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Aufstieg, Spiritualität, blah aber WIE geht das

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 80

Das meiste, was ich aufgrund meiner Erleuchtungserfahrungen, Begegnungen mit erwachten Menschen, und späteren Kontakten zu Engeln (seit 2010) erfahren habe, kam nur zustande, weil ich mich meinem Selbst zugewendet habe, die Schatten, Komplexe usw. erkannt habe, wenn ich auch sagen will, dass ich bis heute noch an den Komplexen arbeite, die mir Sein und Welt zugebracht haben.
Ich habe eine gewisse Dauer-Frustration, mit der ich kämpfe. Ich brauche nur durch die Welt zu gehen und merke, ich bin fehl am Platz. Oder die Welt ist fehl am Platze. Mir behagt letzteres eher, denn ich halte die Welt, nicht mich, für verrückter.

Ich sage das, um auch zu zeigen, wie schwierig es ist, wirklich an sich zu arbeiten, um dann spirituell zu sein.

Viele gehen über ihre eigenen Probleme hinweg, und einige, werden dann auch noch "Lebensberater" oder wollens werden. Ich habe von der Sorte genug kennen gelernt, um auch zu erkennen, dass man nur so gut in dem Talent irgendeiner Lebensberatung wird, wie man auch sein eigenes Leben gestaltet hat.

Was wir insgeheim suchen ist Spiritualität und nicht irgendein Konzept, das für jemand einzelnen tauglich ist, und das man glaubt, man könne es auf andere übertragen.

Obgleich gibt es Grundwahrheiten, und die ich habe in den letzten 10 Jahren immer mehr als bestimmend für das Leben kennen gelernt. Währenddessen musste ich prüfen, wie ich mich sozusagen sozialisieren kann, ohne dabei meine Weltanschauung versklaven zu lassen.

Das ist ein PRozess, den jeder Mensch macht und mit 40 Jahren ergibt sich entweder, dass man eine solide Basis für sich selbst errichten konnte, oder nur die Basis übernimmt, die andere bereits vorlebten.
Der bedeutende Unterschied ist, das im Letzteren Fall die Menschen unglücklicher sind. Sie trachten dann nur noch nach Konsum, und Erhalt des scheinbaren Friedens.
Es ist ihnen zu gönnen, nur haben sie die Verbindung zu vielem verloren, einschliesslich zu sich selbst. Dann gehen sie einen Weg der Angepassten. Ein festes Bild der Wirklichkeit, wie sie uns täglich vorgelogen wird. Demokratie statt Diktaktur der Reichen. Eine intakte Umwelt, weil wir Kläranlagen haben, und nicht weil wir aus
Flüßen quasi "roh" trinken können. Ein Bild von allem, das gekünstelt erscheint, das aber die Leute zufrieden oder in relativer Harmonie hält - und das ist die Hauptsache. Ich habe erkannt, dass wir alle nach einer heilen Welt suchen und Psychologen mögen das als Grundbedürfnis unseres psychischen Seins ansehen, und Philosophen gleich ganze Weltanschauungslehren dahinter setzen.

Diese heile Welt, egal wie man sie beschreibt, ist unsere Sehnsucht. Es ist auch astrologisch begründbar. Astrologisch sehen wir unsere Wurzeln (4. Haus) darin, wo wir nach Regeln (10. Haus) gelebt haben, und wo wir Prägung (4. Haus) erfuhren, was uns dann in Interkation mit der vorfindbaren Welt der Anderen vermittelt: integriert zu sein (Existenzachse), integriert in das Leben.

Es ist völlig gleich, welche Inhalte (Regeln) es sind. Die Regeln mögen menschenfeindlich sein, Hauptsache wir sind integriert in das konglomerat des Wirkens aller Anderen. Soziologen würden das einfach als Gruppenzwang beschreiben, die größere Gruppe stellt Regeln auf, die ein einzelner befolgen will, um seinen Halt in der Welt nicht zu verlieren.

Und damit tun wir uns schwer, eine unabhängige Regel aufzustellen, mit der wir sowohl für uns selbst als auch in der Welt zurecht kommen.

Es gibt keine Anleitung dazu, wie das für uns aussehen kann - weil wir sind so verschieden, dass unsere "Weltanschauung" sich auch an persönlichen Geschmäckern, Erinnerungen, gelesenen Konzepten, Vorlieben ausrichten wird.

Aber dass wir imstande sind, eine andere Haltung aufzunehmen, zeigen uns verschiedene Religionen und Traditionen wie Buddha, Zen, oder Castaneda und der Kreis der wahren Hexen und Zauberer.

Es mutet wie Zauberei an, wenn wir unsere Wahrnehmung ändern können, und wir Dinge sehen, die vorher unglaublich schienen und mit Worten auch kaum beschreibbar sind, weil die Qualität des Eindrucks die eigentliche Bedeutung offenbart. Die Zauberei ist dabei nicht das Geschehen, das wir beobachten, in einer höheren Ordnung der Wahrnehmung, in fünf Dimensionen oder so, sondern die Zauberei ist, dass wir plötzlich fähig werden können, dies zu tun.

Und dann erkennen wir, wie wir mit unserer alltäglichen Bewusstseinshaltung , die nicht erleuchtet ist und nicht auf dem Weg ist zur Erleuchtung, uns ständig blockieren und unsere Wahrnehmung auf Dinge lenken, die auch unsere Energie verzehren. Gelüste, die unseren Zorn wecken, nicht integriertes Geschehen in der Welt, oder einfache Komplexe.

