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Zum *Sehen* beim schamanischen Reisen

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von musgito, 6. Januar 2005.

  1. musgito

    musgito Guest

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    Hallo an alle,

    ich habe vor kurzem begonnen, zu reisen, bzw. den Versuch unternommen, zu reisen. Ich habe das kleine Buch von Sandra Ingerman, das ich ansich gut finde und das einen zum Reisen wirklich motiviert.
    Bei mir ist es aber so, dass ich, nach dem ich mir ein Loch, Höhle oder was auch immer vor dem inneren Auge vorstelle und dann eintrete, nicht weiterkomme und auch keinen Ausgang finde. Da ich halt noch keine Erfahrung mit dem Reisen habe, ist es für mich schwierig zu verstehen, was mit "Sehen" gemeint ist. Mal platt ausgedrückt: vor meinen Augen ist es dabei immer noch dunkel. Und was man als inneres Auge bezeichnet, ist bei mir die Vorstellung von Landschaften, Höhle etc., d.h. das habe ich mir zu Beginn der Reise so ausgemalt. Nach den Beschreibungen erwarte ich, dass ich irgendwann das Gefühl habe, wirklich in einer anderen Gegend zu sein, in der Dinge passieren, Krafttiere mir begegnen, die ich mir eben nicht einbilde. Soweit ist es bei mir aber noch nicht gekommen.
    Ich habe (vorerst) 4 Fragen:
    1) Falls mein primärer Sinn eben nicht das Sehen ist, was soll das Ganze dann mit Erdloch, Höhle vorstellen etc.. Wenn ich die Botschaften eben akustisch bekommen sollte, wann weiß ich dann, wann ich in der nichtalltäglichen Wirklichkeit bin? Das klingt vielleicht etwas platt, für mich ist es aber momentan eine ganz zentrale Frage.
    2) Kann es sein, dass der vorgegebene Trommelrhythmus einer CD nicht für einen passt, d.h. dass man vielleicht einen schnelleren oder langsameren bräuchte, oder dass das Trommeln von einer CD einfach nicht den Klang, die Frequenzen hat, um einen in Trance zu versetzen? Wenn ich die CD von Sandra Ingerman anmache, ist es für mich etwas schwer, zu beurteilen, ob ich damit in Trance gerate.
    3) Um den richtigen Trommelrhythmus, die richtige Tonhöhe der Trommel, live oder von CD, den richtigen Sinn des Erfahrens etc, etc. herauszubekommen, wenn es am Anfang eben nicht klappt, dauert wohl eine Weile, oder?
    4) Eine grundsätzliche Frage: Gibt es Argumente dafür (abgesehen von einer grundsätzlichen Einführung in den Schamanismus), das Reisen in einem Seminar zu lernen? Man baut sich selber doch einen nicht geringe Erwartungshaltung auf, die einem evtl. beim Reisen im Weg ist. Zudem die vielfältigen Variationen (Sehen oder nicht etc, CD oder live, zu welcher Tageszeit). Da ist es aus meiner Sicht nicht unbedingt klar, dass man bei genau einem Seminar an einem Wochenende gleich das Reisen lernt. Oder hat das gemeinsame Trommeln tatsächlich so eine andere Wirkung, dass jemand, der (scheinbar) erfolglos mit einer CD versucht hat zu reisen, in einer Gruppe andere Erfahrungen macht?

    So nun genug der Worte.

    Euch allen ein wunderbares, erfülltes Jahr 2005!
    Und Danke schon Mal für eure Antworten

    musgito
     
  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2005
    Beiträge:
    14
    Guten Morgen erstmal.

    Ganz allgemein gesagt, der Anfang ist natürlich immer schwierig. Man lernt nunmal etwas neues, das ist ja nicht anders als bei irgendwelchen anderen Fähigkeiten die man erlernt.
    Was du schon richtig beschrieben hast, bleibt natürlich der Raum unter deinen Augenliedern dunkel, sprich deine physischen Augen sehen natürlich nur schwarz.
    Ich kenne zwar das Buch mit dem du arbeitest nicht, aber ich habe auch mit einem Buch angefangen und kann damit schonmal grundsätzlich sagen, dass es funktionieren kann.
    Da ich nun nicht weiß was in deinem Buch genau steht, bin ich nicht ganz sicher ob was ich jetzt vorschlage da vielleicht auch erwähnt wird oder nicht.

