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Zeiringit, der vergessene Stein

Dieses Thema im Forum "Edelsteine und Mineralien" wurde erstellt von proyect_outzone, 5. März 2006.

  1. proyect_outzone

    proyect_outzone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2004
    Beiträge:
    1.539
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    Bremen
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    Hallo,
    falls noch jemand noch einen ZEIRINGIT hat, rate ich ihm diesen UNBEDINGT aufzubewahren, dieser Türkiesblaue linierte Aragonit (Sieht aus wie eine Türkies-Malachit-Kreuzung) ist so gut wie nicht mehr erhältlich. Im ganzen Internet scheint es nur noch 30 Angebote davon zu geben, die aber nicht über Suchmachinen zugänglich sind. Er ist seltener geworden, als fast alle anderen mir bekannten Edelsteine.

    Der Zeiringit wurde nach der Stadt Oberzeiring in Tirol benannt, wo er vor Jahren mal abgebaut wurde, und zu diversen Schmuckgegenständen und Schmuck und Heilsteinen verarbeitet wurde. Als die Vorkommen in Zeiringen, Lavrion und Spanien endgültig erschöpft waren, und auch der letzte Zeiringit "verarbeitet" oder in private Hand gekommen ist, wurde er schon fast vergessen. Nun ist im Ganzen Netz kaum was davon zu finden, oder zu lesen. Die meisten Zeiringite wurden wohl achtungslos in den Mülleimer geworfen, weil die Steine zu alt oder abgenutzt waren.

    Wär schade, wenn das schöne Mineral in vergessenheit gerät und weggeworfen wird, weil sich keiner für interressiert. Neue Fundorte dürfte es davon auch in Zukunft nicht mehr geben.

    Infos über das Mineral:
    http://www.mindat.org/min-25629.html
    http://www.silbergruben.at/verkehrsverein/schaubergwerk.htm
    http://www.ardinavonarkon.de/35.html
    Gruß
    proyect_outzone
     
  2. Felixdorfer

    Felixdorfer Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2006
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    Ort:
    bei Wr. Neustadt
    Hallo Proyect outzone!

    Klar hast du recht dass der Zeiringit, der direkt aus Oberzeiring kommt
    (übringens nicht Tirol sonder Steiermark). schon ziemlich rar ist und
    als Stufe bei Sammlern sehr geschätzt wird.
    Es kommen immer wieder Stücke aus aufgelassenene Sammlungen in den Handel, ausserdem habe ich einen Handschmeichler davon der dem Larimar zum verwechseln ähnlich sieht und nur durch sein Gewicht und Härte von ihm zu unterscheiden ist.

    Ich denke aber dass aus Griechenland noch immer schöne Blaue Aragonite
    zu bekommen sind, die dem Zeiringit um nichts nachstehen.
    Ausserdem hast du eine andere Wirkung bei diesem Stein festellen können wie bei anderen Aragoniten.?

    Lg. vom Felixdorfer
     
  3. proyect_outzone

    proyect_outzone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2004
    Beiträge:
    1.539
    Ort:
    Bremen
    Hallo,
    Zeiringit ist deswegen so einzigartig, weils die einzige blaue aragonit-Variante ist, dieser wird gefärbt durch Aurichalzit. Diese Eigenheit ist Mineralogisch was besonderes, da sie so selten vorkommt.

    Der griechische blaue Aragonit wird ebenfalls Zeiringit genannt. Dort ists ebenfalls zu ende. Ein Stück von da konnte ich kürzlich erst erwerben, der Händler sagte mir dass ers schon vor längerer Zeit gekauft hatte, und da nichts mehr ist. (Das gute Stück sieht auch dementsprechend nur vom Reinigen und Ausstellen auf Mineralienbörsen deutlich abgenutzt aus, trotzdem ist es noch wunderschön, und hergeben tu ichs nicht mehr).

    Es ist leichter einen Roselith aus Schneeberg im Internet zu bekommen, als einen Zeiringit. Und das will was heißen. (Mineraliensammler wissen, wovon ich rede).

