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Zersiedelung Österreichs

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Katze1, 8. August 2007.

  1. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    21. September 2005
    Beiträge:
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    Wien
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    Hallo,

    hat jemand gestern den Report über die Zersiedelung Österreichs gesehen?
    Was meint ihr dazu?
     
  2. frieda

    frieda Neues Mitglied

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    8. August 2007
    Beiträge:
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    Speyer a. Rhein
    Hallo, Indigomädchen,

    bin ganz neu hier in diesem Forum und schicke voran, daß ich den Beitrag nicht gesehen habe. Möchte mich aber dennoch gerne zum Thema "Zersiedelung" äußern.
    Eine Zersiedelung ist m.E. weniger schädlich für Mensch und Natur als sog. Ballungszentren. Ich denke, daß gerade junge Menschen, die "zurück zur Natur" wollen, keine andere Möglichkeit sehen, als weg von der Ballungsmaschinerie. Einschränkungen der "Zivilisation" müßten dafür allerdings hingenommen werden, d.h., es sollte damit verbunden keine Ansprüche abgeleitet werden können in Bezug auf ausgebaute Wege, Strom, fließendes Wasser usw.
    Inwieweit dies realisierbar ist, kann ich nicht sagen. Aber auf die Menschen bezogen denke ich, sind Ballungszentren menschenfeindlich.

    Lieben Gruß,
    frieda
     
  3. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
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    Wien
    Hallo Frieda,

    grundsätzlich gebe ich dir recht. Es ist nur so, dass sie Gänserndorf als Beispiel genannt haben. Der Ortskern samt den ganzen Handwerkern und Kleingeschäften stirbt aus, dafür gibt es 5 km außerhalb den Ortsteil Gänserndorf Süd. Eine einzige Siedlung mit nichts, außer der Notwendigkeit eines PKWs um in die Arbeit zu kommen.

    Es wurde errechnet, dass durch diesen Schwachsinn nicht nur die örtliche Wirtschaft leidet, sondern auch Unsummen (in Millionenhöhe) unnötig für Infrastruktur wie Wasserleitung, Kanal, etc. ausgegeben wird. Das zahlt nur zum Teil die Gemeinde, vieles zahlt der Bund.

    Zuständig ist alleine der Bürgermeister für die Raumplanung, es gibt keine übergeordnete Stelle in Österreich, die das koordinieren und kontrollieren.

    Mitten im Burgenland, einen Steinwurf vom Naturschutzgebiet Neusiedlersee ist in Parndorf ein Einkaufszentrum.

    Hoch auf den Bergen wird die Landschaft durch Windräder zerstört, durch Hotelbauten für die Schikaria, usw. Dadurch wird die Vermurung und die Abholzung gefördert.
     
  4. frieda

    frieda Neues Mitglied

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    8. August 2007
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    Speyer a. Rhein
    Hallo, Indigomädchen,

    so wie Du die Sache schilderst, muß ich Dir Recht geben! Es ist wirklich unsinnig, vorhandene Kleingemeinden dem Schicksal zu überlassen, um dann andernorts den Protz rauszuhängen! Deswegen meinte ich ja, in "die Pampa" bauen ja, aber ohne die gewohnte Infrastruktur. Wenn Natur, dann Natur pur! (Ja, ich weiß, ich bin da etwas rigoros! Aber nur so geht es!)

    Gerade die Ausflugsziele sollten vermieden werden, denn da entstehen meistens wieder die üblichen "Touristenzentren", die in den allermeisten Fällen keine Augenweide sind. Die wenigsten Turi-Zentren passen ins Landschaftsbild, auch mit noch so viel Mühe. Es muß zu oft zu viel natürliche Flora (und auch Fauna) dafür weichen!

    Da es der Gemeinderat ist, der das Land zur Bebauung dafür frei gibt, können nur die Bürger selbst mit massiven Protesten und Resolutionen gegenan gehen. Der Bürgermeister / Gemeinderat sieht nur die Vorteile: Geld fließt in die Kasse - je mehr, desto besser! Jeder sieht seine Position bei solchen Vorhaben aufgewertet.

