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Zwi Träume - ein Baby - ein anderes Leben?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von mizzchaoz, 17. Dezember 2007.

  1. mizzchaoz

    mizzchaoz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2007
    Beiträge:
    2
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    Zuerst einmal einen Guten Abend...

    Ich bin über Google auf dieses Forum gestoßen auf der Suche nach..hm..ja, irgendwelchen Antworten.
    Ich bin niemand der sich jemals vorher intensiv mit Träumen, Esoterik an sich befasst hat. Alles bekam von mir einen " Es könnte - könnte aber auch nicht" Stempel und wurde wieder vergessen.

    Zur Thematik:
    Es handelt sich bei meinem *Traum* um mehr als einen bloßen Traum, mit darin hatte ich eine Art Erscheinung einer Frau.
    Und so fing es an:

    Ich hatte mich von meinem Freund getrennt, als ich im 8ten Monat schwanger war. Wir hatten eine komplizierte Beziehung, weil er viele Dinge miteinander verbindet, manchmal nicht *von dieser Welt* ist. Ich aber fühlte mich immer sicherer am Boden als in nicht belegbaren Verrücktheiten, die sich leichter rational, wissenschaftlich erklären lassen könnten.
    In dieser zeit begegnete ich in meinen Träumen immer dem selben Gesicht. Eine junge Frau, anfang 20. Ich nahm sie nicht wirklich wahr, sie agierte beiläufig...als Kassiererin an der Kasse z.b.

    Ich bekam 5 Wochen nach der Trennung frühzeitige Wehen und gebar meine Tochter in der 35ten Woche. Während der Geburt stand diese Frau plötzlich neben meinem Bein und griff nach meiner Tochter. Ich schrie die Hebamme an, sie soll sie rausschicken, sie hätte nichts bei mir verloren. Die sah mich an und meinte ich solle mich beruhigen, da wäre niemand! Ich war sicher, das dort diese Frau stand. Gleichzeitig dachte ich, es könnte auch der übermäßige Schmerz oder Stress sein. Beim nächsten Blick, war sie nicht mehr da.

    2 Tage später verweigerte meine Tochter die Brust. Die Milch wurde (üblich bei Frühchen) auf Keime untersucht und darin dann Toxine entdeckt. Ich wurde sofort auf den Tisch gelegt und meine Gebärmutter ausgeschabt. Während ich Narkotisiert wurde beugte sich dieselbe Frau über mein Gesicht, ein paar Sekunden bevor ich das Bewußtsein verlor.

    /Diese *Erscheinung war sehr real, sie war nicht klein,nicht groß, nicht besonders - also geisterähnlich - sie sah aus wie ein Mensch und sah aus, wie jemand der direkt da ist, also anfassbar./

    Das Gefühl, dass entstand war eine Art Beklemmung.

    Und nun zu meinen Träumen.
    1.
    Vor ca. 14 Tagen schlief ich auf dem Sofa ein (als Mutter von 3 Kindern normal manchmal)
    Ich war im Krieg, es fiehlen Bomben und Menschen schrien. Ich war schwanger. Kurz darauf war ich in einer Art Stall mit 4 Mänern in Uniformen. Zwei hielten meine Schultern, einer saß zwischen meinen Beinen und einer sah nur zu.
    Der zwischen meinen Beinen riss das Kind aus mir herraus, zerdrückte das Köpfchen. Dann hielt er es an einem Arm in die Luft, es schrie nicht, es zuckte nur. Ich sprach eine andere Sprache, klang als ob ich flehte um das Leben des Kindes, oder des meinigen. Der Mann der zusah lachte und schoß dem Kind in den Kopf. Ich wurde wach.
    Ich hatte in diesem Traum nicht das Gefühl von Angst oder Schmerz oder überhaupt von einem Bezug zu dieser Geschichte.
    Bis hier habe ich gedacht, dass das baby möglicherweise meine Tochter ist, die Frau eine Mutter, die sich nicht lösen kann...und allein für dieses Zugeständnis brauchte ich viel Selbstüberzeugungskraft...

