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Zukünfte?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Luftsegen, 26. Juli 2016.

  1. Luftsegen

    Luftsegen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    2.003
    Ort:
    Tirol
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    Hallo,

    Ich weiß nicht wirklich, wie ich es beschreiben soll, aber ich hatte 2008 einen Traum, in dem ich mich unmissverständlich im Jahr 2018 befand. Ich hatte immer wieder Träume von 2018. Warum? Ich weiß es nicht und kann es mir auch nicht wirklich erklären. Der Traum wiederholte sich öfters, vor zwei Jahren das letzte Mal. Vielleicht vermag ihn mir jemand halbwegs plausibel zu deuten.

    Im Traumgeschehen befand ich mich in einem Talkreuz, umstanden von schroffen Felsen, drei Täler führten in drei verschiedene Himmelsrichtungen. Wie Träume oft beginnen, war zunächst einmal alles still und friedlich. Der Himmel war schwarz, es war also Nacht. Im Talkreuz befand sich eine Straße, zu beiden Seiten von wenigen Häusern umstanden. Ein Dorf mit einer einzelnen Straße.

    Es begann alles damit, dass der Himmel heller wurde, als würde es zu dämmern beginnen. Wie eine Lampe, so schien es, mal wurde er heller, dann wieder dunkler. Da der Traum zunächst so echt wie die Realität wirkte, reagierte ich auch so und war zunächst einmal baff und völlig außerstande zu verstehen, was vor sich ging.
    Irgendwann tauchte in großer Entfernung in einem der drei Täler ein Licht auf, das rasch wuchs und sich rasend schnell näherte. Ich stand frontal zu diesem Tal, links befand sich ein anderes, das dritte hinter mir. Das, was sich da näherte, entpuppte sich schon bald als eine gigantische Feuerwolke - eine Wolke wie solche, die bei einer großen Explosion entstehen, allerdings in solchen Ausmaßen, dass sie die Berge rund um das Tal überragte und bis zum Boden reichte. Eine Flammenwand, die sich sehr schnell vorwärts walzte. Aus dieser Richtung kam viel Licht, denn das Feuer beleuchtete die gesamte Region. Hinter mir wurde aber alles dunkel.
    Ich weiß noch, wie ich mich im Traum umdrehte, denn jeder Traum war gleich; auch dort, aus dem Tal hinter mir, schoss eine riesige Wolkenwand auf das Talkreuz zu, doch sie war vollkommen schwarz wie geballte Gewitterwolken und weiße Blitze züngelten in ihr. Und während die Landschaft von Schwärze verschluckt wurde und Blitze niederzuckten, verbrannte auf der anderen Seite die Landschaft zu Asche.
    Aus dem dritten Tal nun, als wären diese zwei Zerstörungsfaktoren nicht genug, kam eine drittes »Etwas«; Es war ein Strudel, wie ein waagrecht liegender Tornado, der sich wie ein Wurm vorwärts schlängelte und die Landschaft abtrug, indem er sie Stück für Stück »aufsog« und alles durcheinanderwirbelte.

    Als ich es das erste Mal träumte, verstand ich nichts, später jedoch fielen mir immer mehr Einzelheiten auf.
    Ein Flugzeug, das, von einer Rakete abgeschossen, brennend aus der Flammenwolke heraus zu Boden stürzt.
    Die Landschaft, die durch den gigantischen Sog durcheinandergewirbelt wurde und sich dahinter dann neu ordnete.
    Wie alles in der schwarzen Gewitterwolke verschwand, als hätte es ein schwarzes Loch aufgesogen.
    Und dann kam der Sinn. Ich wusste, dass die Feuerwolke für Krieg stand. Der Sog stand für Naturkatastrophen und die Schattenwolke für einen Wandel auf unsichtbarer Ebene.

    Doch jedes Mal fand ich auch einen Fluchtweg, einen unterirdischen Gang, durch den ich entkommen konnte. War das eine vierte Alternative?

    Und da 2018 in der Zukunft liegt, könnte der Traum theoretisch mögliche Zukünfte angezeigt haben? Es ist der einzige Traum, der sich wiederholte. Außerdem waren da noch drei Träume, die an jenen Traum anknüpften.
    1.) Als ich in den unterirdischen Gang flüchtete, gelangte ich in eine Art Flüchtlingsbasis.
    2.) Zum Thema Schattenwolke und Wandel auf unsichtbarer Ebene hatte ich einen Traum, in dem ich auf höchst verstörende Weise von einer alten Frau verfolgt wurde.
    3.) Zum Thema Naturkatastrophe hatte ich einen Traum, in dem die Welt neu geordnet, und doch wieder so war, wie ich sie kannte. Allerdings unbevölkert, still und leer.

    Erklären kann ich mir das alles nicht so recht. Zum einen denke ich da an mögliche Zukünfte, aber ein Traum soll doch vor allem mit der Persönlichkeit eines Menschen korrespondieren und Unterbewusstes widerspiegeln?

    Gruß, L.
     
  2. Willow

    Willow Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2003
    Beiträge:
    858
    Ort:
    Mamas Bauch
    Klar, können das Visionen einer Zukunft sein - bliebe zu klären, ob sie nur dich persönlich und dein Leben betreffen (werden) - da du im direkten Bezug zu deiner
    Umwelt stehst - oder ob deine Wirklichkeit weitreichender sich gestaltet.

