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Die Leichtigkeit des Seins? Viel zu schwer I

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 92

zur Inspiration.

Die meisten Leute, und ich zähle mich dazu - eigentlich aber alle Leute, ich sehe einfach keine anderen, die so sind - alle Leute sind immer gedrängt, ein Ziel zu haben.

Es geht letztlich um die innere Balance. Man darf jetzt nicht zu speziell weden, und von Karriere reden, von Schulabschluss, oder einem guten Gefühl, in dieser Existenz aufgehoben zu sein. Es geht um grundsätzlicheres, was uns innerlich sehr ablenkt.

Es ist dieses Gefühl die Kontrolle zu verlieren, wenn wir nicht ein Programm haben, das wir für uns ständig abrufen können.

Die Dinge, die wir sehen und erleben, bewegen nur nur, damit wir mit ihnen ein gutes Gefühl haben.-

Es ist wirklich so einfach.

Wir tun alles nur, um in Gleichgewicht zu bleiben. Die zusätzliche und erhebliche Schwierigkeiten kommt zu uhns, in Form von gewissen machtvollen Kräften, die die Existenz bei einer falschen Entscheidung ins Wanken bringen können. Das wäre aber nur die äussere Komponente.

Selbst wenn unsere äussere Existenz dann mal sicher ist, bleibt der Punkt, was in uns vor geht, dabei oder auch in der Freizeit.

Was geht in uns vor. Wenn wir alles Dunkle in der Welt beiseite lassen, um das zu betrachten, entdecken wir erst mal unsere Psychologie , und unser Sosein, das uns eine Empfindungsweise vorgibt. So schmecken uns bestimmte Dinge, die andere abstossend finden. Aber psychologisch unterliegen wir alle diesen Geschmäckern und Vorlieben, die auch Fähigkeiten und Talente widerspiegeln. Wo wir einen guten Geschmack haben, also genau wissen, was etwas bedeutet, dort haben wir auch ein Talent.
Psycholoogisch sind wir alle von Eigenarten beherrscht. Das muss nicht sein, wenigstens in Momenten können wir uns frei machen.
Und ausserdem haben wir immer ein Ziel, irgendetwas was wir haben oder sein wollen. Zum Beispiel froh sein.

Wenn wir nun ein Ziel erreicht haben, was dann? Und das meine ich, stelle ich bei den meisten Leuten , wenn nicht allen Leuten fest: Haben wir etwas erreicht, können wir es nicht halten, und ein neues Ziel taucht auf oder dasselbe noch mal.

Aber noch mal zurück zu dem Punkt, wo uns all die äusseren und inneren Dinge bewegen. Was ist denn, wenn das nicht geschieht?
Was bleibt dann vom Sein? Wenn wir nichts tun? Nichts empfinden wollen?

Hier täuscht man oft, allein vom Verstand her, dass man "alles oder nichts" denkt.

Tatsächlich können wir feststellen, dass Wahrnehmungsinhalte anstelle anderer treten werden. Es gibt gar keinen Zustand des Nichts. Wir können nur die Augen zu machen, aber selbst dann träumen wir.

Sobald wir kein Bewusstsein haben, müssen wir irgendwo anders sein, weil wir noch sind.

Das ist auch der Gedanke aller seelischen Lehren, aber meist kommt es nicht rüber, dass diese seelische Komponente jederzeit erfahren werden kann, anstelle eines Wirrwars von Seinsinhalten, die nur kurzfristig aufblinken und dann wieder ihre Richtung verändern, und wo sich für uns ein alltäglicher Bewusstseinsstrom bildet, mit dem wir keine Überraschungen und Schocks mehr erleben.

Unsere Natur und Erziehung hat uns oft dazu bgebracht, anhand von Schockerlebnissen diese niemals wieder erleben zu wollen. So kommt es später, dass wir Wahrnehmungsinhalte vergleichen mit solchen die in der Erinnerung liegen, und uns an Schocks erinnern. In Wahrheit fehlte und Zeit und Ruhe, einmal die Fakten auseinander zu halten, und genau zu ergründen, dass der Schock uns eben nicht dazu führen musste, später entsprechende Assoziationen an ähnliche zustände zu vermeiden, indem wir den Schock mit dem Geschehnis verwechseln. Ach, das ist wieder Brechsprache. Also ich will sagen, wenn wir damals einen Schock erlebten, sehen wir oft das, was diesen auslöste und erfahren später ja wiederum ähnliche Ereignisse oder Dinge, und glauben dann, wenn wir nicht wieder behutsam sind, erleben wir wieder einen Schock.
Das hat jetzt nichts mit der Kausalität zu tun, aus der wir lernen, sondern mit Konditionierung, in dem Fall, wo ein späteres Ereignis sich plötzlich als handhabbar herausstellt und wir nicht unvorbereitet umfallen.-

