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Zukunft, parallele Zeit

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von even, 23. Mai 2016.

  1. even

    even Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2007
    Beiträge:
    812
    Ort:
    Rheinhessen/Mainz
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    Hallo zusammen,

    normalerweise habe ich keine Probleme, Träume zu deuten, doch der von letzter Nacht beschäftigt mich. Er passierte in den neun Minuten nach dem ersten Klingeln/Snoozen und dem zweiten.

    Im Traum klingelte der Wecker das zweite Mal. Ich schreckte hoch, es war "zu hell", zu spät, 9:12 Uhr, wie es sich durch den Blick auf die Uhr bestätigte. Aber auch irgendwie zu dunkel, ein komisches Licht. Ich zog den Rollladen hoch und sah nicht den normalen Himmel. Die Sonne konnte ich im Osten schemenhaft erkennen, aber sie war wie vor einem "Vorhang", einem "dunkelblauen Vorhand" mit vielen Planeten und Sternen. Ich wusste. Ich schaue gleichzeitig an den Himmel und in das Weltall. Ich wollte ihn Filmen, fand aber die Einstellung am Handy nicht. So machte ich mehrere Fotos, 360 Grad. An den Häusern waren kleine Gargoyles, wie bunte Spielzeugpuppen, die eine sphärische Melodie summten (oder in ihr sprachen?).
    Ich ging hinunter, auf die Straße zu den Menschen: Manche merkten nicht, was ich sah, für andere war es schlicht normal.
    Ich ging zu meinen Eltern nebenan, fand meinen Papa beim Frühstück. Als ich mit ihm redete, sah ich, dass meine Armbanduhr mittlerweile 10:00 anzeigt, die Küchenuhr meiner Eltern 11:00 und draußen auf der Straße eine Blaskapelle spielte, die erst um 12:00 spielen sollte. Langsam würde es mir sehr mulmig... Meine Mutter kam dazu, herrschte mich an, warum ich noch hier und nicht auf der Arbeit sei. Ich stammelte ihr, was ich gesehen habe und ob das jetzt der Weltuntergang sei, aber sie sagte nur, dass das doch kein Grund sei, sich verrückt zu machen, fast mit einem "das passiert halt mal" zwischen den Zeilen.

    Dann klingelte der Wecker tatsächlich zum zweiten Mal.


    Versteht das jemand?

    Liebe Grüße
    Even
     
  2. even

    even Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2007
    Beiträge:
    812
    Ort:
    Rheinhessen/Mainz
    Je länger ich darüber nachdenke...
    • gleichzeitig unseren Himmel als auch in das All zu schauen hat etwas von Bewusstsein/Unterbewusstsein. Beides vermischt sich, beides verbindet sich, Unterbewusstes wird bewusst
    • mehrere Uhrzeiten gleichzeitig hat etwas von immerwährend, von Ewigkeit. Im Hier und Jetzt ist auch das Vergangene verwoben wie auch das Zukünftige.
    • die Melodie, die die Puppen an den Häusern von sich gaben war beruhigend, "schön"... vielleicht war es das Vogelzwitschern von außen, dass ich im Traum umgedeutet habe
    Das, was mich im Traum noch besorgte (nicht beängstete, dafür war es zu faszinierend), hat mittlerweile seinen Schrecken verloren. Vielleicht wird demnächst wirklich was Beendet, aber jedes Ende ist auch ein Anfang. Der Anfang eines neuen Lebensabschnittes, einer "Bewusstwerdung"?

    LG
    even
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Liebe Even,

    eigentlich geht es beim Erwachen in einem Traum darum, dass Du symbolische aus einem Traum in Deinem Leben erwachen sollst. Zunächst geht es in Deinem Traum nur um das Warten auf den zweiten Weckruf, dabei wird dann jedoch die Frage aufgeworfen, aus welchen anderen Träumen Du in Deinem Leben noch aufwachen könntest.

    Es taucht dann die Angst auf, Du könntest rechten Augenblick verpasst haben und beeilst Dich die Rollläden hochzuziehen und die Vorhänge beiseite zu ziehen, um Dich zu vergewissern, dass Du auch ja nichts übersehen hast. Ja, Du blickst deshalb auch in den Himmel, ob Du dort etwas sehen könntest (Astrologie).

    Es erscheint alles ganz normal und harmonisch in Deinem Leben, aber Du selbst möchtest es nicht glauben. Der Gedanke, etwas übersehen oder verpasst zu haben lässt Dich nicht los. Du stellst dann an Deine Mutter die Frage, ob dies ein Weltuntergang wäre. Die Mutter spielt sich hier nicht selbst, sondern eine Art Über-Ich der Wahrheit und des Vertrauens, mit der Du Dir dann also selbst sagst, dass es eigentlich kein Grund zur Besorgnis gibt.

    Mit diesem letzten Satz von Deiner Mutter soll die Angst aus diesem Traum aufgelöst werden ("Ja, es ist alles wieder gut"). Das Beschäftigen mit den Träumen und das Verstehen sind für ein gutes Traumklima sehr wichtig, denn damit verliert auch die Angst ihre Kraft.

    Merlin
     
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