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Ein Märchen "alter Hut": Was ist wirklicher, Traum oder Alltag?

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 104

Traum. Das ist nicht einfach nur der Traum, den wir in der Nacht haben.

Es ist ein Bewusstseinszustand des Selbst.

Es ist das, was passiert, wenn wir uns selbst so zulassen zu erscheinen, wie es unsere Natur des Selbst vorgesehen hat.
So dass wir nicht handeln gemäß des Egos.

Das was wir jeden Tag erleben, wäre so typisch das, was der Alptraum des Alltages bedeutet, sehr konkrete Langeweile.

Was nützt uns Geschichte, die uns einredet, es war schon immer so und wird so bleiben?
Immerhin haben die antiken Griechen zu ihrer Zeit die Geschichtsschreibung laufend nach aktuellen Bedürfnissen umgedichtet. Weil sie klug waren, und den Nutzen allein aus einem Heute bewertet haben.
Was nützt uns heute am ehesten?
WIr können über die da oben denken was wir wollen, ich denke wir selbst müssen feinstoffliche Elementale mit ausstreuen, die dann auch die Politiker beeinflussen.

Wie sieht der Traum aus?
Wahrnehmung ist frei?

In dieser Welt, in der ich mir jeden Tag dieselben Dinge einreden bzw. einprägen kann?
Das tun alle Leute. Jeden Tag sehen sie eine Möglichkeit, aus den DIngen, die ihnen begegnen oder Personen, die ihnen begegnen, schlau zu werden. Aufgrund einer bestätigenden Art, dass sich die Welt der sozialen Interaktionen zwischen bestimmten Mustern bewegen kann, innerhalb denen bestimmte Taten und Handlungen vor aller Augen gerechtfertigt oder in Ordnung scheinen.
Diese Art, nach Bestätung unserer einmal ausgewälten Weltanschauung, wiederholt sich nur durch unsere Regelmässigkeit, dieselben Eindrücke in derselben Art wie immer mit Bedeutung zu versehen. Oft verbunden mit Stimmungen, Gefühlslagen, die wiederum bestimmte Launen und Motivationen und Lust (zu etwas) wach rufen.
Die Eigen-Konditionierung funktioniert durch die begleitenden Stimmungen so gut.

Das was wir Alltag nennen IST unsere Weltanschauung im tiefsten Kern aller realisierten Philosophie, die wir als Sinn unserem Leben gegeben haben; es ist unmöglich, etwas zu tun, ohne an Sinn oder den "Sinn" des Unsinns zu glauben.

Wir suchen mit unserem Gucken in die Welt, und finden, was wir suchen. Wenn wir auswechseln, das, was wir suchen, können wir neugierig das Abenteuer beschreiten, dass jeder Augenblick neu ist, und anders. Und doch steckt in allem, ein Geist, ein bestimmter Ausdruck von "So soll es sein" - weil man es zulässt, zeigt es sich, was da sein wie soll.
Oder , sofern wir bereits in diesem energieanhebenden Prozess voran gekommen sind, erleben wir die Unendlichkeit eines Augenblicks, man fühlt Zeit, wie man Formen fühlt.
Das ist Erleuchtung,von dunklen Kräften, die in jedem Menschen stecken, aufs finsterste verachtet und verspottet, im Greisenalter nie erleben, was es heisst, in einem Augenblick eine Weite zu sehen, die man in 25 Lebensjahren nie gesehen hatte.
So kann ein Augenblick das ganze Leben prägen, das man fortan widmet, diese Augenblicke zu mehren, in denen die Schönheit der Schöpfung sichtbar wird.

Das ist nicht schon der Traum, so zu sehen. Aber damit beginnt alles, was mit dem echten Traum zu tun hat. Und nicht nur dem Traum der Nacht, den wir träumen, in denen Dinge bizarr wechseln und in denen oft noch Relikte unserer erlebten Alltages enthalten sind.
Der echte Traum hat mit uns selbst zu tun, und einer Dimension der Wirklichkeit, in der alles nicht so leicht fassbar wird, aus dieser Ebene. Und ich gebe zu, diesen echten Traum habe ich nie erfahren, aber Kostproben und Gründe, an die Plausibilität der Behauptung von Schamanen zu glauben, dass der Traum die wirkliche Realität ist, und der Alltag die Illusion.

Wie können wir uns diesem Traum nähern?
Castaneda und andere beschwören bis zum geht nicht mehr, dass es nur um den Weg des Herzens gehen kann. Dass jemand nur Wege geht, die ihn glücklich machen.
Umso mehr man wahrnimmt, von sich, von der Welt, vom Geschehen lebendiger Wesen, desto mehr sieht man auch, worauf es ankommt, dass jemand wirklich glücklich ist. All der Schein, die Lügen, die Annahmen, die Hoffnungen, die zu schnellen Handlungen erscheinen in einem Lichte, das nicht garantieren kann, ob damit Glück erreicht wird, so zu handeln, in dieser Abkehr von Licht. In Dunkelheit. In einem Verlies, in das man sein Selbst gesperrt hat. Es will da raus, aber nicht mit Gewalt. Es will hinaus gelassen werden, der Türspalt öffnet sich naturgemäß, als wäre es ein eigener Wille. Und dann spürst du einen Hauch anderer Wirklichkeit, von Energie, die von den Dingen ausgeht, besonders jene Couleur lebendiger Energie von Bäumen oder Mutter Erde und so Energie halt, die schwirrt im Raum. Und man sieht vielleicht immer mehr, dass das, was man wahrnimmt, auch davon abhängt, was man wahrnehmen will. Was man selbst IST. Was man schwingt, in Resonanz geht.

