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Ziel einer Aufstellung ???

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von dragonheart, 23. August 2006.

  1. dragonheart

    dragonheart Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2005
    Beiträge:
    316
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    Hallo.
    Was ist eigentlich das Ziel einer Aufstellung?
    Welche "Probleme" oder Anliegen können damit bearbeitet werden?

    Freue mich auf eure Antworten :)
     
  2. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Hallo DH,

    Was man in einer Aufstellung alles bearbeiten kann, hängt mehr von der Phantasie und den Fähigkeiten der Aufstellungsleitung ab, als von der Methode selbst. Von der Methode selbst gibt es kaum Grenzen - Beziehungsfragen, Krankheiten, Entscheidungssituationen etc. etc.

    Grenzen sehe ich eher in der Belastbarkeit des Teilnehmers : bei Psychose oder akuter Selbstmordgefahr würde ich dringend abraten. Ein weiteres Problem besteht bei der Verwendung von Drogen und Alkohol - da ist die Mitarbeit als Stellvertreter nicht ratsam.

    Wenn Du eine konkrete Frage im Hinterkopf hast, wäre es leichter, wenn Du sie direkt ansprichst - je konkreter die Frage umso leichter die Antwort.

    Falls es um eine Essstörung geht (wie Du sie in einem anderen Subforum hier angesprochen hast) - ja, da kann man mit einer FA schauen, welche Bedeutung sie hat und welche Schritte zur Lösung führen können (zB. mittels einer "Symptomaufstellung".)

    LG, Reinhard
     
  3. dragonheart

    dragonheart Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2005
    Beiträge:
    316
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ich habe mir deine Homepage schon öfter angesehen und bin beeindruckt, wie viel von deinem Wissen und deiner Erfahrung beim Aufbau erkennbar ist.

    Ja, du hast recht: ich bekam von meinem Reikilehrer den Tipp, eine Familienaufstellung zu machen.
    Es ist so, dass kein Weg zu einer Veränderung geführt hat und ich weiß, dass ich mit einer Person aus der Familie ein Problem habe, aber den Auslöser meines massiven Problems weiß ich auch...nur kann ich es nicht verändern...und das ist schon lange Zeit über so....ich bin 23 Jahre alt, hab zwar einen Beruf erlernt, bin aber hoffnungslos...denn ich komme nicht weiter...und dieses Problem ist wirklich schrecklich und so hartnäckig..als hätte ich 2 Seelen in mir..bzw. Persönlichkeiten: die eine strebt nach Handlungen der Vernunft und die andere Seite hält mich fest sodass ich nicht mehr weiß, welche Hilfe ich suchen soll.
    Ich hoffte so auf Hypnose um dieses Problem loszuwerden- aber in Therapien nennen sie das zwar so, ist aber nicht auf so einer tiefen Bewusstseinsebene, dass etwas beeinflusst werden kann (sowie im TV)....

    Ich danke dir.
    Alles Liebe,
    dragonheart
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Liebe DH,

    Bezüglich Hypnose - das glaube ich Dir gerne. Hypnotherapie wird oft falsch eingeschätzt - als ob es möglich wäre, seelische Verletzungen sich unter Hypnose quasi wegmachen zu lassen und sich heilen zu lassen. Unter Hypnose kann man zwar für eine gewisse Zeit Symptome ausschalten oder vermindern, aber an dauerhaften Heilungsprozessen müssen alle Bewußtseinsebenen beteiligt sein. Die Hoffnung auf die Heilwirkung der tiefen Hypnose stand ja bei Sigmund Freud am Anfang der Psychotherapie vor 100 Jahren - und stellte sich dann als Enttäuschung heraus.

    Danke für Deine nette Antwort !

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Wobei die moderne Hypnotherapie (Milton Erickson, Gunther Schmidt) sich in Methoden, Zielen und erkenntnistheoretischem Hintergrund ja auch himmelweit von den Erwartungen an die Hypnose zu Zeiten Freuds unterscheidet und erst recht von freischwebenden Hypnose-"Heilern". Auch Aufstellungsarbeit hat ja (zumindest nach den Annahmen der systemischen Aufstellungsarbeit) mit Trance-Zuständen und Suggestionen zu tun (etwa wenn Lösungs-Sätze gesprochen werden).

    Die Erwartung, dass der Hypnotherapeut sozusagen den Klienten ausknipst und dann auf seinen tiefen Ebenen das Problem wegmacht wie eine Operation am offenen Herzen, ist als Hoffnungsanker verständlich, aber völlig unrealistisch. Das setzt erstens voraus, dass der Therapeut wüsste, was das Problem ist und was die Lösung, und dass sowohl Problem und Lösung unabhängig vom Klienten existieren, dass er mit seinem Selbst nichts damit zu tun hat. Wenn diese Bedingungen erfüllt wären, könnte man das so handhaben wie das Auswechseln der Lichtmaschine im Auto. Ein solches Vorgehen wäre hochgradig manipulativ und mit einer therapeutischen Ethik wohl schwer verträglich ... eher schon, wenn jemand ein ausgeprägtes Helfersyndrom aufweist, gepaart mit unterentwickelter Selbstkritik.

