, und es hätte mich nur zwei Schritte gekostet... - so ungefähr.
Nur jedenfalls versuche ich , zu vermeiden derweil, dass ich eine Rolle falle. Wenn ich stets noch irgendwo eine Warte habe, wo ich alles überblicke, ohne abgestumpft gegenüber Eindrücken zu sein, aber ich lasse sie nicht mehr zu sehr an mich heran...

Vielleicht bessere Weise es zu beschreiben. Ich will nur dieses Wort Zeuge beschreiben, und ich gebe zu, ein Profi bin ich nicht, der diese haltung ausgereift zur verfügung hätte. Aber ich schmecke, dass das die Richtung ist, in der das Leckere liegt. Ein Zustand, in dem man handlungsfähig ist, befreit, und glücklich, und in der Welt kann viel passieren, es wirft einen nicht um.
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