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Druck ausweichen und seinen Bewusstseinszustand frei bestimmen

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 125

"Seinen Bewusstseinszustand frei bestimmen", klingt ja schon mal komplett doof. Dabei liegt die Doofheit beim Leser, das muss man klar sagen.
Denn, der Bewusstseinszustand frei bestimmen zu können, glauben die Meisten. Und sie meinen dann, es sei doch naiv, das auch noch extra als Errungenschaft zu kennzeichnen, wenn man seinen Bewusstseinszustand frei bestimmen tut.

Haha! Ich lach mich ja fast weg, Aber seien wir ehrlich, es ist schon eine Tragödie. Da kann man jetzt nicht unbedingt geneigt sein, sich amüsiert zu zeigen, sondern betroffen. Der Mensch, wie er denkt und lebt, hat überhaupt wenig Ahnung vom Tüten und Blasen, ich meine ja nur. Also, fangen wir an mit mir selbst.
Als ich heranwuchs, dachte ich nicht mal an eine freie Bestimmung meines Bewusstseinszustandes. Ich dachte daran, halbwegs zurecht zu kommen. Der innere Zustand erschien mir bloß eine Sache, dass man nicht zu sehr unter Druck gerät. Es war mehr oder weniger dumpf, aber vor allem zufällig, in welchem Bewusstseinszustand ich kam. Umso älter man wird, entscheidet man das mehr, dass man zB lieber gelassen bleibt, als sich über jemanden aufzuregen. Man fühlt es, dass es einen gewissen inneren Zustand gibt, der erstrebenswerter ist.
Viele Menschen suchen sich dafür aber äussere Umstände, die ihnen passen, sie suchen sich Freunde und Abhängigkeiten, die sie bestätigen.

Ob es bei mir so gewesen ist oder anderen, es war uns immer so:
Man wurde ja komplett gekauft, vom sozialen Druck (Moral), vom existenziellen Druck (Umstände, die man nicht in der Hand hat; das geht von Schule bis zum Wetter und Klima). Und ganz besonders erschlagen wurde man vom energetischen Druck. Das ist ein besonderer Druck. Dieser Druck sorgt dafür, dass wir Muster bilden. Unbemerkt.
Druck energetischer Art sorgt auch noch dazu, dass evtl. Gedanken dieselbe Richtung nehmen, wenn hektische Energie versprüht wird, neigen auch andere dazu hektisch zu werden, bis es eine Gegenbewegung gibt, eine ENTSCHIEDENHEIT, diesen Wahnsinn nicht mehr mitzumachen und eine eigene andere Gedankenbewegung auszubilden.

Wenn tausend Leute in einem Raum in einer bestimmten Weise über etwas denken, so bilden sich Gedankenfelder, und man muss nicht mal medial sein, um davon berührt werden zu können. Wenn man medial ist, sieht oder spürt man diese Energiefelder, und das hat einen sensorischen Vorteil gegenüber jenen, die diesen Energiefeldern ausgesetzt sind, ohne sie zu als solche zu bemerken.
Es ist jetzt nicht so, dass diese Energiefelder einen Menschen dazu bringen, in gleicher Weise über etwas zu denken. Nein, so unfrei sind wir nicht. Aber es ist so, dass dieser energetische Druck, jeden sozialen, moralischen oder existenziellen Druck verstärkt. Ganz grob, wie eine Verstärkung. Und es ist so, dass dieser energetische Druck gleichartige Gedanken erzeugen kann. Neid-Gedankenfelder führt leicht dazu ebenso diesen Neid zu empfinden, Hektik führt zur Hektik, Hass zu Hass.
Bis es eine Gegenbewegung der Entspannung gibt, oder sich eine Spannung entlädt.