    Aber mal allgemein zuerst. Was du ja beschreibst, ist quasie der Übergang von der reinen Vorstellung, denn das ist ja der Anfang, man stellst sich seinen Eingang vor, stellt sich vor dort hinein zu gehen usw. zu der Wahrnehmung der NAW (nichtalltäglichen Wirklichkeit). So, nun ein paar Vorschläge.

    a) Immer mit der Ruhe. Jeder braucht seine eigene Zeit, mach dir keine Sorgen wenn es lange dauert. Auch solltest du die Pausen nicht vergessen. Reisen sind anstrengend, vielleicht nicht körperlich, aber zumindest geistig/ seelisch. Auch grade am Anfang. Darum solltest du eben auch Pausen machen.

    b) Du solltest keine Angst davor haben, das was du wahrnimmt nur deine Vorstellung ist, das kann grade am Anfang leicht passieren das dadurch Zweifel entstehen. Ging jedenfalls mir so. Manche Reisen kommen einem auch später noch weniger real vor, aber das ist an sich kein Problem. Wenn du ruhig das was du erlebst als auf irgend eine Weise als wirklich akzeptierst, sei es auch nur so wirklich wie einen Traum, dann tritt der Zweifel auch irgendwann in den Hintergrund und nach der Reise wirst du dann feststellen das du es tatsächlich als eine andere Realität wahrgenommen hast.

    c) Wie gesagt weiß ich nicht wie genau die Methodik in deinem Buch beschrieben wird. Ich habe es jedenfalls so gelernt, dass man nach dem Loch erstmal eine Höhle vorfindet und diese auch mit eigener Vorstellungskraft noch visualisiert. Die Höhlenwände genau betrachtet, sie berührt. Eben versucht die Vorstellung ganz genau zu machen.
    Davon abgesehen beginne ich mit der Vorstellung auch schon auf dem Weg zu dem Loch. Ich stelle mir die Gegend vor durch die ich gehe um zu dem Loch zu gelangen. Da ich dabei aus Erinnerungen schöpfen kann erleichtert es mir die Vorstellung, denn ich kann mich an den Geruch z.B. erinnern und damit alles weit echter erscheinen lassen.
    Weiterhin habe ich am Anfang auch ein paar Reisen nur unternommen um mit der Höhle vertraut zu werden, sich daran zu gewöhnen. Das sind schon mal kleine Erfolgserlebnisse und eben auch schon eine gewisse Übung.
    Schon dabei habe ich aber am anderen Ende der Höhle mir ein Licht vorgestellt. Und als ich mich soweit fühlte bin ich eben auf dieses Licht zugegangen und habe den Ausgang der Höhle durchschritten.
    Das mit dem Licht war aber noch bewußt gewählt, bzw. selbst visualisiert. Erst was danach kam war die andere Wirklichkeit für mich.
    Da hatte ich dann auch gewisse Probleme, ich sah nur grelles Licht das mich blendete am Anfang, aber das wurde dann von Mal zu Mal besser, zumal mein Krafttier auch zu mir kam und ich es wahrnehmen konnte in dem ganzen Licht. Von diesem kleinen Punkt der Sicht aus schaffte ich es dann langsam den Rest auch wahrzunehmen.

    Zu deinen Fragen.
    1) Das ist gar keine so einfache Frage. Wirklich entschieden das ich "da" war, habe ich erst als ich wieder zurück war und darüber reflektiert habe.
    Bei mir ist das Sehen schon wichtig. Wobei meine anderen Sinne auch funktionieren, grade das Hören ist wichtig, denn meine Gespräche mit den Wesenheiten dort sind inzwischen eben auch wirklich akustisch.
    Ich habe zwar auch gelesen, dass manche die NAW nur akustisch wahrnehmen, habe da aber keine Erfahrungen mit, deshalb möchte ich nicht in der Richtung spekulieren, vielleicht kann dir da jemand anders helfen.
    2) Also ich brauche inzwischen keinen Trommelrythmus mehr. Er erleitert es zwar ist aber nicht unbedingt nötig. Deshalb solltest du nicht vergessen das es dabei nur um ein Hilfmittel handelt.
    Welche Hilfmittel die richtigen für einen sind ist aber eindeutig individuel. Vielleicht wäre dir mit Rasseln z.B. tatsächlich besser gedient oder mit einem anderen Rythmus. Wie gesagt, es ist nur ein Hilfsmittel, aber schon möglich das was du hast nicht das richtige für dich ist.
    3) Allgemein gesprochen kann es dauern bis man die richtigen Hilfsmittel gefunden hat, ja. Wichtig ist aber auch das man nicht zu schnell aufgibt. Denn auch wenn die Hilfsmittel nicht ideal sind kann man Erfolg haben. Es sind und bleiben eben Hilfsmittel.
    4) Wie gesagt habe ich es auch alleine aus einem Buch gelernt.
    Es gibt aber einige Gründe es mit einem Seminar zu versuchen. Zuerstmal gibt es Gruppeneffekte die das Lernen an sich erleichtern. Das ist etwas nicht schamanisch spezifisches, sondern eine allgemeine lerntheoretische Erkenntnis, in Gruppen wird besser gelernt als alleine.
    Weiterhin ist dort eben jemand erfahrenes anwesend den man fragen kann. Du siehst ja das Fragen bei dir auftauchen, wenn du einen Lehrer direkt bei dir hast ist es natürlich bedeutend praktischer.
    Auch die positive Ausstrahlung die ich mal stark bei den Veranstaltern solch eines Seminars vermute kann Mut machen und zusätzlich motivieren.
    Eine schlechte Idee ist es also nicht, wenn du das Geld erübrigen kannst.

