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Die Worte sind, was wir brauchen - Warum Esoterik rebellisch eingestellt sein darf

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 81

Um es kurz zu machen, kann man Esoterik gleich setzen mit Rosa, Violett und schönen behaglichen Farben, es kreischt nicht, und es will nicht erregen Widerspruch oder Trennung, es heisst nicht, "zündet die Barrikaden an", sondern "lebt eure Wirklichkeit in Frieden". So ungefähr ist der Zustand, den wir erreichen wollen.

Das wäre ja schön. Wenn die Welt so ideal wäre, dass sich eine rosa Wirklichkeit ergeben mag, so leicht und locker, ohne Mühe, und auch ohne Kitsch, Verbrämung, die uns dann nach einiger Zeit nämlich abschreckt, weil die keine Hilfe bietet.

Wenn die Welt so schön wäre, dass schon ein Gedanke genügt, um sich in rosa Wirklichkeit und Blumenteppich zu begeben, wo alles leicht ist und nicht nur das, sondern auch sehr froh ist.
Dann wäre die allgegenwärtige Versandung der Wellenbewegung von Liebe nicht vorhanden. Einmal denken wir daran, und dann schwindet auch die Lust.

Oft aber finden wir irgendeinen Grund in uns, der uns hemmt oder blockiert, und wir fragen uns vielleicht endlich mal, woher kommt das eigentlich?
Das ist mehr oder weniger dann immer auch eine Frage nach der Gesellschaft, die uns was beigebracht hat. Wenn Indianer im Reservat zu Alkoholikern werden, und nicht mehr spirituell sein können, kann ein wichtiger Grund einfach darin liegen, dass sie sich dieses Leben seelisch ausgesucht haben. Sie sind richtig an ihrem Ort. Aber wenn wir in einer Welt leben würden, wo man die Zeit nicht für Sorgen um die Existenz und eigene Entfaltung verlebt, sondern einsetzen kann, für alles mögliche, was die Seele an anderen Dingen will, dann könnten wir sagen, dann gibt es weniger Gründe, die einen hemmen und blockieren.

Was nützen uns all die schönen Momente, wo wir Rosa tanken.
Wenn wir mal irgendwo eine typisch esoterische "Violett-Rosa Seite" aufmachen und daran erinnert werden, wie gut und schön alles ist. Das tut gut, auch zum täglichen Krafttanken.

Aber dann gehen wir woanders hin, gehen wir in unseren Alltag, und es bleibt beim Rosa dieser Momente. Und die weiteren Momente werden schnell grau. Wie immer. Wir verlieren uns. Und vergessen, einen Abstand einzunehmen zu einer Welt, in die wir geboren wurden, und die mit den gelebten Mustern aller Menschen um uns herum, viel zu oft uns suggeriert, wir müssten auch so handeln. Es sind Muster, die wir gebildet haben und bei vielen Gelegenheiten zum Kunststück darbieten. Wenn es nur eine Kunst wäre, sich in Selbstverlorenheit zu bewegen.

Deshalb ist wahre Esoterik nicht allein damit zu fassen, wie sie aussieht, sondern wie sie wirkt. Ob sie uns verändern kann.
Ich selbst betrachte mich zumindest als einen, der das verstanden hat, aber nicht als jemand, der es umsetzen könnte. Ich weiss nicht zu beurteilen, wie viel wahres an meinen Worten ist im Vergleich mit den Möglichkeiten, die man so hat über Esoterik zu reden. Aber ich gebe mir Mühe. Mein Stil soll auch feiner und gehobelter werden, ich habe mir das vorgenommen.

