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Die trügerische Sicherheit der Herde - und Sicherheit durch Spiritualität

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 81

Der Mensch will eine gewisse Sicherheit spüren: dass seine Lebensweise Sinn macht. Es geht nicht nur um existenzielle Sicherheit, denn zB gehen wir nur um der Existenz willen selten über Leichen.

Manche Verbrecher, die über Leichen gehen, ob direkt oder indirekt, haben ganz offensichtlich jeden Bezug zur Realität des Selbst verloren. Denn in dieser Realität des Selbst würde es einem wissend sein,was man tut. Die meisten Verbrecher wenn nicht alle, verdrängen ihre Taten, und halten sich nicht lange damit auf, sondern mehr mit den Ergebnissen. Wenn es ihnen bewusst werden würde, was sie an Verbrechen begehen, könnten sie es nicht mehr tun. Es würde ihr Gewissen schmerzen. Nur wer sich nicht über die Empfindungen in einem selbst bewusst ist, und von derben und gewaltigen Emotionen dieses Feld des Selbst überlagert wird, nur so einer kann Verbrechen begehen. Verbrechen gegen sein Gewissen.
Das Gewissen hat jeder Mensch zur Verfügung, doch die wenigsten können dessen Regung erpüren, weil sie von heftigen Emotionen heimgesucht werden. Von Zorn, Angst oder Neid, Heimtücke, Rachesucht, oder sonstige Psycho-Süchte.

Dem krankhaften Blick in dieser Realitätsverzerrung haftet an, dass man das Leben und Dasein eines Anderen nur an eigenen Vorgaben misst. Für den Verbrecher, der übrigens auch völlig legal politisch oder wirtschaftlich aktiv sein kann, und nicht nur kriminell und illegal, - für den Verbrecher zählt der Mensch nur insofern, dass er gebraucht werden kann, um ein Ziel zu erreichen (Geisel für Lösegeld oder Freiheit; der Käufer um von diesem möglichst viel Geld zu machen, bis zu einer Grenze, wo der Käufer nein sagen würde; der Steuerzahler, der alles gerade bügeln kann, was Gesellschaftsplanung und Wirtschaftsplanung verfehlte; der Wähler, dem man weiss machen will, wir würden nicht in einer Planwirtschaft leben, und Planwirtschaft sei etwas gefährliches, und dabei ist der momentane Plan so offensichtlich, dass man den Plan verfolgt Geld zu machen. Alles andere zählt nicht sehr, nur so weit wie man sich nicht aufregt.
Wie in einer Diktaktur, nur Heinrich Honecker zählt, Saddam Hussein, oder eben das Geld, die Sklaverei, die Lüge, es sei ja alles für uns).
Der Mensch ist egal geworden. Der Verbrecher lebt als Blinder.

Aber man muss kein Verbrecher sein, um trotzdem blind zu sein. Oft merkt man innrhalb menschlicher Begegnungen in unserer modernen Zivilisation des Geldes, dass man nach einem schnellen Erklärungsmodell für die Äusserungen sucht, die jemand anderes getätigt hat, um möglichst schnell einzusortieren. Weil der Grundreflex, der in uns allen lauert, ist zu kritisieren, herabzuwürdigen, zu verdammen. Wenn einer was äussert, wird sofort abgeglichen, ob diese Äusserungen gegen irgendwelche moralischen, ethischen oder sonstigen Vorgaben verstoßen.
Natürlich sucht man den Widerspruch, weil die Eltern dies uns vorgelebt haben, die es wiederum nicht nur von ihren Eltern eingepflanzt bekamen: dieses ständige Herabwirtschaften eines Menschen, das ständige Suchen nach dem Widerspruch, weil man alle gleich machen wollte, alle sollten an ein und dasselbe Lehrbuch und Methode glauben. An denselben Sinn, an Vernunft oder was weiss ich (wenn es doch einen seelischen Gehalt hätte!). Und so wurde aus uns der moderne Spiesser und Nörgler.

Der Lehrer mag richtige Methoden wählen, richtige Aussagen liefern, doch in Bezug zu den Themen ist er eben die Einheitspartei. EIn Thema für alle wird vorgegeben, keiner ist frei. So wurden wir gehirngewaschen, dass keiner frei sein sollte.

