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Ansichten, Plauderei aus dem Stegreif über Wahrheiten des Lebens - von der Kanzel heute mit: Alfons Mülleraustorgarten

Eintrag von Iakchus im Blog Der Aufstieg der Erde und des Lebens. Ansichten: 69

Als wichtigste Wahrheit gilt ganz gewiss, dass der Mensch ein Gewissen hat, und einer (durchaus andersläufigen) Moral folgen kann.

Die Moral ist niemals garantierte Gerechtigkeit oder Wahrheit über das Leben. Die Moral kann so etwa sein, dass man mit Krawatten ein schäbiges Geschätfsverhältnis als Ausbeuter zu Ausgebeuteten einnimmt. Das Gewissen indes erkennt die Wahrheit, dass heute die schlimmsten die Menschheit verändernden Verbrechen von Schlipsträgern begangen werden und nicht von wilden Kerlen, die einfach ihrer eigenen Nase folgen. Der eigenen Nase kann man wohl folgen und steht immer besser da, selbst wenn man in die Irre geht, hat man endlich etwas gelernt. Wer nur folgen einem Anderen folgen kann, hat seinen Willen zum Leben noch nicht gefunden - das ist zwar keine sichere Behauptung, aber doch ein starkes Indiz, wenn jemand nicht im eigenen Leben steht und die Gesetze des Lebens aus seinem Gewissen als Mensch heraus verstehen lernt.

Instinkte soll man nicht niederhalten um jedem Preis, und man weiss es schon, jaja, ich weiss, dass Du das weisst. Du weisst alles - eben. So siehts aus.
Genau. Ich weiss auch alles, wir können also nach Hause gehen.
Ich meine, das kann natürlich auch vorkommen. Aber langweilig ist mir nicht. Oder was? Ich meine ja nur. Wo es keinen Sinn gibt, macht es keinen Sinn, noch weiter darüber nachzusinnen.

Instinkt ist nicht, was wir noch suchen brauchen, sondern nur womit wir Umgang finden müssen. Wir können nicht jeden Trieb raus lassen, nämlich um der Harmonie wegen. Aber wir können auch nicht jeden Trieb in uns behalten, weil es ungesund ist. Es kann einen Moment geben, wo die Energien aufgestauterweise sich ungünstig für uns oder unser Schicksal entladen. Geschweige denn, dass solche Wut oft andere belästigt und damit das Ganze (universelles Leben) bedroht in den Grundfesten. Anmut, Zurückhaltung und Demut sind die Eigenschaften, die uns manche Triebe disziplinieren lassen. In einer leichten Weise, indem wir einfach gewisse Triebe nicht mehr so ernst nehmen. Die Wut auf Konzerne oder Politik, da reicht es als Wahrheit zu begreifen, in welchem Zustand die Welt sich deshalb befindet. Die Ansicht und Erkenntnis ersetzt dann das Bedürfnis der Entladung von Wut. Denn wenn wir die Dinge so halten, wie sie sind, bauen wir weniger Widerstand gegenüber ihnen auf. Wir werden ausserdem schnell begreifen, dass uns dieser Ärger auf die Umstände nur ablenkt. Obwohl als Umstand schon kritisierenswürdig, lenkt es uns zu sehr ab, unseren Lebensbezug auf diese Dinge der Welt zu richten. Wir müssen aber wohl oder übel eine Position einnehmen, zwischen Welt und uns. Ich finde, es ist einfacher, wenn wir uns überzeugen , richtig zu liegen, und die Welt liegt falsch. Als wenn wir irgendwo glauben wollen, die Welt geht ihre Wege, und wir unseren. Insofern es Lebewesen sind, um die es geht, kann so mancher Irrweg der Welt uns nämlich blind machen, bzw. wir gehen solche Wege und verlieren uns zu sehr. Die Anpassung ist eben eine verlockende Sache. Selbstsein erfordert dagegen eigene Urteile und eigene Standpunkte, ein eigenes Leben. Eigenes Risiko und eigene Verantwortung. Eigene Ansichten. Und nur natürlich ist der Unterschied, die Polarität zwischen Moral und Gewissen in dieser Welt, und damit der Unterschied zwischen allgemeiner und spiritueller Lebensausrichtung. Ich will damit sagen, wir müssen uns frei machen von den Fesseln, das gilt sowohl für unsere Triebe, Lebenslust und Lebensweise (im Sinne von Wertigkeiten, und was einem wichtig ist im Leben).

