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Entgiftung mit Alpha Liponsäure

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 1091

Alpha Liponsäure wird abgekürzt als ALA manchmal auch in deutscher Schreibweise ALS.

Der häufigste Grund, warum Leute Alpha Liponsäure nehmen, liegt - abgesehen von Diabetes und Behandlung der Neuropathie - in der Schwermetallentgiftung.

Hier gibt es nun bei längerer Einnahme interessante Sachen zu wissen.

In erster Linie ist ALS / ALA ein Chelatbildner, es geht Komplexe mit Metallen ein und leitet diese aus.
Metalle sind nicht nur Kadmium und Quecksilber, sondern auch Eisen, Kupfer, Zink und Magnesium - es wird auch Calcium berichtet, das von ALS chelatiert wird.

So ergibt sich, dass man bei Einnahme von ALS auf die Wirkung mit anderen Nährstoffen achten muss, so dass zB kein Zinkmangel entsteht. Der Zinkspiegel dürfte bereits durch die Schwermetallbelastung stark gelitten haben, weil andauernd durch Quecksilber was zerstört wird im Körper, und mit Zink vieles neu aufgebaut werden muss (zB ist Zink wichtig für Zellteilung).

Kleinere Überschüsse der lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelemente sind allerdings möglich, mit Dauereinsatz von ALS zu reduzieren. Wenn zB zu viel Zink vorliegt, oder zu viel Eisen, fliesst eine gewisse Menge davon mit dem Blutserum und wird von Alpha Liponsäure bevorzugt chelatiert. Doch handelt es sich vermutlich nur um einen geringen Anteil an Reduzierung der Überschüsse.

In jedem Fall sollte man gewissenhaft mit den Nährstoffen umgehen, wenn man eine Entgiftung plant, da man Chlorella oder andere Dinge oft monatelang einnehmen muss. Generell ist das Einnehmen einer Substanz über längere Zeit und in hoher Dosis stets ein Weg, um Ungleichgewichte zu schaffen.
Doch bei Quecksilververgiftung führt kaum ein Weg daran vorbei, da das Quecksilber mehr an der Gesundheit rüttelt als gewisse Ungleichgewichte, die entstehen.
Nur ein Eisenüberschuss, der sich mit Chlorella einstellen kann, sollte frühzeitig erkannt und dem entgegen gewirkt werden zB durch regelmässige Aderlässe.

Es ist bei Quecksilberentgiftung mit Chlorella am wichtigsten, den Eisenstatus zu überprüfen. Weil in Chlorella stecken auf 100 gr gerechnet bis zu 50 mg Eisen, auch wenn nicht alles davon aufgenommen wird, ist das eine Menge, die man in kaum einem anderen Nahrungsmittel findet, das man in grossen Mengen verzehren kann.
Jedenfalls muss man Chlorella ja in hohen Dosen einnehmen, sonst mobilisiert man das Quecksilber, aber bindet es mit Chlorella nicht genügend ab.

So kann man nach Monaten mit Chlorella einen gefährlichen Eisenüberschuss bekommen, und das lässt sich dann mit ALS nicht mehr reduzieren, weil man einfach nicht genügend ALS einnehmen kann, ohne dass es einem übel wird.

So empfiehlt es sich , spätestens nach drei Monaten seinen Eisenwert beim Arzt oder Heilpraktiker bestimmen zu lassen. Und zwar den genauen Wert (Ferritin zu messen reicht allein nicht!!!!).
Hat man zuviel Eisen und fühlt sich einigermaßen gut, kann man eine grosse Blutspende machen lassen und verliert 500 ml Blut und damit 250 mg Eisen.
Je nach Eisenstatus sind aber mehrere Aderlässe nötig.

Üblicherweise dürfte man wegen der Quecksilberbelastung doch sehr geschwächt sein und man sucht sich am besten einen Heilpraktiker der im Bereich von 100ml bis 250 ml Blut abzapft. So lässt sich der Eisenspiegel ohne "Umkippen des Kreislaufes" sicher senken. Solche Aderlässe muss man entsprechend der entstandenen Eisenbelastung anwenden, es sind je nach Eisenstatus im Körper mehrere nötig.
Hat man keine Symptome des Eisenüberschusses, genügt dafür eine Aderlasskur bei der man wöchentlich über ein oder zwei Monate einen Aderlass macht, ansonsten muss man zwei Mal wöchentlich je 100-200 ml. Blut abgegeben damit die schmerzhaften Symptome verschwinden.

Nimmt man ALS zur Quecksilberausleitung, sollte man die wichtige Regel beachten, dass man zunächst nur mit täglich hohen Dosen Chlorella das Bindegewebe befreit (je nach Vergiftungsgrad 50 - 100 Gr. Chlorella würd ich sagen).
Man merkt ja, ob man noch Vergiftungsschübe bekommt, wenn man Chlorella eingenommen hatte. Wenn keine Schübe auftreten, hat man den Hinweis, dass das Bindegewebe frei ist.

Erst danach (!) - wenn das Bindegewebe frei von Quecksilber ist - sollte man ALS nehmen, weil ALS kann auch nur eine gewisse Menge Quecksilber ausleiten und mobilisiert bei zuviel Quecksilber im Körper auch dementsprechend. Umso mehr, desto mehr ALS man nimmt.
Vielleicht kann man hin und wieder - während der früheren Bindegewebsentgiftung - ein bis zwei Mal die Woche ALS nehmen, weil es nämlich die Leber stärkt.
Sobald man dazu übergeht mit ALS das Gehirn zu entgiften, wird alles schon dadurch leichter, da ALS verhilft dass Körper und Leber im Gleichgewicht bleiben.