Und egal in welcher Weise uns Druck zukommt, sorgt es für Musterbildung. Weil wir eine Antwort auf den Druck brauchen. Und nun gibt es Konzepte, die dem Druck ausweichen wollen.
Unser ganzes Leben ist eigentlich sowas, aber mehr unkontrolliert, indem wir nicht hundertprozentig dem Druck ausweichen konnten.
Diese Konzepte sind Manöver, die im Ansatz intelligent sind, weil sie wie beim Jiu Jiutsu Energie umleiten wollen. Statt direkter Anpassung, als Unterwerfung, erzeugen wir so zB gegenüber bestimmten Menschen eine andere Anpassung,indem wir zB andere Dinge gegenüber diesem Menschen sagen, angepasst an unser Wissen über das, was er hören will.
Wir verlieren uns leider im Ausweichen, weil wir den Draht zu uns selbst verloren haben. Wir wollen dann nur noch Druck ausweichen, aber nicht mehr um einen Zweck willens. Also nicht mehr um zB sein Sein und Selbst zu erfahren, sondern Druck ausweichen wurde zum Selbstzweck, man wollte nur Druck ausgeweicht haben. Das Leben hat seinen Standpunkt verloren, wenn wir uns selbst verlieren. Wie in anderen Blogs von mir bereits gesagt, ist es Indiz für den wahren Selbstbezug, wenn wir im Kraft unserer Lebensfreude stehen. Das ist die gesunde Funktion, ein Mensch zu sein. Man kann lange suchen und definieren wollen, es ergäbe keinen Sinn ohne Lebensfreude. Jeder der den Menschen verstehen will, kann es nur über sich und wenn man nach innen schaut, entdeckt man eine Richtschnur, eine Ordnung, und die beinhaltet, dass man sich gut fühlen will. Nein, dass man sich gut fühlen muss. Nur so wird man seinem Leben gerecht. Und sobald man das Wohlbefinden gewährleistet, ob durch Spiele, oder Tätigkeiten, die einem Gefallen , oder Meditation und Kontakt mit der geistigen Welt, sobald man diese Lebensfreude hat, wird die Selbsterfahrung auf eine neue Stufe gestellt, und man erkennt, was man ist, und was man will, und wo man hinwill.

Jetzt wird es nämlich interessant, mit der Freiheit des inneren Bewusstseinszustandes. Man kann diese Freiheit nicht ohne Bezug definieren. Wenn alles dasselbe an Freiheit wäre, gäbe den Begriff gar nicht. Es gäbe keine Unterschiede. Nein, Freiheit muss etwas besonderes sein. Unterscheidbar von anderen Freiheiten. Es kommt drauf an, woran man Freiheit misst.
Nun kann es nicht anders sein, als dass man den Menschen als diesen zentralen Bezugspunkt heranzieht. Dass man schaut, was bringt Freiheit dem Menschen?
Was hat er von welcher Freiheit? Wenn wir den Menschen anschauen, und das Wort Freiheit , kann es nur so sein, dass Freiheit ihm gut tun muss.
Freiheit muss also eine Wohltat sein.

Es wäre zu kurz gegriffen weil hahnenüchen trottelig, wenn man jetzt eine Freiheit definiert und eine Wohltat, die nur einen Menschen speziell betrifft. Nehmen wir an, ein Bösewicht hätte Freude daran, die Freiheit auszukosten, alle Menschen auf der Erde hinzuschlachten. Das ist etwas, womit kein anderer Mensch einverstanden sein kann. Die Definition eines allgemeinen Begriffes von Freiheit wäre hahnebüchen trottelig. Es wäre bescheuert, um es kurz zu machen. Man kann sich nicht alles an Gedanken erlauben, denn es gibt noch eine Vernunft. Viele Verbrecher haben diese Vernunft längst aus den Augen verloren und begreifen nur noch Wege, um ein Verbrechen zu begehen , um einen Vorteil zu erhalten. Politiker, so beschrieben, wären also eigentlich dem Verbrecher sehr ähnlich und vielleicht würde es besser zu ihnen passen, statt zum Vorstand bei Firma X als Mafiaboss aufzusteigen, aber eigentlich sind Unternehmen und Konzerne ja Mafia ähnliche Organisationen, in jedem Fall sind Konzerne Verbrecher. So passt es dann wieder.
Jetzt könnt ich mich stundenlang über Politiker aufregen, aber ich versuche es mal nicht zu tun.