    Es geht aber, wie Reinhard sagte, darum, auf dem Weg zu einer Lösung alle (oder möglichst viele) Schichten zu erreichen, statt scheinbar störende Schichten einfach auszublenden.

    Worum geht es Dir denn, Dragonheart? Wenn eine begleitende Arbeit geholfen hätte, was wäre dann anders in Deinem Leben? Was bedeutet "ich komme nicht weiter"? Wohin möchtest du kommen?

    Alles Liebe,
    Jake
     
  6. dragonheart

    dragonheart Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2005
    Beiträge:
    316
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    Ich danke euch für eure Antworten.

    Nun, es geht darum, dass ich während der Berufsausübung meines erlernten Berufes eine Essstörung (besser -sucht) entwickelt hatte:
    Ich hab den falschen Beruf erlernt..ich war zu feige, einfach abzubrechen und hielt die 5 Jahre durch..wuchs in ein Berufsbild, mit dem ich mich überhaupt nicht identifizieren kann- aber es fiel keinem auf und daher erforderte es große Schauspielerei- aber die Anforderungen wuchsen mit jedem Ausbildungsjahr.
    Ich wollte dann in einem anderen Bereich Arbeit finden- aber durch die mangelnde Qualifikation durch diese einschlägige Ausbildung habe ich keine Chance bekommen.
    Es folgte, dass ich in meinen Beruf ging...meine Essstörung entfachte sich immer mehr..dann kündigte ich, da ich dachte, es würde wieder aufhören- aber es blieb, da die Situation der Arbeitslosigkeit ganz schlimm war..
    Ich suchte lange und wieder bekam ich keine Chance in einem anderen Bereich- ich kehrte wieder in meinen Beruf zurück...kündigte wieder, da es dort der Alptraum war..es folgte wieder Arbeitslosigkeit..und dann kam eine Chance, aber ich entspreche überhaupt nicht den Anforderungen bzw. bekomme nicht einmal gesagt was ich können sollte.
    Und seitdem ich hier arbeite (bin ja froh eine Arbeit zu haben-bitte nicht falsch verstehen) hat sich meine Sucht verlagert..es ist mir so peinlich, da ich mir das nie gedacht hätte..und diese Störung verhindert, dass ich mir das verdiente Geld für sinnvolles sparen kann..

    Ich bemühe mich wirklich eine andere Arbeit zu finden, denn dann wäre dieses Problem weg- das traue ich mich zu sagen, obwohl es sehr gravierend ist.
    Bezüglich der Qualifikationen ist es das Problem, dass ich eben beispielsweise für Bürojobs nicht die kaufmännische Ausbildung mitbringe oder für andere Bereiche die Erfahrung.
    Ich wünschte mir, es würde mir jemand die Chance geben, etwas zu lernen damit ich dann einsetzbar und brauchbar bin.

    Danke für eure Beiträge nochmals.:danke:
    Alles Liebe für euch,
    dragonheart
     
  7. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi dragonheart,

    sag mal, was macht dein Vater beruflich?
     
  8. Arielle37

    Arielle37 Guest

    ich habe nun wieder eine oder mehrere Fragen zu Aufstellungen.

    das Hauptproblem liegt darin, das ich sehr viel Prügel von meinem Vater bekam und ich nichts durfte bis zu meinem 21. Lebensjahr, selbst da schlug er mich grün und blau.
    meine Mutter stand daneben und freute sich und setzte sogar meinen Bruder an mich zu verprügeln uns schlimmeres, wenn dann mein Vater nicht da war.

    Ich wollte eigentlich momentan eine berufl. Reha machen, aber aufgrund eines Traumas ist mein Kindheitstrauma reaktiviert worden, und ich habe u.a. heftige Lernblockaden und Konzentationsschwierigkeiten.

    Bin auch in einer Traumatherapie in Behandlung.

    Nun was und wie kann mir eine Aufstellung helfen?

    Lg arielle37
     
  9. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    eine Aufstellung kann dir zB zeigen woher das Muster "Verprügeln" kommt und wie es deinen Eltern dabei ergangen ist. Das System Familie zu verstehen und dieses Zusammenspiel positiv durch Erkennen zu verändern.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  10. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Arielle, sei bitte so nett und mach mit Deiner Anfrage einen eigenen Thread auf. Sonst gibt das ein Kuddelmuddel mit Dragonhearts Anliegen. (Oder - vielleicht kommt Ihr Euch ja auf diese Weise näher :).)

    LG, Reinhard
     
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