Und da sitzen in Deutschland Leute an der Macht, die immer gegen Einheitspartei und Kaderpolitik schnauben, und haben selbst eine ganze Gesellschaft zu verantworten, in der dasselbe getan wird.
Uns allen wird eingebrüht, dass es einen Chef gibt, und eine Autorität, und zuhause erfahren wir, wie man mit anderen umgeht, nämlich abwertend um soziale Hierarchien entweder für uns zu verteidigen oder zu erkämpfen - in einer Mixtur dieses Gebahrens, ergibt sich später der fleissige aber mürrische Zeitgenosse. Der sich nie wirklich abgefunden haben scheint, dass diese Welt so ist, aber genau so tut! Das ist schizzophren , denn insgeheim wissen alle, dass dies nicht alles sein kann - und bei dieser Schizzophrenie fehlt ein wirkliches Sinnkonzept für das eigene Leben. Man lebt mehr oder weniger nur die Rolle, die es erlaubt unter Leuten nicht negativ aufzufallen: unter Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn angesehen und nicht schief angesehen zu sein. "Hauptsache ich habe meinen existentiellen Platz und meine Ruhe vor der Moral".

Diese Herde versucht sich über Wasser zu halten und greift nach jedem Strohhalm. Gleichartige werden gesucht, gleiches zur eigenen Meinung - und wenn einer anders tickt, dann beginnt die Inquisition , das verärgerte Staunen, der seltsame Blick, das Argwöhnen, jemand könnte dummes Zeug erzählen, jemand könnte sogar dumm sein, ein sonstiger Argwohn, und kein Staunen, dass man etwas nicht verstanden hat. Sondern es wird sofort verurteilt. ZACK , geht das Beil runter.
So kommen kollektiv Menschen zusammen, die sich ihrerseits Sicherheit bieten, indem alle gleich sind. Wenn die anderen so sind, dann fügen wir uns besser ein, erzeugen weniger Widerstand und Reibung. Wir können damit leben .

Bei der Kindheit, also Schule und Eltern (und kollektive Moral; Gehirnwäsche zugunsten des fleissigen Arbeiters), da ist klar, dass die erwachsenen Menschen, die sich immer nur in dieser Rolle verstanden haben, das nicht immer durchschauen. Viel davon speist sich auch aus dem Über-Ich. Einem Impetus der Sorge, der sich zum Beispiel so äussert: "Wie kann ich nichts tun, zB nicht arbeiten gehen, wenn doch alle anderen arbeiten gehen?" Es klingt in uns fast wie eine Mahnung des Gewissens, aber in Wahrheit ist es die MORAL. Das Gewissen entscheidet, was für alle gut ist, die Moral entscheidet, was für jeweils andere gut ist.

Wenn alle diese Gedankenfelder und Muster für ein inneres Verhalten ausbilden, dann ist das wie ein Meer von Energien, die uns mittels ihrer Präsenz von kollektiver Lebensweise vermitteln, eine Sicherheit zu erhalten.
Wenn wir in einem Energiefeld sind, wo Millionen des menschlichen Kollektivs dasselbe an Gedankenfelder und Gefühlsfelder ausbreiten, dann kommt es uns instinktiv als vertraut vor, in dieselben Felder einzutauchen mit ähnlichen Gefühlen und Gedanken! Das ist ein grosses Geheimnis des Lebens, aber ein wichtiges.
Die Felder, die andere Menschen erzeugen, beeinflussen alle anderen Menschen.

