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Aufstieg und Spiritualität: Das Wunderbare entdecken

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 73

Das Wunderbare ist das, was uns seelisch anzieht. Es ist das, was unsere Vorstellungskraft oder Verstandesgrenzen übersteigt.
Es ist der Moment einer Erleuchtung, wo man kosmische Gewissheiten, oder kosmische Regeln gewahr wird. Es ist das Besondere einer Begegnung mit Schamanen. Es ist der Traum, der sich als besonders wahrnehmen lässt, als würde man wachen. Es ist das Wunderbare vieles, und es ist immer etwas, was über den normalen alltäglichen und materiell sichtbaren Dingen liegt.

Das Wunderbare.

Wenn man sich nun überlegt, dass wir leben in absoluter Dunkelheit, ohne Wunderbares vor Augen, dann muss man einsehen können schon allein bei diesem Gedanken, dass uns etwas fehlt.
So einfach es sich anhört, so tragisch sind die Auswirkungen, von Kriegen, Gewalt gegen Kinder, bis hin zur Ausrottung nicht nur einer Art von Lebewesen auf diesem Planeten, sondern sehr vieler Arten. Man sagt sogar, dass jährlich 58.000 Arten von der Erde verschwinden. Wenn es auch nur 58 wären, wäre die Zahl erstaunlich und schrecklich zugleich. Erstaunlich, weil es eindrücklich zeigt, dass etwas jahrhundertealtes plötzlich zuende sein kann, und man es nicht einmal merkt. Aber um den Tatsachen nahe zu bleiben, muss man auch sagen, dass man die Erderwärmung als Ursache für das grosse Aussterben nennen muss, und meines Erachtens ist die Klimaveränderung nicht nur oder sogar gar nicht menschengemacht, sondern Teil des kosmischen Prozesses, den wir Aufstieg nennen. Es ist Teil eines Polsprunges, und wir wissen nur nicht, wie es hier sein wird, mit dem Aufstieg, wenn der Polsprung kommt. Ob wir zB schon gewisse geistige oder wahrnehmungstechnische Veränderungen erleben, ob die Liebe dabei ist, ein für alle gültiges Gesetz des Handelns zu werden.

Jedes Lebewesen ist für sich und im Ganzen etwas wunderbares. Ganz besonders eine Art.Man stelle sich, es gäbe den Menschen nicht. Der gesamte Aufstieg der Erde würde anders ablaufen. In der Tat würde es passieren, dass gewisse Energien und Konstellationen sich ereignen, um auch nicht in Materie inkarnierte Lebewesen zu beeinflussen. Der Aufstieg der Erde ist etwas allumfassendes, das die ganze unsere Galaxie betrifft.

Aber wie kann man sich darauf einschwingen, auf den Aufstieg? Man muss einfach den Tatsachen ins Auge sehen, dass der Aufstieg daran gebunden ist, mit eigenen Augen und Sinnen wahrgenommen zu werden.
Hier führt kein Weg daran vorbei, dass man ein eigenes Gespür entwickelt, so denn man nicht schon einige Visionen oder Intuitionen über den Aufstieg hatte (Bilder, die einem auf dem Weg plötzlich kommen).
Man kann versichert sein, wenn man sich für so ein Zeug , was ich hier schreibe interessiert, dass man dann auch einen gewissen Sinn für den Aufstieg hat.
Das wird einem nicht entgehen. Aber es ist bereits jetzt möglich, einiges zu spüren.
Es wird immer etwas vage bleiben, oder ungewiss, ob es wirklich am Aufstieg liegt.

Da hilft es zu lesen, wie es andere erfahren.

Ich erlebe den Aufstieg zunächst körperlich als Belastung - besonders an Neu- und Vollmonden muss ich mich mit Genussstoffen wie Alkohol oder Kaffee, aber auch bei schwerer Arbeit zurückhalten. Umweltgifte haben eine geringere Toleranz und machen sich stärker bemerkbar.
Manchmal habe ich wenig Appetit - nehme aber nicht Gewicht ab, wenn ich hin und wieder auch eine grosse Mahlzeit esse. Aber ich kann nicht mehr jeden Tag eine grosse Mahlzeit essen!

Manchmal und eigentlich öfter in der letzten Zeit erlebe ich die Rückwirkung von Taten und Gedanken der letzten Stunden auf ein Hier und Jetzt.

Dann spüre ich den Aufstieg in einer Intensivierung von Träumen, was teils auch schubweise geschieht (eine Zeit lang ist alles wie früher, und ich träume nicht sehr viel, und dann kommen einige Tage mit sehr intensiven Träumen). Ich spüre auch eine etwas andere Sicht auf die Dinge, als würde die Materie oder eine Stadt anders erscheinen. Und insgesamt ersheint es mir, als würde eine Dunstglocke von allem gehoben werden.
Dann spüre ich aber auch eine gewisse Endlichkeit der Materie. Es steht viel eher im Vordergrund dass die Materie so winzig ist und dass es aber ein Reich von Lebensenergie gibt, das überall herrscht und was den Hauch von Unendlichkeit in sich trägt, obwohl Pflanzen ebenso wie andere inkarnierte Wesen, die alles mit Energie durchfluten, endlich sind. Doch kehren sie in ihrer Form immer wieder.