Auf jeden Fall betrachte ich mich als Provokateur. Sich zu befreien von dem Grau und den Grausamkeiten an seiner Seele. Das ist, was ich misse! Und wenn man etwas misst, als Potential, als Vergegenwärtigung, muss man natürlich nicht kämpfen darum, sondern man kann es selbst tun. Aber ich - im Moment - kann nicht anders, als nur zu kämpfen. Vor allem für die Einstellung, die es braucht, auch ich brauche sie: dass die Welt eine Illusion ist und alle Menschen mehr oder weniger vergessen haben, sich an etwas festzuhalten, das aus ihnen selbst kommt. Wir suchen Orientierung, sogar Aussichten verschiedenster Art und wir möchten so gerne eine sichere Aussicht. Wir werden sie nie finden in der Welt.
Ich ahne, dass da bald alles zusammenbrechen kann. Wo ist dann unser Halt?Dann werden wir durchaus froh sein, endlich mal was abzulegen und die neue Zeit frei, ja ganz frei von Verpflichtungen zu erleben! Was uns das einlullt, jeden Tag eine Verpflichtung zu haben.
Das ist grausam. Aber wenn wir es wissen, können wir Mechanismen für uns entdecken, und mal was anders machen. So viel muss das gar nicht sein und wir haben es alle schon mal gemacht, irgendwo.
Das beste Beispiel ist der URLAUB. In diesem ist alles nue, nichts wird vorher gedacht, sondern begutachtet, erforscht, und erst dann bildet sich Erinnerung und Eindruck, der dann im Nachinein aus der Ferne der späteren Lebenszeit einheitlich wirkt, wie ein Bild , weil wir ja später in anderen Stimmungen sind.
Es ist ja egal, wo wir sind, wir können immer auf Urlaub machen. IN DER EINSTELLUNG! Im Urlaub ist jeder Tag neu. und alles irgendwo neu. Unbekannt. Vor allem kann man jederzeit etwas tun, wie Essen oder Wandern, wozu man gerade Lust hat. Man ist auf einmal flexibel. Auch wenn man arbeitet, kann man sich in einen Urlaub denken, zwar in der Verpflichtung, aber doch ansonsten frei. Es bleibt da noch viel, was wir selbst erleben, und daher auch gestalten können. Wie ein Traum ist das, und sollte es auch sein.
Wenn wir einen Ulraub jederzeit machen könnten, immer so kleine Abschnitte, vielleicht so gross wie Jahreszeiten, dann werden wir viel mehr über das Leben erfahren, allein schon weil wir viel wacher sind. Nach einiger Zeit bedarf eines neuen Urlaubes, das wir uns frei machen, für eine neue Zeit.

Wo sind , so frage ich mich , die Mahner, die uns warnen, in welcher Wirklichkeit wir gefangen sind? Wo wir doch noch nicht mal richtig glücklich aussehen. Und wenn wir überlegen, was hindert mich daran, ist es oft einfach eine gewisse Ungestaltung, die wir an den Tag legen. Wir lassen unser Erleben ungestaltet, kämpfen und hadern zu sehr, als manches einfach hinzunehmen und dann das Erleben darin zu gestalten, wie es für uns möglich ist.

Ständig haben wir irgendwie eine Vorstellung gezimmert, und sind nicht bereit sie zu erweitern oder sogar in Frage zu stellen, ob wir wirklich so fixiert sein müssen, auf die Welt, die uns umgibt.
Wenn wir wirklich frei werden wollen, müssen wir auch gegen etwas ankämpfen, gegen eine Überzeugung, die in uns wuchert. Die Überzeugung, dass alles so ist, wie es ist, und dass es normal ist. Die Überzeugung, dass wir nur sicher sind, wenn wir mit der Masse sind.

Ich finde halt, man muss ab und zu auch mal schimpfen, laut sprechen, wenn man auf wichtige Punkte hinweisen will. Und der wichtigste Punkt ist bei mir durchgängig, dass ich auf dem Boden der Erleuchtung gesehen habe, wie versklavt wir alle sind, nur weil wir uns nicht trauen, eine eigene Wirklichkeit zu definieren. Sicher haben wir unsere Rollen, aber auch da kann man dran arbeiten. Doch am wesentlichsten, wo man gut ansetzen kann, das ist einfach unsere Einstellung. Zum Leben, zu den Situationen. Da, wo unsere Lebensfreude sich entweder drum herum bildet, oder flüchtet.
Und Lebensfreude hat man uns nie beigebracht, nie als oberste Priorität aufgestellt, und wir glauben, es wäre schon genug, wenn wir wenigstens nicht traurig sind. Das ist ja richtig billig geworden hier, würde ein Dämon oder Energieräuber sagen. Denn wo jetzt nicht die große Lebensfreude ist, da kommt leicht Angst hinzu. Und die lockt immer Dämonen und Energieräuber an. Und wo ist die Lebensfreude auch, wenn man sich umblickt (bei anderen Menschen, man braucht nur die Nachbarn angucken)?
Ich selbst muss teilweise mich auch abreagieren, weil ich diese blockierenden Energien durch unmittelbare Lebensumstände um mich habe. Ich muss mir sagen, es ist falsch zu arbeiten, wenn alle sagen, man muss arbeiten! Und so weiter, bei vielen Dingen muss ich mir das sagen. Sonst glaube ich hinterher, ich bin die verrückte Person, wenn ich nicht mehr verrückt sein will. Denn in Wahrheit ist das Verrückte da draussen, und man kann jederzeit teilnehmen, sobald es darum geht Seelenzeit zu schänden. Und sich zu verlieren in den Sorgen einer Zeit.

