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Asche zu Asche und Staub zu Staub

Eintrag von JustInForAll im Blog JustInForAll's blog. Ansichten: 152

Gestern war ich den ganzen Tag damit beschäftigt, mir neues Wissen anzueignen.
Ich schaute, was es neues im Bereich der Wissenschaften gibt, was ich noch nicht kenne und das war so viel, dass ich fast melancholisch wurde.
„Warum habe ich so viel verpasst?“ Dachte ich mir und wurde ganz traurig.
Nach einer Weile der Melancholie wurde mir meine Sterblichkeit bewusst und ich fragte mich, welchen Sinn es ergibt, sich überall fortzubilden, wenn man eh stirbt und all diese Dinge, die wir in diesem Leben für wichtig erachten, eh zurück lassen müssen?
Was dieses Leben bietet, gehört diesem Leben selbst.
Ob man darin nun Geld und Güter hortet, oder Wissen, wo ist da der Unterschied?
Den Tod hat nichts von dieser Welt jemals überwunden, nicht mal das Wissen um diese Welt.

Mir fiel dann Buddha ein und ich empfand das dringende Bedürfnis, loszulassen.
Wie viele PDF-Dateien habe ich bis dahin gehortet, bis mir das klar wurde?
Wissen ist was ganz Wunderbares, aber Weisheit übertrifft nichts.
Wissen ist das bloße Horten von Kenntnis um Etwas. Weisheit ist, was man damit überhaupt anstellen kann, um tatsächlich den besten Nutzen für sich und der Gesellschaft daraus zu ziehen, auf dass es uns allen gut geht, denn Qualität kommt stets vor Quantität.
Wissen ist Quantität und Weisheit Qualität.

Ein Mensch, der nur Wert auf Quantität legt und egoistisch reagiert, sägt an dem Ast, auf dem er sitzt. Daher lebt ein Mensch, der nur seinem eigenen Vorteil dient und deswegen der Gesellschaft schadet, in der er lebt, in seinem eigenen Schaden selbst.
Buddha nannte das Karma: Lebe in dem Dreck, den du angerichtet hast und das ist es, was der Seele bleibt, wenn der Körper anfängt zu verwesen.
Aus dem gleichen Grund sagte Jesus: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, bevor ein Reicher ins Paradies kommt.“
Das Wort „reich“ ist hier nicht nur auf finanziellen Reichtum bezogen, sondern auf alles, was aus Eigennutz und Gier gehortet (Sammler=Reicher) wird und anderen die Freude an den gesammelten Dingen verwehrt.
Daher: Geteilte Freude ist das Paradies und egoistische Freude die Hölle.
Denn in einer Gesellschaft, in der alles geteilt wird, leben alle Menschen in Frieden und Freude, während vor einem Palast stets 1000 Wächter stehen, die ständig in Angst und Panik ums nackte Überleben diesen bewachen müssen, da die Gier der Palastbewohner auf Kosten der restlichen Gesellschaft gehen. Unrecht muss stets streng bewacht werden, doch vor dem Tod gibt’s kein entrinnen und genau an dieser Stelle bleibt der Seele nur das, was oder wie sie charakterlich war:
Ein Armutstropfen, der den Rachen nie voll bekam? Oder eine reiche Seele, die zum Teilen fähig war?
Den seelisch Reichen erkennt man an seinen Taten und der, der nicht teilen kann, weiß, warum er das nicht kann. Was man nicht hat, das kann man nicht teilen. Den Edlen erkennt man daher an seinen Handlungen und nur für den ist das Paradies.
Die Seele geht mit ihren Erfahrungen von dieser Welt und nicht mit dem, was sie als Person gehortet hat.
Wenn ich einen gierigen Menschen sehe, dann sehe ich die Armut in seiner Seele, die ständig hungert. Und Gier bezieht sich niemals nur auf das Finanzielle, sondern auf alles, was von Vorteil sein könnte, denn sie ist auf Macht bedacht und nicht auf etwas, was spätestens an der Todespforte wertlos wird. Die Buddhisten nennen diese Art die Hungergeister und das mit Recht, denn sie sind im Egoraum gefangen. Der Egoraum ist ein Krampfraum, weswegen starke Egoisten (Narzissten) nie glücklich werden, denn sie werden nie satt.

Nun ist wieder Frieden in meiner Seele, denn ich verließ den Krampfraum.
Ich muss weder alles wissen und können, noch alles haben, denn meine Seele ist keine Müllhalde für Sammlerobjekte jeder Art, die keine andere Bedeutung haben, als eine Prüfung für den Geist. Es heißt nicht umsonst, Gott hat den Menschen die Wahl gelassen:
Willst du Macht? Oder willst du das Paradies?
Nur zur Info: Ein Teil im Sein kann niemals mächtiger als die Summe ALLER Teile sein.
Daher ist der Egoraum ein Krampfraum. Er kämpft krampfhaft um Etwas, was unmöglich ist.
Da es unmöglich ist, redet man von Sündenfall.
Wer Ich sagt, landet im Krampfraum und zwar nicht, weil ihn jemand dorthin verfrachtet hat, sondern weil alles sich dort sammelt, was gleichen Geistes ist: Gleiches gesellt sich gerne zu Gleichem. Kennt man ja: Nennt sich auf dieser Welt „Lobbyismus“. Sie tun sich zusammen und gründen ein Verein (der Verkrampften).
Sie versuchen Wasser in ihren Händen von A nach B zu transportieren, auf das es sie mächtig mache. Welch eine Illusion?
Wenn der Tod zu Besuch kommt, heißt es im Endeffekt: „Klappe zu, Affe tot!“
Ganz gleich, ob der Affe nun mächtig oder ohne was war.
Die Würmer verlangen keinen Lebenslauf. Sie speisen lecker und entsorgen die Lieferung schnell und effizient. An den Reichen werden sie aber doch gut speisen, da der ja stets gut für seinen Leib gesorgt hat. Die Würmer werden diese Gabe dankbar annehmen und genießen. Und so gesehen, ist es doch zu was gut, wenn einer seinen Leib gut pflegt.
Einige lassen sich daher aus Bosheit verbrennen. Denen sei gesagt, dass in dieser Natur nie was verloren geht: Entweder man bedient die organische Natur mit seinem Fleische, oder die Anorganische mit seiner Energie (Wärmeenergie). Es spielt daher keine Rolle, wie man sein Fleisch nach Gebrauch entsorgen lässt. Im schlimmsten Fall, bleibt nur die Bosheit dem Geiste, der voller Missgunst war.
Jeder unserer Entscheidungen geht eine Begründung voraus, die darüber entscheidet, wessen Geistes Kind wir sind. Daher ist nicht wichtig, was wir zurück lassen, sondern das, was wir sind.
Die Form selbst ist sekundär. Was viel wichtiger ist, ist das, was die Form zum Leben erweckt. Formen können sich bilden und wieder auflösen. Wichtig ist die Essenz des Lebens selbst, die ich hier die Seele genannt habe. Dabei ist sie, wie der Körper auch, ein Ausdruck, ein personifiziertes (relatives) Leben und nicht das absolute Leben selbst, das einige Gott nennen.
Und wie effizient kann eine Wissenschaft sein, der nur die Perspektive des relativen Lebens zur Verfügung steht?
Ohne die Weisheit des absoluten Lebens, ist jedes Wissen, erlangt aus einer beschränkten Perspektive, relativ. Aber selbst relative Weisheit ist mehr wert, als absolutes Wissen.
Daher sagt der Volksmund, dass Wissen gut ist, aber Lebenserfahrung (Weisheit) ist viel mehr.

Ich bin zu-frieden
Justi
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