Wer Leberprobleme vermeiden will, sollte sowieso während der gesamten Quecksilberentgiftung NAC (Acetylcystein) nehmen. Man kann darüber im Netz viel lesen, wie es die schwersten Leberprobleme heilen und verhüten kann.

Gelbsucht ist nicht auszuschliessen bei Quecksilberbelastung, und lässt sich mit NAC vermeiden und auch heilen.

Meine leichte Gelbsucht heilte ich mit täglich ca. 3 mg NAC in einer Woche (inkl. fettarmer Diät), und verhütete ich in der Folge mit etwa 1 bis 1.5 mg NAC (täglich).

ALS entgiftet nun alle Körperzellen auch die Fettzellen und Nervenzellen, und kann anders wie Chlorella auch das Gehirn erreichen.

Eine Gehirnentgiftung kann man auch mit Koriander erreichen, wobei man ebenso Chlorella hinzu nehmen muss. Mit Koriander kann man auch testen, ob man noch Quecksilber im Gehirn hat. Dazu muss man sehr viel frisches Koriander essen, wenn bei wenig Stengeln des Krauts nicht bereits Vergiftungsschübe auftreten (typischerweise schwere Augen, als senke sich ein Gewicht auf die Augen) .

Insgesamt ergibt sich, dass man zusammen mit ALS immer auch etwas Chlorella nehmen muss, die Menge richtet sich nach dem Quecksilbervergiftungsgrad.

Man sollte die Halbwertszeit von Alpha Liponsäure beachten, sie beträgt 3 Stunden. D.h. nach 3 Stunden hört die Wirkung von ALS auf, aber Mengen von Quecksilber mögen noch mobilisiert sein durch ALS, und entsprechend kann es geschehen, dass kein Quecksilber mehr gebunden wird, und sich als Vergiftungsschub nach diesen 3 Stunden bemerkbar macht.

Die Dosis von ALS sah bei mir so aus, dass ich morgens 600 mg genommen habe, dann nach drei Stunden etwa 200-250 mg, und die nächsten drei Stunden etwas weniger und das letzte Mal vor dem Schlafen gehen (wenn ein nächster 3 Stunden Zyklus zuende ging). So brauchte ich nachts nicht aufstehen, und hatte nie einen heftigen Vergiftungsschub.

Ich nahm auch mal sehr viel ALS. Bis zu 2 oder sogar 3 gramm täglich. Das war in der Endphase der Entgiftung. Aber das ging nur eine Woche gut, einen Abend vertrug ich kaum noch Nahrung, und mir wurde sehr übel. So eine Übelkeit hatte ich noch nie. Also man darf ALS wirklich nicht zu viel nehmen.

Aus meinen Erfahrungen schliesse ich, dass man vermutlich ca. 1-1.2 gr. (1000-1200 mg) ALS drei Wochen lang nehmen kann, aber dann immer weniger nehmen sollte. Oder eine Pause machen sollte.
ALS scheint sich auch zu regenerieren, und verlässt nicht wirklich nach 3 Stunden komplett den Körper und eine gewisse Menge ALS mag viel länger im Körper überstehen, bis es verbraucht ist.

Ich habe auch gelesen, dass viele bereits bei einer Menge von 300mg ALS Probleme bekamen, es allerdings nicht als Übelkeit beschrieben. Ist das bei jedem anders? Oder hat man dort vergessen, auch Chlorella zu ergänzen?

Jedenfalls, wichtig scheint mir auch zu sein, dass man ein bisschen Geld investiert für Eisenwerte (Blutanalyse). Zinkwerte, Kupferwerte kosten nicht viel und böten sich an. Eisenwerte dürften von den Kassen gezahlt werden, bei Zink und Kupfer kostet es je 5 Euro, wie ich gelesen habe.

Der wohl hauptsächlichste Grund, sich vor Blutanalyse zu scheuen, ist der Gang zum Picksen. Das ist schon unangenehm, und es gibt nichts, was man dagegen tun kann. Aber es gibt so viele Unfälle, man haut sich den Kopf an, oder verstaucht sich was. Da leidet man tagelang drunter, und der Picks ist nach 2 Minuten vergessen!
Tip: Am besten nicht hinschauen, wenn jemand in die Vene sticht.
Und einfach geschehen lassen. Nicht die Muskeln anspannen, ganz entspannt, dann schmerzt die Einstichstelle später nicht. Der Lohn ist eine sichere Bestimmung der Werte, und da blickt man noch wochenlang drauf.

Sonst kann man kaum in Erfahrung bringen, ob man zu wenig oder zuviel Zink hat. Ob man einen gefährlichen Eisenüberschuss aufbaut. Oder man einen Kupfermangel hat, der zB auch die Blutbildung erschwert.

Also wichtig ist auch , wenn man Zink (zB in Präparaten) zu sich nimmt, ebenso wie bei Kupfer, Magnesium und Calcium usw., einen zeitlichen Abstand zu ALS einhält, damit ALS nicht von diesen Mineralien und Spurenelementen verbraucht wird. Das verhindert eine effektive Quecksilberentgiftung, ebenso wie es eine Mineralstoffmangelerscheinung verursachen kann. Weil man gewöhnlich ALS ja täglich nehmen wird, kann sich da eine gewisse Konsequenz ergeben, wenn man nicht drauf achtet.

Ich würde sagen, man nimmt am besten die Mineralien in der Mitte der 3 Stunden wo ALS wirkt, und abends die wichtigsten Sachen, wo man einen Mangel vermutet (zB Zink). Noch besser wären Tage, wo man kein ALS nimmt und gezielt sich mit Mineralien und Spurenelementen versorgt. Aber manchmal ist die Quecksilberbelastung so stark, dass man kaum eine Pause verträgt.
Gegen Ende der Entgiftung hin wohl eher.
  • Iakchus
  • Iakchus
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