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Der Wächter

Eintrag von Saturnist im Blog Saturnist's Blog über Magie. Ansichten: 394

Wenn man sich mit so genannten Astralreisen beschäftigt, welche ich allerdings lieber als Tranceerfahrungen beschreibe, gibt es einige Erlebnisse die viele Menschen teilen.
Oftmals wissen diejenigen allerdings gar nicht dass ihre Erfahrungen sehr typisch sind.
Dabei ist es übrigens gleichgültig ob man gelernt hat solche Tranceerfahrungen selbst herzustellen oder solche Erfahrungen spontan (und unfreiwillig) macht.

Eine dieser typischen Erfahrungen ist der Wächter.
Ein schwarzer Mann der oft ohne Gesicht erscheint.

Meist nimmt man ihn während der Paralyse wahr.
Das ist ein Lähmungszustand während der Tranceerfahrung.
Die Paralyse dient dem Körper eigentlich dazu uns im Schlaf vor wilden Bewegungen zu schützen.
Während solch einer Tranceerfahrung beziehungsweise Astralreise befindet sich der Körper ebenfalls im Schlaf, allerdings verharrt das Bewusstsein im Wachzustand.

Diese Paralyse ist oft der Beginn einer so genannten Abhebung.
Die Initiation einer Tranceerfahrung.

Meist beginnt es damit das man ein lautes Rauschen hört.
Eine Art scharfes Zischen das gewöhnlich nur sehr kurz dauert.
Manchmal ist es auch ein längeres und tiefes Brummen.
In einigen Fällen auch ein hoher Ton.

Oft tritt das vor dem Einschlafen ein und man wird davon wieder wach.
Viele Menschen erschrecken davor.
Das wiederholt sich auch sehr oft mehrfach.

Bei einer Trance gleitet man nach diesem Rauschen nicht in den Traum sondern bleibt wach.
Oft ist man dabei gelähmt und kann sich nicht mehr bewegen.
Manchmal schließen sich währenddessen auch die Augen so als ob sie zugezogen werden.
Diesen Zustand zu überwinden da er einem Angst macht, kann als sehr anstrengend erfahren werden.
Angst ist dabei eine typische Reaktion aber meiner Meinung nach unbegründet.

Als nächstes hat man dann meist entweder das Gefühl zu fallen, oder leichter zu werden und aufzusteigen.
Damit beginnt eine typische Astralreise.
Genau in dieser Phase nehmen viele den Wächter wahr.

Meist ein großer schwarzer Mann ohne Gesicht.
Eventuell hat er auch eine Fratze.
In manchen Fällen erscheint er auch als Frau oder schwarzer Engel.
Einige beschreiben sein Gesicht auch als Maske.

Eine intuitive Reaktion die er bei Menschen auslöst ist Angst.
Meistens beobachtet er allerdings nur.
Er starrt einen einfach an.
Manche haben aber das Gefühl von ihm gewürgt oder in einer Art Sog zu ihm herangezogen zu werden.

Das ist eine typische Erfahrung wenn man sich mit Magie in der ein oder anderen Form befasst.
Manche erfahren ihn auch davon völlig unabhängig.
Es ist sehr verständlich dass diese Erfahrung meist Furcht auslöst.

Meiner Erfahrung nach ist er ein Wächter bestimmter Schwellen um uns davon abzuhalten in Bereiche vorzudringen für die wir noch nicht bereit scheinen.
Ein scharfer Wachhund, falls man das so sehen möchte.

Eigentlich ist er aber ein Teil von uns selbst.
Genauer gesagt eine Manifestation der eigenen Ängste.

Angst ist magisch gesehen nämlich eine hygienische oder allergische Reaktion.
Berührungen mit bestimmten Ebenen und Inhalten erschüttern das Ich, das Ego.
Diese Reaktion nennt man Furcht.
Im eigentlichen ist das ein Abgrenzungsreflex.

Magie kennt kein Du und Ich. Keine starren Identitäten.
Sie ist kein Subjekt sondern eine Resonanz.
Das bedeutet das jede magische Wahrnehmung immer eine Spieglung auf dem eigenem Ego darstellt.
Man kann das mit einer Wasseroberfläche (dem Ego) vergleichen auf der sich der Mond (das jeweilige Phänomen) spiegelt.

Dieses Phänomen, in dem Fall der Wächter hat durchaus eine gewisse Eigenständigkeit.
Ist dabei aber immer auch eine Spiegelung auf dem eigenem Ich.

Jede Reaktion auf ein solches Phänomen ist also immer auch eine Aussage über sich selbst.
Und Angst ist der Unwille des Egos sich mit der Ursache einer Erscheinung zu identifizieren.
Dabei hat jedes magische Phänomen immer eine in uns selbst begründete Ursache.

Der Wächter ist ein solches Phänomen.
Ohne dieses könnten manche Menschen eine Schwelle übertreten die eine regelrechte Manie auslösen könnte.

Erst wenn dieser Wächter als Manifestation der eigenen Angst erkannt wird und man die Angst selbst,
als abweisende Reaktion auf Inhalte die man nicht wahrhaben möchte begreift, sollte man eine solche Schwelle übertreten.
Mit anderen Worten ist die Lektion dahinter sehr einfach:
Akzeptiere deine eigene Angst. Nehme sie an und versuche ihre Ursache zu begreifen.

Die erste typische Reaktion von Menschen auf solche Erfahrungen ist aber Flucht oder Angriff.
Bei manchen kann dieser Prozess Jahre dauern und der Wächter scheint sie regelrecht zu verfolgen.
Das liegt daran dass das Ego sich weigert sich mit jenem zu identifizieren.
Erst durch Akzeptanz lässt sich dieses Debakel selbstständig lösen.

Eine andere Möglichkeit ist ein Eingriff durch Magiegeübte.
Ich selbst habe einige dieser Wesen absorbiert.
Aber eigentlich sollte man dieses Problem selbst lösen, da es eine sehr wichtige Etappe der eigenen Entwicklung darstellt.

Die Moral dahinter?
Jede Reaktion auf etwas ist immer eine Aussage über dich selbst.

Ich hoffe dieser Text hilft manchen weiter.
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