So ist es gar nicht so einsam hier, aber die Materie bietet immer werniger Reiz und erscheint geradezu hohl und stumpfsinnig, dass man sich fragen könnte, warum man so viel Zeit mit materiellen Dingen verbirngt.

Aber noch ist es eben auch nur ein Hauch, und ich kann nciht sagen, dass ich an materiellen Dingen, zB PC, Spiele , gutes Essen usw. nicht grossen Spaß hätte. Aber es kommt der Wandel näher. Es fühlt sich so an, als wäre es sehr leicht, obwohl es auch drückend sein kann, dann nämlich wenn man sich selbst zB in Stress und Hektik begibt.

Wie dem auch sei ist ein Gefühl oder Gespür für das Wunderbare für mich der Wegweiser in die Welt der Spiritualität. Es ist die Motivation, der Anreiz, mich weiter mit meinem Bewusstsein zu beschäftigen, um es eine gewisse Prägung zu geben, und einen Denkstil und Gedankenprozess zu disziplinieren , damit gewisse Wahrnehmung möglich werden. Dieses Wunderbare, das kosmische lebendige Geschehen, die Unendlichkeit, wie sie in die materiellen Dimensionen hineinragt, die Magie, das ist eine Reise wert.

Der sich mit Spiritualität ergebene Zustand könnte man als Einweihung beschreiben, insofern man in Geheimnisse des Lebens eingeweiht wird; - aber es ist auch ein spirituelles Erwachen in Gang gekommen, das man fortsetzen kann.
Alles kann ein Weg der Einweihung sein, wenn es nur eine echte Verbindung oder Einheitsgefühl mit dem Kosmischen erzeugt. Nicht vergessen: Alles Lebendige ist immer und jederzeit Ausdruck des Kosmischen und wen man erleuchtet ist, sieht man das auch.

Das ist die eigentliche Bedeutung von Einweihung: Dass man etwas kennen lernt, begreift, und deshalb anders leben will.
Man ist in der Regel fasziniert und gefesselt, eben weil man sich richtig am Platz vorkommt - dass es richtig und wichtig ist, das zu tun, wozu man auf seiner spirituellen Suche aufgebrochen ist. Der Grund ist eine besondere Erfahrung zu machen. Aber es ist mehr als das auch ein Gefühl, als lebte man erst richtig, wenn man wach ist.

Es führt einem - wie bei einem Urlaub - zu besonderen Erfahrungen und Abenteuern, die man nicht missen will, sobald man sie erfahren hat. Und es werden neue Dinge offenbar, die dem Leben eine neue Bedeutung geben können. Es ist das Wunderbare, dem man begegnet. Und dem Wunderbaren begegnet man gerne, sobald man es einmal kennt. So muss man am Anfang aller spirituellen Reise , die den Ort nicht mal wechseln muss, nach Spuren suchen. Nach Spuren des Wunderbaren, um sich darauf einlassend, dann mehr und mehr davon zu entdecken.
Das Wunderbare ist nicht mal auf Natur begrenzt, es findet in einem Spiel ebenso statt wie in einem Film. Aber existieren tut es nicht in den Dingen, sondern im Inneren. Unser Inneres als Bewusstsein spiegelt das Wunderbare ab. Es ist unser Sinn und unsere Wahrnehmung, die das Wunderbare erblickt. Man könnte auch sagen, weil wir darauf prädestiniert sind, das Wunderbare zu sehen... - es geht also mehr um Wahrnehmung, als um die Dinge selbst. Die Dinge selbst aber funktionieren und laufen ebenso ab in einem Rahmen des Wunderbaren. Eine Pflanze streckt sich dem Licht entgegen, und die Zellen der Pflanze erzeugen das (nicht nur materielle) Werk des Lebens.

