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Die Befreiung von der "Unfähigkeit zur Liebe"

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 60

Als ich aufgewachsen bin, habe ich wie jeder Mensch die Seite jener Liebe kennen gelernt, wo es um menschliche Bindungen geht. Die Zeit des ersten Males dieser Regung liegt in der Pubertät. Als Kind wissen wir nicht, warum , aus welchem inneren Antrieb ihre Eltern Liebe machen. Sie verstehen die Zärtlichkeiten allerdings, indem es je nach Familientyp zu ihrer Selbstverständlichkeit wird, als Kind getätschelt zu werden. Sie lernen diese Sprache anzuwenden, weil sie es selbst verstehen können, was es bedeutet.

Man hat als Kind die Normalität, dass man froher Laune auf andere zugeht, so wie es das Selbst verlangt und später verliert sich diese Normalität und der Mensch wurde Gemütskrank. Aber es gibt auch sehr typische Exemplare. Es gibt sie wirklich , diese Leute, die ständig ihrer Zeit hinterher jagen. Die sich dran gewöhnt haben, auf der Flucht zu sein, vor der verlorenen Zeit. Und vor sich selbst. Sie hetzen durch ihr Leben, weil sie Zeit einholen, Zeit aufhalten , Zeit sparen wollen. Sie hetzen durchs Leben, weil sie eine freie Minute nicht ertragen würden. Sie binden sich an Verträge, weil das immerhin ein Kontakt mit Bedeutung wird, und sie hinterlassen Energiefelder, deren Energie verwirbelt ist, und es wirkt wie nach eine, Durchzug. Frisch, aber auch regelrecht durch den Wind, ungeordnet, eine Zerbröselung.

Sie sind nicht wirklich da. Wie eine Bewegungsverzerrung geistern sie an einem vorüber, und hinterlassen einen Dunst von Aufbruchsstimmung, welche getrieben wirkt. Und nicht etwa voller Enthusiasmus auf das , was am Tage vor einem liegt.

Die Liebe zu Menschen als Partnerschaft ist das eine, aber die Liebe als sseelischer Zustand, etwas weiteres. Hier geht es nicht um Bindung und diese herrlichen aber manhmal auch verpflichtenden Bindungen von Menschen in einer Ehe. In der erweiterten Sicht über die Liebe geht es um eine allumfassende kosmische Liebe ebenso, wie es darum geht, eine seelische Liebe zu dem was ist, aufzubringen.
Wenn die Seele sich an einem anderen seelischen Wesen erfreut....
Wenn ein Stern dem anderen zuzwinkert...
Weil diese Sterne leuchtend sind, und eben nicht so matt und dumpf, wie momentan die Menschen ihr Licht heraus zu kehren imstande sind. Viel mehr treiben sie den Dunst und Staub in ihre Leuchte.

Sie haben die Liebe ebenso verloren wie vieles andere. Und dann gibt es viele, die drohen einfach nur abzurutschen in das Elend. Sie machen einen wankelmütigen Eindruck. Sie versuchen damit zurecht zu kommen, was sie haben, aber trauen sich sonst nicht sehr viel zu. Sie können einiges lieben, aber genauso oft verachten sie etwas oder ärgern sich. Oft genug genau über diese Dinge, die Liebe verbreiten wollen, die aber dabei eine Form des Ausdrucks verwenden, die nicht dem eigenen Geschmack entspricht.
Man kann vielleicht nicht alles lieben, aber man kann seinen eigenen Zustand beachten, und sich in Erinnerung rufen, dass er es ist, um den es uns gehen soll. Und darin wollen wir so viel Liebe wie möglich erzeugen und wir wissen, dass ein Schattenfleck , eine kleine Verdüsterung, die Neigung hat, sich zu vergrößern.

Die grundsätzliche Fähigkeit, Liebe zuzulassen, ist nicht selbstverständlich.

Wenn ich meine Organe liebe, behandele ich sie als etwas besonderes. Ich liebe sie. Es ist die Art von Tat, die zum Beispiel dafür sorgt, dass ein Etwas oder Jemand das bekommt, was er gerade sehnlichst wünscht oder brauchen wird. Und man tut es ohne Bedingung, also ohne Erwartung darauf entlohnt zu werden. Sondern aus Liebe, weil in diesem Augenblick nur zählt, dass dieses Etwas oder Jemand da ist, der einem grad wichtig ist.

