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Fasten! Freu dich auf den Frühling

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 338

Fasten bringt uns mehr Harmonie zur Gesundheit und auch für die Psyche.

Fasten sollte man gut planen. Frühling und Herbst sind die beste Zeit. Man fröstelt beim Fasten leichter. Deshalb ist der Winter eher schlecht.
Der Winter die beste Zeit der Vorbereitung des Fastens, indem man sich vorfreut und einstimmt. Was in der dunklen Jahreszeit die Stimmung anheben kann.
Zweifellos sollte nur der fasten, der allgemein gesund ist, und sich fit genug für sowas fühlt.

Besonders Eiweissablagerungen werden durch das Fasten effektiv abgebaut.

Leute älteren Jahrgangs - so ab vierzig Jahren - profitieren sehr vom Fasten: denn Eiweiss-Ablagerungen können mit den Jahren zustande kommen, auch ohne eiweissreiche Ernährung.

Eiweissablagerungen verengen Gefäße des Blutes, insbesondere der Arterien. Auch Gelenke sind betroffen.

Eiweissablagerungen werden von der Schulmedizin als Hokuspokus abgetan. Wie so vieles, das uns in der Kenntnis oder Anwendung mehr hilft, als die gebetsmühlenartigen Narzismen der Schulmedizin.

Manchmal haben wir (leichte) Rückenschmerzen, haben so vieles versucht, doch sie bleiben. Hier können Eiweissablagerungen schuld sein.

Ich habe stets mit einer gewissen Ehrfurcht zurückgeblickt auf die erste strikte Fastenkur, die ich mit 24 unternahm. (Bin jetzt 41 Jahre alt)
Zu der Zeit plagte mich ein leichtes Fingerrheuma. Es verschwand durch 2 wöchiges Fasten! Es kehrte nie wieder!

Neben den Eiweißablagerungen gibt es Rückstände anderer Art, von Stoffwechselendprodukten bis hin zu Rückständen von Medikamenten - alles das, was in manchen Phasen des Lebens von unserer Leber oder Niere nicht entsorgt werden konnte, und dennoch aus dem fliessenden Blut verschwinden sollte, denn das Blut ist kein Lager nur ein Transportsystem - der Körper versucht die Konzentration von Stoffen im Blut zu regulieren. Weil wir grad mal überlastet waren von Giften, Nahrungsverdauung oder Alkohol und Partys, legen sich die überflüssigen und giftigen Stoffe irgednwo ab, statt ausgeschieden zu werden.
Und was deshalb aus Not vom Körper irgendwo "eingelagert" wurde, weil er überlastet war.

Manche dieser Stoffe sind in Fett abgelagert.
Andere binden sich auch an Eiweiss.
Also können wir nicht nur überschüssiges Eiweiss loswerden, sondern auch daran gebundene Gifte.

Wenn wir fasten, will und muss unser Körper sich einer internen Energiequelle bemächtigen.

Am ersten Tag genügen noch die Zuckerspeicher der Leber.
Da wir keine Energie aus der Nahrung zu uns nehmen, greift der Körper in den ersten Tagen des Fastens zu den Fettreserven, und zunehmend zu den Eiweißen. In den ersten Tagen zirkulieren noch Eiweiße im Blut, die für den Energiegewinn herangezogen werden. Nach einigen Tagen erhöht sich der Proteinabbau aus dem Gewebe und bezüglich jenes Eiweißes, das unnütz als Schlacke herum liegt.

Schulwissenschaftlich begründete Quellen belegen eindeutig, dass nach dem vierten Tag Fastens oder "Hungerns" der Proteinabbau auf seinem Höhepunkt angelangt ist.
Das heisst, nach vier Tagen wird Fasten am effektivsten.

Nach etwa zehn Tagen nimmt die Effektivität ab (ein Grund dafür ist, dass der Bedarf an Energie des Körpers und Gehirns runter geschraubt wird, womit man sich dann zunehmend weniger vital fühlen wird.)

Das Immunsystem arbeitet nach dem 4. Tag bis zum Ende des Fastens viel stärker, als bei normaler Nahrungszufuhr; zur Zeit der Umstellung des Stoffweschels am 3. und 4. Tag arbeitet das Immunsystem vorübergehend schwächer.

Der Grund, warum der Körper die Eiweissablagerungen nicht ohne Fasten abbaut, ist, dass wir durch die Nahrung Energie bereit stellen. Der Körper hat keine Veranlassung, die abgelagerten Eiweiße anzutasten.

