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Angst nagt an der Seele der Menschen.

Eintrag von JustInForAll im Blog JustInForAll's blog. Ansichten: 106

Menschen kämpfen um ihr Überleben und Würde.
Kampf daher, weil es mehr Menschen als Arbeitsplätze gibt und jeder ein gutes Einkommen und damit ein gutes Leben haben möchte. Das führt dazu, dass sie lügen, betrügen, stehlen und sich gegenseitig sonstigen Schaden antun, sobald sie in Existenzangst oder Gier geraten.
Die Würde des Menschen ist nicht gegeben, wenn er in Angst leben muss; in Angst in Abhängigkeit zu geraten und von der Gesellschaft damit beschimpft und zurückgewiesen zu werden. Ein abhängiger Mensch ist nicht frei, da braucht man sich nur die Hartz IV – Regeln anzuschauen, um das zu verstehen.
Angst ist der Gegensatz zu Liebe. Wie effizient kann die Arbeit eines Menschen sein, wenn seine Beweggründe, diese Arbeit zu verrichten, auf Existenzangst gründen?
Es gibt Menschen, die unter dieser Angst trotzdem Großes vollbringen. Wenn man die Zahl derer sich jedoch anschaut, stellt man fest, dass sie verschwindend gering ist. Nicht umsonst gibt es so viel Armut auf dieser Welt. Die Angst ist kein guter Berater und auch keine gute Motivation, um große Leistungen zu vollbringen, nicht für den Großteil der Menschen. Demokratie bedeutet unter diesen Umständen, dass man sich nach der Mehrheit der Menschen richten muss und die Mittel einsetzt, die diese Mehrheit optimal motivieren, am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben sich würdig und effizient einzubringen.
Die Armut äußert sich in unterschiedlichen Nuancen auf der Welt. Je größer die Angst um die eigene Existenz und die der Familie ist, umso ärmer werden die Menschen. Daran sieht man, dass Existenzangst die Menschen eben nicht zu großen Taten motiviert.
Je mehr Armut in einem Land entsteht, umso intensiver zieht sie die Wirtschaft mit runter, da die Wirtschaft ihre Güter nicht mehr zu den gewünschten Preisen anbieten kann.

Das bedeutet im Endeffekt folgendes:

1. Je mehr Armut, umso niedriger die Preise, da Armut sich teure Preise nicht leisten kann.

2. Je günstiger die Preise, umso mehr muss die Wirtschaft nach günstigeren Produktions- und Dienstleistungsmöglichkeiten suchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

3. Um die Kosten zu senken, muss sie entweder Arbeitsplätze abbauen, die Arbeitskosten senken, maschinell produzieren oder ins Ausland ziehen, um dort Arbeitnehmer zu finden, die für entsprechend weniger Geld arbeiten. Sind diese Möglichkeiten nicht gegeben, gehen Unternehmen Bankrott und ihre Arbeitskräfte werden arbeitslos.

4. Je mehr Punkt 3 geschieht, umso mehr steigt die Arbeitslosigkeit und damit Armut, die sich wiederum weniger leisten kann. Ab hier fängt wieder Punkt 1 an.

Das Ganze ist ein Teufelskreis und wir erleben ihn in den aktuell schlechten Wirtschaftzeiten in bestimmten Ländern recht stark und in anderen in schwacher Form.
Politik und Wirtschaft sind sich dessen bewusst, dass die augenblicklichen Verhältnisse uns alle ins Verderben führen. Sie wissen ebenfalls, dass BGE durchaus finanzierbar ist.
Sind wir heute nicht in der Lage, Punkt 1-4 und der Gier einiger Menschen, die einfach nicht genug bekommen, ein Ende zu setzen, wird es sicherlich nicht besser werden. Zu meinen, das wird so schnell nicht passieren, bedeutet schlichtweg: „Ich werde es nicht erleben und daher interessiert es mich nicht. Nach mir die Sintflut.“ und ist falsch. Man braucht nur Richtung Griechenland zu schauen, um festzustellen, warum dies falsch ist. Heute trifft der Schlag den Nachbarn und morgen dich.
Wer das nicht glaubt, kann ja mal abwarten, was so mit der Zeit passiert. Und die, die meinen, sie hätten ausgesorgt, sollten sich gut bewaffnen, denn der Nachbar, der es evtl. nicht tat, wird nicht warten und mit ansehen, wie diejenigen es sich gut gehen lassen. *g*

LG
Justi
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