Iakchus 30. September 2014
Hat man seine Blutwerte/Blutbild, kann man anhand von Hämoglobin bestimmen, ob man gut Aderlässe verträgt. Es heisst unter 12.5 g/dl wäre es bereits eine Anämie. Bei Frauen liegt die offizielle Norm Untergrenze bei 12). Jedes Labor sieht da andere Untergrenzen. Aber man kann diese Zahlen als Richtschnur betrachten.
Man kann sagen, umso höher der Hämoglobinwert, desto mehr Aderlässe verträgt man.

Ein weiterer interessanter Blutwert ist Hämatokrit. Er zeigt an, wie dünn oder dick das Blut ist. Für einen Aderlass scheint ein niedriger Wert gerade oberhalb der Norm am besten zu sein (dünnflüssiges Blut fliesst besser). Ist er höher, hilft ein Aderlass natürlich das Blut zu verdünnen.

Die geringeren Aderlässe (100-300ml) halte ich bei Beschwerden für vorteilhafter. Weil ich glaube, dass die grossen Aderlässe (500ml.) kurzfristig die Symptome verschlimmern könnten - nicht bei jeden Beschwerden. Aber im Blut sind auch entzündungshemmende Stoffe, Antioxidantien usw., die bei gr. Aderlässen zu stark verloren gehen. Ausserdem werden Antixodiantien evtl. nach dem Aderlass auch aus den Zellen geschwemmt, was alles bei gr. Aderlässen dann die Zellen vermehrt den Angriffen freier Radikale aussetzen könnte. Normal ist das wohl kein Problem, aber bei bestehenden Beschwerden vielleicht. Meine Heilpraktikerin hat mir diesen Verdacht bestätigt.
Am besten man isst auch viele Gemüse und Obst vor dem Aderlass, um Antioxidantien aufzunehmen. Wenn man keine Beschwerden hat, ist das nicht wichtig.

Man kann problemlos ad hoc einen Aderlass machen ohne auf besondere Dinge achten zu müssen.