Iakchus 8. August 2014
Es braucht auch ein bisschen Abenteuergeist , um die Gewohnheit zu durchbrechen. Gewohnheiten sind dann schlecht, wenn sie uns bloß stagnieren lassen.
Mal etwas einfach neues oder anderes tun, und derweil alles so wahrnehmen, als wäre man das erste Mal in dieser Situation, was am einfachsten ist, indem man einfach versucht, nichts zu denken und trotzdem alles zu erfassen was vor sich geht. Wie ein Zeuge.-
Und alles was in unsere Wahrnehmung kommt, das kommt von selbst und es mag zwar eine unbewusste Anziehung dahinter stehen, die uns stört und Kreise drehen lässt, aber es kann genauso gut ein hilfreiches Omen sein (ein Hinweis, eine Synchronizität usw.). Letztere sagen viel über unseren Weg aus, den wir in uns fragend suchen.

Jeder darf denken, was er will. Das ist unsere Freiheit. Und anderer Freiheit. Aber wenn wir etwas wacher werden wollen, brauchen wir nicht mehr so viel zu denken.

Der Stamm (Kollektiv) stelt gewisse Regeln auf, die wir aus Freundlichkeit und Interesse an unserem Schicksal bis zu einem Grad einzuhalten bereit sind, aber nur für andere, nicht unbedingt für uns. Wir glauben selten zB an Geld und Reichtum, als Maß aller Dinge.

Weil wir eine Ordnung suchen, die uns im Bewusstsein weiterbringt. Schritt für Schritt. VOn STunde zu Stunde , von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Immer wieder wird man neu anfangen müssen, und irgendwann festigen sich die Errungenschaften. Deshalb ergibt sich mit der Zeit eine gewisse Distanz zu den Werten und Urteilen des Kollektivs.

Naheliegend, weil wir auf der Erde leben , ist es die Natur als Anker zu nehmen, für die massgebliche Quelle an Orientierung. Denn auch wenn man nach Erleuchtung strebt, kommt man ohne Richtschnur für das stündliche und tägliche Erleben nicht aus. In der Natur sind wir eingebettet in eine Ordnung, die auch unserer eigenen Harmonie zuträglich ist.