Die Zerlegung von Proteinen kann in einem komplexen Stoffwechselschritt dem Körper die verlangte Energie bereit stellen, zusammen mit dem Abbau von Fetten im Fettgewebe.

Innerhalb eines Zeitrahmens von 21 Tagen braucht man negative Folgen nicht zu befürchten - es sei denn man hat irgendeine versteckte Krankheit oder Organschwäche, die während des Fastens schlimmer wird. Generell heilen aber viele körperlichen Beschwerden durch das Fasten sogar ab.

Optimal scheint eine zeitliche Dauer zwischen 7 und 14 Tagen. Eine Zeit, die man auch gut in sein alltägliches Leben integrieren kann. Aus dem unvoreingenommenen Teil der Wissenschaft wird berichtet, dass eine Fastenlänge von 40-70 Tagen keine bleibende Schäden verursacht. Ab dann beginnt zB ein ausgesprochener Vitaminmangel.

Während des Fastens ist man nicht fix und fertig, nicht völlig hilflos. Es ist nur etwas anders. Manche arbeiten sogar während des Fastens, wenn sie zB leichte Arbeiten zu erledigen haben, wie Büroarbeit. Harte körperliche Arbeit ist allerdings schlechter möglich. Wen man Joggen geht, sollte man nicht zu schnell laufen.

Die körperliche Bewegung (Spaziergänge oder Joggen) hilft jener anspruchsvollen Entgiftung, die ja mit dem Abbau von internen, eingelagerten Stoffen einher geht.
Die Skelettmuskulatur ist mit den Lymphen verbunden und wird durch körperliche Bewegung stimuliert. Die Lymphe fördern den Abfluss von Abbauprodukten.

Wir fühlen das Entgiften und Entschlacken durch die Rückvergiftung des Darmes. Es macht zeitweise benommen, und manchmal bereitet es uns auch Kopfschmerzen. Eine Darmreinigung sollte diese Symptome erheblich lindern, ebenso Spaziergänge.

Sobald die Darmreinigung erfolgte, können nach 4-10 Tagen wieder so viel entgiftete Stoffe im Darm liegen, das man sie merkt, und man eine erneut Darmeinigung durchführen sollte.

Eine andere Sache ist eine durchs Fasten bedingte "saure Wirkung" auf den Körper.
Während dem Fasten werden nämlich Fette und (ketogene) Aminosäuren in Ketonkörper verwandelt, um Energie zu gewinnen - die Verstoffwechslung von Ketonkörper zieht neben der sauren Wirkung auch einen gewissen Körpergeruch und Atem nach sich.

Was die saure Wirkung angeht, spürt man sie eigentlich nur, wenn im Darm zusätzlich Giftstoffe die Rückvergifung mit sich bringen.

Die Umstellung des Stoffwechsels dauert laut Expertenmeinung etwa 2 Tage. Die grössten Schwierigkeiten des Fastens liegen in diesem Beginn. Nach den ersten beiden Tagen wird es sehr viel leichter und die Stimmung hebt sich sogar.
Wirklich schlimm ist nur, wenn man an den Kochgerüchen vorbei geht, die einem Lust auf Nahrung machen.

Die Disziplin, die man zum Fasten aufbringen muss, erachte ich als günstigen Nebenfaktor, der einem auch nach dem Fasten zugute kommen kann. Da man diesen Impuls mitnehmen kann zu einer bewussteren Lebensführung.

Ausserordentlich wichtig ist während des Fastens die Darmreinigung. Es ist wichtig, damit Gifte aus dem Darm abtransportiert werden und nicht wieder über die Darmschleimhaut zurück wandern in unseren Blutkreislauf und Stoffwechsel.

Glaubeersalz ist eine Option. Ich nehme SAUERKRAUTSAFT. Es liefert kaum Kalorien, und diese werden durch die Darmentleerung größtenteils wieder ausgeschieden.

Mir bewährt hat sich 1 Liter Sauerkrautsaft. Nur selten muss ich bis zu 1.5 Liter trinken.
Man trinkt es innerhalb von einer halben Stunde und nach 2-3 Stunden wird es geschehen (die Toilette sollte dann in der Nähe sein). Die abführende Wirkung kann 1-2 Stunden anhalten und lässt langsam nach. In den Stunden nach der erfolgten Entleerung sollte man einige Mengen an Wasser trinken, um den Füssigkeitsverlust auszugleichen!