Mit dem Seelischen haben wir ein erweitertes Verständnis des Menschen zur Verfügung, und wir müssen nun noch den Rahmen ziehen, dass jeder Mensch anders ist. Jeder hat andere seelische Bedürfnisse, und auch individuellen Druck.

Zum existentiellen Druck (das sind Dinge, die wir kaum in der Hand haben), gehören zB auch astrologische Einflüsse. Wenn jemand mit Merkur im Schütze Gedanken bildet oder Schrift benutzt, um seine Gedanken auszudrücken, wird er das anders tun, als jemand mit Merkur in der Jungfrau. Wenn jemand mit Merkur im Widder sich Gedanken über eine Weltaanschauung und Spiritualität macht, wird sogar im Vergleich mit einem Merkur in Zwillinge die Weltanschauung anders, weil man die Dinge und Erfahrungen jeweils mit einem anderen astrologischen Zeichen bewertet und einordnet, und Muster bildet. Man mag bei beiden Esoterik als gemeinsames Thema finden, aber die Herangehensweise und Erfahrungsbildung kann anders sein (die Welt besteht praktisch nur aus Situationen, in die man kommt, um Erfahrungen zu bilden) .

Viele Leute schneiden Hecken an Vollmond. Das ist die Moderne. Eine was Dinge des Lebens angeht total ungebildete Welt. Sie wissen alles über das Sichtbare, aber nichts über das Leben, weil sie die unsichtbaren Qualitäten des Lebens völlig aus dem Sinn verloren haben: Das muss man sich mal vorstellen, dass Naturvölker viel weiter entwickelt sind, weil sie ihren Sinn für Lebensqualität eben nicht in Heizung und Autos suchen, sondern in dem, was sie ganz persönlich aus dem Leben machen.
Es scheint, sobald ein Naturvolk der Moderne begegnet, springt der Virus der Zerrissenheit auch auf das Naturvolk über.
Es hat viel mit dem Denken zu tun, mit dem Druck, den man durch das Denken ausübt, um die Dinge zu beeinflussen. Worte sind daher scharfe Schwerter geworden, weil wir - weil auf die linke Gehirnhälfte bezogen - auf Ideen mehr ansprechen, als auf greifbare weil konkret erlebbare Lebensqualitäten. So ist typisch für den modernen Menschen, dass er sich ungern auf etwas einlässt, das nicht seiner Ideenwelt entspricht. Beim Naturvolk ist es einfach so, dass der Naturmensch aus Unwissenheit nicht viel von der Moderne versteht und sich auf sie erst mal schlecht einlassen kann. Man kann in der Moderne nur leben, wenn man wirklich sich stark auf das linke Denken, und den damit verbundenen Verstand gewichtet. Denn die ganzen Regeln und Herausforderungen unserer Moderne verlangen Lösungen des Verstandes. Während wir auf diesem Weg aber all jenes Fühlen verlieren, das uns bei aller Wirklichkeit helfen könnte, diese Wirklichkeit zu begreifen. Da ist uns der Naturgeborene voraus, weil er unmittelbar alles auf sich bezieht. Nicht auf sein Ego sondern auf sein Empfinden von Wirklichkeit. Und das Geheimnis ist dabei, genau diese Umgehen des Egos. Das Ego steckt mehr in der linken Gehirnhälfte als in der Rechten. Die Rechte Gehirnhälfte ist es, wenn wir unmittelbar und vorurteilslos schauen.

