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Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von shyam, 3. Mai 2010.

  1. shyam

    shyam Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2010
    Beiträge:
    1
    Ort:
    Niedersachsen/Deutschland
    Werbung:
    :zauberer1
    Meine Sicht der Dinge nach 35 Jahren Berufserfahrung als Berater (U.a. für eine große Astroline - und als Coach und Supervisor im Suchtmanagement):

    Mitten im Wohlstand ist der westlich sozialisierte Mensch an den Grenzen seines Materiellen Wohlbefindens angelangt.
    Auto, Hausratsversicherung, Bausparverträge,der Zweitwagen, die Ferienwohnung, die Raten für Haushaltsgeräte und Kredite?
    Wars das schon?
    Die Dissonanzen des Computerzeitalters, gepaart mit dem unglaublichen defizilen und pervertierten Konsumterror einer erlebnisarmen Konsumwelt hinterlassen ein großes Vakuum der Sinnlosigkeit bei den Menschen.
    Wars das schon?
    Desorientierte Wohlstandskinder, zerüttete Ehen, unglückliche Beziehungskonstellationen, die Vereinsamung unserer alten Menschen und die rasante Zunahme psychosomatischer Erkrankungen die unseren Medizinern immer mehr Rätsel aufgeben. Längst kalkulierbare Bestandteile unseres gesellschaftlichen Lebens.
    Wars das schon???
    Viele Menschen unseres Kulturkreises finden keinen Zugang mehr zu sich selbst. Achselzuckend resignieren sie und suchen Trost in Suchtmitteln oder Medikamenten.
    Mutige suchen nach Antworten in Fernöstlichen Meditationen, Religionen, in esoterischen und mystischen Bereichen.
    Im laufe meines Lebens hat mich die Suche nach Antworten durch viele Länder des Orient, Okzident und Asiens geführt. Dabei konnte ich mich in einem Selbsterfahrungsprozess mit den jeweiligen Kulturen auseinandersetzen und viele Lehrsame Erfahrungenen mit Priestern, Gurus, Ärzten, Schamanen und Medizinmännern sammeln.
    Ich suche den Dialog mit Menschen die ähnliche Erfahrungswerte sammeln konnten.
     
  2. Mipa

    Mipa Guest

    Hallo Shyam


    Das klingt sehr interessant und vielleicht magst du ein wenig mehr von deinen erfahrungen erzählen.
    Ich habe leider noch keine erfahrungen sammeln können, wie diese, von denen du andeutungen machst. Bei mir spielt sich der sinnfindungsprozess momentan ganz isoliert in mir selbst ab. Er hat mit einer nahtoderfahrung begonnen, führte mich zu einer reihe von zufällen, die immer genau zu dem thema passten, mit dem ich mich gerade beschäftigte, führte mich weiter zu interessanten büchern, zu der auseinandersetzung mit engeln, spannenden begegnungen, in dieses forum......
    Nein, eigentlich begann es schon viel früher.....als ich bereits als kind unter extremen angszuständen litt, die sich durch mein leben zogen. Ein psychiater meinte einmal, dass es ein wunder sei, dass ich nicht den drogen verfallen sei, weil sehr oft genau diese überdimensionierten ängste in die suchtabhängigkeit führen.....
    Ja, so war ich durch die angst schon sehr früh gezwungen, vieles zu hinterfragen und manchmal schmerzhaft zu durchleiden.

    Ein prozess ist im gange, der ungeheuer spannend ist, der mich hoffentlich zu weisheit, gelassenheit und innerer sicherheit führen wird.

    liebe grüsse
    Mipa:)
     
  3. Treagar

    Treagar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2009
    Beiträge:
    7
    Ort:
    Burgenland
    Ich sehe das auch so wie du.
    Ich kann jetzt zwar nur von meiner Umgebung ausgehen, aber es ist so das alle recht in der Luft hängen und keine Anhaltspunkte haben.
    Besonders junge Leute sind sehr hilflos zurzeit, es fehlen Vorbilder, Ansprechpersonen. Die Jugend die heutzutage aufwächst hat doch nichts nach was sie sich richtig richten könnte. Die Eltern stecken meist selbst noch in der Pubertät fest. Wenns dann mal Probleme gibt ist keiner da an den man sich richten könnte da die meisten selbst ihr Leben nicht in den Griff bekommen. Die ganzen Sorgen wegen Geld und Besitz machen die leute blind für das was wirklich zählt. Es fehlt die Gemeinschaft, es fehlen auch die weisen Alten finde ich, die durch ihr leben stärker geworden sind und nicht daran verzweifeln.
    Auch ist ein riesiges Problem das mit allem falsch umgegangen wird. Keine Krankheit wird auskuriert sondern einfach weggespritzt, bettäubt, hauptsache der Mensch ist wieder schnell einsatzfähig.
    Ich kenne ein 18 jähriges Mädchen das Depressionen bekommen hat als sich ihre Eltern scheiden gelassen haben (das war so vor 4 Jahren ca.). Sie kam zwar zu einen Psychologen, nur hatte sie bis jetzt noch nie ein wirklich hilfreiches Gespräch, im Gegenteil. Sie hat Antidepressiva (hoffe ich habs richtig geschrieben) verschrieben bekommen, welche die sie wenn sie sie absetzt so ausschalten das sie den darauffolgenden Tag nur im Bett verbringen kann. Diese Vorgehensweise finde ich das größte Problem in der heutigen Zeit, anstelle das man Probleme aufarbeitet, beredet werden sie einfach nur weggeschoben.
     
  4. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    Sehr gut verfasst, selten so treffende Worte gefunden:) ich glaube der Ursprung liegt in der Tatsache, das der Fortschritt viel schneller im Aussen verläuft als es die Seele verarbeiten kann, wer sich nicht selbst rausnimmt und Balast abwirft, fährt sich auf Sicht unweigerlich an die Wand weil er wider der Natur agiert.
    Konsumwahnsinn, Süchte wie auch Flucht in andere Welten oder Ziele, sind unbewusste, leider zwecklose Ausweichversuche, um diese Disharmonie auszugleichen, es zu kompensieren.
     
  5. Mipa

    Mipa Guest

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    Gut geschrieben.....:)

    Bei mir selbst beobachte ich ein zurück ad fontes. Zu innerer ruhe, zur natur, in allen bereichen mehr qualität statt quantität. Ich kann deutlich spüren, dass sich meine seele nach frieden sehnt.

    Den weg zu den medikamenten, wenn man nicht weiterweiss, habe ich selbst erlebt. Dem ist mit entschiedenheit engegenzutreten, obwohl ich keine gegnerin von psychopharmaka bin. Es gab eine zeit, wo sie mir vermutlich das leben retteten. Genauso wichtig ist es aber, die verantwortung nicht an diese temporären hilfsmittel zu delegieren.
    Ein gesundes, liebevoll aufgebautes selbstbewusstsein, das jedem einzelnen seinen inneren reichtum aufzeigt, würde schon viele später eintretende probleme abschwächen oder verhindern.

    liebe grüsse
    Mipa:)
     
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