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zahlenspiel oder bedeutung?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von zappy, 27. Dezember 2006.

  1. zappy

    zappy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2006
    Beiträge:
    5
    Ort:
    baden-württemberg
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    hallo,

    hab mich mal angemeldet, weil mich was interessiert.. erstmal, ich hab meine radix in letzter zeit recht ausführlich untersucht, bin aber noch amateuer-astrologe.. hab mir zwar schon einges im netz und in astro-büchern durchgelesen, hab aber noch keine wirkliche erfahrung.

    jetzt aber zum punkt: mein pluto ist (fast) ganz unten in der radix, in waage, auf der position 29°29'29 .. bildet von dort aus quadrate zum asc. (löwe) und zum merkur (im steinbock).. die wiederum eine opposition bilden. was meint Ihr dazu?
    (das gilt ja noch nicht als t-cross, wenn der aszendent beteiligt ist, oder?)

    glaubt ihr, dass speziell die position (3 x 29) eine besondere bedeutung hat? oder ist das nur eine zahlenspielerei?

    danke schonmal für euere antworten! :banane:

    gruß
    zappy
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo zappy,

    Deine Frage wird sicher unterschiedliche Antworten bekommen. Für meine Schule ist der Aszendent ein Ort und kein Planet, daher zeichne ich auch keine Aspekte dazu ein. Somit ist dies kein rotes "Leistungsdreieck", wobei Pluto mit Merkur tiefschürfendes Denken anzeigt. Die Zahlen haben schon etwas auf sich, aber mit dreimal 29 kann es sich ebenso gut leben. Diese Planeten stehen halt an der Zeichengrenze, welche ich ebenso als fließend betrachte. So etwas kann spezialisieren, aber manchmal auch überfordern. Die Zahlen sind immer interressant, weil sie eine eigene Logik besitzen. So besteht der Tierkreis aus drei Kreuzen und vier Temperamenten, was die Zahl 12 ergibt. Die Natur trägt in unzähligen Beispielen dazu bei, richtet sich nach einer Ordnung, welche als hermetisches Gesetz von "wie oben so unten, wie innen so außen" bekannt ist.

    Besonders die Aspekte der 30 Grad Ordnung sind sehr aufschlussreich und stimmig, da sie dem Maß des goldenen Schnittes entsprechen. Der Tierkreis mit seinen 360 Graden lässt sich durch die 30, 60. 90 und 120 teilen. Dabei ist das Quincunx mit seinen 150 Graden besonders aufschlussreich: Dieser Aspekt wird auch "der lange Denkschritt" genannt. Geht man in der Reihenfolge von jeweils 150 Grad vom Ausgangspunkt aus, so braucht es 12 Schritte, um zum Ausgangspunkt wieder zurückzukommen.

    Auch die Aspekte und ihre Zuteilung entsprechen dieser Ordnung, schon Ptolemäus hatte ca. 150 n. Chr. diese korrekt bestimmt. Somit entspricht die Konjunktion Sonne und Mond, das Halbsextil Merkur, das Sextil der Venus, das Quadrat von Mars, das Trigon gehört Jupiter. Nur beim Quincunx und sagte Ptolemäus: "Sie sehen sich an, sagen sich aber nichts". Anscheinend lag dies an der Zeit. Damals war das Polaritätsdenken viel stärker ausgeprägt, als dies heute der Fall ist. Zahlen machen daher in der Astrologie einen tiefen Sinn. Am besten hat sie meiner Meinung nach H. Blavatsky in ihrer "Geheimlehre" interpretiert und beschrieben.

    Dabei bezog sie sich auf das angeblich älteste Buch der Welt. So liest es sich auch, aber es ist sehr einleuchtend und aufschlussreich. Ebenso ein tolles Buch stammt von Christa Zettel "Das Geheimnis der Zahl". Auch Hajo Banzhaff von der bekannten Tarot-Ecke hat darüber gute Artikel verfasst.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. zappy

    zappy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2006
    Beiträge:
    5
    Ort:
    baden-württemberg
    Danke für die ausführlichen (und prompten) Infos, Arnold :)

    Ich hab ein Buch von Frank Felber, das ist so ein dicker Wälzer, der hat die Aspekte anders eingeteilt (soweit ich es verstanden hab):

    Halbsextil: 30° Grad --> 360 / 30 = 12

    360 / 11 = 32°72
    360 / 10 = 36°
    usw.

