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"Das Beste draus machen" - wie man reifen kann durch Krisen

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 406

Krise ist eine Chance.
Die Worte Krise und Chance liegen in der chinesischen Sprache nahe beinander.
Die Griechen sehen die Bedeutung einer Krise als Höhepunkt des gefährlichen Weges, das heisst ab dann kann es nur besser werden.

Wir erfahren eine Krise oft als belastend.
Jede schwierige Erfahrung (Krise) kann uns einen Nutzen bringen, wenn wir in irgendeiner Weise unseren Lebensmittelpunkt in uns selbst sehen, also in dem wie wir erleben, und wie wir Leben erfahren. Wie wir uns auf einen Weg sehen, um zu mehr Gleichgewicht oder auch Zuversicht zu kommen.
Manche sehen ja nur weltliche Erfolge als einen vielversprechenden Weg und da sind die Krisen oft sehr einfältig. Habe ich mehr Geld und Macht oder nicht?

Wahres Leben ist immer auf uns selbst bezogen. Auf das, wie wir tun und uns dabei erleben.

Eine Krise durchzumachen kann man nicht vermeiden. Könnten wir es, wäre es überflüssig von einer Krise zu reden. In der Krise und meist erst danach werden wir geläutert. Wir sehen unsere Fehler, oder das, was ungeeignet ist, um vorwärts zu kommen. Oder begreifen, was in der Vergangenheit nutzlos war.

Wir können frei werden. Reif werden. Wachsen. Zukünftigen Herausforderungen standhalten, die sich der jüngsten Krise ähneln können. Aber dann haben wir etwas gelernt, integriert, vervollständigt oder losgelassen.

Aber ich stellte die Frage, wie man durch Krisen reifen kann? Indem wir nicht trauern über eine Erfahrung, und nicht festhalten, an dem, was eine Krise in Momenten aus uns machen kann, und nicht bedauern, einen fehler gemacht zu haben. Indem wir ein altes Selbstbild verabschieden, und uns dem widmen, was uns gegenwärtig möglich scheint.
Viele Hürden bestehen allein dadurch, weil wir uns es einreden. Weil wir glauben, wir könnten gewisse Dinge nicht mehr tun, da wir in der jüngsten Vergangenheit vielleicht uns gesagt haben: Nie wieder! Und wir halten zu lange daran fest oder an den Erfahrungen, oder an dem, was wir gesagt haben.

Wächst ein paar Tage lang Gras drüber, sehen wir es anders.
Wir gewinnen Abstand zu den Dingen, die uns vorher zu nahe gingen.
Unser Mut wächst, uns wieder den Taten zu widmen - nur müssen wir behutsam vorgehen, nicht wieder in die alten Strukturen zu gelangen. Wir sind nur dann gewachsen, wenn wir die Achtsamkeit mitnehmen, zu der wir in einer jngsten Krise gewachsen sind. Ein Rückfall in die alte Ordnung ist das Fatale.

Es kann sein, dass wir den Zeitpunkt und die Herangehensweise gut bedenken müssen, um zur richtigen Zeit und am richtigen Ort uns zu betätigen.
Dass wir geduldig warten, bis wir spüren, jetzt kann es geschehen. Und dass wir vielleicht einen ersten Schritt machen, der aus der Erfahrung klug geworden ist. Das kann zB sein, dass wir nicht gross auftrumpfen sondern klein beginnen. Egal um was es geht.

Eine positive lebensbejahende Einstellung kann uns so manche Krisen durchstehen lassen, und auch hinterher so manche Schlüsse ziehen lassen.

Wir können viel gewinnen, wenn wir die Einstellung haben, das Beste aus etwas zu machen. Sehr lohnend ist es, mit den Erfahrungen zu gehen und sich auf das Jetzt zu konzentrieren. Es kann lohnender sein, sich erst mal zu sagen NIE WIEDER, um später eine neue Haltung aufzubauen, als zu früh die alten Wege wieder zu betreten. Und nichts aus einer Krise gelernt zu haben.
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