Die erste Darmreinigung würde ich am 1. oder 2. Tag des Fastens unternehmen. Sinnvoll wäre der 1. Tag, um den Darm zu entleeren und die Glukoseaufnahme aus Resten des Darminhaltes schneller zu unterbrechen. Ausserdem verhilft der leere Darm dazu, sich rascher ans Fasten zu gewöhnen.

Die nächste Darmreinigung würde ich am 6. bis 8. Tag durchführen. Sollen nur Anhaltspunkte sein. Man kann die Häufigkeit abhängig machen von den Wirkungen des Fastens (Kopfschmerzen, Gliederschmerzen). Eine letzte Darmreinigung sollte unbedingt am Ende des Fastens stattfinden, bevor man sich wieder normal ernährt. Die Darmflora kann diese kurzzeitige Belastung verkraften.

Man sollte sowohl vor dem Fasten, als auch nach dem Fasten gezielt die Darmflora unterstützen durch probiotische Joghurts, Äpfel (!), und Brotenzymgetreide (Firma Kanne), oder Kanne Brottrunk.

Besonders das Pektin im Apfel ist wertvoll. Wie Studien herausgestellt haben fördern sie eine gesunde Zusammensetzung der Darmbakterien. Einige berichten, Pektin könne eine angegriffene Darmschleimhaut reparieren helfen.

Am allerwichtigsten ist beim Fasten viel zu trinken. Und körperliche Bewegung hilft, dass die Muskeln durch den Eiweissabbau nicht schrumpfen, denn der Körper greift nur dorthin, um sich Energie zu holen, wo etwas unnütz rumliegt. Mit bewegten Muskeln durch Spaziergänge zeigen wir ihm, dass da etwas wichtig ist, das nicht angetastet werden soll.

Ein Morgenfasten kann man in jeder Jahreszeit auch an aufeinanderfolgenden Tagen immer wieder mal einschieben. Dabei werden neben Fetten auch schon einige Eiweißablagerungen angetastet, was im Ausmaß allerdings auch vom Kaloriengehalt der Nahrung in dem Tag und Abend vor diesem Morgenfasten abhängt und was allgemein stets weniger bedeutend ist, als wenn man rigoros fastet.

Wer gerne Kaffee trinkt, kann das Morgenfasten auch mit morgendlichen Kaffeegenuss verbinden. Habe damit gute Erfahrungen gemacht. Während dem strikten Fasten sollte man nur Wasser oder Tee trinken.

Für ein längeres Fasten sollte man eine wärmere Jahreszeit wählen, denn der Körper friert sehr leicht, wenn man fastet.

Neben den körperlichen Vorgängen ist es immens, was man für die Psyche tut. Der Geist kann sich befreien, ebenso wie die Gefühle. Man merkt bereits nach einigen Tagen, wie urtümlich das Fasten anmutet. Der Aufenthalt in der Natur verstärkt diesen Effekt.

Interessanter Artikel (auch über Eiweissablagerungen):
http://www.naturheilpraxis-ehrlinsp...-im-hinblick-auf-geistig-seelische-erneuerung

Weitere Tips:
Während des Fastens werden diverse Gifte ausgeschieden, und freie Radikale frei gesetzt. Um ihnen gegenüber gewappnet zu sein, hilft basisches Mineralienpulver.

Harnsäure wird durch den Hungerstoffwechsel in erhöhter Menge im Blut freigesetzt (und durch die Niere ausgeschieden). Das kann bestehende Leiden wie zB Gicht verschlimmern. Darauf sollte man achten wenn man fasten will. Und evtl. auch während dem Fasten, um gegebenfalls das Fasten zu unterbrechen. Hat man solche Leiden, bietet sich eine modifizierte Art des Fastens an, bei der man keine Nulldiät betreibt, sondern bloß geringe Mengen an Kalorien zuführt, um den Stoffwechsel mit zugeführten Nährstoffen stärker zu unterstützen.
Während dem Fasten viel zu trinken, verfolgt vor allem das Ziel, die Nieren zu entlasten. Damit die Harnsäure in Wasser gelöst wird, und es für die Nieren leichter ist Die Harnsäure auszuscheiden.
engelchen2308 und Rising Sun gefällt das.
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