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Der Alltag in seiner Grausamkeit, der Alltag in seiner Verlorenheit, der Horror über den Alltag - UNGESCHMINKTE FASSUNG

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 104

Das Problem:
wir verlieren uns.

Ein energetischer Wind-Hauch beeinflusst und verändert uns. Hintergrund dieser Energiewolke sind entweder die Gefühls- und Gedankenmuster der Anderen, oder die eigenen Muster.

Muster ist imer etwas, dem eine Form innewohnt.

Das Hauptproblem ist unsere Empänglichkeit gegenüber diesen Wolken von Energien, die in sich alle zur Interaktion einladen, weil wir sie kennen als Energieformen.

Das weitere Problem ist die unmittelbaren Nähe zu unseren Mitmenschen, auf der Arbeit, Zuhause oder in der Familie. Deren Lebensweise.
Man müsste eigentlich einen Schutzanzug tragen. Wenn das helfen würde.
Auis dieser Interaktion mit Energiefeldern, ergeben sich Rollen, die wir einnehmen, und die nur darauf zielen, dass man den anderen nicht aus der Fassung bringt. Möglichst akzeptabel rüber kommen.
Wenn man geschickt ist, kann man ein bisschen Freiheit wahrnehmen, und die Rollen austauschen mit neuen Rollen, die sich jeweils in einem Augenblick ergeben. Für uns massgeblich ist , dass wir ein Gefühl der Situation zurücklassen, wo wir uns denken: Damit kann ich leben. Wenn wir höflich sind, erzeugen wir Energien, die uns gefallen würden, wenn wir ihnen begegnen. Gleichgültig und gehässig zu sein, gefällt uns nicht. Vor allem, weil wir solchen Gefühlen und Stimmungen ungern selbst begegnen. Im eigentlichen drückt sich im freundlichen Verhalten bereits der Impuls des Seelischen aus, in Liebe einander zu begegnen.

Liebe Freunde der Sonne, so einfach ist das aber nicht. Wir erleben jeden Tag unfreundliche Menschen, man braucht nur das Forumsgeschehen durchzublättern, mit welcher Respektlosigkeit wir uns betragen, und auch bei mir entdecke ich das hin und wieder in einem Keim. Wir sind viel zu selbstverliebt, und in einem Dauerzustand des Widerstands gegenüber dem, was wir nicht sein oder erleben wollen.

Wie befreit man sich in Sekunden daraus?
Man muss beginnen, die Welt mit eigenen Augen zu sehen, wenn man es noch nicht macht. Aus lauter Höflichkeit und Liebe, verkaufen wir unseren Standpunkt, wenn ein anderer Mensch auftritt. Wir können noch so lange überlegen, ob es gerecht von ihm ist, uns zu stören. Es führt zu nichts. Er ist da. Der Andere. Wir sind hier, und wir haben es in der Hand, ihm eine Ohrfeige zu geben und ihn böse anzuglotzen. Nein Scherz. Sie wissen, ich scherze manchmal. Also ich meine das so: Wir haben es in der Hand, was in uns vorgeht.
Wem befriedigen wir, wenn wir unseren Standpunkt erweichen lassen, allein durch das Energiefeld, also nicht verbal oder in einer Vehandlung. Es geht nur um unsere Wahrnehmung dessen, was wir sind, jetzt und hier. Wir müssen bewahren, sparen, unseren Standpunkt, vor jeglicher Auseinandersetzung brauchen wir nicht flüchten, aber wir können es als Training ansehen, unseren Standpunkt nicht zu verlieren; unser Standpunkt, das ist zB unsere Stimmung, unsere Laune, unsere Zuversicht, schliesslich unsere Ausstrahlung. Das, worin wir stehen. Sicher, bodenständig, verwurzelt. Alles Denken, alle Urteilen, alle Moral, mag nach aussen hin solide scheinen, und ist im Fundament total ohne Halt. Und man sieht es dann auch bei solchen Leuten: wer auf irgendetwas beharrt und darum kämpft, gegen Windmühlen, anstatt es hinzunehmen, hat es viel öfter mit Verärgerung, Enttäuschung und Verbitterung.
Wir sind dem Anderen nichts schuldig. Wir müssen uns weder stärker machen, noch müssen wir uns schwächer machen, damit es der andere besser verträgt. Wir wollen nur höflich und freundlich bleiben, und wer die Austrahlung mit sich bringt, ein Fels zu sein, oder unanfechtbar, und der alles beurteilt, ohne dabei unsicher zu wirken, der wird viel besseren Eindruck auf andere machen, als mit noch so vielen Versuchen, es durch Anbiederung in egal welcher Weise zu vollbringen. Wir wollen ja alle irgendwo, dass wir mehr oder weniger die Früchte ernten, auch zwischen Begegnungen. Aber manchmal leben wir in Umständen, wo wir uns die Begegnungen nicht aussuchen können.
Das meiste, was dann passiert, geschieht in unserem Inneren. Wenn wir unsere Stimmung bewahren können, bei und nach solchen Begegnungen, sind wir auf einem guten Weg. Wenn wir hier nicht beharren, nicht kämpfen, und nicht den Wind aus den Segeln nehmen, der uns verändern will wie wir es nicht wollen, werden wir ein Blatt im Winde.

