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Zeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von papalagi, 27. November 2006.

  1. papalagi

    papalagi Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    920
    Ort:
    Saarland
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    Was ist Zeit?


    Wo kommt sie her? (Zukunft)
    Wie kann man Zeit fühlen? (Gegenwart)
    Wo geht sie hin? (Vergangenheit)

    Vom visuellen her ist es ja klar, die Sonne geht auf die Sonne geht unter, Tag und Nacht, es wird Frühling, Sommer, Herbst und Winter... ein ständiger Kreislauf der natürlichen Zeit.
    Früher lebten die Menschen nur nach ihr, aber heute haben sich die Menschen so sehr an die künstliche Zeit gewöhnt, oder glauben es zumindest.

    Was ist die künstliche Zeit?
    Ein Wecker, der dich aus dem Bett schmeißt um zur Arbeit zu gehen.
    Die Kinder die aus der Schule kommen und was zu Essen wollen.
    Deine LieblingsTV Serie im Fernseh, jeden Tag um die gleiche Zeit.
    Der Zug der immer zur Gleichen Zeit am Bahnhof ab oder ein fährt.

    Die Uhr ausserhalb ist künstlich.

    Nur die eigene innere Uhr wäre natürlich, die, die sich nach hell und dunkel richtet.

    Aber ich war bei der Zeit.
    Wie schaffen es die Menschen mit der künstlichen Zeit und gleichzeitig mit der natürlichen Zeit zurecht zu kommen?
    Wird die natürliche Zeit durch unseren Arbeitsrythmus nicht unterdrückt?
    Ist das auf die Dauer gesund?

    Wenn wir uns die Babys betrachten, da hat jedes noch seinen eigenen Schlafrythmus und Essensrythmus. Doch was machen wir Eltern? Wir versuchen ihnen vom ersten Tag an den UNNATÜRLICHEN Rythmus beizubringen und das ein Leben lang.
    Erst wenn sie wieder alt sind und in Rente gehen könnten, wäre es ihnen wieder frei gestellt sich nach ihrer inneren Uhr die sie 60 Jahre lang unterdrückt haben, zu richten.
    Das funktioniert natürlich in der Regel überhaupt nicht, viele fallen in ein Loch, werden depressiv und wissen nichts mehr mit sich anzufangen. Weil sie ja vorher von der künstlichen Zeit geleitet wurden.

    Wäre es nicht schön, wenn man neben der künstlichen Zeit auch ab und zu seine natürliche Zeit nutzen könnte? Um die innere (natürliche) Uhr nicht gänzlich zu vergessen?


    Was hat das alles mit Zeit zu tun?
    Noja ich finde um über Zeit philosophieren zu können sollte man erst mal erörtern, wie den jeder seine Zeit lebt?

    Zeit besteht nicht nur aus Stunden, Minuten und Sekunden...

    Überlegt euch doch selber mal, aus was Zeit noch bestehen könnte....

    Würde mich berennend interessieren.

    Bussi euer Bea[​IMG]
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    Da sprichst du ein Thema an, da bin ich noch nicht ausreichend "rund" in mir dazu....

    Mit 16 hab ich zerschlagene Uhren gezeichnet und bis heute weigere ich mich, mir Uhr-Zeiten um den Arm binden zu lassen.
    Da wollen die Ur-Zeiten wohl mehr leben...*lach*

    Klar, so kann ich mich besser mit dir treffen, zusammen finden.....einerseits....doch die Frage ist, bin ich ausreichend da...jetzt...andererseits ......

    :) Jo
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Bea - ja Zeit ist faszinierend - ist es eine Wahrnehmung?
    Oder ist es nicht eher ein Vergleichen in mir von dem was ich erinnere, dem Gegenwärtigen und dem was ich erwarte?

