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Die Spaltung in der modernen Zivilisation 2

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 73

Das meiste, was wir tun SOLLEN, ist ein lebloser Quatsch, den wir gar nicht wollen. Der uns nicht gerecht wird, oder nur unserem verführtem Ego mit seinen Qualen.

Für die Grundversorgung (Nahrung, Obdach, Strom, Heizung) brauche ich jedenfalls insgesamt in einem Leben vielleicht 10 Jahre arbeiten. Wenn die 5 Millionen Hartz Vier Empfänger es ähnlich sehen wären es mit unserer Arbeitsteilung vielleicht 20 Jahre, und wenn es 80 Millionen Deutsche sind, die mitmachen, dann vielleicht sogar nur 3 Jahre, die man arbeiten müsste im Leben, um solidarisch seinen Beitrag zu leisten.
Wer Auto fahren will, wer irgendetwas machen will, wo wir heute alle Steuern für zahlen, der muss wenn es nach mir geht, selbst mit anderen Autofahrern sich arrangieren. Das wäre gerecht.

Wir aber machen es heute so, dass alle für alle aufkommen SOLLEN. Und dabei aber lassen wir die Grundversorgung ungeklärt, und gehen von einem Saus und Braus aus, das erhalten bleiben soll.

Weil unsere eitlen käuflichen Politiker leider es selbstverständlich finden, dass Politik eine Sache der Karriere und des persönlichen Erfolges ist, und leider müssen wir feststellen, dass Lobbyisten ihnen dabei helfen, wenn die Politik der Lobbywelt hilft. Man vergleiche zB den Wechsel Pofallas in Deutschland zur deutschen Bahn. Das ist so ein typischer Fall, an dreister Unverschämtheit nicht zu überbieten.

Ich bin jedenfalls für Rente mit 30. Wenn aber einige Freunde der Sonne Saus und Braus leben wollen, SOLLEN SIE mehr arbeiten, aber ich DOCH NICHT FÜR SIE, der gar nicht in Saus und Braus leben will.

Heute meckern sie auf mich, die Angepassten - missen meine Hilfeleistung, bei ihrem Saus und Braus. Nennen mich Egoist!

Weil ich nicht konsumieren will. Das ist auch schon so eine typische Wirkung der Spaltung: Die Werte und Angelegenheiten sind auf den Kopf gestellt. Man nennt den, der bescheiden ist, Egoist und die, die auf Kosten aller ihr bequemes Leben führen, die sind ok. Weil die Angepassten die Solidargemeinschaft der Angepassten stützen. Und die Unangepassten tun das nicht, und sind daher Abschaum für den Rest.
Meist kommt der Abschaum dann auch noch um Grundversorgung zu fordern. Bzw. der Abschaum kommt auf den Sozialkassen zu liegen.
Und die Gesinnungslage, das Denken, ist so starrsinnig, selbst bei unserereiner, dass wir kaum vermögen, über diese Argumentation hinweg zu kommen, nach der wir durch unsere Arbeit immerhin den ganzen Laden Zivilisation genannt am Laufen halten.
Niemand denkt über Prioritäten oder ein Maß dessen, was wir durch Arbeit aufrecht erhalten wollen.
Wir stellen Produkte her? Die kaputt gehen sollen? Unternehmen und Firmen achten nur auf Verkäufe, und viele Produkte werden extra nicht gut gemacht, auch Spiele auf dem PC oder Konsole, damit die Leute nicht zu zufrieden werden! Wir sollen weiterkaufen.
Wir müssen zufrieden sein, aber nicht zu zu frieden.

Konsum, der kein Glück zu schenken scheint. Ein Leben in Komfort ist noch kein Glück. Ich sehe keine glücklichen, nur genervte Menschen.
Manchmal sehe ich Reiche, denen man ansehen kann, dass sie Stärke nur deshalb gewinnen konnten, weil sie ein Leben ohne Sorgen hatten.
Das bestätigt mir, dass die Armen überhaupt nur wenig Chancen haben, Charakter auszubilden, weil sie ständig von Sorgen abgelenkt werden. Der Reichtum aber ist nicht wirklich nötig, um Charakter auszubilden oder meentale Stärke. Es genügt ein leben ohne künstliche Existenzsorgen. Teils konnte man im Mittelalter sich freier fühlen als heute. Teils wohlgemerkt.

Ich halte die gängige Langeweile, die sich bei manchen ohne Arbeit einstellt, in manchen Fällen für ein pures Resultat der bisherigen gespaltenen Lebensordnung.
Die Leere ist nur Ausdruck, dass man bislang sein Leben oder das Leben, wenn auch nur der Natur, nicht entdecken konnte.

Allein das Auto ist ein ständiges Monument der Masslosigkeit in meinen Augen. Der ganze Lärm wird anderen zugemutet, und zuhause ärgert man sich selbst über den Lärm, oder ist schon stumpfsinnig geworden.

Viele Leute erfahren die mangelnde Mitte ihres Lebens, des Lebens um sie herum. Und es ist leicht festzustellen, dass es an grundsätzlichen Strukturen der Existenz liegt, die die freie, ungewzungene Entfaltung behindern.

Eine Welt, die vorlebt, in Medien und Bildung, in aller Munde, dass man gewisse Dinge tun muss, um zu sein. Sonst ist man nichts. Man muss unbedingt einen soliden Beruf haben, sonst ist man unten auf der Leiter. Die Obdachlosen und Asozialen mahnen den Rest, wie in der Bibel die Sintflut. Für die meisten ist der "soziale" Abstieg wie die Apokalypse. Dabei ist bemerkenswert, dass wir das Wort Sozial mit Prestige und Position übersetzen.