    Die Zahlen sind dann entsprechend den Tierkreiszeichen, also wäre ein Halbsextil ein "Fisch-Aspekt", ein Oktil ein "Skorpion-Aspekt" usw.

    :confused:

    Zum Pluto nochmal, der ist ja nicht ganz am Rand, das wäre ja 29°59'59.. ich dachte gar nicht, dass das was besonders wäre, aber irgendwo im Forum las ich, dass häufig Leute mit besonderen Schicksalen solche Planeten aum äußersten Rand hätten.. Millionäre oder so. Nicht das ich das werden wollte :schnl: Aber hat mich halt neugierig gemacht, ob das auch eine Aussagekraft hat. Und ne Radix hat ja eh nen unerschöpflichen Spielraum.

    Generell bin ich schon zu tiefschürfendem Denken fähig, leide fast schon drunter, und außerdem bin ich ziemlich zwanghaft.. irgendwie beiße ich mich immer fest und kann mich dann kaum noch lösen.. auch ein Arzt meinte mal, dass ich irgendwie zwanghaft wär.. mag aber keine Medis nehmen.
    Bei Schulthemen ist es schwieriger.. manchmal krieg ich es da kaum hin, zu lernen.. besonders Faktenwissen ist stressig.

    Das mit dem Asc. versteh ich auch ned .. einerseits wird vielerorts betont, was das für ein wichtiger Punkt ist, der fast noch wichtiger sein mag als Sonne und Mond, anderseits wird von einem passiven Punkt gesprochen und die Aspekte werden nichtmal besonders gewertet.
    Gut, das mit dem T-Cross raff ich ja, weil der Asc eben kein Himmelskörper ist .. aber es gibt ja auch Aspekte zu den Mondknoten. :confused:

    Um der Verwirrung die Krone aufzusetzen, hab ich was im Netz entdeckt, wo die Asc-Aspekte als DIE wichten individuellen Aspekte behandelt werden, die die Begabungen eines Individuums anzeigen.. heieiei.

    Wenn du Zeit hast, Arnold, könntest du dann mal einen Blick auf mein Radix werfen? Bin neugierig, was jemand mit Erfahrung so dazu meint. :zauberer1

    Und danke für die Buchtipps, werd mir bei Gelegenheit mal was davon anschauen.

     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo zappy,

    Planeten können als persönliche Funktionsorgane gesehen werden, sie entsprechen der subjektiven Wahrnehmung, der Häuserkreis ist so gesehen das Objekt, der Mensch nimmt den Horizont wahr und nicht umgekehrt. Die Mondknotenachse mag auch nur ein Ort sein, aber sie stellt zusammen mit dem Aszendenten, der Sonne und dem Mond sehr wichtige persönliche Faktoren zusammen. Man kann mit dieser Achse nicht nur die Finsternisse exakt berechnen. Der alte Astrologe Dune Rudhyar hatte dazu ein sehr gutes Buch darüber geschrieben. Doch wie gesagt, viele arbeiten mit Aspekten zum Aszendenten. Am besten ist, man bildet sich im Laufe der Zeit seine eigene Meinung dazu, was durch ausprobieren geschieht. Ich komme aus der astrologisch psychologischen Ecke der Huberschule. AC und MC gehören letztlich dem kardinalen Kreuz an, somit sind am DC und IC ebenso sehr wichtig und starke Punkte anzutreffen.

    Ich könnte somit ebenso Aspekte über das Radix an sich verteilen, so wie es viele Astrologen auch immer noch tun. Da heißt es zum Beispiel: "Ihr Saturn im Transit steht derzeit im zweiten Haus in Opposition zu Haus acht." Wobei es sicher richtig und notwendig ist immer das Gegenhaus anzusehen, weil eine Achse aus zwei Häusern besteht. Es gibt so gesehen unterschiedliche Deutungsansätze, wobei diese Vielfalt verwirrend auf den Anfänger wirken kann. Am besten ist ausprobieren, nachvollziehen, sich sein eigenes Urteil bilden. Wer es ganz genau wissen will, kommt um eine praktische Ausbildung nicht herum.

    Dein Radix schaue ich mir demnächst in Ruhe an, aber zunächst bin ich für einige Tage im API Institut in Adliswil - Zürich das Sieben Strahlen Seminar besuchen. Sobald ich zurück bin, melde ich mich wieder bei dir.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  5. zappy

    zappy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2006
    Beiträge:
    5
    Ort:
    baden-württemberg
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    ok, danke für die Infos, Arnold, und schick mir dann grad eine pm, wenn du zurück bist :clown:
     
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