Da wird immer in mir eine Reaktion gebildet, es abzulehnen, mich in diesen Sog zu begeben. Wir sind in dieser Welt. Aber es wäre verrückt, zu meinen, man muss die Verrücktheiten mitmachen, um zu belegen, dass man nicht weltfremd ist.
Aber vor allem erkenne ich wiederholt wie wichtig das ist. Die Verrücktheit abzulehnen. Und ich weiss, wieviele Menschen diesen energetischen Sog nur deshalb widerstehen, weil es ihnen egal geworden ist , und sie längst in diesen Sog geraten sind. Es ist auch bequemer. Sie widerstehen also nichts, aber irgendwo auch schon. Denn sie behalten ihre Fassung. Sie widerstehen dem Chaos, indem sie mitgehen. Es hat schon etwas philosophisches, aber ich glaube, die meisten haben es sich nicht ausgesucht, ein Sklave der Zeit zu sein. Zuviel Forderung, zu wenig Freiheit, um mal Zeit zu haben, nachzusinnen.
Manche haben Glück oder einen Seelenplan, sich diesen (d.h. spirituellen) Wirklichkeiten zu widmen, wo das Selbst stattfindet.

Für diese wird es durchaus eine Rolle spielen , dass man von regelmässigen Begegungen mit gewissen Menschen sich nicht zu sehr einnebeln lässt. Auch was das angeht, was MAN sagt, und MAN glaubt. Aber es gilt auch im nornmalen Alltag sich zu befreien, von zuviel schlechtem Gewissen ebenso, wie von zuviel Eigendünkel, dass man eine Begegnung eigentlich kratzen kann, weil man nur sich selbst begegnet. Wer einmal seelisch weiter kommt, sieht ein, dass eine Begegnung eine Bereicherung ist, und er beginnt zuzuhören. Er geniesst das Leben des Anderen, das er auf diese Weise erfährt.

Man muss immer wieder irgendwo auf sich schauen, was eine Begegnung bei einem verändert. Um zu prüfen, ob man doch noch irgendwie anders an die Begegnung herangehen muss. Rein innerlich, es ist ein rein innerlicher Prozess.