So beginnt man sich auszurichten, all jene Motivationen auszukehren, die eine Angst beinhalten, die uns blockieren will, die uns anderes wollen lässt, als wir wirklich wollen, wo wir die Tür nicht aufzumachen pflegen weil wir alles dicht machen in der Angst.

Eine Tür, dahinter ist noch Liebe zu erkunden, die neu für uns ist, Liebe dieser Welt, und anderer Welten. Weil die ganze Schöpfung in Liebe getaucht ist, und wir selbst diesen Kern und Willen der Liebe tragen, wie eine Fackel, darum gefällt uns das so gut.
So geht man Wege, die einem glücklich machen, dann weiss man, dass man auf dem richtigen Weg ist. Man wird erkennen, ob das alles andere unglücklich macht, was man tut und es nicht mehr wollen, weil man sonst nicht vollständig glücklich wird. Wer es versucht ohne seinen Kurs zu ändern, muss dafür die Verdrängung wählen und unbewusst im Schatten liegend, wird er das Ereignis, weil er es in der Bewusstwerdung noch nicht vervollständigt und abgeschlossen hat, lange Zeit mit sich herum tragen. Vom Unbewussten werden wir immer wieder aus verschiedenen Richtungen "befeuert" mit Impulsen, Launen, Gedanken, Wertungen, Gewöhnungen, um Ängste vor allem Ängste zu beschwichtigen. Und genau das mit den Ängsten sollten wir uns antrainieren, ebenso wie Gedanken an uns vorbei ziehen zu lassen. Die Ängste vorbei ziehen lassen dürfte einfacher sein als die Gedanken. Ängste sind Vorstellungen von einer möglichen Zukunft, mit den passenden Suggestionen kann man den Leuten den Untergang einreden, wenn sich zB erweisen sollte, dass nicht genug Banken da sind, um gerettet zu werden.

Und wenn das Glück wieder zusammenbricht, auf dem Weg, den man als einzelner geht, korrigiert man, und navigiert durch alle Ebenen weiter. Man wird nie den Eindruck haben, dass man sich lange im Erfolg sonnen kann. Es geht immer weiter. Und doch verankert man sich immer mehr in seiner neuen Rolle, das Leben so zu nehmen, wie es ist.

Man weiss, man ist ein verletztliches Wesen, wie alle, und darum immer das Gerede von Kriegern. Denn sie kämpfen nicht um etwas, sondern durch etwas hindurch. Durch eine Welt der Einflüsse. Darin navigieren sie, versuchen es, so gut wie es geht, indem sie einige Grundanliegen verfolgen. Eines davon ist, generell sich als eigenständiges Wesen ohne Schuld zu betrachten. Das ist etwas, was man uns eingeredet hat. M.E. kommt dann alles weitere von Selbst, wenn wir zulassen, das zu denken, zu wollen, und zu wünschen, was wir als Mensch vorhaben und nicht als jemand, der verzweifelt mit sich und den Anforderungen ringt. Wenn die Anforderungen krank machen. Immer mehr bereinigt von Illusionen, werden wir einfach nicht mehr daran vorbei kommen, das Potential ein Mensch zu sein, auszuschöpfen. Weil alles andere uninteressant wird, hat man einmal Wirklichkeit gekostet.- Frei übrigens von des Menschen eigenen Zwang, alles bewerten zu müssen, weil dieses ständige Bewerten, wenn es Überhand nimmt, uns schlechte Launen beschert. WO ist das Staunen über die seltsame aber doch ehrenhafte Begegnung mit einem Augenblick, wie auch immer man ihn erlebt? "Ich bin hier, ist das hier mein Körper? Wo bin ich, als Wahrnehmender?"

Wir werden zu dem, was wir innerlich als gelebte Vorstellung, also über Minuten hinweg, in egal welcher Form, mit uns herum tragen.

Nicht immer in derselben Dosis, aber sagen wir in einer homöopathischen Wirksamkeit, die auf Dauer verabreicht (Alltag) von durchschlagender Wirkung ist. Alles können wir uns angewöhnen. Und umso mehr wir es tun, desto leichter schwingen wir auf es ein.

Die Zeit ist es, die uns noch aufhält, wo wir Zeit vorprägen müssen. Das heisst, wir müssen über längere Zeit hinweg eine Dosis auf unser Bewusstsein erzeugen, mittels den Versuchen, die Welt anders als gewöhnlich wahrzunehmen. Das kann ein pures Dahingaffen bedeuten, aber man merkt bald, dass das am einfachsten ist an abgeschiedenen Orten. Das Denken muss man quasi abgewöhnen, für Momente, über einen längeren Zeitraum immer wieder kleine Impulse setzen, in denen man meditiert, und das kann effektiv nur bedeuten: eine innere mentale Stille zu üben.
Dann wird neue Wirklichkeit möglich, wahrgenommen zu werden - und sei es nur ein Hauch energetischer Schwingungen, die man nicht mit Hitze verwechselt.
Aber als allerwichtigstes würde ich bezeichnen, dass man überhaupt von dem Traum weiss. Darüber gibt es nicht viel zu lesen und ich denke, es genügen allgemeine Hinweise, da es auch von selbst immer mehr präsenter werden wird, dass die ganze Wirklichkeit von innen her wahrgenommen wird auch das , was wir Alltag nennen. Durch unsere innere Haltung, das sehen zu wollen, was wir dann sehen.
  • Iakchus
  • Iakchus
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