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Zwischen uns

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von maiila, 17. Oktober 2013.

  1. maiila

    maiila Guest

    Werbung:
    Zementbrocken aus 'neins' verhindern
    normalerweise, dass Menschen sich sehen.

    Gut geschützt vor der Wahrheit schmachten wir
    einander an.
    Ein bisschen Schmerz hat auch noch niemandem geschadet.
    Die Fremdheit ist gerade groß genug, um uns uns sicher zu wähnen,
    und die Spannung aufrecht zu erhalten.
    Wir verbringen nur Zeit mit denen, die wir gerade genug mögen,
    als dass sie uns nicht abstoßen.
    Ein kleines Hingezogenfühlen
    statt die großen Gefühle,
    ist sicherer.
    Oder die große Illusion, die genauso sicher ist.
    Hauptsache-Distanz-wahren.

    Und dann schickte mir Gott jemanden
    - dich.
    Die Wand zwischen uns ist so dünn,
    dass wir uns durch sie hindurch sehen können, ob wir
    es wollen oder nicht.
    Transparenz, die mich berührt, die wir nicht gut händeln können.
    Ein junger Vogel begibt sich in deine Hand, und er ist ganz zart
    Was tust du?

    Zwei zarte Vögel begeben sich einander in die Hände
    Was tun sie?...

    Nach unserem früheren STURZflug,
    kommst du nun wieder angeflogen...
    in meine Hände, ich öffne mich, so weit ich kann,
    lehnst du dich aus dem Fenster, wir fallen beide
    Geflattere, wieder weg,
    Und dann ist da wieder nur Zartheit.
    "Du machst mich so verletzlich", sagst du
    und ich sehe nun auch das Brachiale in dir,
    was soll ich also tun?
    Ohne dich zu verletzen, ein Atemhauch reicht doch für mich.
    "Du bist ja sogar gegen Atmen.", lachst du.
    Nein.
    Deine Erfahrungen sind nur für mich genauso stark wie
    meine eigenen. Weil Gott vergessen hat, dass zwischen uns
    eine zentnerschwere Wand ist....
     
  2. maiila

    maiila Guest

    Zwei Augen blicken in zwei Augen
    Es gibt keinen Bestand
    Erkennen ihre Farben, das Grün, das Grau, das Braun
    Kreiselnd gehen sie in ihre Richtungen

    Ich glaube, dass wir Menschen alle einen Kurs haben
    Und dass dieser Kurs wie eine Kompassnadel
    in unserem Inneren auf der ständigen Suche ist
    sich selbst zu vervollkommnen
    Mögen wir als Seele vollkommen sein
    als MENSCH sind wir es nicht
    Menschsein heißt: Hier als unsere Seele leben können.
    Unsere Kompassnadel schaut,sucht,spürt auf......

    Kennst du auch all die Irrungen?
    Ich schon.
    Kennst du auch all die falschen Wege?
    Ich auch.
    Kennst du die Menschen, die man trifft, obwohl man sie besser nicht getroffen hätte?
    Kennst du die Erfahrung, immer wieder an die Falschen zu geraten?
    Da sich 'das Richtige' noch nicht leben lässt?
    Kennst du die Angst sich selbst zu leben?
    Und kennst du die Sehnsucht, und den Schmerz,
    mit deren Hilfe sich dieses Selbst doch aufbrechen lässt?
    Kennst du die Erfahrung, dass alte Wege nicht mehr funktionieren?
    Kennst du es, wenn du tage-,wochenlang vor dich hin liegst,
    dich selbst täglich am Schopfe packst, Schritte gehst, Dinge änderst,
    vorankommst, doch das Klopfen deiner Seele wird immer lauter
    -poch-poch-poch
    Kennst du die Scham, vor dir selbst, wenn du das Klopfen immer wieder
    nur beruhigst? Statt ihm ganz zuzuhören?
    Kennst du die Erfahrung, dass du dich nicht traust, ganz anzuhören was das Klopfen dir zu sagen hat?
    Es hat dir ja schon einmal das Herz zerrissen.........

    Ach, Millionen Male waren wir ganz, wurden geteilt, erlitten den Menschenschmerz, lebten das Menschentheater voller Mut,Wut,Anziehung,Angst.
    Doch es gibt keinen Ausweg aus dem Menschsein;
    es gibt ihn nicht in Etikettierungen, mein Freund.
    Es gibt ihn nicht in der Arbeit und im Erfolg, meine Süße.
    Es gibt ihn nicht in der Familie, du Schöne.
    Es gibt ihn auch nicht in der Gasse, du Aufgegebener.

    Die HÜRDEN, die wir uns erstellen- durch (sei ehrlich) selbst kreiierte Situationen, durch unerfüllbare Erwartungen (du kannst den Kurs eines anderen nicht ändern :) Sollst du auch nicht, Liebe...) durch... in (Überraschung?) Enttäuschung mündende Begegnungen. Durch Begegnungen deren Ende schon immer dir am Anfang ganz klar ist (sei ehrlich :) ), die falschen Versuche im Hamsterrad zu laufen (das Rad drehst sich nur immer genauso schnell wie du? ;)), durch SCHLAF. (denkst du wirklich, die Natur hat auch ohne dich ihren Rhythmus :) ), durch
    Irgendetwas tun. Brauchen wir sie wirklich, diese Hürden?

    Hand aufs Herz.

    Wir rütteln an unseren Gitterstäben,
    machen Meditationen um unser Herz endlich zu hören
    Wir gehen in der Einsamkeit spazieren
    Wir üben Zazen,
    machen Ausflüge in die Natur.
    Doch unsere Seele spricht die ganze Zeit mit uns.
    Warum solltest du ihr nun, in der Natur, zuhören?:)
    Wenn du es auch sonst nicht tust.

    Bewusstsein entscheidet sich manchmal auch für das Schlechte.
    Es entscheidet sich manchmal auch für den Schmerz.
    Es entscheidet sich //ganz bewusst// für das Leid.
    Doch wie Bewusst kann eine ENTscheidung getroffen werden,
    wenn sie nicht auf Liebe beruht?

    Und Liebe kann man nicht machen.
    Man kann sie leben............ und das geht in ganz kleinen Schritten...
    Es geht so, dass du dich liebevoll dem zuwendest, das dich quält.
    Was willst du nicht wahr haben?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Oktober 2013

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