Wenn wir unsere Einstellung nicht absichern, gegen den Zweifel der aufkommt, wenn wir unsere Überzeugung nicht nähren, dass unser Leben eine seelische Richtung haben muss, dass wir uns nicht mehr so gross machen in unserem verkehrten Ego, wenn wir nicht begreifen, wie leicht man abgelenkt werden kann vom richtigen Leben, kann die kleinste Begebenheit uns wieder in den Alltagssog reissen. Der wiederum uns nur in der Zeit fortbewegt, aber nicht zum Seelischen hingelangt. Es ist nicht der Alltag gemeint, wie er geschieht, sondern wie wir ihn erleben. Das ist der Alltag. Und den können wir mit unserem Leben ersetzen. Ein entschiedenes Leben. Ein Leben, wo die Innerlichkeit mehr zählt, als dass wir nach aussen hin immer eine Rolle spielen müssten. Was zählt es, wenn andere über uns etwas denken? Wieso wollen wir es verhindern, was andere denken? Manchmal würden wir nämlich unser Leben verhindern. Wir brauchen nicht so viel Angst haben, was andere denken. Wir sollten mehr Angst haben, ob wir deshalb auf unser Leben verzichten. Schwierige Situationen mit anderen Menschen sind oft unscheinbar, denn nur weil wir sie schon kennen, geschieht es uns oft, dass wir in angestammte Rollen kommen.
Wir brauchen manchmal diese Rollen, aber vielleicht finden wir hin und wieder etwas Muße und die Gelegenheit, solchen Rollen zu verändern, und unseren eigenen Standpunkten mehr zu vertrauen, das sie uns gesund durch Zeit und Raum führen, ohne mit dem Dauerkalkül der Sorge, ob eine Befürchtung der Reaktion auf unsere Aktion angebracht ist. Wenn wir wachen Geistes sind, kommt usn sogar neue Hilfe zuteil, indem Intuitionen erhalten, was für Reaktionen anderer zB möglich sind, bei unserem Handeln, und wir können rechtzeitig etwas verändern an unserem Handeln. Mit dem Dauerstress des Denkens, werden wir diese Intuitionen nicht erkennen, und wir setzen auf die Hoffnung, mit dem Denken auf alles eine Lösung zu haben, und kommen doch leicht , viel zu leicht zu einem Denken und Handeln, wie es alle machen.
Wenn alle Lemminge in den Abgrund stürzen und davor gesagt haben, es ist der richtige Weg, dann wissen sie erst am Ende, es ist der falsche Weg, es sei denn sie pürfen es selbst und vertrauen nicht mehr so vielen. Man meint ja gerne, wenn alle etwas machen, wird es schon richtig sein. In Bezug zum Abgrund, wird man ihn erkennen, wenn man den Blick aufrichtet, und nicht mehr in die Fußstapfen der anderen schaut.
Man kann niemanden glauben, nur sich selbst, um letzte Gewissheit zu erlangen.