Die Liebe kann man vielfältig umsetzen und erstreben. Es ist nichts besonderes. Aber schwierig ist es, die Eitelkeit und Schattenanteile beiseite zu legen, um mit Demut diese Aspekte des seelischen Gewahrseins (Liebe) zuzulassen.

Es ist uns oft zu fein, wir schämen uns über diese Regungen in uns...
Selbst in der Partnerschaft sind manche Menschen nicht in großem Umfang fähig, den anderen Menschen in seinem Sosein zu lieben, und manche heiraten sogar, nur wegen eines Aufblitzens dieser Eigenschaften. Und manche leben jahrelang gemeinsam eigentlich bloß ein Leben, das darin besteht, einander kommunizieren zu können, mitzuteilen, dass man da ist.

Und die Liebe zu Dingen, Pflanzen, Tieren .... ach. Das findet auch nur in einem Aufblitzen statt, wenngleich viele Hausfrauen meiner bescheidenen Meinung nach die Liebe und Kraft der Pflanzen spüren können. Hausmänner können das eher nicht. Es liegt durchaus an den medialen Fähigkeiten der Frauen allgemein.

Liebe ist also ein Zustand, und wir müssen nur genug Mumm auf uns bringen, ihn zuzulassen. Es als Abenteuer zu erleben. Es als Wohltat zu definieren. Etwas, von dem jeder nie genug bekommen kann. Unsere Organe, die Zimmerpflanze, die Katze, der Hund, der Ahorn draussen, die Buche, der Edelstein, ein Bezug zu einem bestimmten Engel (die kann man auch lieben, lieben in ihrem Sosein - oder wie auch immer sie uns gegenüber das Spiel der Liebe mitspielen , und uns gewisse Eindrücke liefern, die stets in unsere Lage passen); man kann sogar Musik lieben, alles mögliche. Aber besonderen Charakter nimmt die Liebe dann an, wenn es sich um ein lebendiges Wesen handelt, das man liebt.

Diese Kraft der Liebe füllt auch uns mit Integrität und Zuversicht, selbst wenn wir es zu anderen Wesen hin empfinden.

Es ist ein Zustand, wo kein Gedanke zählt, sondern wo uns das Gefühl selbst die Legitimation erteilt, auf dieses Gefühl näher einzugehen. Es zu kultivieren. Wir werden finden, dass unsere Aufmerksamkeit die Art des Gefühls lenken kann. Umso freier wir im Kopf sind, und uns zB auf den bloßen Standpunkt eines Wesen beziehen, das sich dazu entschlossen hat, dieses Wesen zu lieben, umso freier wir darin werden, desto ursprünglicher und unschuldiger wird die von uns ausgestrahlte Liebe.
Noch mal in kurzen knalligen Worten: Wenn wir lieben, denken wir nicht darüber nach, sondern lieben. Es ist wie Atmen. Und ein Missgriff kann nun darin bestehen, dass wir unsere Aufmerksamkeit mit Vorstellungen überlagern, darüber was wir tun. Es ist dann einfacher, sich als Wesen zu sehen, das sich entschlossen hat, Energie auszusenden, nämlich die der Liebe. Umso mehr man zulässt, merkt man auch, ob da irgendwo eine Intention mitschwingt, die die Art der Liebe beeinflusst. So eine Intention ist glaube ich immer mit dabei, aber man muss wissen, welche Intention man beim Lieben hat. Ob es wirklich das Höchstmaß an reiner, unschuldiger Liebe ist, oder eine Erwartung oder ein Rollenbild in Gedanken oder Absichten mitschwingt.

Zu lieben, heisst , eine seelische Grundfunktion zu nutzen und der Seele gutes zu tun. Es könnte sogar zurecht behauptet werden, dass Liebe die eine Grundfunktion für die Seele ist, die unbedingt erfüllt sein muss, damit die Seele und auch ihre untergeordneten Bereiche es gut haben (Chakren, Prana-Energiesäule, Organe, Körper).
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