Was man heute Freiheit nennt, könnte man auch Sklaverei nennen und alle Rechtfertigungen dieser sind billige Ausreden.

Dabei ist dieses Idealbild (nahtloser Übergang von Schule, Ausbildung, Karriere, Rente) für die Hälfte der Bevölkerung niemals zutreffend, weil sie alle "gespaltene Lebensläufe" haben. Sie können sich damit nie ganz fühlen. DIe Gesellschaft stellt diese Rahmenbedingungen auf, durch Konditionierung und übrige Strukturen, und es passt doch gar nicht in die Realität.

Überbrückungszeiten, Sprünge. Unsauberkeiten für die Chefs, die uns beherrschen und über unser Schicksal entscheiden.
So fühlen wir uns oft MINDERBEMITTELT, nicht ganz. Gesprungen, geteilt, zerrissen.
Dennoch sehnen wir uns nach Ruhe und Frieden die ganze Zeit.

Gespalten sind unsere Leben nur, weil es bestimmte Regeln kennt, die wir nicht erfüllen können, ohne dabei entweder die Existenz oder unser Herz aufs Spiel zu setzen.

Entweder im Elend, oder andere ausbeuten. Gegen Gewissen handeln oder nach moralischen Maßstäben andere gesittet ausbeuten.
Das kann einen Menschen nur schizzophren machen, zerstören, stören - ungeachtet aller Gesetze, muss man doch mal einsehen, meint der Herr Franz, dass ein Mensch ein Mensch ist und man ihn so behandeln muss.
Aber man hat ja längst vergessen, was es ist, ein Mensch zu sein!
Was würde es denn mit sich bringen, zu wissen, dass man ein Mensch ist?
Ich glaube , dass man in dieser Welt , ausgesetzt den Tatsachen, gar nie richtig heil ist oder Ganzheit mit dem Leben erfahren kann.

Mal ein Beispiel: Wir gucken immer nach anderen, um zu bestimmen, was uns recht tun soll. Wir leben daher vieles nicht aus.
Es gibt keine Vorlagen, keine Einladungen, und den ersten Schritt zu bemühen, würde ein Risiko bedeuten, an eine Stelle zu kommen, wo wir momentweise nicht weiter wissen.
Sind wir dann wieder in der alten Prüfungssituation, die wir weiterhin im Leben vermeiden möchten?
Mir kommt es so vor, dass die Schule uns abgewirtschaftet hat, sie hat uns gezeigt, was wir nicht wollen, und später kommen doch ähnliche Situationen und dann bleibt nur der Schritt , zu akzeptieren. Das Leben ist eben so. Kleine Kinder, die in der Sklaverei des Slums gross werden, und die Plackerei mit Steinen kennen lernen, werden irgendwann das normal finden.

Nach einiger Zeit haben wir längst resigniert und verdrängen, dass wir geistig in der Haltung dem Leben gegenüber, keinen Kreis schliessen konnten. Unsere Bedürfnisse müssen nach hinten gestellt werden. Wir fühlen uns dann nie richtig in unserer Mitte und sind abhängig von äusseren Ritualen und Bestätigungen, dass alles so weiter geht wie bisher.

Ein ödes Dahinsiechen von Wochenende zu Wochenende, auf verlorenen Posten, der Zeit nachjagend, die man mal für sich aufbringen könnte. Fürs Leben. Für eigene Anschauuengen, die in eigenes Erleben getüncht sind, in eigenem Rythmus, ohne Sorgen, die uns die Welt noch obendrein aufbürdet. Nachdem wir die normalen Sorgen des Alterns und unserer Emotionen usw. schon haben.

Was die Welt beherrscht: Absoluter Stumpfsinn, es ist nicht relativ, es ist absolut.
Gier, Verdrängungen, Lügen, Kleingeistigkeit, Kurzfristigkeit, das sind für mich vieles Symptome einer Neurose. Was man dem Leben abgewinnen kann, hat man längst schon aus dem Wortschaft verbannt, weil es geht (fast) nur noch darum, wie wir von den Reichen und Geschäftsleuten am besten gebraucht werden können.
Für uns bleibt daher nur, einzusehen, dass die Tendenzen der Spaltung, die auf uns einwirken, mit unserer Aufmerksamkeit erkannt werden, und wir uns einfach nicht einnehmen lassen.

Aber wichtig finde ich , im Geiste, im Denken, die Dinge so für sich hinzulegen, dass man glaubt, so müsse man es sehen.
Dass man also eigene Anschauungen gewinnt, die man den Lügen und Mythen entgegenstellen kann.
Diese Masse von Stumpfsinn um uns herum wirkt leicht einlullend. Wir glauben leicht, man müsse sich auf die Ebenen dieser Welt begeben und irgendeine Position beziehen, die es genehm macht, mit der Welt auszukommen.

Leider gibt es dann das Problem, dass wir bei negativen Wertungen der Welt nicht unseren Frieden zu finden scheinen. Paradox dass manche sogar glauben, im Gegenteil durch Anpassung fänden sie ihren Frieden.

Ich glaube dagegen, wir finden unseren Frieden ganz unabhängig von Betrachtungen über diese Welt. Aber erst recht finden wir Frieden wohl eher im Rückgriff auf Dinge, die nicht aus dieser Welt zu kommen scheinen, sondern aus uns selbst.
So ist die Welt nur ein buntes Treiben, und wir darin, aber müssen nicht von der Welt sein.
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