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Emotionale Abhängigkeit oder Warum kann ich nicht loslassen?

Eintrag von AlphaOmega71 im Blog AlphaOmega71's blog. Ansichten: 166

Wie versprochen …

Emotionale Abhängigkeit … was bedeutet das überhaupt?

Ganz simpel:
Man hat eine Beziehung zu einem Menschen, ohne den man nicht sein kann!

Das muss nicht zwingend eine Liebesbeziehung sein!
Es können die Eltern, andere Verwandte, Lehrer, Therapeuten … es kann jeder sein, von dem man emo abhängig sein kann.

Woran merkt man, dass man emo abhängig ist?
Wenn einem die Beziehung/der Kontakt nicht gut tut, aber man nicht davon ablässt, sich weiter schlecht, respektlos, geringschätzend, ausnutzend, demütigend, gleichgültig, misshandelnd … behandeln lässt.

Emotionale Abhängigkeit ist nichts anderes als eine Sucht:
Bekommt man seinen "Stoff" nicht, leidet man Qualen.

Der Verstand kann hier selten helfen, sich emo zu lösen.
Man kann allenfalls eine räumliche Trennung herbeiführen, aber dennoch leidet man unter der Trennung.

Diese Sucht basiert auf Gefühlen und zwar auf frühkindlichen Gefühlen.
Jeder Mensch mit einem Bindungstrauma, ist potentiell emo abhängig.
Unter Bindungstrauma verstehe ich einen tatsächlichen oder gefühlten Verlust der Bindungsperson, i.d.R. die Mutter.
Das Alter, in dem das Bindungstrauma erfahren wird, ist signifikant. Je früher es erlitten wird, desto schwerwiegender sind die Folgen.
Erleidet das Kleinkind diese Art von Bindungs-/Verlusttrauma, bleibt die Autonomieentwicklung am bisher erworbenen Entwicklungspunkt eingefroren: Das Kind und später der Erwachsene bleiben emo abhängig.

Gehen zwei Menschen eine Bindung ein, sind beide emo voneinander abhängig. Jedoch sind sie in der Regel nicht gleich stark abhängig. Der akut abhängigere Part hat die größeren Verlustängste. Erst, wenn sich dieser beginnt, emo zurück zu ziehen, erkennt der vormals stärkere Part seine emo Abhängigkeit von diesem.

Bindung geschieht nicht willentlich, sondern körperautonom. Es passiert quasi mit einem.
Ist es passiert, kommt man nicht so leicht aus "der Nummer" raus.

Eine, der bewussten Kontrolle nicht zugängliche, "SelbstInstanz" "suggeriert", dass man die Bindungsperson zum Überleben braucht!
Da dieser Anteil tief in der Persönlichkeit verankert ist, kommt man mit dem bewussten Willen/Verstand nicht dran, auch wenn man intellektuell weiß, dass dem nicht so ist.
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