Harmonie mit dem Selbst natürlich ist am wichtigsten, ne . In erster Linie ein enges Bündnis mit dem Selbst, die Bevorzugung von gewissen äusseren Umständen ergeben sich erst mit diesem Selbst. Oder unsere Vorstellungen wie das Leben sein soll, sind angefüllt von der widerlichen Moral. Oder wir träumen zu viel dort , während wir in einem anderen Traum hier einem hohen Felsgratwalspfad entlang gehen, von dem es links und rechst sehr steil 200 kilometer bergab geht. Unten warten dann frsotgeile Plastiklöwen, die einem wohl auffressen werden.
Wenn man die 200 Kilometer Abfall überlebt. Wenn es einem nicht passt, unpässlich ist, egal bei was, hilft es zu kacken. Nein ich meine das so, also Humor finden. Man muss Sie dürfen das auch und müssen gar nichts, aber so, ne, dass das Leben eben nicht so ernst ist. Dieser öde Gleichlauf vermag uns in der Fassung zu halten, aber das ist keine Leistung. Sie sind hier, um Fassung behalten zu lernen. Damit ist das klar. Was in diese Fassung soll, das sind Sie natürlich selbst. Verstehen Sie denn nicht? Sie sind nicht hier, um etwas neues zu lernen, sondern all das, was sie da draussen gelehrt haben, ist nicht, was sie bereits wissen, seelisch. Naja, ich glaub, viele Menschen wissen seelisch nicht sehr viel. Aber ältere Seelen, der Ex-Fussballer Franz Beckenbauer soll eine alte Seele sein, sie verhalten sich etwas anders, und man merkt ihnen an, dass sie das Leben nicht mehr so verbissen ernst nehmen, und aus Weisheit oder gefühlter Sinnhaftigkeit wählen sie mehr einen Standpunkt, der viel loyaler gegenüber anderen Leben ist, als jener ordinäre Standpunkt junger Seelen, die nämlich viel stärker dem kollektiven Glauben verbunden sind. Die jungen Seelen, die nicht wachsen, und zwar in den Standpunkt eines allgemeineren Gesetzes denn des Subjektes, die werden es nie begreifen, worauf es im Leben ankommt, wenn nicht zufällig das Kollektiv bereits auf richtige Weise lebt.

Falsch leben wir, weil wir den Zugang zum Seelischen gar nicht in den Fokus rücken und in der Folge sehr viele Dinge errichtet haben, die uns mit Sorgen künstlich überhaäufen, anstatt sie uns zu nehmen. Die Existenznot ist nur das Wichtigste, was die Menschheit noch zu überwinden hat.

Nun aber ändert sich die Zeit, wo wir Seelen wach werden darüber, was unser angestammter Platz ist. Insofern wir auf der Erde sind, ist dies ein Platz, wo wir hingehören, und insofern müssen wir die Möglichkeiten nehmen, die sich uns an diesem Platz ergeben, und nicht bloß aufgrund unserers Soseins. Aber mit unserem Sosein auf dieser Erde, auch und erst recht mit dem Aufstieg, wird es immer ein Platz sein, wo wir uns selbst erfahren müssen.

Sie können und dürfen sich auch selbst erfahren. "Müssen" soll nur Nachdruck liefern hinsichtlich eines kosmisch gesetzten Maßstab, sozusagen, was wir tun müssten, wenn wir authentisch sein wollen. Denn Autentisch können wir nur sein, wenn wir unsere Wurzeln und Soseijn annehmen und eben nicht verfälschen wie die Krawattenträger, die sich schick machen für dreckige Arbeiten. Klar, da muss man viel kaschieren. Also gegensetzen. Ja, gut, aber klar, so siehts aus. Die Krawattenträger machen sich die Hände dreckig, beim Betrügen und Ausbeuten. Manche Kriege wie im Irak 2003 wurde wegen den Interessen der Waffenlobby geführt. Natürlich gab es noch andere Gründe, sie haben die ganze Sache schmackhaft gemacht und es ging in den wenigsten Kriegen um ANDERE Menschen, die man aus Mitgefühl oder Empathie retten wollte, sondern es waren IMMER andere Gründe als diese.
Genauso verlogen ist das, was wir in unseren Köpfen haben, über unsere Möglichkeiten. Wir müssen uns vergewissern, dass wir frei sind. Und wir finden aber viele Gebote und Mahnworte in uns, die müssen wir enthebeln, indem wir zu allem eine eigenständige Position einnehmen, egal was wir nun selbst tun, egal was, besonders bei aussergewöhnlichen Dingen wie weltanschauliches: Dass wir uns immer ERLAUBEN, dies zu tun. In einer begriffenen, also wirklich bewusst gemachten und erlebten Eigenverantwortung. Nur wir sind verantwortlich und wir erschaffen auch das Gottesbild oder das Bild des Kosmos, vor dem allein wir uns rechtfertigen müssen. Vor Gott oder der Kosmos. Aber davon , wonach wir uns ausrichten, sollten wir uns wirklich ein sehr eigenes , mit gewissen Wissen durchdrungenes Bild machen. Und nichts liefert das besser, als eine eigene Erfahrung aus den Kontext "kosmischer Wirklichkeit".