    2.
    Heute Nachmittag lag ich neben meiner Tochter und schlief ein.
    Ich lag wieder im Stall auf dem Boden, diesmal hörte ich Schweine grunzen. Der Mann der dem Kind in den Kopf schoss ließ es auf den Boden fallen und trat dagegen. Es flog quasi in den Schweine Verschlag und ich wusste es wird gefressen.
    Kurz darauf wurde die Tür aufgerissen. Die vier Männer im Stall waren überrascht und kurz darauf Tod. Erschossen. Dann kniete ein Mann neben mir, den ich kannte, obgleich ich nicht weiß ob es mein Mann, ein Freund, Vater oder Bruder war und sagte: Ich rette dich...Ich war froh darüber das er mich festhielt.
    Das nächste Bild bin ich auf einer Bahre die durch eine Gasse getragen wurde, da war ein Bäcker oder ähnliches da stand irgendwo auf nem Schild zu Belchatov. Dann ein kreuz auf dem stand: Magdalena Grazyna ...

    Auch hier fühlte ich mich nicht eine Sekunde lang betroffen...

    Kurz darauf bin ich in nem Zimmer, ein normales Esszimmer, die Vase auf der Fensterbank ist eine Vase, die ich hasse, die steht auch auf meiner.
    Magdalena sitzt am Tisch.
    Mein Freund hatte mir irgendwann einmal gesagt: Wenn dir im Traum jemand begegnet den du nicht gerufen hast, schick ihn zurück ins Licht.
    Das tat ich. Ich bat sie zu gehen, da ich bisher davon ausging sie wolle was von meiner Tochter, versicherte ich ihr, dass es ihr gut geht, dass ich sie beschütze, sie hier sicher sei. Da lächelte sie mich an und sagte: Ich kann nicht dahin zurück, woher ich komme...
    Dann bin ich aufgewacht...

    Eine winzige Theorie habe ich: Ich bin sicher aus den Augen dieser Erscheinung ihre Geschichte gesehen zu haben, und das dieser traum etwas zu tun hat mit Vertrauen...nur wohin, zu wem kann ich nicht sagen.
    Und irgendetwas sagt mir, das ich diese Magdalena bin vielleicht in einem anderen Leben und das vielleicht alles gar nichts zu tun hat mit meiner Tochter.
    Geschichtliche Daten habe ich gefunden...Magdalena grazyna ist ein polnischer Name und Belchatov ist ein Ort Nahe der polnischen Stadt Wielun, die 1939 als Erste von den Deutschen bombadiert wurde....

    Ich hoffe irgendjemand kann damit irgendwas anfangen, etwas daraus deuten, das sich mir nicht erschließen will.
    Und ja, ich weiß dass klingt nach einem schlechtem Film...

    Lieben Dank schon jetzt und eine Gute Nacht,
    mizz chaoz
     
  2. Hanif

    Hanif Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2005
    Beiträge:
    188
    Ort:
    Auf der Erde
    Hallo Mizz Chaoz

    Ich habe auch nachgeschaut und fand auch interessante Informationen über den Ort.
    Nach den Angaben (HIER) lebten in Belchatow bis zum Jahr 1931 fast 9000 Einwohner. Im Jahr 1942 wurde ein Ghetto errichtet, in dem 5000 Juden gelebt haben. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Magdalena grazyna jüdische Abstammung war.
    Ich weiß wirklich nicht, wie ich das ganze beurteilen sollte, aber nach den Symbolen deiner Träume, ist es nicht zu übersehen, dass jemand, wo möglich diese Frau, Kontakt mit dir aufnimmt.
    Anscheinend stresst dich das ganze sehr (die Bahre), da du noch keine richtige Antworten für das ganze siehst. Auch das Übersinnliche vom Verstand her zu akzeptieren, fällt dir nicht gerade leicht. Die Vase deutet nämlich auf die Empfänglichkeit des Träumenden. Es ist ein Symbol, das meist von Frauen geträumt wird. Besonderes in der Zeit der Schwangerschaft und Geburt; es sind Gefühle und vor allem Intuitionen, die in dieser Zeit sehr stark auftreten.
    Das Schild ist ein Zeichen für dich; ein Wegweiser. Es ist dir nicht gerade angenehm, diesen Weg (Gasse) zu gehen. Doch in den meisten Gassen verbärgen sich allerlei Einzelheiten, die für dich wichtig sind.

