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Ysop

Dieses Thema im Forum "Essenzen und Heilmittel" wurde erstellt von prema, 17. August 2006.

  1. prema

    prema Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2004
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Gleisdorf
    Werbung:
    Hallo,

    wer kennst sich mit der Pflanze YSOP (bezüglich Heilpflanze) gut aus?
    Was kann bei Überdosierung passieren?
    Gibt es irgendwo Grenzwerte?

    Danke im voraus

    liebe grüsse
    prema
     
  2. Arielle37

    Arielle37 Guest

    Hallo Prema

    Im Alten Testament heißt es: "Reinige mich mit Ysop und ich werde rein sein". Etwa im 9. Jahrhundert soll Ysop von Mönchen nach Deutschland gebracht worden sein. Bei den Heilkundigen des Mittelalters erfreute sich Ysop großer Beliebtheit: als Kompresse zur Stärkung müder Augen, als Würze zur Anregung der Verdauung, als Tee zur Hustenlinderung. Die aromatische Pflanze wurde von den Bäuerinnen ins Gebetbuch gelegt, damit man sich mit ihrem Duft während des Gottesdienstes frisch halten konnte. Allerdings war Ysop zur Zeit des Alten Testamentes unbekannt, wahrscheinlich war Majoran gemeint.

    Ysop wird auch bei Erkrankungen der Luftröhre eingesetzt: Schon [[Hippokrates von Kós|Hippokrates]] empfahl zur Linderung einer Mandelentzündung den Rauch eines Ofens einzuatmen, in dem neben Schwefel und Erdpech Ysop verbrannt wurde.
    Als leicht harntreibendes Mittel hilft es jedoch auch gegen [[Rheuma]]tismus, gegen [[Wassersucht]] und gegen [[Nierenstein]]e. Für den wohlschmeckenden Tee wird ein Teelöffel getrockneter Ysop pro Tasse gerechnet. Bei Heuschnupfen oder heuschnupfenähnlichen Symptomen, die auf eine Fell- oder Hausstauballergie zurückzuführen sind, soll sich ein Tee bewährt haben, der zu gleichen Teilen aus Ysop, [[Sonnenhüte (Echinacea)|Sonnenhut (Echinacea)]], [[Holunder|Holunderblüten]] und [[Augentrost]] besteht. Davon trinkt man täglich drei frisch aufgebrühte Tassen (ein Teelöffel der Mischung pro Tasse). Wesentlich für den Heilerfolg ist die regelmäßige Anwendung.
    Ysop in Essig gekocht war früher auch ein viel verwendetes Betäubungsmittel. Man gab es, um Schmerzen zu lindern. In abgelegenen Bergdörfern ist es heute noch manchmal üblich, bei Zahnschmerzen den Mund mit Ysopessig zu spülen.
    Bei den persischen Ärzten galt Ysopwasser als ein Mittel, das der Haut eine zarte Tönung verleiht.


    Es gibt keine Nebenwirkungen, tzt nicht überdosieren wegen Durchfall und Magenschmerzen

    Lg Arielle37
     

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