Ein Spiel dient hervorragend zur Vermittlung spiritueller Welten. In jedem Spiel werden Kräfte zum Einsatz gebracht, je nach Regeln. Wir können das Regelwerk eines Spiels analog den Gesetzen des Irdischen, oder analog der Physik als Materie setzen, und die Kräfte eines Spiels analog unserer Seele. Die Seele muss sich den Bedingungen des Körpers stellen, und erfährt mit der Materie eine Widersetzlichkeit was die seelischen Wünsche angeht. Wie eine Kraft in einem Spiel sich den Bedingungen fügen muss, muss die Seele sich den Umständen materieller Existenz stellen.
Aber das heisst nicht unbedingt, dass der Mensch festgelegt ist, auf die Form seiner Erscheinung und seines Wirkens, das Milliarden von Menschen teilen. Aus dem Schamanismus und aus dem echten Gurtum in Indien erhält man viele Berichte von wunderlichen Taten, bis hin zur Veränderung des Körpers, oder der Verwandlung in ein Tier.
Das setzt aber Beherrschung der Kräfte im Leben voraus, und die Falschen, die es nicht schaffen würden, das zu beherrschen, suchen diese Kräfte in der Physik oder Materie, anstatt in ihnen selbst zu schauen und zu lernen und zu reifen.
Es gibt ein Taci Chi Video (Demonstration von Qi Energie) , in dem anschaulich wird, was alles möglich ist, und was Schulwissenschaft zu erkennen verpennt hat. Die rationale Seite des Menschen ist einfacher zu handhaben, als die rechte Gehirnhälfte einzubeziehen, die vor allem mit Erfahrung und Wahrnehmung arbeitet. Man kann das Wahrgenommene nur leugnen und verklären, zB das obige Video als Show, als Schauspielerei definieren. Damit beweist derjenige, der genug Wissen hat, nicht etwa Vertrauen in Hokuspokus, sondern ein ganzheitliches Denken, wo die rationale Seite (linke Gehirnhälfte) des Menschen das Unbekannte, Unergründliche , eben die rechte Gehirnhälfte miteinbezieht in ein Urteil.

Deshalb müsste man genauer sein:
Die Kräfte eines Spieles zB die Spielfiguren im Schach, müssen sich in diese Regeln fügen müssen, ebenso wie das Leben sich in die Regeln der Materie ODER der Energie fügen muss, und dessen Bedingungen akzeptieren muss. Was - momentan - alles noch auf irdischer Ebene stattfindet.

Ein Wunsch, den die Seele oder unser Bewusstsein verspürt, zB Fliegen, kann auf unserer irdischen Ebene nicht direkt umgesetzt werden, sondern verlangt eine kunstvolle Beherrschung von Kräften, die in erster Linie in uns liegen. Oder wir träumen einen luiziden Traum und fliegen darin. In so einem Traum heben wir die Gesetze der Schwerkraft aus und fliegen , mit dem Körper, den wir normal aus unserem alltäglichen Leben kennen. Vielleicht benutzt man im Traum ein Taschentuch, als Übermittlung des Impulses fliegen zu wollen. Vielleicht versucht man eine gewisse innere oder körperliche Haltung zum Fliegen einzunehmen, ebenso als Übermittlung, als Absicht des Fliegenwollens.

Wenn wir uns selbst in unseren Kräften genügend der Natur unseres Selbst entsprechen, wird das Leben wie von selbst uns das Wunderbare mitteilen.
In einem Spiel erfahren wir auf leichte Weise, wie sich Kräfte verhalten. Wir erfahren die Dualität, und können sie spielerisch viel einfacher integrieren als wie im wirklichen Leben. Mit dem Spiel können wir uns die Empfindung aufbauen, was es bedeutet, mit Kräften umzugehen, oder was es bedeuten kann. Es kann nämlich bedeuten, anderen eine Niederlage beizubringen oder uns selbst. So können wir spirituellen Blickes vom Spiel auf die Realität des Lebens schauen und einigs besser erkennen. Dass es um Kräfte geht, die eine grosse Wirkung haben können, und wir mit unserem Tun achtsam sein wollen. Denn dass wir anderen kein Leid zufügen oder einen guten Prozess nicht umkehren wollen in einen schlechten, durch einen einzigen Spielzug bzw. eine einzige Handlung, das ist ein Impuls der in unserer Seele lauert und uns eine wichtige Grundempfindung bedeutet; etwas, das wir nur übersehen können, wenn wir innerlich unseren Kräften blindwütig überlassen sind. Aber das sind nur die Eckpfeiler eines Wissens, es wird erst dann wirkliches Wissen, wenn wir nicht blind einer Dogmatik folgen, sondern das Leben zulassen und nicht erwürgen mit Energiestauungen. Dazu kann gehören, dass wir eben nicht immer behrrrscht und diszipliniert sind. Wie sollten wir unsere Kräfte zügeln, wenn wir sie nicht kennen? Sie sind da, und kommen über uns aber wir sagen uns, wir dürfen sie uns nicht erlauben und dann werden sie immer da sein und ein bisschen Wind machen. Lieber mal ein grosser Wind, und dann wirklich verstehen, und wirklich umkehren wollen - als immerwährend kleine Winde loszulassen.
Die Kontrollsucht der Menschheit ist oft nur , damit sie nicht die Fassung verlieren, und in Wahrheit leben sie am Leben vorbei, weil sie völlig daneben stehen. Hin und wieder erlebt man dann diese kontrollsüchtigen Menschen in starken inneren oder äusseren Umständen, wo sie wie die Blätter im Wind von den Umständen Getriebene sind. Weil sie nämlich die Keime, die dann und wann aufkeimen, einfach nicht erledigt haben, und deren Aufkeimen nur kontrollieren wollen, und das nicht immer schaffen. Es ist viel einfacher Grundlagen zu verändern, als das, was aus diesen Grundlagen entsteht.
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