    Was zählst du alles zu der "natürlichen Zeit"? Alles was wir selber nicht bestimmen? auch eine Uhr ist doch der natürlichen Zeit unterworfen - oder? Wir Menschen machen uns beim Bau der Uhr doch nur die Gesetzmäßigkeiten der Zeit zunutze. Wenn ich pinkeln muss ist dass dann natürlich, weil der Körper etwas ausscheiden will? Oder ist das unnatürlich, da ich selber bewusst einen geeigneten Zeitpunkt für dieses Geschäft wählen kann?

    Woran kann man Zeit erkennen? Wir sagen den Fluß der Zeit beobachten oder im Fluß der Zeit schwimmen. Wer oder was fließt denn da wo genau?

    LGInti
     
  4. papalagi

    papalagi Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    920
    Ort:
    Saarland
    hui soviele Fragen wieder dazu gekommen!
    Warum wirft die Zeit soviele Fragen auf?
    Warum hat der Mensch nach so langer "Zeit" immer noch nicht wirklich begriffen wozu die Zeit gut ist, warum es Zeit gibt, was man mit ihr machen kann oder auch nicht.


    Welchen Fluß? Den künstliche?
    Das können nur wenige, sich einfach mal von allem abgrenzen und als Beobachter fungieren.

    Kann negativ aber auch positiv sein, kommt darauf an in welchen Fluss.
    In seinem eigenen Zeitfluß, sich einfach treiben lassen.
    Oder aber mit der Masse mitschwimmen ohne zu überlegen?

    Das widerum finde ich genial, da hat sich in deinem Unterbewusstsein die innere Uhr gegen die künstliche Zeit gewehrt.
    In der Pupertät hinterfragt man in der Regel viel mehr, nimmt man nicht alles wortlos hin, möchte man nach seinem Zeitgefühl leben!
    Es ist sozusagen ein letzter Aufschrei gegen das Erwachsen werden.
    Fastzinierend....
     
  5. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Die Zeiteinteilung der Uhr ist in sofern natürlich, als sie mit dem Umlauf der Erde um die Sonne zu tun hat und mit der 360° -Einteilung des Kreises... was zwar auch willkürlich gewählt sein könnte, aber einen Sinn macht. Das ist ein Raster, um den natürlichen Rhythmus auch in kleinen Einheiten erkennbar zu machen und eine Raum-Zeit-Verknüpfung darstellen zu können.

    Kann ich bei Interesse mal genauer erläutern.

    Grundsätzlich scheint es natürlich und gesund zu sein, nach Rhythmen zu leben. Wir erleben den Jahresrhythmus, pflanzen da regelmäßig Festlichkeiten rein. Wir haben die Monate, die so etwa die Länge von Mondphasen haben.
    Tage, die mittags den höchsten Sonnenstand haben. Wir haben den Schlaf-Wach-Rhythmus, den Ess- und Verdauungsrhythmus. Wir durchlaufen zeitgebundene Lebensphasen, denen bestimmte "Aufgaben" natürlich entsprechen...

    Doch das Leben nach korrekten Uhrzeiten halte ich auch für ungesund. Auch ich trage keine Uhr. Habe nur an manchen Orten eine Uhr stehen, auf die ich gucken kann, wenn Termine einzuhalten sind.

    Solange wir völlig nach Plan leben, hat das Leben keine Chance Synchronizität zu entfalten. Das erste mal bewusst erfahren hab ich das als 19-jährige, als ich sechs Wochen in Griechenland unter freiem Himmel lebte und kein Plan uns trieb. Auf einmal waren Fügungen möglich, die sich nicht als "Zufälle" bezeichnen lassen (natürlich ist es "Zufall", da uns dabei etwas zufallen kann, was bei geplantem Leben einfach daneben fallen würde...)

    Auch jetzt wieder, seit ich mich weitgehend der inneren Führung überlasse und das Glück habe, nur an sehr wenig Termine gebunden zu sein, kann ich erleben, wie alles sich nach einem größeren Plan fügt. Das ist wie ein bewegtes Mosaik, dem eine innere Logik zugrunde liegt, in dem ich ein Steinchen bin. Alles passt zusammen.