    Die ersten Hinweise sind eine verstorbene Person (das Kreuz).
    Ich weiß nicht warum sie in deinem Leben auftaucht. Meine Frage an dich, ob du jüdische Vorfahren hättest??
    Das Esszimmer mit dem Tisch deutet darauf, dass du einen Rat suchst und mit anderen Menschen über diese Vorfälle reden willst. Das hast du ja hier getan. Auch Magdalena ist dabei, da wir über sie sprechen, ist sie im Geiste hier.
    Anscheinend wehrst du dich gegen den Gedanken, dass das Übersinnliche doch existiert, und willst du es am liebsten zurück schicken, woher es kam. Das ist aber nicht machbar, wenn es mal uns trifft, dann bleibt es haften. Vielleicht sollst du dich damit mehr befassen und auch anfreunden, sonst bleibt es für immer ein Störeffekt in deinem Leben. Man soll verstehen, dass es im Leben viel mehr als das, was unsere Sicht der Dinge sieht, gibt.

    Die anderen Träume von den Soldaten können sich auf die Trennung von deinem Freund beziehen. Aber es ist auch nicht auszuschließen (auf Grund der oberen Informationen), dass sie auf wahre Begebenheiten basieren, die du mit deinem inneren Auge wahrgenommen hast.

    Gute Nacht
    Frieden
     
  3. mizzchaoz

    mizzchaoz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2007
    Beiträge:
    2
    Vielen lieben Dank Hanif für deine Mühe!

    Zuerst zu deiner Frage: Ja ich stamme von Juden ab. Meine Ur-Ur-Großeltern waren Juden, meine Uroma heiratete einen deutschen Mann, so ist meine Oma dann nur noch halbjüdisch und meine Mutter....ect...
    Allerdings war meine Oma im 2ten Weltkrieg ein Kind! Und ich habe auch keine Informationen zu einem Kind, das innerhalöb meines Stammbaums im Krieg geboren oder gestorben ist. Die beiden Schwestern meiner Oma sind ebenso alt geworden wie sie selbst.

    Ich möchte den Traum allerdings noch ausweiten, vielleicht will ich auch, wie immer, versuchen das ganze ratiional zu erklären. Aber um auch eine andere Möglichkeit zu haben bin ich ja hierher gekommen.

    Meinen Freund, mit dem ich wieder zusammen bin seit meine Tochter auf die Welt kam, glaubt bei mir eine Aufgabe zu haben (ich selbst habe dieses Verbindungsgefühl, eben dahin zu gehören)und wir eine gemeinsame im Zusammenhang mit unserer Tochter....und diese Aufgabe ist im esoterischen Verständnis wohl eine andere als ich sie deuten würde. Dafür sprach eigentlich nur, das ich ihren Namen träumte. Also eigentlich von Gott träumte, bzw. das Gefühl sich irgendwie Himmlisch anfühlte und ich morgens wusste wie sie heißen würde. Ich hab dann mal gegoogled und fand raus, er bedeutet: von Gott hinzugefügt und ist jetzt wo du von jüdischer Abstammung sprichst: hebräisch. Sie heißt Josefine.