Unser Ziel ist es, gelassen zu werden, und dennoch fähig, Wahrnehmungen zu machen. Wir lassen leicht gefangen nehmen von Eindrücken.
Und gleichzeitig muss unser Ziel sein, ständig Lebensfreude zuzulassen. Diese Lebensfreude wird in der Natur, und von allen Wesen als Grundzustand angesehen (Bäume, Naturgeister, Engel, Ausserirdische, sie alle stehen in der Lebensfreude, und erfreuen sich ihres Daseins und Seins und des Geschehens, da es in ihren Augen garantiert, im Leben und Sein das Ziel nicht verfehlt zu haben; das Ziel, das eine höhere Ordnung vorgibt, und nach der zu handeln nicht nur unser Gewissen befriedigt, sondern auch unseren Geschmack, und dann unsere Entscheidung bringt).

Die Lebensfreude geht der Welt doch völlig ab. Alles wird an Dingen gemessen oder an Geld. Und wir stehen allein damit. Je nach Lebensumständen und Lebensorten (mit Anderen um uns) strömen verschiedene Energiefelder auf uns ein, die sämtlich von Zerstreuung und dumpfer Angst oder Sorge um das nächste aussen liegende Ziel künden. Das erlebe ich so.
Oder Leute kommen nach Hause, und wollen erst mal alles fallen lassen. Diese Handlungsenergien die da und hier gelebt werden, sind ganz andere, als wenn man zB fröhlich im Leben steht, die Dinge und Pflanzen bestaunt, oder was auch immer man vorfindet, wenn man nach Hause kommt: Kinder, Frau. Haus. Hund, Katze.

So geht es uns schwer, weil wir immer wieder erinnert werden, wie grau die Welt ist, wie lärmend auch (Autos verstömen auch einen giftigen Energieimpuls), und wie wenig, wir darin bestärkt werden, einen Weg zu finden, der uns wirklich integriert, nämlich in uns selbst.

Denn dieses Selbst will strahlen, und tut es das nicht, ist es so, als wären wir nie im Leben angekommen. Und ist daher auch immer in Bewegung, um sich von der Öde abzulenken, die nur ensteht, wenn er zur Ruhe kommt, und dabei nur findet, dass es keinen Grund gibt, jetzt zufrieden zu sein.-

Also für mich als wichtigste Hürde besteht oft in dem Ziel, dass ich mein Auge von der Sichtweise des wertenden Egos abwende, und die Dinge einfach geschehen lasse.
Dann ergibt sich eine Sicht, die mein Selbst von sich aus beisteuert, und diese Sicht erweist sich als verlässlicher, und bringt auch mehr Frieden und Freude.
Wie das alles genau zu erklären ist, wie das geschieht, dass richtige Entscheidungen und Sichtweisen zustande kommen, ist wie ein Mysterium.

Aber was wäre noch so reizvoll, wie ein Mysterium, das nebenbei auch jede Menge Erfüllung bringt?

Der Kontakt mit Engeln zB bestätigt vieles, was den Unterschied zwischen weltlichen Werten und Werten des Selbst angeht.

Die Welt stellt ihre Regeln auf, das Selbst kennt eigene. Das Selbst bezieht seine Ordnung des Handelns nicht aus einem Vakuum, sondern da steht auch eine Ordnung hinter, die über dem Selbst steht, und man dem Kosmischen zuschreiben kann, und das Selbst hält sich nur daran, weil es diese Richtung ist, aus der das Selbst Sinn und Wahrheit erkennen kann. Diese Regeln des Handeln sind vielfältig und könnten mit den authentischen Formen schamanischer Lebensweisheiten angedeutet werden.
So gibt es zB die Maxime, für alles Leben nur gutes zu tun, und sein eigenes Leben nicht auszuschliessen.
Im Einzelnen ist es recht frei, wie man mit Dingen und Tauschgeschäften umgeht, was mehr zählt, ist die innere Wirklichkeit, in der unser Handeln auch bei anderen Widerklang findet. Im Einzelnen ist es aber auch nicht so ausschlaggebend, wenn wir zB anderen gegenüber grob sind.
Es ist nur nicht hilfreich - aus höherer Sicht, erscheint ein liebenswürdiger Umgang mit der Umwelt als sinnstiftend, ordnungsvoll, und man hat ein Ziel, das zu erreichen es wert ist. Das wird dann so erkannt. Und wir wissen alle, dass es solche Unterschiede im inneren Leben gibt. Dass wir zB nicht morden, nur weil wir Geld brauchen usw.. - wir spucken niemanden vor die Füße usw.. weil wir wissen, um die Bedeutung. Und Konsequenz - auch auf unser Gewissen.

In kleineren Dingen trauen wir unserem Gewissen aber kaum noch, weil die Moral der Gesellschaft uns anderes eingab. Ich sehe zB die moderne Arbeitswelt als menschenverachtend, weil ein Zwang damit verbunden ist und zu wenig die Arbeit sinnstiftend ist und zufrieden stellt. Die Bedingungen sind wie in einem Notstand, den wir aber nicht nötig haben. Aber durch die Moral , die andere pflegen, wonach so was ok ist, erschwert es mir, bei meiner Position zu bleiben.

Und ähnliches gilt auch, wenn ich mich frei machen will von irgendwelchen gefühlten Schulden, oder dem Denken, das dabei ensteht, wenn ich überlege, was ich für andere tun muss. Man fühlt sich manchmal regelrecht in die Zange genommen, oder ausgesetzt den Umständen. Aber man muss doch gar nicht mehr mitmachen, bei dieser Welt, und kann trotzdem gewisse Dinge erledigen. Die Leute denken eh, was sie wollen, darauf hat unsere innere Wirklichkeit kaum Einfluss. Eher noch zum Positiven, wenn wir uns innerlich vom Nebel und Dunst befreien (weil unsere Aura auch unbewusst ausstrahlt, ebenso wie die Aura anderer auf uns).
  • Iakchus
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