Das, was wir momentan sind, was wir aus unserem Alltag und bisherigen Leben kennen, kann uns noch nicht die gesamten Möglichkeiten garantieren. Weil wir eben in einer Phase des Aufstiegs sind, ändern sich die Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten, mit unserem Bewusstsein etwas zu erfahren, waren verborgen schon für uns die ganze Zeit da, und einige geheime Kreise vor allem bei Naturvölkern, haben diese als erz-schamanisches Wissen von Generation zu Generation überliefert. Der Zugang zu dieser anderen Wirklichkeit mag sehr verschieden sein, es kommt nur auf die Erfahrung an letztlich. Was vor uns im Zuge des Aufstieges steht, ist eine Wirklichkeit , von der man sagen kann, sie ist die Heimat der Seelen sehr viel näher, als die jetzige materielle Wirklichkeit, die uns vor allem TRENNUNG vermittelt, die zu überwinden ist (in veschiedensten Formen).

Um diesen Prozess zu erleichtern, wird es nun wichtiger denn je, nach eigenem Gewissen zu denken und zu fühlen. Das ist zB wenn man sieht, jemand wird kaputt geschlagen. Und das Blut spritzt nur so rum. Dann ergibt sich die Frage, was tun? Weglaufen, oder die Typen ebenso fertig machen, die jemand anderen fertig machen. Wenn man nun in der Lage wäre, den Typen zu kennen, käme die Wahrscheinlichkeit hinzu, dass man sowieso eingreift, aber automatisch ist das nicht, dass man bei einem Typen sofort gegen die Schlägerknaben vorgeht und bei einem Fremden lieber nichts tut. In jedem Fall fällt es einem leichter, wenn man Boxchampion mit dreissig Kilogramm schweren Siberdiadem wäre, dann könnte man das Diadem nehmen und den Angreifern in die Fresse schlagen.
Ich meine, das Gewissen zu befragen, wird einem schon sagen, was man tun sollte. Und meistens aber ist das Gewissen immer eine Augenblicklichkeit, ein Moment, wo auch Intuition als Informationsquelle zugegen sein kann,aber ein Moment. Dieser Augenblick enthält alle Informationen, man sieht was, hört was, denkt was, fühlt was, weiss was, alles kommt zusammen und es bildet sich eine opportune Handlungsweise. Wenn zu viel Angst im Spiel ist, verdrängt es das Gewissen, und dasselbe gilt bei Zorn und mittelalterlichem Pfurzen. Denn wenn der Darm mit zu vielen Gasen belastet ist, schwillt er an, und platzt eventuell.

Was will uns diese Zeit sagen, als dass wir nicht endlich frei werden, das zu sein, was wir sind. Seelische Wesen, die mit ihrem Selbst eine gewisse Erfahrungsgrundlage mitbringen, innerhalb und aus der diese Seelen die Kräfte des Kosmos und des Lebens erfahren wollen. Egal was wir sehen und erleben, egal in welcher Dimension, diese Grundlage wird immer vorherrschen: Dass wir Erfahrungen machen, und zwar besonders weitreichende (im Unterschied zu sehr redudktiven Wahrnehmungsvorgängen eines Alltagsbewussteins ohne visuellen Anschluss an die höheren Aspekte der Wirklichkeit). Um besser sehen zu können, muss man weniger denken. Jeder Gedanke kostet ein bisschen Energie. Und mehr in sich und einem Augenblick, auch in seiner gefühlten Tiefe zu verharren, bringt sogar eine Energiesteigerung. Und einen Impuls, der einem denselben Vorgang wiederholen lässt. Dieser Impuls kann uns stärken. Bricht etwas hinein in unsere Bewusstheit, kann uns das eine Richtung verändern, und es wird der Impuls später erneut wirken, und wir können diesen Impuls Nachdruck verleihen, indem wir in ähnlicher Weise des ersten Richtungsverlustes reagieren und bald ist die gesamte Lebensrichtung verändert. Deshalb müssen wir sehr darauf achten, in welche Richtung unsere Taten gehen. Energetisch gesehen, ob sie noch weiter die Energie mehren. Energie in dieser Hinsicht ist wie eine Lichtglocke, die wir über und um unseren Lebensraum und Lebensort ausstrahlen. Umso mehr die Zeit kommt, werden wir uns auch bereit fühlen und manches Mal scheint sich auch ein Verlangen oder kosmischer Sog zu ergeben, und ein Weg will sich uns mehrmals in den Weg stellen, damit wir diesen Weg erkennen und gehen. Das ist eine Folge der Synchronizität, eines geheimnisvollen mythisch anmutenden Umstandes, der eine geheime Verbindung ausdrückt zwischen einem Ereignis oder "Zufall", und dessen seelische Bedeutung. Eine seelische Bedeutung? Also zB über den Weg, den wir gehen müssen, um glücklich zu sein, um unser Glück zu finden, da wird es sein, wo es unsere Seele anzieht.