Man geht Irrwege - immer ist das möglich. Die meisten Leute scheuen das Abenteuer der Seele, weil sie glaubten, sie müssten zu vieles verändern.
Das ist schon ein Irrweg, dieses Nachdenken und Planen. Man muss es tun. Dabei kann es einen Irrweg geben, genauso wie man lernen muss, sein Auto nicht in die Verbotszone zu parken.
Und mir gefällt es aber, den Irrweg selbst zu begehen, um dann mehr Erfahrungen zu sammeln, als einen Irrweg zu entschuldigen, weil ein Fehler jedem mal passieren kann, auch den Anderen, die die STVO für die Seeele und das Leben aufstellen oder aufstellten.

In Wahrheit würde ich mich doch mehr ärgern, wenn ich den Fehler anderer mitbegehe, als wenn ich selbst den Fehler begehe. Man muss nur aufstehen können, wenn man sich auf die Schnauze legt, und die ganze Welt noch drüber tritt, in ihrer blinden Jagd und Betriebsamkeit nach dem Verlorenen, nach dem Glück.
Wir müssen also nicht so viel drauf achten, was andere tun, vielleicht um aufzupassen, dass uns oder den anderen durch unser Handeln nichts geschieht, was wir bereuen. Um uns nicht zu verlieren, müssen wir konsequent sein, und unsere Lebensfreude, unser Herz, bewahren, im Strom der "Grau-stäube", die diese Aspekte des Seins vernebeln. Wir sind einmal darin, in dieser Welt, das WELTLICHE als Problem sollte uns aber weniger bewusst sein, als dass WIR SELBST in dieser Welt sind. Wir in dieser Welt können alles anders sehen.
Wir müssen auch nicht urteilen, es ist nur für eine Entscheidung wichtig. Haben wir diese getroffen, brauchen wir nicht mehr so viel urteilen, weil wir das Leben in Bewegung sehen, wo alles letzten Endes seinesn Urpsrung in er Seele hat.

Wenn wir da etwas an Lebensvorgängen sehen, können wir das alles - selbst wenn es grau und blind geschieht - als seelischen Lebensvorgang betrachten. Als etwas, das der Seele (der Anderen) in jedem Fall besser tat, als nichts zu erleben. Wir können die Welt als Bühne seelischer Erlebnisfreude betrachten. Mir gefällt diese Sichtweise, mit dieser Sichtweise kann man sich selbst umprogrammieren, und verliert dieses urteilende Blicken, zu einer Welt, die uns eigentlich immer befremden scheint. Weil wir es uns angewöhnt haben. Natürlich ist es befremdlich, wenn wir einen Fremden ansprechen und über Gott und die Welt, sonstwas aus heiterem Himmel reden wollen. Wenn wir ihn sympathisch finden, und gerne mehr erfahren würden, wäre es befremdlich , ihn zum Kaffee einzuladen, vielleicht erinnert die Situation zu sehr an ein Date . Vielleicht würde er glauben, wir seien ein Verbrecher, der ihn aushorchen will. Oer auf den richtigen Moment wartet, um was zu klauen.
Aber das angemessen Verhalten kann man auch als Gespür für die Situation deuten, und nicht als Ausdruck, wie schlecht die Welt ist.
Wenn ich hier schreibe, im Übrigen, wie schlecht die Welt ist, heisst das ja nicht, dass ich das die ganze Zeit in meinen Gedanken habe. Auf diese Weise (des Schreibens) sorgen wir auch für Integration, dass wir uns nicht verrückt vorkommen. Weil wir verstehen, wie die Dinge liegen. Oder damit wir nicht vergessen, was wir eigentlich mit usnerem Leben tun wollen.

Wir wollen leben, aber nicht irgendwie. Das Seelische soll präsent sein, und unser Blick in die Welt einem Traum ähnlicher, als es einen Denkvorgang entspräche.
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