Wenn der Aufstieg geschieht - also eigentlich geschieht er ja schon jetzt, die Energien steigen an - dann wird es immer mehr Menschen geben, die auf andere Weise ihr Dasein begreifen, als wie es der "zivilisierte Hosenträgermensch" zeigt. Er ist so aufgeblasen, dass kein Gürtel mehr passt.
Das Ego mahnt uns andauernd mit dem Ansehen zu anderen Menschen, mach dich mächtig, mach dich fein, achte auf dies, - nur um bei anderen gut anzukommen. Ein Kapital der Bewunderung anzuhäufen. Aber was Menschen wirklich einmal bewundern werden, ist es, wenn jemand sich frei ausdrücken kann, mit seiner Seele und nicht nur seinem Ego. Wenn jemand einen wachen Blick hat, dann wird dieses Geschick bewundert werden. Eine Fähigkeit, die jemand aufbringt, um vollständiger im Seelischen zu stehen und ein Licht auszustrahlen, das mitten im Leben verwurzelt ist, und seine Seelenaspekte unverzerrt auszudrücken imstande ist.
Das verdient wirkliche Bewunderung, das "Erstrahlen" getan zu haben, oder zu tun, und es wird in künftigen Zeiten bewundert werden - aber nicht, ob jemand allein aufgrund von Attributen in den Augen eines anderen Menschen bewunderungswürdig ist. Weil diese Realität der Macht lässt sich zwar nutzen, mitunter magisch, mitunter lapidar, indem wir für einen Tausch oder Handel als annehmbar erscheinen, und zB nicht als das, was in den Augen des Anderen ein "Dorn" im Auge ist . Aber grundsätzlich muss man das, was die Leute immer von Menschen erwarten, als eine verschrobene Geistesart bezeichnen, die sehr typisch ist für das Zeitalter der Moderne. Man erwartet, dass alles, was andere Menschen tun, letztlich dem eigenen Konzept folgt, was man selbst tun würde. Es ist ein Kurzgriff, ein kurzer Gedankenweg, man denkt nicht lange nach, sondern erlaubt sich ein Urteil! Bevor man wirklich etwas geprüft hat. Viele Menschen wissen auch nicht, wie es sich anfühlt, in der Haut eines Anderen zu sein. Und wenn sie darüber nachdenken, fehlt ihnen das Menschenverständnis, weil sie zu lange blind durchs Leben liefen und sich nur halbwegs diesen Instinkt zurecht zimmerten, oder irgendwelchen Missgriffen ihres lernunwillig gemachten Verstandes, der sich nur noch den Inhalten aseiner Selbst bedient und zB die rechte Gehirnhälfte nicht mehr hinzubezieht. Dabei ist ihr Corpus Callosum als Verbindung zwischen den Gehirnhälften mässig intakt, aber es ist eingeschlafen in der Nutzung, ihre Lebensauffassung und Sinngebung reichen nicht aus, ein ganzheitlich genutztes Gehirn hervorzubringen - wir prägen unsere Verbindung mit den Gehirnhälften nicht in einer Philosophie, sondern in dem Tun, was sich in JEDER Sekunde unseres Lebens ausdrückt, und nicht nur in einem Gedanken, den man in einem Jahr, sich eine Sekunde lang gönnt. Wenn wir gestorben sind, haben wir noch Zeit genug, unser Leben zu bereuen. Solange wir leben, gibt es keinen Grund etwas zu bereuen. Weil die Lebensräume sind letztlich austauschbar, und es kommt nur darauf an, wie wir die Zeit erleben.

