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Zwischen Wirklichkeit, Visionen und nahendem Wahnsinn...

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von spiritofheart, 13. Februar 2016.

  1. spiritofheart

    spiritofheart Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2014
    Beiträge:
    133
    Ort:
    Bottrop
    Werbung:
    Leseprobe…. zum oben genannten Titel.. Buch 2...

    Jeder ist medial veranlagt. Doch wer diese Fähigkeiten unvorbereitet und ohne weitere Hilfestellung entdeckt, kann tief fallen bis er begreift, dass es sich um einen Weg der Berufung und vieler neuer Gelegenheiten handelt!

    Auf der Grundlage von “Mitten im Leben u. Zwischen zwei Welten“, erscheint in Kürze mein zweites Buch. Im Folgenden ein kurzer Auszug >>>
    _____________________________________________________


    >>>…Ich stellte mich vor das Waschbecken mit einem Spiegelschrank darüber. Auf das Becken gestützt, zögerte ich ein wenig mit der Morgentoilette, atmete einmal tief durch und kämpfte mit einem Gefühl der Abneigung vor meinem eigenen Spiegelbild. Naja sollte ich die ganze Zeit wegsehen, dachte ich. Eigentlich sah ich nur jemanden der mir zusah, wie ich in einen Spiegel blickte. So kam es mir zumindest vor. Plötzlich wurde mir bewusst, dass dieser Jemand nicht nur zusah, sondern sogar zu mir sprach, obwohl keinerlei Mundbewegungen zu erkennen waren. Es schien, als würde mir ein Fremder durch mich selbst einen Vortrag halten. Waren das etwa die Nachwirkungen vom Glas zu viel in der vergangenen Nacht? Ich stand regungslos da, als ich die folgenden, eindringlichen Worte, wie in Trance in meinem Kopf vernahm, während ich teilnahmslos in den Spiegel starrte:

    “Ein Blick in den Spiegel entspricht einem Blick auf dein ganzes Leben. Was du am Morgen in diesem wirklich erblickst, hat nichts mit deinem wahren Selbst zu tun. Es ist nur ein Abbild deiner Hoffnungen, Vorstellungen, Zweifel und Ängste dem Leben gegenüber. All dies hat diesen Körper, den du im Spiegel erblickst, nur geformt und ihm seinen Ausdruck auch nach außen hin verliehen. Ganz so, wie dir das Leben selbst immer nur ein Spiegelbild all deiner Schöpfungen in jedem Ereignis vor Augen hält. Nichts ist wie es scheint. Deine vergängliche, körperliche Hülle dient nur dem Zweck eine Fassade der Täuschung und Tarnung gegenüber deinem Umfeld aufrecht zu erhalten. Was hier deinem Fortkommen noch dienlich erscheint, verliert eines Tages vollkommen seine Bedeutung. Nämlich dann, wenn du diesen Körper verlässt. Gedanken werden dann sichtbar wie die Zeilen in einem offenen Buch und täuschen kannst du dich dort nur noch selbst. In einer anderen, rein geistigen Realität, hat die Vorstellungskraft ein unmittelbares Abbild. Jeder bekommt umgehend das präsentiert was er begehrt und wird dann feststellen, dass die Resultate seiner Begierde selten wahre Freude und das Glück bedeuten. Lerne zu entscheiden was wirklich wichtig für dich ist und versinke nicht in dem Glauben, du wärst nur ein Opfer all der Umstände die du letztendlich selbst erschaffen hast. Du selbst bist der Schöpfer. Sei dir dessen immer bewusst und nutze dieses Wissen!“

    Mit diesen beiden letzten, eindringlichen Ermahnungen in Bezug auf die Schöpfung, schien mein Mentor oder was auch immer da zu mir gesprochen hatte, sich verabschiedet zu haben. Alles erschien mir wie eine flüchtige Vision, die so plötzlich und unerwartet endete wie sie begann, als ich mich selbst wieder, mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund, im Spiegel erblickte. Wie ich gerade erfahren hatte, war das was ich sah, nur etwas von dem ich glaubte es wäre mein wahres Ich. Was war geschehen und wer oder was hatte da gerade zu mir gesprochen? War es vielleicht so etwas wie ein Tagtraum, was ich gerade erlebt hatte? Als ich versuchte mir darüber Klarheit zu verschaffen, bemerkte ich, dass ich am Kinn blutete. Ich hatte einen Einwegrasierer in meiner Hand und wusste nicht einmal, dass ich ihn zuvor benutzt hatte. Sicher gehörte dieses Ritual der Rasur zu meinen morgendlichen Gewohnheiten, aber irgendwie hatte ich es diesmal wohl vollkommen unbewusst ausgeführt. Zwischen dem ersten Blick in den Spiegel und dem Schnitt durch den Rasierer, konnten nicht mehr als einige Sekunden, höchstens aber eine Minute vergangen sein. Dennoch kam es mir vor, wie eine kleine Ewigkeit. Das Merkwürdige an das ich mich erinnere und das mir ebenfalls irgendwie vertraut vorkam, war diese merkwürdige Stille in mir und gleichermaßen um mich herum. Beinahe so, als hätte jemand oder etwas die Zeit angehalten…..>>>
     
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