    Während unserer Trennungszeit begann ich mich anderswo, nämlich schlafend mit jemandem zu unterhalten, immer über Ängste bezüglich der Geburt, die Sorge um die Kleine, weil es eben eine sehr schwierige und risikoreiche Schwangerschaft war. Und ließ mich von ihm beruhigen. Als ich dann mal einfach den Namen eintippte musste ich schon kurz lachen und hielt mich zeitweilig für völlig verrückt oder von ihrem Vater irgendwie geimpft. Ich sprach mit Seraphim im Traum...dass das ne Art Engel ist habe ich gar nicht gewußt! Es passte zu meinem Traum ihres Namens.

    Der Vater meiner Tochter ist davon überzeugt, dass das Mädchen was besonderes ist...ich bin dazu sehr distanziert, denn alle meine Kinder sind das natürlich für mich. Und jedes Kind für seine Eltern.
    Diese oben beschriebenen Träume bekam ich erst nachdem wir uns wieder zusammen gerauft hatten und seitdem erreiche ich im Traum Seraphim nicht mehr, oder er mich nicht.

    Und langsam, bzw. explizit auch durch den 2ten gestrigen Traum werde ich unruhig und nervös.

    Kann die Erscheinung der Magdalena mein Gesprächspartner sein also Seraphim? Aber warum der Traum und was soll ich damit anfangen? Hat das überhaupt einen Zusammenhang oder verdrehe ich einfach irgendwas, bilde mir das nur ein, bzw. träume so, weil ich mir sonst das alles nicht erklären kann?

    lg,
    mizz chaoz
     
  4. Hanif

    Hanif Mitglied

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    Hallo MizzChaoz

    So viel ich weiß, Jude ist der, der aus der mütterlichen Seite stammt. Ich weiß nicht warum Juden diese Regelung haben, vielleicht hat es einen Sinn.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Juden
    Da ich selber glaube, dass die Religion zum Bestandteil unseres Leben gehört, sehe ich in allem eine Gabe Gottes, die sich sowohl im Geistigen als auch im materiellen offenbart. Nicht aber die Religion nach traditioneller Auffassung oder ihrer Fassade, sondern nach der, was sie uns vermittelt.
    Wir lernten durch die heiligen Schriften, dass alles im Leben einen Sinn hat. Auch Namen, die wir bekamen zeichnen unseren Charakter auf irgendeine Weise aus. So steht es in der Bibel und im Koran, dass Beispielsweise Johannes einen speziellen Namen von Gott erhielt. Auch Josef hat einen besonderen Namen. Wie bekanntlich konnte er die Zeichen/Traumsymbole deuten und hatte in dem Sinn eine Aufgabe im Leben zu erfüllen.

    Das ist klar, aber manchmal ist ein Kind zwischen vielen doch etwas besonderes (Josef zwischen 12 Brüdern). Man kann auch nicht im Voraus sagen, was alles auf einem zukommt. Mann soll auf jeden Fall das Vertrauen nicht verlieren und langsam Schritt für Schritt lernen, damit umzugehen. Wenn du früher mit Träumen nichts gemacht hast, dann würde ich dir raten ein Traumtagebuch zu führen. Dafür gibt es im Internet und in Büchereien viele Tipps, wie du das machen kannst. Du sollst wirklich keine Angst haben oder gar beunruhigt sein. Wenn das alles in der Hand Gottes liegt, dann brauchst du keine Sorgen zu machen :)
    Achtsamkeit ist alles, was verlangt wird und die wendet sich mit der Zeit zu unserem Vorteil.

    Manches braucht seine Zeit, um verstanden zu werden. Vielleicht scheint alles negativ zu sein. Aber glaube mir, das ist nur der Schaum, was danach wieder vergeht, wenn das Wasser still ist. Ich kann momentan nicht viel sagen, außer dem, was in deinen Träumen steht. Schreibe sie auf und versuche sie zu verstehen, darin liegt sicher eine Botschaft für dich und deiner Familie.

    Frieden
     
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