Es liegt in uns, die Art des Glückes. Es kann bei jedem verschieden sein. Es ist der seelische Schicksalsweg, und im Schicksal, ist immer auch GESCHICK enthalten. Geschick ergibt sich, indem man die seelischen Pläne erahnen kann oder sogar drum weiss mit Gewissheit.
Wenn man seinen (seelischen) Weg geht, ordnet sich alles stärker harmonisch an, und geht alles besser seinen Weg. Das ist auch so ein Geheimnis des Lebens oder des Kosmos. Aber es ist eine Tatsache. Wer seinen Weg geht, mag es existenziell (äußerlich) schwerer haben, dafür aber läuft innerlich alles geschmeidiger, indem die Erfahrungen sich so in das Erleben fügen, dass die besten Eigenschaften in einem wachsen dürfen und man sich im Zentrum der Lebsnsfreude sieht, oder aber auf einem vertrauenswürdigen Weg in dieses Zentrum der Lebensfreude sich befindet.
Denn Lebensfreude ist etwas, was in unserer Seele wohnt und so gesehen so natürlich ist wie Atmen.

Das Gewissen entsteht nicht, sondern existiert in uns, als allgegenwärtiges Gewahrsein, dessen Urteil zustande kommt als Schau und nicht als Denken. Man kann sagen, das Gewissen ist eng verflochten mit dem Seelischen oder Selbst. Und gründet sich natürlich auch darin, ein Mensch zu sein. Im Gewissen drückt sich aus, dass man mit jeder Tat in erster Linie sein Glück und Wohlbefinden, und in zweiter Linie das Glück der Welt bevorzugt vor jenen Schattenanteilen des Lebens, die uns keine echte (seelische) Freude machen. Niedertracht und Ausbeutung sind nicht so toll, wie ein gewissenhafter Plan zur Rettung der Menschheit vor dem Überfluss oder existenzieller Not. Schon daran sieht man, wie die Welt von Gewissenlosigkeit "be-herrscht" wird. Wo man herrscht, gedeiht selten das Gewissen. Wenn das Leben selbst herrschen darf, ist es der beste politische und wirtschaftliche Zustand.

Ein Mensch zu sein, bietet diverse Herausforderungen wie einen spritzenden Schnidelwutz und ein feuchtes Loch. Die Sexuelle Komponente im Leben lässt sich kaum weg diskutieren. Wie würden nun weise Leute damit umgehen? Sie würden die sexuelle Empfindung zumindest zulassen. Das Gewissen spricht dagegen, es mit jedem zu treiben auf offener Straße. Aber das hindert uns nicht dran, für uns und nur für uns Lust zu empfinden.
Das Gewissen lässt uns darüber verständigen, in welchem Rahmen wir verschiedene Triebe ausleben können , ohne jemanden zu schädigen. Aber ich sag mal so, schon das Atmen hat einen gewissen sexuellen Charakter. Die Gesamte Prana-Röhre, feinstofflicher Energiekanal, ist mit sexueller Kraft ausgestattet. Schon jede Begegnung sogar mit Bäumen oder Engeln ist ein Energieaustausch. Daher ist es keineswegs schrullig von mir, das Sexuelle empor zu stellen. Zumindest will ich das üblicherweise mit Schuld beladene Sexuelle aus seinem Schatten gestellt sehen.
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