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Aus Naivität und Angst

Eintrag von JustInForAll im Blog JustInForAll's blog. Ansichten: 136

Ich finde das grausam, was Menschen hier auf Erden so anstellen.
Das Leben ist nicht für jeden ein Hochgenuss. Es gibt Menschen, die schwer schuften müssen, um Brot nachhause zu bringen. Und trotzdem machen sie Kinder, in der Hoffnung, diese würden ihnen im Alter die Händchen halten. Das Drama ist groß, wenn die Kinder ihr Unbehagen drüber äußern. Wenn ich über Junkietum schreibe, dann meine ich genau das.
Wenn man sein Leben selber kaum im Griff hat, sollte man Abstand davon halten, selber Kinder zu bekommen. Was sollen die dann machen? Für die Eltern da sein und genau so wie sie leiden?
Bevor man Kinder macht, sollte man sich fragen: „Was kann ich diesem Kind bieten? Welche Welt mute ich einem anderen Wesen zu? Sind meine Lebensbedingungen und Umwelt für Kinder geeignet? Werden sie sich in einer Welt, in der um Geld, Macht und Brot gestritten wird, sich zurecht finden? Was, wenn nicht?“
Kinder kriegen ist einfach. Die Verantwortung für sie zu tragen, ist jedoch kaum Jedermann gegeben.
Ich liebe Kinder. Ich habe sie schon immer geliebt und finde es traurig, wenn man sie in eine Welt setzt, in der sie sich schwer zurecht finden.
Es wird ihnen zugemutet, stark zu sein, besser ums Brot kämpfen zu können, als Nachbars Kinder. Wenn es so einfach ist, warum haben es dann die Eltern nicht geschafft? Warum waren sie so ängstlich gegenüber der Welt, dass sie Kinder zeugen mussten, damit die ihnen beim Tragen ihrer Last das Händchen halten?
Meines Erachtens machen die meisten Menschen nur Kinder, damit sie in einer Welt der Einzelindividuen nicht alleine irgendwo in der Ecke sterben. Damit jemand da ist, der sie darüber hinweg tröstet und ihnen Beistand leistet. Die Eltern sterben dann irgendwann und dann brauchen die Kinder selber Kinder, die dasselbe für sie tun sollen. Und so geht das Elend weiter.

Am Sonntag kam so ein komischer indischer Film um 20:15 Uhr auf Pro7: Slumdog Millionär
Die Lebensgeschichte von 3 Waisenkindern auf den Strassen von Mumbay. Mir ist davon schlecht geworden. 1,5 Mrd. Einwohner hat das Land Indien. Die Meisten von ihnen hungern und zeugen Kinder. Das ist Verantwortungslosigkeit hoch 3. Ja, man ziehe immer mehr arme Kreaturen mit in sein persönliches Elend. „Komm und leide mit mir.“ heißt die Devise.
Einige Kinder kommen auch deshalb auf die Welt, weil die Eltern ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben. 5 Minuten Spaß und 30-50 Jahre Elend.

Wenn die Kinder erst mal da sind, müssen sie sich halt zurecht finden, ob sie das wollen oder nicht; ob sie damit einverstanden sind, oder nicht. Dann ist es zu spät, der Zug ist abgelaufen.
Wenn wir sie in eine Welt ziehen, in der wir selber Beistand brauchen, sollten wir uns wenigstens darum bemühen, ihnen eine Welt zu hinterlassen, in der sie sich wenigstens auch ohne uns zurecht finden.
Ihnen vorzuschreiben, dass sie jetzt gefälligst ihre Hintern erheben und wie wir schwer schuften sollen, halte ich für den schwersten Anschlag auf das eigens Verbrochene.
Das Kind hat die Eltern ja nicht ausgesucht, sondern die Eltern brauchten jemanden, der ihnen ihr Elend versüßen soll. So manch ein Kind bleibt dann im eigenen Leben auf der Strecke. Dann ist aber immer das Kind schuld und nie die Eltern. Ihre Beweggründe zum Kinderkriegen werden elegant unter den Teppich gekehrt. Man soll sie obendrein noch verehren und vergöttern, da sie ja Leben gezeugt haben. Ne, also wirklich. Ist ja nicht so, als hätten sie die Kinder im Paradies geboren. Zu 99 % lieben sie ja auch ihre Kinder, das kann man nun wirklich kaum jemanden vorwerfen.
Aber Liebe heiligt nicht den Schmerz, den wir anderen Wesen aus Angst zumuten.
Wenn ich wieder an die 3 Waisenkinder in diesem indischen Film zurück denke, dann hätte man sie doch besser geliebt, bevor sie geboren wurden. Sie hätten dann nie gelitten.
Wir Menschen geben Angst weiter, unsere eigene Angst vor dem Leben und erwarten Dankbarkeit und Kraft von den Kindern. Kraft, die die Eltern selbst nicht hatten, weswegen sie überhaupt Kinder bekamen.

Wenn man dem Kind wirklich viel zu bieten hat, dann ist das was anderes. Man bringt dann Liebe auf die Welt und kein Leid.

Wir sollten alle darüber nachsinnen, was für eine Welt wir haben wollen, was wir in dieser Welt vermehren und was wir ihr zumuten. Denn wie man sich bettet, so liegt man.
Kinder tragen den Fingerabdruck der Eltern. Wenn die Eltern schon im Leben schwer hatten und haben, werden die Kinder es nicht einfacher haben.
Mit über die Eltern klagen kommen wir aber im Leben auch nicht weiter, sondern nur dann, wenn wir ihre Fehler im eigenen Leben vermeiden.
Und wir sind schon 7 Mrd. Menschen auf der Welt. Was wollen die späteren Generationen fressen? Sollen die sich gegenseitig fressen, wenn das Brot knapp wird?
Gott schütze die Kinder der Zukunft. Amen.

LG
Justi
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