Der Mensch der Herde wiegt sich in der Sicherheit, die die Herde ihm bietet. Dabei sieht er andere, die es nicht tun, argwöhnisch an. Nicht selten projiziert er eigene Schattenanteile auf andere , besonders auf jene Personen, die in ihrem Blickfeld auftauchen, die irgendwie sehr viel anders sind. Die sich nicht äußerlich anders geben, sondern vor allem an einem anderen Sinn sich orientieren. Was ihre Existenzbewältigung steuert, scheint ein Konzept des Lebens, das den Herdenmenschen völlig fremd ist. Der Aussteiger in jeder Form wird in den Anderen hineinprojiziert und damit unterstellt, der Andere habe keine Verantwortung über sein Leben und liesse sich schleifen. Nein. Die Verantwortung hat dieser Aussteiger in jedem Fall, da er aus diesem Grund (Verantwortung sich selbst gegenüber) ja aus der Herde aussteigt. Die Verantwortung des Herdenmenschen gegenüber sich selbst, ist dagegen nicht festzustellen.
Er schlampt seine Verantwortung mit sich herum, und achtet aber nie ganz und gar auf diese Verantwortung, um lebenswichtige d.h. SCHICKSALSHAFTE Entscheidungen zu treffen. Wenn er sich frei machen würde, von jener Verantwortung gegenüber der Herde, könnte er endlich die Entscheidung treffen, wie er tagtäglich seinem Leben einen Sinn abgewinnen will, und was für die Existenz zu tun notwendig ist, welchen Einflüssen man sich aussetzen muss. Und welchen Einflüssen man sich eben nicht aussetzen muss. Dabei kann es geschehen, dass man um der Freiheit willen, eine bescheidene oder sogar schwierige Existenz wählt.
Aber der Herdenmensch möchte ein gewisses Mindestmaß erhalten, um nicht die Sorge zu haben, ihm könnten dann auch viele wichtige Dinge fehlen.
Vieles der Befürchtungen, bleiben Ängste, und wurden nie eingehend geprüft, ob es wirklich berechtigte Ängste sind. Was gibt es nicht für Ängste? Alles mögliche. Genauso gut kann einem ängstigen, dass man seinen Job verliert, dass man seine Wohnung verliert, dass man von Blitz und vom Hagelkorn zugleich erschlagen wirdm und zwar während man ohne gewaschene Unterhose stirbt.
Der Tod macht uns alles wett, was wir in Illusionen verharrt haben. Wirklich beständig für unsere Seele, bleiben nur jene Wahrnehmungen, die mit der Tiefe der Seelischen Empfindung erlebt wurden.
Diese Tiefe findet der Herdenmensch nicht, weil er innerlich nämlich frustriert bleibt, über dieses gewählte Leben. Seine ganzen Anpassungen bleiben Dekaden erhalten und damit seine Verfehlungen, sich selbst gerecht zu werden, indem man seine Schattenseiten überwindet UM EINE FREIE WAHRNEHMUNG ZU ERHALTEN- er wird erst 30, 40, 50, und dann ist es bald zuende. Umso älter man wird, desto steifer wird man. Um dieser Gefahr zu entgehen, sollte man einfach versuchen jugendliche Abenteuerlust zu bewahren oder wiederzufinden. Das ist ein Abenteuer sich auf eteas einzulassen, ohne etwas zu erwarten. Aber Ältere, schon mit 40 beginnt das deutlich, kennen so vieles, und oft fehlt dann ein besonderer Reiz, der motivieren kann.

Der Mensch aus der Herde, verworren in seinem Blick für Tatsachen, hält Tatsachen für etwas anderes, als die Tatsachen wirklich objektiv sind. Wer aber sich eines Blickes bedient, welcher gewissenhaft nur sich an dem orientiert, was früher mal gelernt wurde, oder erfahren wurde, unfähig etwas neues als Ambivalenz zu ertragen, also dass es sein kann (eine Person spricht von Wundern) oder dass es genausogut nicht sein kann (der eigene Zweifel lässt einem zweifeln, dass es ein Wunder ist).
Neu für den Herdenmenschen aber ist schon der Versuch, seine Wahrnehmung nicht nur testweise in andere Wirklichkeiten zu führen, sondern wichtige Entscheidungen mit dem Bezug zu anderen Wirklichkeiten zu treffen. Also ernst zu mnachen mit einer Weltanschauung des Übersinnlichen, das geht dem Herdenmenschen ab.
Der die verborgenen Seiten der Wirklichkeit nicht erspüren kann, so einer, der kann wohl kaum als objektiv bezeichnet werden. Denn er richtet das, was real sein soll, nach einem Maßstab aus, der sehr subjektiv ist (der Maßstab besteht aus dem, was er persönlich glaubt, während dieser Glaube als etwas gehalten wird, wie eine Überzeugung). An Demut gegenüber möglihen eigenen Fehlschlüssen fehlt es dem modernen Menschen, weil er zu viel Streit erlebt hat, und meint, man müsse eben stets besonders viel Gewicht in seine verbalen Argumentationen legen, um nicht zurückzustecken. Denn zurückstecken, musste er lange genug in seinem Leben. So eine Anpassung an erlebte Zurückdrängung erzeugt folgende Eigenschaften: man ist schrill, grob, laut, moralisch (moralische Standpunkte können sehr überzeugend sein), oder einfach sonst wie autoritär. Auf diese verbale Rhetorik folgt dann nicht selten auch von Außen die Anfechtung, die Reaktion, und die Menschen, die an diesem Komplex leiden, erkennen sich, und schämen sich, und treffen nun die Entscheidung, sich zu beherrschen, was natürlich nur einige Zeit als Streben anhält, dann nach demdem die Erinnerung verblasst, beginnt es wieder, dass sie in die Rolle des Herrschsüchtigen fallen. Der Grund,warum sie ihre Anpassungen nicht wirklich ändern können, ist dass sie nicht grundsätzlich, ganzheitlich oder umfassend an ihrem Lebenskonzept Hand anlegen, und die Sicht auf das ERLEBEN wie auf das LEBEN ändern und sich entscheiden, dass man sich selbst mehr Raum geben will. Wer sich selbst mehr Raum gibt, muss den Raum mit den schattenhaften Anpassungen auflösen, sonst wird der Bewusstseins-Raum unserer Erfahrung immer begrenzt sein von diesem Schattenanteilen.