    K.S.
     
  6. thesophia

    thesophia Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2006
    Beiträge:
    226
    Ort:
    Linz
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    Hi Bea!

    Man könnte alles auf ein Jahr reduzieren. Weil dieser Zyklus wiederholt sich immer wieder. Erde um die eigene Achse 24h, Erde um die Sonne 365 mal 24h Zyklus. und dann? das Ganze von vorne. Würde die Erde stillstehen, hätten wir immer nur Tag oder Nacht, dann würden wir kein Zeitgefühl haben, bzw. was wäre dann die Zeit. die Zeit ist künstlich erschaffen worden. ich wüßte mal gerne wo die den ihren Ursprung hat..:) werde mal danach googeln.
    das hat der Mensch erfunden um "den Tag" und "das Jahr" in Einheiten zu teilen, weil es wahrscheinlich schwierig sein würde sich danach zu richten "wenn die Sonne kurz vor dem Zenit steht", oder "Genau im Zenit" oder "kurz vor dem Sonnenuntergang", dann z.B einen Termin auszumachen. dann könnte einer aber "Stundenlang" warten :weihna1 :weihna1 .
    So gesehen sehr nützlich aber auch stresssssig! :nudelwalk

    Denke grad nach.. wenn das Wetter weiterhin so spinnt.. könnte es dann vielleicht darauf hinaus laufen, dass wir nurmehr EINE JAHRESZEIT und ENTWEDER TAG ODER NACHT bekommen, weil vielleicht die Erde zum Stillstand kommt. aber dann wäre ja die Zeit irrelevant. und man müßte nicht mehr denken, hilfe! ich werde vierzig! sch.. :weihna1 :weihna1

    eine schöne (Tages-) Einheit noch! :)
     
  7. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge
    Zeit ist in mir, denke ich ... also eher eine Zeitlosigkeit ... spontan fiel mir zu dem Eingangsthread von dir ein alter Freund ein. Er hat nie eine Uhr getragen, sich einfach geweigert und ist immer und ewig zu spät zur Arbeit gekommen - viel zu spät. Er war aber auf seinen Gebiet ein Spezialist und ist es heute noch und so hat der Chef immer nur drohen und drohen und Theater machen können. Irgendwann hat er sich selbständig gemacht und arbeitet jetzt freiberuflich und geht dann zur Arbeit, wenn die anderen Feierabend machen. Ausnahmen zu machen ist kein Problem für ihn - aber nicht vor 11 Uhr morgens *lach.

    Er ist ausgeglichen, mittig und immer/meistens gut drauf und viele haben diese Entwicklung erstaunt aufgenommen, auch wenn sie sich selbst noch nicht trauen, gegen diese Künstlichkeit anzurennen. Er lebt auch sonst nach seiner inneren Uhr und läßt sich weder verplanen noch unter Druck setzen.

    Die innere Uhr zeigt uns mE eben auch an, was ansteht ... es gibt kein Programm mehr ... heute mach ich das, morgen ist das dran, funktioniert dann nicht mehr, sondern man lebt einfach nach innen und tut das, was gerade aufsteigt - dran ist ... nicht ausschließlich, aber meistens. Gewisse Prioritäten muss man ja immer setzen - so wie ich jeden Morgen aufstehen MUSS um meinen Sohn für die Schule fertigzumachen - wobei das nicht meine innere Zeit ist, um aufzustehen, meistens ... und seine auch nicht, davon mal abgesehen ... seine innere Uhr tickt auch anders, als die vom Rest der Welt.

    Ich lebe auch zeitlos, und zwar so konsequent wie es nur geht. Ich lebe nach meinem Gefühl - wenn ich das Gefühl hab es ist Zeit den Garten zu machen, dann mache ich das. Wenn das Gefühl nicht stimmt kann es draußen aussehen wie es will - dann tue ich gar nichts und warte bis es wieder in mir dran ist ... so halte ich es auch mit der Wohnung - meistens.

