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Die Philosophie des Augenblicks

Eintrag von JustInForAll im Blog JustInForAll's blog. Ansichten: 98

Es ist jetzt 8:28 Uhr an einem Sonntag-Morgen.

Ich fühle mich so leer heute Morgen.
Vorhin versuchte ich mir ein Paar Weisheiten aus den Ärmeln zu schütteln, aber es ging nicht.
Das Unterbewusstsein gab wenig frei.
Las gerade im Forum, wie mich einer beleidigte. Wollte mich drüber aufregen, aber es ging nicht. Irgendwie schrieb ich dann was zu, ist auch egal.

Ach, das Wetter sieht mal wieder milchig und grau aus in NRW.
In letzter Zeit hatten wir in der Tat wenig sonnige Tage.
Das Licht in meinem Zimmer brennt hingegen recht flauschig.
Es ist so richtig kuschelig und gemütlich im Raum, wenn es draußen düster aussieht.
Dann noch eine Tasse Kaffee und ein leckeres Käse-Wurst-Baguette…und schreiben, ja das ist schön.
Die Philosophie des Augenblicks.
Man esse, trinke, atme, schreibe, genieße…..und gehe später aufs Klo.
Romantisch ist das ja nicht gerade.
Will ich jetzt auch nicht sein.

Das Baguette ist jetzt verputzt und mein Kaffee schmeckt einfach köstlich.
Jetzt noch eine Cigarette.
Es ist so schön still im Raum. Ja….schööön.
Manchmal will ich einfach keine Musik hören. Dieses ganze Tamtam von morgens bis abends. Wie halten die Leute das aus?

Mir fallen gerade Bilder ein:
Berglandschaft, Schnee, heulender Wind, eine wunderschöne Hütte in mitten des Weiss.
Licht strömt durch die Fenster nach draussen. Sonnenstrahlen reflektieren auf dem Schnee.
In der Hütte brennt ein Kamin. Das Feuer sieht so flauschig aus. Es ist gemütlich warm innen drin. Frisch gebrühter Kaffee steht auf einem Ofen. Der Raum ist mit Holzmöbeln und einer gemütlich gepolsterten Couch-Garnitur ausgestattet. Die Wände sind aus altem Stein. Ich berühre sie. Sie reflektieren die Zeit, ganze Zeit-Epochen. Sie berichten mir von ihrer Vergangenheit. Wie viele Lebewesen gingen bisher an ihnen vorbei? Wessen Zeuge sind sie in Raum und Zeit geworden? Steine sind Zeitzeugen. Sie dokumentieren die Geschichte. Ich berühre sie und fühle die Chronik. Ahhh…….Liebe! Sie erzählen mir vom Leben, von Menschen und ihren Schicksalen, über die Natur, die Umarmung der Natur,……LIEBE!
Ich liebe Steine, ganz gleich welcher Art. Sie sprechen zu mir. Sie erzählen mir ihre Geschichte. Sie sind so ALT und Weise. Oh Rosenquarz!
Mit einem Rosenquarz und einer Tasse Kaffee setze ich mich auf einen Stuhl neben dem Fenster. Draußen ist überall Schnee. Es sieht so wunderschön aus. Weißer Schnee, der Sonnenstrahlen reflektiert, als wären Milliarden von Diamanten darauf verstreut. Oh Diama, wie Licht ist deine Gestalt…..
Es ist alles aus Wasser, die ganze Natur. Wasserstoffprotonen, wo man hinschaut. Daraus ist die Natur zusammen gepuzzelt: ALLES Wasserstoffproton in Liebe umarmt von Elektronen.
Negativ-Positiv, Yin-Yan, Licht-Schatten,……und zusammen bilden sie all diese Schönheit.
Sie wirbeln umeinander, wie Derwische im Tanz. Der Tanz der Derwische, der Tanz des Shiva. Ich schaue mir meine Hand an. Dort wird auch gerade getanzt, im winzig Kleinen. Ein unsichtbarer Tanz. Der Tanz, der im Anblick Stille zeigt. Ein stiller Tanz. Ein stiller Tanz findet in den Körpern statt. Ein Tanz, der sein Fundament ist. Ich tanze mich durchs Leben. Ich bin der Tanz und der Tänzer. Wirbelwinde überall. Sie wirbeln Formen ins Nichts. Wirbelwinde überall. Ahhhh….Liebe. Ich wirble und tanze in Liebe. Und dann ist da nichts. Es ist Nichts: Keine Form, keine Zeit, kein Raum. Nichts. Wenn die Wirbelwinde schweigen, ist da nichts. Die Frage ist nur: Will ich….oder will ich nicht wirbeln und tanzen?
Ich wirbele noch mal und sehe den Schnee. Noch ein Schluck Kaffee und streichele über den Rosenquarz. Liebe!

Zurück in den Raum: Jetzt gehe ich mir noch eine Tasse Kaffee holen.

LG
Justi.
  • Asaglia
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