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Biblische Studien - Teil 3 / Bedeutung des Geistes

Eintrag von Solis im Blog Solis's blog. Ansichten: 122

Biblische Studien - Teil 3

Inhalt

- Bildung, Geist, Himmel und Alkohol
Lernen und Bilden an sich selbst
Kinder und Bauklötze
Aus Lernen wird eine Frucht
Bildung und innere Werte
Fazit


Bildung, Geist, Himmel und Alkohol
Gewöhnlich wird mit dem Begriff “Geist” nur das praktisch-verstandesmäßige Denken assoziiert. Doch "Geist" ist sehr viel mehr, als man ahnen mag. So wird unter einem "großen Geist" ein Mensch verstanden, der etwas Großes geschaffen hat. Auch von einem gebildeten Menschen mit einem guten Benehmen wird von gesagt, Geist zu haben. Geist und Bildung können also miteinander zusammenhängen usw.

Lernen und Bilden an sich selbst
Bildung steht sprachlich mit "bilden" und "bauen" in Verbindung. Der Mensch bildet oder baut an sich. Woran er bildend tätig ist, ist aber nicht körperlich, sondern seelisch-geistig bezogen. Das körperliche Wachstum ist durch die Vererbung gewährleistet, wenn es auch sicher einen gewissen Zusammenhang zwischen geistiger Bildung und körperlicher Entwicklung geben wird, der für unsere Betrachtung aber jetzt nicht wichtig ist.
Interessant ist, wie Kinder, die sich ja noch sehr im Wachstum befinden, von Bauklötzen wie magisch angezogen werden. Es scheint ihnen eine große Bereicherung zu sein, mit Bausteinen etwas Größeres, als es ein einzelnder Stein ist, bilden und bauen zu können, als ob es ein äußerer Ausdruck ihres Inneren wäre.
Wodurch der Mensch an sich seelisch-geistig aufbauend arbeitet, sind - neben Bauklötzen - die außerordentlich vielfältigen Möglichkeiten, sich auf ganz unterschiedliche Weisen bilden zu können. Schulisch bezogen sind das die Schulfächer, ähnlich verhält es sich im Beruf, aber auf das Leben als solches bezogen, ist es die Schule des Lebens.

Aus Lernen wird eine Frucht
Der mühevolle Akt des Lernens anhand der Lernobjekte, wie zum Beispiel die Handhabung eines Werkzeugs im Handwerk, verblasst als Erinnerung mehr und mehr, je mehr Zeit vergeht, nur noch wenige Erinnerungen können als Ausnahmen verbleiben. Dem Verlust der Erinnerung steht die Besonderheit des menschlichen Geistes entgegen, aus einem länger andauernden Lernvorgang, eine Frucht zu ziehen, die eine durch das Lernen erworbene Fähigkeit oder Fertigkeit bedeutet.
Gerade bei Menschen, die ihr Gedächnis verloren haben, fällt auf, das sie etwas gut oder sogar perfekt beherrschen können, ohne sich jedoch an irgendetwas in ihrer Vergangenheit erinnern zu können, geschweige denn, sie könnten sich an den Lernvorgang erinnern.
In der Wissenschaftssendung Quarks & Co vom 01.10.2011 wird ein Mann, Jonathan Overfeld, mit seinem Schicksal vorgestellt, der völlig orientierungslos durch Hamburg irrte, ohne sich an die Stadt und an seine Vergangenheit erinnern zu können. Jemand nahm sich des verwirrten Mannes an und sorgte dafür, dass er in die Psychiatrie kam. Dort stand ein Klavier, es schien ihn irgendwie gereizt zu haben, sich an das Klavier zu setzen. Er begann in Perfektion das "Ave Maria" von Bach zu spielen. Allerdings mussten ihm andere sagen, wie es heißt, was er da spielte.
Man wird an dieser Stelle zu Recht kritisch erwähnen können, dass ja auch einst erlernte Fähigkeiten vergessen werden können und das Prinzip, dass der Geist aus dem Erlernten eine Frucht zöge, würde ja nur bedingt stimmen. Man kann sich sogar noch steigern und sagen, spätestens mit dem Tode hätte jedes Lernen seinen Sinn verloren.
Dies scheint aus der Sicht des Profanen durchaus richtig zu sein und wirkt auch ganz logisch. Nur ob es sich auch so verhält, steht auf einem anderen Blatt. Ebenso hat das Lernen in der Auffassung, der sich als Christen Nennenden, keinen Sinn, bei denen es ja nur darum geht, gläubig zu sein und brav zu gehorchen.
Wenn wir aber einen übergeordneten Sinn annehmen, der alles Geschehen und Erlebte in einen Bezugsrahmen setzt, ergibt alles einen Zusammenhang im Sinne eines die Inkarnationen übergreifenden Prinzips, das besagt, das der Geist aus den Erlebnissen und Erfahrungen der Inkarnationen eine Frucht zieht. - Dieser wichtige Hinweis wird beim Thema "Himmel und Alkohol" noch vertieft.

Bildung und innere Werte
Spricht man von einem gebildeten Menschen, werden damit nicht immer nur äußere Fähigkeiten wie die Beherrschung eines Handwerks oder eines anderen Fachs wie das eines Buchhalters gemeint, sondern auch innere. So kann unter einem gebildeten Menschen jemand verstanden werden, der Benehmen, Anstand, Moral und Tugend als innere Werte hat.

Fazit
Der Geist also bildet aus der verblassenden Erinnerung des Vorgangs des Lernens in eine bleibende Fähigkeit um.
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