    Was mir auffällt, sowohl bei meinem Freund als auch bei mir ist, dass wir im Vergleich zu vielen anderen - sehr kindlich sind. Er kann mit meinem Sohn durch den Wald tanzen, Faxen machen, Grimassen schneiden, einfach total blöd sein und albern ... ich kann total spontan sein, verrückte Sachen machen und einfach meinen Eingebungen folgen.

    Das hängt irgendwie mit dieser Zeitlosigkeit zusammen. Ich hasse es Termine zu machen, weil ich heute ja gar nicht wissen kann, wie ich morgen oder nächste Woche drauf bin. Ich liebe es spontan zu sein. Jetzt irgendwo anrufen und spontan hinzufahren, wenn das Gefühl stimmig ist.

    Ich erlebe in meiner Zeitlosigkeit auch zum Beispiel das Phänomen, dass ich nie zu spät komme. Ich schaff es einfach nicht. Ich bin immer auf die Minute genau da - egal was ich auch anstelle, wie spät ich auch losfahre ... ich habe immer Zeit genug. Auch das ist so ein Phänomen. Ich komme nie in Zeitdruck, so als ob ich die Zeit dehnen könnte oder auch zusammenziehen - je nachdem wie ich das gerade brauche ...

    Wenn wir nach der Uhr leben, dann sehen wir das nicht mehr, dass es Zeit in dem Sinne eigentlich gar nicht gibt und was diese Uhr am Handgelenk wirklich mit uns macht - wie sie gegen uns arbeitet oft. Dieses Termine haben ist ja total in heute - aber was bleibt dabei alles auf der Strecke ... Im Moment sein, den Moment genießen ... ihn ausdehnen, wenn er schön ist. Das geht nicht, wenn ich gleich schon den nächsten Termin habe, es eilig habe, im Stress bin und oft schaue ich hin und sehe: Das scheint als etwas sehr positives zu gelten "im Stress sein" - irgendwie gleichgesetzt mit "ich bin wichtig, ich bin gefragt, ich werde gebraucht" ... aber welchen Preis bezahlt man dafür ?

    Die Handys sind mE auch so ein Auswuchs davon ... überall erreichbar sein, damit man auch da seine Termine machen kann, verschieben kann, absagen kann usw. ... nichts mehr dem Zeitfluss anvertrauen. Mein Sohn wird nur dann in der Schule krank, wenn ich zuhause und erreichbar bin. Das glaubt mir keiner, ist aber so ... ;) und die Leute, die mich erreichen wollen, rufen dann an, wenn ich erreichbar bin und nicht dann, wenn ich unterwegs bin.

    Es gibt für alles eine Zeit, heißt es. Eine Zeit zu Lieben, eine Zeit zum Alleinsein, eine Zeit zum Freude haben und auch eine Zeit zum Trauern. Langeweile ist eine unglaublich wichtige Zeit, die sich heute mE keiner Mensch mehr nimmt ... unsere Zeit muss immer angefüllt sein - voll sein. Nie darf es Leerlauf geben ... der wird dann mit Freunden gefüllt, Gesprächen usw. wir fühlen uns nicht mehr in der künstlichen Zeit und dem Druck, den sie uns macht und der ebenso künstlich ist :)

    Meine Ergüsse zum Thema, dass mich schon lange sehr beschäftigt. Danke Papalagi ! :liebe1:
     
  8. papalagi

    papalagi Mitglied

    Registriert seit:
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    Saarland
    wow.. sind das tolle Antworten!
    Ich bin richtig gerührt gerade.

    Muss aber jetzt leider zur Arbeit. *gg

    Obwohl ich auch froh bin endlich eine gefunden zu haben!
    Auch wenn ich jetzt supern zeitlich gebunden bin.
    Ich und mein Körper gewöhnen uns gerade daran, erstreikt etwas, macht sich mit Kreuzschmerzen bemerkbar und Müdigkeit.
    Aber es wird immer besser, denn ich versuche darauf zu achten, dass ich genügend Ruhephasen habe.
    So wie diese heute am PC, nachdenken, philosophieren... einfach treiben lassen.

