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Etwas besonderes aus dem Schicksal machen (statt zB Ängste zu pflegen)

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 395

Nun kann allerhand geschehen im Leben. Wer kennt das nicht. So ist das Leben.
Wir sind auf einem Weg und es kommt was dazwischen, das stört , sorgt/ängstigt oder beschäftigt uns sonstwie.

Wenn wir uns einem Problem gegenüber sehen, können wir uns bereits näher mit dem Problem befassen, und lernen es kennen. Und auch Lösungen oder mögliche Entscheidungen.

Viele kennen es, wie leicht man etwas verdrängen möchte. Manchmal beruhigt man seine Nerven mit der Haltung, aber manchmal verliert sich Achtsamkeit und das Problem wird größer.

Also ist Bewusstheit und das damit zunächst verbundene Leiden, die Angst oder Sorge, ein echtes Plus für uns. Fast könnten wir stolz sein, dass wir bewusst sind. Statt uns von der Verdrängung einnehmen zu lassen, die wie gesagt für manche Leute der einfachste Weg ist, aber oft nur noch größere Probleme schafft.

Aber wir brauchen keine Angst oder Sorge zu pflegen. Sobald wir uns dem Problem gewidmet haben, kennen wir die nötige Lösung.
Dank Internet und Erfahrungsberichten usw. kann man sich heute in vielen Dingen selbst schlau machen, und durch Wissen Sorgen beschwichtigen. Denn manches entlarvt sich durch Wissen auch als übertriebene Sorge. Manche vermeintlichen Helfer locken uns (ohne dass es ihnen bewusst wäre) auf falsche Fährten: Ärzte, Berater, esoterische Lehrlinge die sich als Meister ausgeben bzw. so tun als wüssten sie alles und glauben nur.

So. Nachdem wir die nötigen Schritte kennen, stellen wir oft fest, dass man nicht alles sofort lösen kann und es evtl. noch Ungewissheiten gibt. Ambivalenz zu ertragen ist eine psychologische Stärke, es heisst anzunehmen, dass es so oder so kommen kann, ohne sich festzulegen. Der Vorteil ist etwa, dass wenn doch das Schlimmere eintritt, man nicht DESILLUSIONIERT wird.
Nun braucht man sich auch nicht auf Unvorhergesehenes einrichten, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist.

Was können wir tun? Suchen wir uns doch Beispiele aus dem Leben, Erfahrungen, oder auch Filme als Beispiele, mit ihren Helden usw. die oft auch Phasen der Herausforderung durchmachen, um alles als Abenteuer zu erleben.

Stellen wir uns vor, wir hätten etwas großes geleistet, auch wenn wir gar nichts geleistet haben. Und stellen wir uns vor, das Problem war der Preis. Etwas grosses ist ja bereits das Gefühl ein vitales lebendiges Wesen zu sein!
Es ist dies rein psychologisch, nach Art eines Placebos , aber es funktioniert, es erleichtert das "Ertragen". Wenn wir in unserer Vorstellung das Gefühl und die Stimmung wecken und pflegen, dass wir etwas sehr lohnendes gemacht haben, oder einen Gewinn erhalten haben, einen Sieg errungen haben, etwas, das uns weiterbringt. Dann spüren wir das Problem nicht mehr, und sehen es nicht mehr als Belastung, sondern wir "wissen" (bzw. "glauben" psychologisch gesehen), dass das Problem nicht das Wichtigste war, und etwas auf einer anderen Ebene erreicht wurde. Dieses positive Verhalten setzt sich in unser Psyche genauso fest wie die schädliche Sorge.
Vielleicht erscheint uns zudem das Warten auf die Lösung als Zielstrecke. Dort ist der Sieg, der Erfolg. Und es erscheint nicht mehr als Problem.

Wenn wir mit dem Problem konfrontiert sind, das sich in unsere Wahrnehmung drängt - und wir dann trotzdem noch eine gute Zeit haben, hat sich sogar direkt erwiesen, dass wir etwas erreicht haben, nämlich eine gute Zeit zu haben. Dem Schicksal ein Schnäppchen geschlagen.

Man könnte einfach und kurz sagen: Man solle an etwas anderes denken als an das Problem.

Man kann sich nichts vor machen, dass man eine Lösung für das Problem braucht. Wenn man bewusst ist, kann man sich nicht anlügen.
Das ist unser Wille, und wird der nicht befriedet, kann ein noch so kleines Problemchen zum quälenden Tyrannen werden, wenn die Zeit voranschreitet auch wenn das Problem an sich immer gleich bleibt, unsere Lösung fehlt.

Hat man die Lösung aber gefunden, geht es nur noch ums Warten, bis die Zeit gekommen ist, um das Problem zu lösen. Das Warten können wir als Abenteuer erleben. Wir können während des Wartens in gewisser Weise von Achtsamkeit (die das Problem nicht vergrößert) alles mögliche tun, was uns Spaß macht, und uns darauf konzentrieren.
Wen wir krank sind, ist die Lösung uns so zu verhalten, dass wir uns am besten damit arrangieren.

Das geht in unseren Augen und Gewissen nur, wenn wir eine Problemlösung haben.
Wenn es keine Lösung gibt, weil noch nichts klar ist, sieht die Sache zugegeben nicht so einfach aus. Möglicherweise hilft dann aber genauso das Warten, auf den Zeitpunkt, wo man eine Kenntnis der Lösung vermuten kann.
Ohne sich derweil die Hölle heiss zu machen.
Wenn wir den Sorgenheini in uns überwinden, sind wir frei. Und in Anbetracht von Hindernissen, ist das eine echte Heldenreise, weil die Überwindung des Leidens uns Quantensprünge nach vorne bringt.
Es stärken uns die Erfahrungen.
Im Angesicht von Herausforderungen auf uns. Wir definieren das Leben als wichtiger als ein Problem.
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