    Jeder Blaue Aragonit wird Zeiringit genannt, und selbst die Angabe, dass Aragonit blau sein kann verschwindet schon mehr und mehr aus den Büchern. Und das ist eine Sache, die sehr ärgerlich ist, gerade für den Bereich der Mineralogie.

    Bei eienr Tierart, die ausstirbt, sind alle am Meckern (Ja, ich find sowas auch nicht schön), aber wenn ein Mineral aufhört zu existieren, dann interressierts keinen.
    Gruß
    proyect_outzone
     
  4. Felixdorfer

    Felixdorfer Mitglied

    Registriert seit:
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    592
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    bei Wr. Neustadt
    Hallo Proyect outzone!

    wer ist denn schuld daran dass die Bergwerke schön langsam
    leer werden? Aber ich glaube dass trotzdem wieder
    wo eine neue Ader ode ein neues Vorkommen entdeckt wird und
    dort genauso Raubbau betrieben wird und zu Beginn Massen
    gefördert werden bis dort dann auch wieder nichts mehr vor handen ist.

    Sicherlich sind die Sammler und die die mit den steinen arbeiten auch daran schuld dass heute so viel gebrochen wird und verarbeitet wird.
    Es ist aber eben auch so, dass man sich heute als normal Sterblicher
    auch alles leisten kann. früher waren die Edelsteine und Edlensteine nur
    der obersten Schicht zugänglich an hand ihrer Preise, aber heute kann sich jeder einen Diamant oder eine Amethyst Druse leisten.
    Es gibt da eben nur beschänkungen weil es von manchen Stücken eben so wenig gibt und man auch das nötige Glück dazu braucht, so ein Stück zu bekommen.
    Ich glaube wenn man sich weniger Sorgen und Gedanken macht dann kann
    man auch ganz gut leben.
    Schliesslich gibt es Kräfte von denen wir heute wieder anfangen sie zu begreifen, und mit denen kannst praktischen jeden Stein für seine Bedürfnisse
    mit Informationen versehen. Deshalb glaube ich dass bald niemandem mehr der Zeiringit wirklich abgehen wird.

    lg. vom Felixdorfer
     
  5. proyect_outzone

    proyect_outzone Sehr aktives Mitglied

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    Bremen
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    Hallo,
    mir gehts schlicht darum, dass schon in den meisten Büchern nichts mehr drüber steht, dass Aragonit auch blau sein kann. Den Namen Zeiringit hat man mal eben wieder fast völlig verbannt.

    Die Abbauweise der Zeiringite liegt daran, dass darüber Kupferlagerstätten sind, wenn die so langsam abgebaut werden, dann findet man hin und wieder mal ne Höhle, wo halt Zeiringit drin steckt, da diese nicht sehr ausgedehnt sind, ists natürlich schnell vorbei mit den guten Funden. Wenn die Sammler und Edelsteinverbraucher das nicht kaufen würden, würde das Zeugs beim Weiterbuddeln nach Kupfer schnell irgendwo in die Halde gelangen.

    Zeiringit ensteht übrigens nur unter sehr seltenen Bedingungen, wo möglichst 35 Grad oder heißeres Wasser durch eine Lagerstätte mit Kalk, Kupfer und Zink fließt, und darunter zu allen Übel noch ein adäquater Hohlraum sein muss. Das meist allgegenwärtige Eisen sollte natürlich nicht dabei sein, sonst wars das mit dem Blau.

    Ob Lagerstätte da oder nicht, viel zu viele Steine verschwinden nur deshalb, weil Leute ihre Sammlungen irgendwann auf die Deponie tun. Entweder weil die Steine u langweilig, zu Platzraubend, durch ständige Abnutzung unschön, oder dem Erben Verstorbener Sammler lästig geworden sind.

    Man sollte mal zu schätzen lernen, was man da hat.
    Gruß
    proyect_outzone
     

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