Alles, was wir aus unserem Leben machen, machen wir in einer Zeit. Wir können uns vornehmen, die Zeit bewusster zu erleben. Und können viel mehr Achtsamkeit für unseren inneren Frieden aufbringen, als dass wir jeden Tag nur gewisse Sorgen bedienen und dabei aber in hektischer Betriebsamkeit verfallen. Wenn wir putzen, könnten wir es auch mal anders tun, oder nur dort, wo wir Schmutz sehen. Oder wir putzen auch mal ganz alles durch. GENAU DAS, WAS UNS SELBST GEFALLEN WÜRDE, WAS JETZT ZU TUN WÄRE. Ohne dass wir sture Routinen einhalten.
Es geht nicht nur um Arbeiten, die erledigt werden müssen (damit sie uns nicht mehr wie Tyrannen jagen), sondern es geht auch um Lebensfreude, um all die Dinge, zu erleben, die uns erfreuen. Wenn wir unser inneres Gleichgewicht als Priorität setzen, muss unbedingt die Lebensfreude mit hinein in dieses Boot, das uns über die Zeit bringen soll. Spirituelles Leben und spirituelle Lehren aller Art verlieren ihren Sinn, und auch Bedeutung, wenn sie uns nicht froh machen bzw. wir selbst frohen Herzen einen bestimmten Weg gehen. Auf diese Weise erhalten wir uns gesund, erfüllen unsere Seele mit Bedeutung, und schliesslich sammeln wir Energie, die wir konkret zur Wahrnehmung benutzen können. Wie ich schon mehrmals sagte, ist Wahrnehmung der Schlüßel zu allem. Sehen wir mehr, können wir mehr tun. Sehen wir mehr, wissen wir mehr. Sehen wir mehr, ist unser Schicksal besser, und schliesslich auch unsere Freude, weil mit Wahrnehmung ist natürlich auch Erkenntnis verbunden, darüber was uns gut tut, und wo wir diese Sachen finden, die uns gut tun. Meistens sind das ganz simple innere Sachen. Aber Sorgen halten uns unten, die rauben uns Energie, die wir für Wahrnehmungskraft gebrauchen könnten. Wahrnehmen geschieht nicht nur über die Augen und Ohren, sondern ist ein Konstrukt des gesamten Bewusstseins. Übersinnliches gehört dazu, und auch der Traum, und erst recht Regungen und Botschaften des Selbst.

Wir haben viel wichtigeres vor uns liegen, nämlich einen Körper der nach Gesundheit verlangt, als dass wir uns mit Sorgen belästigen sollten. Jede Sorge raubt uns Energie.
Sorgenmanagement zahlt sich aus, aber es lassen sich viele Sorgen auch einfach ablegen, indem wir eine Sache anders betrachten. Manchmal bilden wir uns sogar Sorgen nur ein, jeden Tag auf dieselbe Art wird dann ein Glaube daraus, den wir wach halten.

Wenn wir aber zu viel nach den Anderen schauen, in die Welt, und dem Sog erliegen, der uns jeden Tag gleich erleben lässt, weil wir ihn nur hinter uns bringen wollen, dann werden wir ein Risiko eingehen, dass wir aus dem eigenen Gleichgewicht gebracht werden.

Und wir werden aus dem Auge verlieren, was für uns wichtig ist. Die meisten Menschen um uns herum, plagen sich und fluchen innerlich, und suchen auch nicht nach dem, wonach wir suchen. Deshalb bleibt uns nichts übrig, als dass wir auf eigenen Füßen stehen. Und eigene Ansichten bilden.
Damit ergibt sich natürlich eine gewisse Rebellion gegen Denkweisen des Üblichen, gegen die Energiefelder. Der Aufstand gilt nur dem Umstand, dass wir selbst und niemand sonst, diese graue Wirklichkeit annehmen. Und uns damit orientieren. Dass wir dieselben Hauptkategorien bilden, wie alle anderen, mit denen wir alles einordnen. Der Aufstand gilt der Beschränkung in uns selbst, indem wir glauben, man muss gewisse Dinge immer nur so und so und nicht anders betrachten.
Wenn wir Dinge mal anders betrachten, muss das nicht Willkür heissen. Ich habe entdeckt, wenn man die Dinge einfach sich eingeben lässt, ohne etwas zu beabsichtigen, hat man oft den besten Einblick in die Wirklichkeit.
Es gibt in uns nänlich immer irgendwo etwas Unbewusstes, oder eine untergelegte Fragestellung, und die Wahrnehmung ergibt sich oft aufgrund dieser Anziehung, so dass wir manchmal genau da hin blicken, unwillkürlich, wo die Antwort liegt auf Fragen, die in uns lauern, auch ohne dass wir sie konkreter stellen.
Aber wenn wir meinen, wir müssten alles kontrollieren, jeden Gedanken absuchen, und die Gedanken vor allem auch leiten, von einem Punkt zum Anderen, aber das alles nur in einem Bereich, den wir kennen, dann suchen wir oft viel länger weil das Wunder einer Intuition sich nicht ereignen kann. Weil wir dann versuchen den Fluß des Lebendigen zu denken, statt diesen Fluß mitzugehen. Leben ist viel einfacher, als wir es denken.
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