Die Sicherheit die uns die Spiritualität bietet, ist schwer in Worte zu fassen. Es ist aber letztlich die einfache aber starke Sicherheit, richtig gelebt zu haben. Also richtige Entscheidungen getroffen zu haben, was den Umstand betrifft, wie weit man zu seelischen Erfahrungen vorgedrungen ist.
So eine seelische Erfahrung ist es schon, wenn man jeden Tag als Geschenk erlebt, und jeden Augenblick als Hier und Jetzt erleben kann, und darin die Freude am Dasein spürt. Aber selbstverständlich ist der Raum der seelischen Erfahrung noch größer. Und mit diesen seelischen Inhalten ist eine gefühlte Sicherheit verbunden. Die Sicherheit betrifft auch Weisungen und Wissen über unser Schicksal, Zukunft, Aufgaben, Ziele, die sich als seelische Wege abzeichnen und deshalb immer besonders leicht zu gehen sein werden . Manchmal ist es erforderlich, für so einen Weg eine grundsätzliche Umkehr in der Lebensauffassung zu wählen. So dass man zB spirituelle Konzepte alltäglich macht, oder anders gesagt, sich täglich um Intensivierung zB von Engelkontakten bemüht, vielleicht weil dies der eigene Weg ist, oder etwas anderes, was einem stimmig scheint, was sich immer wieder in den Vordergrund schiebt und kein bloßer Gedanke ist, und keine Mahnung unserer Über-Ichs. Sondern etwas, das uns zusteht und offen steht, ein Weg in die aussichtsreiche Zukunft. Das ist kein positives Denken, sondern 1. Resonanz und 2. erhält man durch den Bezug zur geistigen Welt verlässliche Hinweise, in welche Richtung man schicksalmässig aufbrechen soll. Das einzige Problem ist, dass man am Anfang der (seelischen) Schau, gewisse Hinweise missdeuten kann, weil man hofft und bangt und innerlich bereits eine Vorstellung oder Wahrscheinlichkeitsrechnung angestellt hat. Mit so einem unbewussten Anteil, kann sich die Realität eines echten Omens nicht offenbaren.

Nun sind Omen nicht das Wichtigste, aber sie zeigen, welche Sicherheit die geistige Welt bietet, indem uns Möglichkeiten gezeigt werden, die nicht nur theoretisch funktionieren, sondern auch für uns persönlich gangbar sind und wo es unsere Fähigkeit nicht überfordert. Ausserdem fördert die geistige Welt unsere Entwicklung. Wohl kann eine gewisse Forderung bstehen, dass man gewisse Dinge tun muss, die der seelischen Entfaltung dienen, oder die der Existenzbewältigung dienen. Im Einklang mit dem zu handeln, was der Geist (oder die Engel ) uns eingeben, wird diese Bewältigung zur Nebensache machen, weil es sich als leicht und erfolgsverheissend zeigt. Wenn der moderne Mensch sein Heil und Sicherheit in einem sicheren Arbeitsplatz sucht , ist das etwas, von was jederzeit gekündigt werden kann, ebenso wie die Rentensysteme eines Tages kollabieren können und das gesamte Rollenbildkonzept des "modernen und ziviliserten Menschen" zusammenbrechen kann.
Wo bleibt dann die Sicherheit?
Wenn man aber im Einklang mit dem Leben handelt, und jederzeit das tut, was möglich ist, ohne dass es einer Rolle entsprechen muss (!), wird man allein schon durch diese Eigenständigkeit viel Kraft im Leben sammeln und eine Flexibilität einüben, die einen durch jede Unsicherheit führt. Obendrein und wesentlicher, hat man seelische Erfahrungen, die niemals verloren gehen , sondern weiter wachsen um weiter zu erstrahlen und einem eine innere Sicherheit vermitteln.