    Dieses Problem werden wir beide nicht lösen können, das können wirklich nur die Bürger der jeweiligen Orte.

    Hier in Deutschland ist es nicht anders. Dort wo man das Geld riecht, wird Platz dafür gemacht ...

    Etwas ratlos,
    frieda
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Ist doch überall so, oder?
    Ich wohne auch in der Pampa (zeitweise), in einer 1.500-Seelengemeinde gibt es inzwischen 3 Plätze mit Industrieansiedelungen, angrenzend an ein Naturschutzgebiet und Wohngebiet, aber man überlegt, wo man noch welche ansiedeln könnte :nudelwalk

    Es gibt eine Opposition, allerdings ist der Platzhirsch (Bürgermeister) allmächtig. Und bis man draufkommt, was parallell gemacht wird, ist es schon zu spät um Einspruch zu erheben. Geheimhaltung ist alles.
     
  6. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

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    das ist ja in wien nicht anders!!
    da werden ungehure bauvorhaben durchgepeitscht und mit millionensummen beworben.. obwohl fachleute sagen, daß man auf diesen gründen( ich mein z.b flugfeld aspern) nicht bauen kann.. und es genug leeren wohnraum in wien gäbe
    viel geld flleßt da.. wohin??
    aber der stadtkern zerfällt un dverludert immer mehr..
    da gibts kein verkehrskonzept, kein sinnvolles sanierungskonzept nix..
    ich wohne seit meiner kindehit in derselben gegend.. wir hatten im umkeis von einem km 5 fleischhauer, vier bäcker drei gemüsegeschäfte vier kreiseler und zwei drogerien..
    alles ist weg...
    das bertrifft ja uhc andere bereiche in wien...
    schade um die stadt..
    alles liebe
    thomas
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Und dann wundern sich alle, dass die Greissler und die ganzen KMUs sterben.
     
  8. frieda

    frieda Neues Mitglied

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    Speyer a. Rhein
    Guten Morgen!

    Wie schon gesagt, werden wir gegen das Geld nicht gegenan können. Für mich komme ich zu dem Schluß, daß man die Jugend / junge Leute politisch mehr aktivieren sollte und zwar dahingehend, daß sie sich schon recht früh politisch / gesellschaftlich informieren und engagieren sowie jegliche Chance nutzen, entsprechende "Posten" zu besetzen. Denn nur wer "am Hebel" sitzt, kann wirklich etwas tun! Auch wenn dies vielleicht nur "lokalen Charakter" hat.

    Aber letztlich: Die Bürger wählen den Bürgermeister! Die Zukunft liegt in unserer Jugend - aber auch sie wird weitestgehend nur jene Ideale in sich tragen, die ihnen vom Elternhaus vermittelt wurden... Wenn jeder sein Heil und Glück nur darin findet - frei nach dem Motto: Haste was, biste was - wohin geht die Zukunft ......?

    Manchmal entmutigte :confused:
    frieda
     
  9. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Solange es den Menschen "eh gut geht" nehmen sie hin, was ihnen serviert wird.
    Viele arbeiten mit der Angst der Leute - sehr subtil aber wirkungsvoll.
     
  10. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

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    ja ber die bürger könnne eben nur diejenigen wählen, die aufgestelt werden..
    und ie dann vor der zeit rausschmeissen.. das wär dann ein druckmittel..
    aber gewisse leute regieren.. als ob die alleinherrscher wären
    naja solange in österreich der bundespräsident, in verkennung der tatsächlichen verfassung, als staatsoberhaupt bezeichnet wird, wird sich an der einstellung nix ändern.. das zeugt von obrigkeitshörigkeit; lt verfassung ist nicht der bundespräsident staatsobethaupt, sondern DAS VOLK!
    und in wien nicht herr dr häupl, sondern die BÜRGER und BÜRGERINNEN...
    alles liebe
    thomas
     
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