Was für eine mieserable Bildung ist das denn? Die tun so, als sei Astrologie und Mondkunde sogar hahnebüchen trottelig? Dabei sind die Leute, die einen Baum an Vollmond schneiden, sogar Mörder (des Baumes). Es ist klar, dass , wenn ein Baum oder eine andere Pflanze an Vollmond stark geschnitten wird, diese kaputt geht. Warum das so ist? Kann man die Gezeiten ohne Schwerkraft erklären? Vielleicht gibt es bei Astrologie verborgene Kräfte? Oder warum sollte die Schwerkraft nicht auch für die Astrologie ein geeignetes Konzept zur Erklärung sein? Die sagen ja, Schwerkraft des Jupiters würde uns hier auf Erden nicht erreichen. Irgendwelche Kräfte müssen es aber sein - denn die Astrologie bewahrheitet sich auch ohne schwierige Schicksalsdeutung von Menschen (die für den rational denkenden Menschen noch relevant wäre) , und zwar mit dem Mondständen und dem radikalen Test , Pflanzen kurz vor Vollmond stark zu beschneiden. Vergleicht man Neumondschnitte mit denen an Vollmond, wird man feststellen, dass die Neumondpflanzen in neuer Herrlichkeit gewachsen sind, und die Vollmondschnitte kümmerlich wachsen, wenn sie nicht sogar gestorben sind. Das ist doch hochgradig peinlich für die Wissenschaft, die einfachsten Dinge mit einfachsten Testes nicht erforscht haben zu können in hundert Jahren und mehr! Die wollen es nicht. Weil das würde bedeuten, dass es geheimnisvolle Kräfte gibt, und es wäre ein Kontext zur Esoterik eröffnet und das wäre der Untergang des Abendessens oder was auch immer.

So siehts aus. Eine düstere Welt der Unwissenheit. Und dann kommen Leute, die meinen dann, es sei Besserwisserei, wenn man das alles so sagt, weil man letztlich doch auch nur eine persönliche Weltanschauung hat. Spirituell gesehen hat jeder Mensch das Recht zu glauben was er will. Es gibt überhaupt keinen IMPETUS von mir, anderen Leuten dieses Recht nehmen zu wollen. Puh. Was ich beklage ist das eine, was ich hinführen will, was anderes. Ich will den Menschen motiveren, diesen Wahnsinn der Welt zu erkennen, und sich dann davon zu befreien. Nun ist das Ziel wichtig, weil allein das zu wissen, was das Ziel im Leben sein soll, motiviert zu allem.

Ich meine nur, wenn man sich die Welt anguckt, dann erschaudert es einen und man hat allen Grund zur Empörung.
Jaja, gut. Ich weiss, wir regen uns wieder auf. Jaja. Das ist eben der Druck des Wahnsinns, dem ich persönlich unterliege. Womöglich habe ich einen Asteroiden im 9. Haus (Pholus). Deshalb diese penetrante Impertinenz und Inkontinenz, mich über die Weltanschauung und das "Savoir vivre" (zu leben wissen) der übrigen Welt aufzuregen - ich mache daraus auch keinen Hehl. Ich mache das sogar extra. Wenn es mich packt, dann lasse ich die Zügel locker und meine Inbrunst rollt wie die deutsche Dampfwalze über die in Frage kommenden wunden Punkte.
Ich will nicht anders, als diese Karikatur zeichnen, über diese moderne Welt , in der es Menschen so weit gebracht haben, die Moderne für überaus trefflich und vorzüglich zu erachten, dass es ihnen überhaupt nicht mehr einfällt, sich befreien zu wollen, weil sie kein Ziel haben. Weil die Moderne sie von innen enthöhlt hat, wie ein Pilz einen Baum befällt. Es ist doch klar, dass auf lange Sicht, selbst nach so und so vielen Inkarnationen, das kein Ziel ist. Sich selbst zu enthöhlen. Die Lebenskraft und seelische Kraft wächst immer wieder nach und immer wieder schneidet man sich den Lebenssaft ab. Wenn das nicht Masochistisch ist, erklären Sie es mir doch bitte! Erklären Sie es! Sehen Sie, Sie wissen es auch nicht wirklich besser. Aber immer sagen, man sei derjenige, der sich echauffierend aufregt und der ein Chauvinist wäre.
Es ist eine reine Echauffance, eine Aufregung schlechthin, was Sie mit dem Leben aller machen! Ja Sie. Sie Mensch. Was wäre ich , wenn ich kein Mensch wäre? Meine eigene Blödheit, ist doch die , die ich erkenne in mir, und damit zeige ich, was Menschen drauf haben. Wenn ich dann in die Welt gucke, erkenne ich dieselbe törichte Blödheit und dann sagt man sich, hey, was solls, lasst uns mal blöder sein. Wie kann man so blöd sein, das seelische Leben zu verlieren? Es liegt in uns , und wir sagen, aussen ist wichtiger.