Jeder kennt die Situation der körperlichen Ohnmacht (vielleicht). Ich selbst hatte das zwei mal, dass ich einfach aus Schwäche umgekippt bin. Es wurde schwarz und es gab einen Aufprall.-

In der Kindheit haben wir es alle mit Aufprall-Situationen zu tun und ich kaum eine Familie, wo das Kind nicht "geschlagen" wurde (also Ohrfeige zB), oder eben angebrüllt wurde und niedergemacht wurde. Wenn auch nur in einer Situation. Oder wo es andere demütigende oder bedrohliche Situationen gab (morgen kriegst du Stubenarrest; oder wenn du keine angemessen Noten hast, wird aus dir nie was!). . Situationen, deren Konsequenz uns dazu brachte, später anders zu reagieren. Umso heftiger unsere Lebenserfahrungen in der Kindheit und des Heranwachsens (bis 17) gewesen sind, desto mehr müssen wir verarbeiten.

Es gibt tatsächlich Kindheiten, wo man von einem Pseudofrieden reden kann. Aber der Druck auf das Denken ist gleich, wie wir zB auch Moral gewichten rührt von dem Aspekt her, dass alle um uns herum ebenso denken oder diese Wertungen vorgeben (geh Arbeiten oder mach auf Penner im Gulli), aber auch diesen Aspekt der Schuld in uns mein ich, wenn wir uns herausnehmen frei zu sein und merken, hoppla, das ist ja im Sinne dews Gemeinwohls gemein.
Natürlich ist die Welt ungerecht eingerichtet, und der Arbeitet wird neidisch, wenn der der nicht arbeitet scheinbar (!) in Saus und BRaus lebt, - die Medien berichten das ständig so, die kriegen Geld und leben in Saus und Braus. Von dem Druck auf die Moral der Einzelnen, das "geh Arbeiten" anzunehmen, spricht keiner in den Medien. Das ist arme Schweine, die beim Arbeitsamt landen.
Ob wir letztlich sogar die Dinge in der Welt auf eine Weise betrachten gelernt haben entscheidet sich sehr früh in der Kindheit (meist Nutzenrechnungen oder Kostenrechnungen, aber das Ganze sehen, die Lebendigkeit, das Wunderwerk Schöpfung oder Erde.... vielleicht mal, abends als philosophischer Gedanke bei einem Glas Wein).

Kurzum: Wir haben also Schwierigkeiten, etwas anderes uns vorzustellen, als das, was jemals uns vorgeplappert wurde.
Wir merken, dass Angst vieles bewegt, auch dass wir merken, wir können nicht einfach mal inne halten, weil es gibt doch so viel zu tun.
Zum Beispiel könnte man sich immer was einfallen lassen, was uns wichtig zu tun scheint, und ist es dann die innere Ruhe, die uns wichtig ist?

Wir haben immer eine Sorge, weil wir immer eine finden.
Der Verstand, sucht immer nach dem brenzligen Punkt, der aus den Fugen geraten ist. Unsere Wahrnehmung kann Dinge sehen und beurteilen, anstatt das Urteil geschehen zu lassen. Wenn wir mit unserem Verstand alles bewerten, werden wir immer ein Haar in der Suppe finden, und die Zeit niemals geniessen. Die Zeit zu sein. Wir sind immer der Drückeberger, der sich herumdrückt, um den Genuss der Zeit, die ihm allein, und niemanden sonst , geschenkt ist.

Moralisch ist das völlig inakzeptabel, sich so um Arbeit herum zu drücken.

Die meisten wenn nicht alle Leute arbeiten, weil sie damit auch Sicherheit erfahren. Sicherheit heisst in dem Sinn, nicht mit etwas beschäftigt zu sein, sondern daduirch einen ERFAHRBAREN SINN zu haben. Genau dengleichen Sinn kann ich mir aber auch beim Stuhlgang oder beim Betrachten der Sonnenrefeltkionen im Wasser machen.

Es ist völlig gleich, ob ich etwas äusseres nehme, um "Sinn" zu erfahren, oder etwas inneres, wie zB all die Wahrnehungsinhalte, dfie auf einmal auftreten, wenn ich mich der inneren Stille nähere.

All diese Arbeit macht ja auch nicht mehr glücklich. Aber gönnen wir es ihnen.

Ich finde Arbeit wichtiger, die uns frei macht.
So dass wir das werden, was wir sind. Reisende in der Zeit.
Wahrnehmungen. Das ist alles.

Ob mit Verstand oder ohne.
Aber ohne Verstand, heisst nicht wirr zu sein.
Wirr kann man allerdings werden, wenn man seinem Denken die falschen Fahrwege gibt.
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