    Viele Grüße und noch viel Erfolg
    Weltenwanderer
     
  3. pagus

    pagus Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Moers/Niederrhein
    hallöchen musgito!
    Ich kann erst mal weltenwanderer im ganzen so ziemlich zustimmten. Zu deinen beschriebenen Problemen in der Höhle nicht weiter zu kommen:
    Ich finde es sehr wichtig, dass die Öffnung, die du dir vorm inneren Auge manifestierst und durch die du dann schreitest in unserer Wirklichleit auch exestiert und das du dir nicht eine Höhle komplett ausdenkst, da dieser ganze Vorgang den Übergang aus unserer Welt in die andere Realität symbolisiert. Wenn du nicht weisst wie die Höhle von innen aussieht ist das nicht so tragisch, ab da kannst du dann phantasieren bzw. reisen. Aber der Eingang sollte scon da sein. Und von da an ist auch alles möglich. Vielleicht versuchst du dir auch mal selber zu helfen. Ich vergleiche das gern wie in einem Comic oder Zeichentrickfilm. Dir sind in der NAW keine Grenzen gesetzt. Wenn du in der Höhle eine Sackgasse vorfindest nimm einfach einen Stift aus der Hosentasche, zeichne ein Portal an die Felswand und öffne dieses. Und "Schwups" ist dahinter der Tunnel der dich weiter führt. Lass der Phantasie freien Lauf, und irgendwann merkst du, dass die Story ihren eigenen Lauf nimmt. Aber das ist beim Schamanismus, bzw. beim reisen alles subjektiv. Kann bei dir auch wieder anders klappen.
    Wenn es m den Trommelrythmus geht ist es allerdings ziemlich gleich. Es ist zwar richtig was Weltenwanderer sagt, dass es "nur" ein Hilfsmittel ist, und ich kann mittlerweile auch schon kleinere Reisen ohne Trommel machen, aber wenn man das Hilfsmittel nutzt ist der Trommelrythmus auf CD ziemlich gut. Es ist nämlich wissenschaftlich per Hirnstrommessung nachweisbar dass der Rythmus die Hirnfunktion in den so genannten alpha-Zustand versetzt, welcher ebenfalls in der Übergansphase zwischen wachen und schlafen, sowie beim Autogenen-Training und tiefer Meditation gemessen wird.
    Die Argumente für ein Seminar sind schon vorhanden. Erstens ist es wie oben schon erwähnt immer schöner und motivierter in der Gruppe. Zweitens ist der Seminarleiter (hoffentlich) in der Lage die meisten Fragen zu beantworten. Und drittens: Ich weiss ja nicht in wie weit du jemanden hast, der in der Lage ist Live zu trommeln. Es ist nämlich so wie so live immer schöner und am Anfang meiner Meinung auch einfacher. Und dazu kommt noch, dass durch die Trommel und den Trommler (bzw der Seminarleiter) auch eine Art Energiefeld aufrecht gehalten wird. Der einzige negative Punkt ist natürlich der oft hohe Kostenfaktor, aber wenn du ihn denn entbehren kannst und du an einen Vernünftigen Seminar-Leiter kommst ist es gut und gerne zu investieren.
    Hoffe die Antworten bringen dich irgenwie weiter auf deinem Weg! Viel Erfolg und Spaß!

    Gruß,

    *pagus*
     
  4. annara

    annara Aktives Mitglied

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    2. Februar 2005
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    in meinem herzen
    Werbung:
    sei nicht so ängstlich!!!

    übergänge in höhlen etc sind auch übergänge im bewußtsein
    so wie beim aufwachen - wenn du einen traum mit herübernimmst

    es ist alles ganz leicht, wenn du dich auf leicht einstellst

    probiere einmal lucides träumen

    mach dich nicht so abhängig von äußerem: trommel...

    hast du nie während des unterrichtes als kind in der schule taggeträumt - das ist der beginn
     
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