Im spirituellen Kontext erscheint der Weg als das Ziel, und der Weg muss einem stille oder blühende Freude bereiten, sonst wäre es kein geeigneter Weg, den der Geist uns zeigt - und wir müssen etwas missverstanden haben bei den Hinweisen.

Lebensfreude ist ein kosmisches Gesetz und nicht einfach nur eine Schlussfolgerung, oder Philosophie. Wenn, dann ist die Lebensfreude, als zentrales Ziel allen Handelns, die Philosophie des Lebens. Mehr ist da nicht zu finden, aber auch nicht weniger. Nun wird die Lebensfreude aber nur dann gegeben sein, wenn man - in Anbetracht des Möglichen - das Gefühl hat, das Mögliche auzszuschöpfen. Deshalb ist das Konzept der Lebensfreude auch kein positives Denken, oder Schlaraffenland. Das kann daraus hervorgehen, aber an sich ist Lebensfreude, einfach nur etwas, das wir erreichen wollen, und das kann auch über die Arbeit an für die Menschen nützlichen Dingen geschehen. Und es kann durch Nichtstun geschehen. Durchs Geniessen der Zeit. Der Begriff Faulenzen ist ein dekadentes Schimpfwort jener Herde, die fleissig ihr Sklavendasein geniesst und nach einem abwertenden Wort gesucht hat, um das "Nichtmitmachen beim Hamsterrad" zu diskreditieren. Denn Faulenzen kann man niemals: Der Begriff entsteht erst durch den Vergleich mit dem Arbeiten: Sei nicht so faul!
Entweder ruht man aus, oder man sammelt in der Ruhe Kraft, oder man geniesst die Zeit, oder man geniesst Substanzen (zB Bier, Kaffee, Nahrungsbrei im Darm).
Wenn man herumlungern oder Zeit totschlagen mit dem Wort Faul bezeichnen will, würden diese Worte herumlungern oder Zeittotschlagen besser passen. Das Wort Faul hat eindeutig eine Relation zur Arbeit.

Momentan wird viel Arbeit gemacht, um den Nutzen für den Menschen herabzusetzen, es sei denn er ist Geschäfteinhaber und macht mit der Ausbeutung viel Geld. Dann hat er einen Nutzen in den Massen an Sklaven, die er für sogenannten Lohn beschäftigt. Die Sklaverei definiert sich nicht an Brot und Lohn, ob man dies genügend erhält, sondern die Sklaverei definiert sich an den inneren Zustand der Unfreiheit, in welche der Sklave gehalten wird. Wir alle werden von einem Kostendruck begeistert , so dass kleinere Arbeiten kaum noch möglich sind um zu überleben, sondern man muss ran klotzen "wie die Sau", um überhaupt jene Freizeit angstfrei geniessen zu können weil alles bezahlt werden kann. Jenes bisschen Freiheit, die dem Sklaven noch bleibt. Heute blicken manche Menschen voller Verachtung auf das Wort Freiheit, weil sie unfrei sind. Überall wird das Wort Freiheit an die Wand geschrieben, als Sinnbild für den Fortschritt oder als Konsumgut, aber alle Menschen sind unfrei und Freiheit ist ein Etikettenschwindel.