    Ich bin auf morgen gespannt, welche tolle Antworten noch dazu gekommen sind.

    Hier noch ein paar Anregungen:

    Zeit ist kostbar.

    Michael Ende's Momo

    Zeitzeugen

    Zeitreise... wow.... der ewige Traum der Menscheit!*gg

    Atomuhr, Sinn und Unsinn!

    Einstein.... Newton....

    Wenn man auf Wiki das Wort Zeit eingibt, bekommt man eine ganz schön komplexe Beschreibung. Zeit ist komplex, dehnbar, zusammenziehbar, verlängerbar, dehnbar..... usw.

    Ups... ist das Thema aber groß.:escape:

    *kicher*

    Bussi euer Bea
    (die jetzt auf Zeit arbeiten geht, nähen.... wenn auf dem Kleidungsstück ein grüner Punkt ist, habe ich 0,91sec. Zeit um dieses zu reparieren, bei einem roten Punkt 1,31.... ich habe mittlerweile 54% davon erarbeiten können.
    Das heißt, ich muss meine Leistung noch um mind. 44% steigern. Ich finde das äussert interessant, sehe darin aber jetzt keinen Leistungsdruck sondern freue mich einfach dass ich nen Job habe der gut bezahlt wird. Und das wirkt sich positiv auf meine Leistung aus. Heißt das etwa, wenn man positiv eingestellt ist kann man die Zeit beherrschen? *grübe* neeee das ist quatsch... aber ich weiß dass positive Gedanken viel bewirken können, warum auch nicht bei der Zeit. Nur wie und in welcher Form???
    ähmn... ich bin dann mal weg... die Zeit einholen, damit ich auf 100% komme.)[​IMG]
     
  9. Devi

    Devi Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2005
    Beiträge:
    70
    Ort:
    Schweiz
    Zeit ist :confused: :
    • ein unsichtbarer Punkt, der sich auf den Tod zubewegt
    • die Reise durch den Kalender (wir schreiben das Jahr 2006, nach mohammedanischer Zeitrechnung ist das Jahr 1426, in Japan haben wir bereits das Jahr 4643, im jüdischen Kalender sogar 5766...:) )
    • ein Bestandteil der Geschwindigkeit
    • Geld
    • ist das nicht umkehrbare, nicht wiederholbare Nacheinander, das manifest, erfahrbar bzw. bewusst wird als Aufeinanderfolge von Veränderungen und Ereignissen in Natur und Geschichte
    • ist relativ
    • ist Leben

    Die Menschen sagen oft, die Zeiten werden schlimmer
    Die Zeiten bleiben immer, die Menschen werden schlimmer!
    ;-)

    lg :winken1:
    Devi
     
  10. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.380
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    Wesel
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    Die Zeit besteht aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
    Von der Vergangenheit gibt es zwar Aufzeichnungen, und wir haben auch Erinnerungen an sie, trotzdem kann man nicht behaupten die Vergangenheit existiere noch. Die Zukunft andererseits muß sich erst noch entwickeln, existiert also ebenso wenig. Bleibt die Gegenwart übrig, die als Trennlinie zwischen Vergangenheit und Zukunft definiert wird. Das "hier" und "jetzt" existiert zweifellos. Auch wenn wir "fühlen" dass diese Linie durch die Zeit wandert, indem sie die Zukunft verschlingt und in Vergangenheit umwandelt, bleibt sie doch eine Linie, besitzt also keine Ausdehnung. Die Gegenwart hat deshalb die Dauer null und folglich auch keine reale Existenz. Da nun keine der drei Komponenten der Zeit existiert, ist die Zeit selbst eine Illusion!


    Lg Oki
     
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