    Will
     
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  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
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    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Lieber Luftsegen,

    das Tal beschreibt hier, dass Du Dich in diesem Augenblick an einem Tiefpunkt befandest. Eine Situation, in der Du Dich ohnmächtig fühlst und keinen Ausweg sehen kannst. Mit Zahlen werden die Traumhandlungen in ein bestimmtes Verhältnis gestellt. Mit der Jahreszahl 2018 sollen also Deine Ängste und Befürchtungen vor der Zukunft zum Ausdruck gebracht werden. Das Kreuz symbolisiert das Thema Leid und Hoffnung, das der Dreh- und Angelpunkt des Traumgeschehens werden soll. In den folgenden Szenarien wird dann dieses Thema nachhaltig ausgestaltet.

    Dass sich der Traum wiederholt, zeigt deutlich, dass dieser Traum wegen seiner Prägnanz zu einem Muster geworden ist. Das heißt, dass dieser Traum immer dann aufgerufen wird, wenn Du Dich aus irgendwelchen Gründen in einem Stimmungstief siehst. Das müssen nun aber keine großen Depressionen sein, da reichen schon kleiner Anlässe, in denen diese Gefühle und Stimmungen zur Zukunft thematisiert werden sollen („... wie wird das wohl alles Enden?“).

    Dass Dir in den folgenden Träumen mehr Details auffielen, liegt daran, dass mit jedem neuen Träumen das Geschehen noch deutlicher ausgemalt wird. Den Traum sehe ich jedoch nicht als einen prophetischen Traum, denn dazu fehlen im Geschehen die Bezüge zu Deinem realen Leben. Es wird dort eine Apokalypse gezeichnet, die sich auf deine Seelenwelt beziehen.


    Merlin
     
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  4. Luftsegen

    Luftsegen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    2.003
    Ort:
    Tirol
    Danke für eure Antworten! :flower2:

    Der Traum als Muster, das finde ich schlüssig, könnte passen. Allerdings kann ich da keinen Bezug zu einem Stimmungstief finden. Es gab da nichts, was mich so sehr beeinflusst hätte, ein Stimmungstief als Grundstein für einen solch dramatischen Traum zu bezeichnen. Auch war ich 2008 erst 10 Jahre alt, hatte also keine wirklichen Befürchtungen bzgl. der Zukunft - im Grunde genommen habe ich mir damals über die Zukunft natürlich noch nicht viele Gedanken gemacht. Vielleicht war es mehr etwas Unterbewusstes?
     
  5. Kaktus

    Kaktus Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2016
    Beiträge:
    257
    Ich gehe durchaus davon aus, dass auch prophetische Träume sich auf Künftiges beziehen können, das eher auf gesellschaftlicher, weniger auf persönlicher Ebene liegt. Es gibt verschiedene Arten von Träumen.
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.536
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Lieber Luftsegen,

    natürlich ist es Dein Traum und ich möchte da nichts zerreden, aber Du machst hier den gleichen Fehler, wie viele andere Träumer. Du suchst den Bezug in Deinem realen Alltag, es geht da aber um Deine Seelenwelt und da werden ganz andere Prioritäten gesetzt.

    Gerade die Träume, die uns so rätselhaft erscheinen, beschäftigen sich nicht mit den Alltagsproblemen, sondern mit jenen Dingen, die uns scheinbar nebensächlich erscheinen und dennoch von grundsätzlicher Natur sind. Unterschwellige Ängste, Demütigungen, Hoffnungen und Selbstzweifel, die in uns schlummern und immer wieder an den Rand des Bewusstseins gespült werden.

    Gerade weil noch immer dieses Kind in Dir schlummert, taugt auch dieser Traum eines Zehnjährigen noch immer als Muster in Deiner Seelenwelt. Du suchst für Deinen Traum etwas Großes an dem Du ihn festmachen könntest, derweil ist es etwas Kleines aus dem Du in diesem Augenblick des Träumens keinen Ausweg sehen kannst und Dich zu überrollen droht.

    Ein Augenblick, in dem Du Dich bildlich in der Tiefe eins Tales siehst, eingeschränkt durch schroffe Felsen, die Du nicht überwinden kannst. Schließe einmal die Augen und stell Dir dieses Tal nochmals vor, dann erkennst Du auch die Stimmung, die mit diesem Szenenbild erzeugt werden soll. Träume gleichen einem Kinofilm, bei dem in Deinem Traum gerade Alfred Hitchcock als Regisseur in die Klaviatur der Gefühle und Stimmungen greift. Ist ein Theaterstück nicht ein gelebter Traum?

    Ja, das Unbewusste neigt gerne zu Übertreibungen, weil es damit seine Interessen mit Nachdruck ins rechte Licht rücken möchte. Du siehst es ja selbst, wie nachhaltig dies Deinem „Regisseur“ gelungen ist und Dich das auch noch im Tagesbewusstsein beschäftigt – oder nicht? „Hör mir zu und beschäftige Dich mit mir!“, könnte die Botschaft dieses Traumes sein.

    Wenn Du Deinen Standpunkt zu diesem Traum veränderst, wirst Du mit etwas Geduld den Zusammenhang deines Traumes erkennen können. Nach meiner Erfahrung ist das dann wie eine plötzliche Erleuchtung. (y)


    Merlin
     
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  7. Willow

    Willow Aktives Mitglied

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    Mamas Bauch
    Schau mal, ob du mit den Themen die zum 2. und 3. Chakra gehören, deinen Traum abgleichen kannst.

    Will
     
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  8. Luftsegen

    Luftsegen Sehr aktives Mitglied

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    Tirol
    Warum 2. und 3. Chakra?
     
  9. Willow

    Willow Aktives Mitglied

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    Will
     

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