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Empfindlich? Sensitivität? Eine Schwäche oder Stärke? Oder sowohl als auch?

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 145

Empfindlich, oder sensitiv zu sein, bedeutet eine Schwäche in manchen Situationen. Aber eigentlich nur, weil andere es so einschätzen. Man gibt sich verletzlich und andere meinen, der ist schwach.
Als sensitiver mag man manchmal verzweifeln an der Grobheit anderer und ihr Ego ist genauso beschaffen wie das anderer. Es ist schon eine Bürde, aber in meinen Augen keine Schwäche, empfindsam zu sein.

Oft vergisst man eines bei der Beurteilung der Sensiblen: Empfindsamkeit und Sensitivität entsteht, weil man offenherzig oder überhaupt offen ist, oder manchmal, weil man medial ist.
Man erhält also etwas durch seine OFFENHEIT: etwa neue Wahrnehmungen. Oder mehr Herz und Empathie. Aber auch das ist eigentlich eine Wahrnehmung.

Den Preis, etwas empfindlich zu sein, wenn es Kritik oder Vorwürfe gibt, kann ich daher gut zahlen. Die Konsequenz aber ist es, den Schlachtfeldern der Welt einfach aus dem Weg zu gehen. In die andere tappen und erst am Ende ihre Niederlage merken.

Da sehen die Empfindsamen bereits schon in ersten Hinweisen die Gefahr, wo andere erst mit dem Kopf gegen die Wand müssen.und auch leichter vergessen und eine (schmerzhafte) Erfahrung wiederholen müssen, bevor sie überhaupt etwas erkennen.

Also sehe ich in Empfindsamkeit, oder Sensitivität mehr die Stärken, als die Schwächen.
Ihr Empfindsamen der Welt, ihr habt eine Gabe, keine Schwäche.

Das hat alles nichts mit fehlender Risikobereitschaft oder fehlendem Mut zu tun. Risiken kann man auch als Sensitiver eingehen. Es geht hier nicht um Angst, oder Ängstlichkeit vor etwas, sondern die Wirkungen einer Tat, einer Handlung, eines Ortes oder einer Zeit. Die man als sensitiver Mensch besser einschätzen kann, als die Abgestumpften. Die auch immer nur schimpfen, weil sie nie merken, was ihre Worte oder Taten bei anderen oder bei sich selbst anrichten können. Die immer nur Ärger streuen, und nicht merken, dass der Ärger dann auch zu ihnen kommen kann. Die Ärger säen und ernten.

Wer lange in den Abgrund schaut, ohne zu wissen, dass es ein Abgrund ist, da kann der Abgrund irgendwann trotzdem zurückblicken. Und das kann sehr unangenehm sein, für jeden Menschen. Dann kommt all die verdrängte Angst hervor. Die Sensitiven verdrängen nicht so viel, weil sie auf Dauer sonst gar nicht damit leben könnten. Sie spüren ein Ungleichgewicht eher. Weil sie es präsenter vor Augen haben. Ihre Ängste dienen ihnen als Wegweiser, wo andere aufgrund fehlender Empfindsamkeit, viel mehr Zeit benötigen, um ihre Ängste und daraus hervorgehende Qualen überhaupt zu erkennen.
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