Es ist keine Frage, dass man in dieser irdischen Existenz für angemessene und dem Wohl dienende Lebensumstände Arbeit hinlegen muss, aber heute ist an der Arbeitsteilung schwer zu erkennen, wieviel Arbeit wirklich nötig ist und man verlangt bequem, dass eben alle arbeiten müssen. Sonst würde die Rechnung nicht aufgehen, behaupten sie. Dabei stellen wir so viele Dinge her, die immer nur nach gekauft werden, anstatt sie haltbar zu machen. Das ist ein modernes Geschäftsmodell, Dinge schnell kaputt gehen zu lassen und es ist längst keine Verschwörungstheorie mehr. Ausserdem möchte ich persönlich nicht auf meine Freiheit verzichten, um den Porsche, Cabriolet, überhaupt ein Auto , Goldkette und jeden Tag teuerste Fertiggerichte eines Anderen zu finanzieren. Arbeit für Heizung, Nahrung, mehr brauchts doch nicht! Erst mal. Alles weitere muss man DANN sehen. Wir satteln aber das Pferd von hinten auf und es ist klar, dass dann nur Chaos entsteht. Sozial, wirtschaftlich, ökologisch. Wir sagen, erst mal brauchen die Reichen Geld, und die Zinsen des verschuldeten Staates müssen beglichen werden. Es wird Zeit, dass die Wirtschaftsordnung zusammenbricht und das wird sie.

Heute behandelt man Sklaven nur etwas besser, aber der Mensch ist und bleibt ungefragt, ob er diese Arbeit , die keinen Nutzen für die Menschen bringt, wirklich machen will, sondern er hat keine Wahl.

Was wäre aber nun, wenn eines Tages die Leute keine Lust mehr daran haben? Wenn es egal wird, ob man sich alles leisten kann? Vielleicht geht ja sprichwörtlich das Geld aus, und die Leute kriegen also auch kein Geld fürs Arbeiten, und dann bleiben alle zuhause? Und der Laden bricht zusammen? Und man merkt, hoppla, das Leben mit diesen tollen heutigen Möglichkeiten, organisiert (ernährt) sich selbst und so kann man auch leben.
Was ist, wenn die Zeit vom Gefühl her anders sein wird? Was ist, wenn ein Energiefeld der Liebe sich entfaltet, einer Liebe, die bereits typischerweise von der Freude der Pflanzen am Dasein ausgestrahlt wird, aber auch der Mensch wird die Erde hukdigen.... - was ist, wenn es dem Menschen von innen her anders leuchtet, und er seinem Dasein, und den zentralen Inhalten seines Erlebens nun einen anderen Stellenwert einräumt?
Dann ist der Aufstieg gekommen. Und es wird dieser Kippschalter , so wie ich mir das ausmale, auch nicht der letzte gewesen sein. Der Marsch in die neuen Dimensionen wird Stück für Stück weiter gehen.
Es wird stellenweise sich sehr leicht anfühlen und es ist auch stark von den Jahreszeiten abhängig, aber das liegt auch daran, dass zu Jahreszeitenwechseln, die Energien des Aufstieges sprunghaft ansteigen.

Der Aufstieg ist wie ein Erstrahlen von Licht, und es dämmert nun das neue Licht langsam durch die Ritzen unserer alten Wirklichkeit, und fordert von uns eine Anpassung an dieses Licht. Und deshalb gibt es oft in uns Wachstumsphasen. Und deshalb kann ab und zu etwas gedehnt und überdehnt werden, was aus einer Blockade besteht und nicht mitwachsen kann.

Wir merken, dass es immer leichter wird, unsere Schatten abzulegen und eine tauglichere Haltung in die Persönlichkeit zu verankern. Wir merken, dassw wir freier werden im Fühlen, und dass die Gedanken uns herausfordern, ob wir über gewisse Dinge wirklich so engmaschig oder fixiert denken wollen. Die Gedanken spitzen sich zu, weil wir umso mehr der Aufstieg voran geht, wir versuchen Halt zu bewahren und das Übliche dafür ist immer , dass wir Kapriolen mit dem verstandesmässigen Kopf anstellen.
Wenn wir ab und zu auch mal jener Ebene lauschen, wo man die rechte Gehirnhälfte oder das Herz und Gefühl ansiedelt, die ganzheitliche Erfahrung, werden wir merken, wie leichtgängiger diese Art zu leben ist, wenn man mit dem Gefühl geht und regelrecht in den Energien baden möchte. Man wird vielleicht eines Tages finden, wie gut es tut, wenn man das Licht in sich leuchten lässt. Was uns heute noch als schrullige, unverständliche Aussage anmutet.
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