Und damit, weil wir im Aussen so viel tun, kotzen wir alles an. Alles Leben da draussen, eine gigantische Regalreihe von "ich kotz aus, was ich nicht verdaue". Ich bin ja auch so, siehe hier diese Texte. Manchmal eine reine Kotzaktion.
Die Kotze ist symbolisch etwas, was wir nicht verdauen. Was wir nicht verdauen, ist die Schlechtigkeit. Schlechte Worte zu verdauen, das geht nur mit Humor. Schlechte Welt, ebenso. Ich hoffe doch einigermaßen, dass meine verblödeten Leser noch Humor mit gebracht haben. Und den nicht schon verloren haben, dass sie die geringe Würze von Humor bei mir noch erkennen mögen. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele den Humor nicht teilen, weil sie bei manchen Worten erinnert werden an andere , die diese Worte benutzen, - wenn also jemand A-schloch schreibt, klingt das nach blöder Grimasse und zähnefletschender Übellaune. Das ist aber nicht mein Problem, sondern deins, Du Leser Du. Dennoch können wir nicht umhin, mit egal welchem Tun Probleme zu verstärken. Es ist unser Schicksal. Dennoch muss man das gesagt haben. Wir tun so viel und merken nicht mehr, was für ein Chaos wir damit nähren.
Würden wir es hin und wieder begreifen, es wäre ein Segen für die Vernunft.

