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Erleuchtung - die sanfte Methode

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 72

Die Hardcore Methode um zur Erleuchtung zu gelangen, könnte man als frei von Idealismus bezeichnen - und die sanfte Methode bedient sich eines gewissen Idealismus. Es ist freilich beides nur ein Ansatz.

Was heisst Idealismus in diesem Kontext? Es ist eigentlich immer ein URBILD gemeint, dem man nachstrebt. Das Ideal ist der Zustand der Erleuchtung.

Wenn die Anstrengung der Selbstbeobachtung der Hardcoremethode immer wieder an dem Faktor Disziplin scheitert - und die meisten werden daran scheitern - brauchen wir mehr Lust. Weil die Anstrengung, der in jedem Augenblick versuchten Seobsbeobachtung ja nicht weiter führt. Noch mal, was bringt Selbstbeobachtung? Dass wir unsere inneren Regungen beobachten, und jene Regungen aussortieren, die uns nicht weiterführen auf dem Weg der Erleuchtung. Das Grundprinzip ist dabei, dass wir keine Unterschiede machen, wo wir uns aufhalten, an welchem Ort, ob mit Menschen oder ohne, auf der Arbeit oder zuhause. Und dass wir nicht zu viel schwärmen. Beim idealistischeren Herangehen ist "Träumen" durchaus erlaubt, es dient unserer Motivation. Es dient der Lebensfreude, denn eigentlich ist es aus objektiver Sicht gleich, welche Vorstellung wir von der Welt und dem Leben haben. Aber natürlich ergibt das nur Sinn, wenn uns diese Vorstellung nicht meilenweit vom Ziel (der Erleuchtung) abbringt.
Lust im Sinne der Erleuchtung ist natürlich nicht jede beliebige Lust.

Die Frage ist, wie kann sich Erleuchtung mit Luststeigerung einstellen? Hier greift der Idealismus ein. Das Ideal ist Erleuchtung.
Wir suchen uns anhand unserer Lebenssituation Gelegenheiten, in denen wir Lust an besonderen Erfahrungen erhalten und kultivieren können.

Nun muss man nach wie vor der Lust ein wenig Anstrengung oder sagen wir BESINNUNG beistellen. Also es ist zwar eine Lust gemeint, die vielfältig beschaffen sein kann, aber wir müssen dennoch ein paar Dinge berücksichtigen.
Diese Dinge , die als "erweitertes Ideal" dienen, kann man zB als innere Ruhe, Gelassenheit, Freiheit von Launen und Komplexen beschreiben.
Diese Ideale dienen uns als Maßstab der Lust. Oder anders gesagt, unsere Lust lassen wir so weit gewähren, wie diese Ideale zugänglich bleiben. Denn diese kleineren Ideale bringen uns dem grossen Ideal der Erleuchtung näher.

Nun zu den Fakten.
Eine sehr gute Möglichkeit ist es in der Natur Lust zu gewinnen, sowohl Lust an der Natur als auch an der Erleuchtung.

Eine weitere Möglichkeit ist die einfache Meditation. Ohne dass wir bereits etwas erwarten, geht es darum, dass wir die Lust bewahren. Man sollte es übrigens auch bei der Hardcore Methode berücksichtigen, stets so zu sein, dass man noch lustig ist. Zumindest gut gelaunt ist. Es kann bei der Meditation Lust machen, einfach die Zeit fliessen zu lassen und uns selbst oder unsere Sinne zu bestaunen.

Und so kommt man also zu dem Umstand, dass man sich bestimmte Orte, Zeiten oder Umstände aussucht, und nicht jederzeit versucht zur Erleuchtung zu gelangen. Es ist einfacher, und man erlebt nicht so viel Frust, Enttäuschung oder Zweifel.

Man spart auf diese Weise durchaus etwas an. und umso kontinuierlicher wir diese Zustände der inneren Ruhe suchen, Tag für Tag, wird der Impuls auch kräftiger und eines Tages könnten wir belohnt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich der Aufstieg, der vor der Türe steht. Umso mehr irdische Zeit nun vergehen mag, erhalten wir durch den unaufhörlichen Energieanstieg auch mehr Gelegenheiten, besondere Wahrnehmungen zu machen, was ja nur eine andere Beschreibung für Erleuchtung ist.
Und das wird umso leichter gelingen, je mehr wir uns innerlich in der Ruhe befinden.
Innere Ruhe muss nicht heissen, dass wir nichts mehr an Aktivitäten leisten. Wir können nach wie vor viele Dinge tun aber sollten gleichwohl Stress vermeiden.

Der Idealismus dabei ist im Grunde, dass wir es uns schön machen, und wenn die Erleuchtung nicht da ist, dass wir uns in dieser Rolle des Wartens durchaus gefallen mögen, und diese Suche nach Erleuchtung als Abenteuer sehen. Freilich, zuviel Idealismus und Einbildung schadet dem Erreichen des Zieles. Wir sollten irgendwo in uns einen Punkt haben, wo es uns gleichgültig wird, ob wir ein Ziel erreichen, weil wir mehr auf das achten, was hier und jetzt geschieht.

Das Ego und der Verstand können von sich aus nichts geschehen machen, warum sollten wir so viel auf diese beiden Funktionen achten? Achten wir auf unsere Gefühle, oder Empfindungen, sie bieten uns viel mehr Einblick in Realitäten und bieten darüberhinaus eine gewisse Kontinuität, oder eine Art mittelfristigen Gedächtnisses, mit dem wir uns auch selbst konditionieren (ebenso wie wir uns mit schlechten, negativen Gefühlen konditionieren). Und zwar von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag. Es ist ein Impuls, den wir nähren, der später wiederkehrt.
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