Jedenfalls , weil wir im Aussen so viel tun, und agieren und Spuren hinterlassen, ja egal ob im Wahnsinn des kollektiven Eifers einer Arbeitsplatzgarantie, oder ob freiweillig auf eigenen Antrieben gebaut. Umso mehr wir das tun, desto mehr mischen wir uns ein. Wir haben Verantwortung, theoretisch. Wir gehen mit der Natur um, wie wir es mit toten Sachen gelernt haben. So siehts auch in unserem Kopf aus. Alles tot. Das Lebendige wurde herausgedrückt.
So verloren wir dann unsere Ziele. Die uns wichtig sein sollten. Weil diverse Drücke auftauchten und uns korrumpierten, und weil andere Leute um uns herum, sich selbst längst verloren hatten und keine unterstützende Energien beitragen, sondern nur störende. So kommt man in eine Siedlung und wird mit einer gewissen dumpfen Einfältigkeit konfrontiert, die als Energie über allem hängt. So weiss ich mit meinen medialen Sinn, wie es in der Welt der Menschen aussieht. Wie es in mir aussieht, und in anderen. Aber die anderen habe ich nicht in der Hand, ich muss mich selbst überzeugen, welches Ziel ich verfolgen will. So ein Ziel ist zB , mich EINS zu fühlen. Dass ich mich selbst als integriert erlebe. Das kann ich gut prüfen, indem ich (medial) mit meinen Organen Kontakt aufnehme. Je nach äusserer Situation, kann ein Organ (zB Darm, Niere, Leber) etwas gestört sein und es macht sich oft so bemerkbar, als sei das Organ weit weg gerückt von mir. Indem ich mich mit ihm in Bezug setze, verstärke ich unsere Bindung und Nähe und prompt fühle ich mich wohler in der Haut. Das sind ganz einfache DInge, aber mit enormer Tragweite. Je nach dem, wie wir uns fühlen, verändert sich unser Fokus und Wahrnehmung. Und unsere Gedanken, Pläne und Absichten.
Ich finde es eine heilsame Erkenntnis, dass man sich jeden Tag neu erschaffen kann. Es beginnt morgens, und endet abends. Eine Reise für einen Tag. Viel öfter erleben wir aber, dass wir einen Tag wie den letzten gestalten.
Leider oft notwendigerweise durch ähnliche Umstände bedingt (zB ähnliche Arbeit jeden Tag). Aber trotz dieses Rahmens von Umständen kann man viel Freiheiten auskosten und die wahrsten Freiheiten sind, wie ich andeutete, solche die innere Zustände betreffen. Man hat doch oft die Wahl, wie man gewisse Zeiten erleben kann. Ob zuhause oder auf der Arbeit. Man muss nur zur rechten Zeit die Hebel umschalten, und sich auf eine Spur begeben, sodass man Impulse setzt, die das Ziel erreichen lassen (zB das Ziel , einen inneren Bewusstseinszustand herbeizuuführen, der anganehmer ist als andere). Umso feinfühliger man wird, desto mehr Nuancen nimmt man wahr. Es sind schon solche Unterschiede, wie wenn die Sonne durch die Wolken bricht. Das Licht , und auch nur kleinste Spuren davon, können uns gleich zuversichtlicher machen und fröhlicher und lebendiger. Und so ein Licht kann man sich jeden Tag versuchen zu schaffen. Und wenn es Probleme gibt, deren Lösung sich Tage hinzieht, dann kann man dennoch jeden Tag als einen erleben, der neu und frisch und frei ist von allen bisherigen Erlebnissen. Das macht Laune und macht flexibel. Es verjüngt sogar das Gehirn, wenn man aus einer Kontinutität in eine andere Kontinutität wechselt, und nie zu lange in einem bestimmten Bewusstseinszustand bleibt. Ein leichtes und schnell verfügbares Mittel um seinen Bewusstseinszustand zu ändern, ist eine Tat, ein Spiel, ein Hobby, ein Spaziergangm usw..

Ein anderes angeborene Ziel in uns, ist zB Gesundheit. Da kann nichts verstellt werden, es wäre eine Freiheit gesund zu sein, weil man dann über die vollen Möglichkeiten verfügt, einen WAHRNEHMUNGSZUSTAND zu erfahren.
Wir brauchen ein Ziel. Sonst ist Leben sinnlos. Wir haben dieses Ziel eines angenehmen inneren Zustandes sehr oft, einfach indem wir uns angenehme Stunden machen wollen. Aber manchmal vergessen wir dieses Ziel, weil wir unter Druck stehen!
Wir brauchen uns aber gar nicht einspannen lassen, wir haben keine Verpflichtungserklärung unterschrieben, uns innerlich dem Druck zu fügen. Wohl kann es ratsam sein, den Herrscher, Chef oder jemanden was zu geben, um Beziehungen zu glätten, aber unseren Bewusstseinszustand haben wir immer unter unserer Kontrolle.

Das Ziel liegt in uns. Es ist das, wonach wir streben. Wonach wir streben, ist immer etwas, was uns innerlich berührt, weil es etwa einen Geschmack von Freiheit hat. Weil es irgendwas hat, was uns begehrenswert erscheint.
Sobald wir die trügerischen Begierden durchschaut haben, die zB in Gier oder Macht bestehen, weil wir erkannt haben, dass sie nicht wirklich glücklich machen, weil sie nicht umfassende Erfahrungen begünstigen, werden wir ein natürliches Gespür gewinnen für das, was wirklich zählt im Leben.
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