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Yoga selber beibringen?

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von waterphoenix, 24. Dezember 2011.

  1. waterphoenix

    waterphoenix Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Dezember 2011
    Beiträge:
    17
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    Hallo ich wollte mal Fragen ob es möglich bzw. sinnvoll ist sich Yoga selber beizubringen oder wäre es doch vieleicht interessanter und besser Kurse zu besuchen? Und falls es mit den Kursen besser wäre wie oft sollte man da gehen? Ich hab um ehrlich zu sein null Ahnung von Yoga und würde es gerne mal ausprobieren. Vieleicht könnt ihr mir ja auch sagen inwiefern Yoga euch hilft oder geholfen hat?
    Danke schonmal im Vorraus :)
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    auf keinen Fall Yoga alleine selbst praktizieren. Bei Übungen wie Schulterstand, Pflug, ... ...können bei falscher Ausführungen physische Langzeitschäden entstehen.
    Besuche einfach mal einen Kurs der 10-12 Treffen umfasst. Versuche während diesen 10-12 Wochen die Reihe, die du dort lernst, zu Hause zu üben.
    Je nachdem, welche Fortschritte du hierbei machst, kannst du dann versuchen, zu Hause mit Videos zu arbeiten, wenn es dir so wichtig ist, ohne Lehrer und zu Hause alleine vorzugehen.
    Letztlich wird es aber hilfreich sein, wenn du dann auch später ab und an mal bei einem Yoga-Lehrer eine Stunde nimmst, damit du sicher sein kannst, dass du die Übungen mittlerweile noch richtig durchführst.
    Darüber hinaus wird sich dein Yoga verbessern und du wirst neue Asanas (Körperstellungen) und Pranayama-Übungen lernen können, wofür du wiederum einen Lehrer benötigst.

    Wenn du auf diese Weise Yoga praktizierst, dann wird dich dieses "Hatha-Yoga" wahrscheinlich auch ein wenig an "Gymnastik" erinnern. Wenn du Yoga mehr im energetischen Sinne ausführen möchtest, etwas im Sinne des "Kundalini"-Yoga, dann wird es absolut notwendig sein, regelmäßig mit anderen zusammen zu arbeiten.

    Yoga im klassischen Sinne ist jedoch weitaus mehr als Hatha-Yoga. Man kann sich das ganz einfach daran klarmachen, dass die typischen Asanas (Körperstellungen), die wir heute kennen, vor knapp 600-800 Jahren erst zum Yoga hinzukamen. Zur Zeit der Bhagavad Gita gab es diese Asanas noch nicht und Patanjali, der die Yoga-Sutras schrieb, spricht auch noch nicht von vielen Asanas, sondern erwähnt lediglich die Sitzposition.
    Yoga kam in den ersten tausend Jahren ganz ohne Asanas aus ;)
    ...Was wir also heute gegenwärtig oft als "Yoga" bezeichnen, das war damals noch gar nicht Bestandteil des Yoga. Yoga war damals vor allem Bhakti-Yoga, Karma-Yoga und Jnana Yoga, dann auch mit Patanjali Raja-Yoga.

    Liebe Grüße,
    E.
     
  3. Kartenfan

    Kartenfan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    2.383
    Hallo,

    kann mich meiner Vorrednerin hier nur anschließen. Erstmal mit einem Lehrer die Übungen einstudieren, dass sich da keine Fehler einschleichen und danach kann man gut zuhause z.B. mit Videos arbeiten. Mache ich auch so. Yoga ist unglaublich entspannend und erfrischend. Ich find's toll :thumbup: Allerdings sollte man Übungen, die einem nicht liegen, wie z.B. den Kopfstand, einfach weglassen.
     
  4. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    Milchstraße
    wenn man eine bestimmte Reihe praktiziert, dann hat jede Asana ihren energetischen Sinn in dieser Reihe in Relation zu den anderen Asanas - besonders der Asana zuvor und danach, oft aber auch auf die Gesamtabfolge bezogen.
    Daher ist es ratsam, eine Asana nicht gänzlich wegzulassen, sondern sie durch eine energetisch ähnliche, jedoch leichter ausführbare zu ersetzen.
    Den Kopfstand (Shirshasana) kann man durch einige andere Asanas ersetzen, z.b. Ellenbogenstand oder Delphin, etc. .

    Wenn man nicht an Übergewicht oder Wirbelsäulenproblemen leidet, dann ist der Kopfstand eigentlich auch eine leichte bis mittelschwere Asana. Entscheidend ist hierbei die exakte Technik des Aufbaus der Asana und dass schließlich das Hauptgewicht nicht auf dem Kopf, sondern auf den Armen liegt - das machen Anfänger sehr oft falsch.
     
  5. Kartenfan

    Kartenfan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    2.383
    :danke: Unser Lehrer hat damals gesagt, wenn wir uns mit einer Asana unwohl fühlen, sollten wir sie nicht praktizieren. Gerade den Kopfstand wollten einige bei uns im Kurs nicht. Aber Du hast sicherlich Recht, dass man sie durch eine Ähnliche ersetzen kann/sollte. Für den Kopfstand ist mir z.B. noch der Schulterstand eingefallen, aber kann sein, dass Du das mit Ellenbogenstand meinst....
     
  6. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
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    ja, beides sind "Umkehrstellungen". Wenn man nur wenige Asanas praktizieren möchte, z.B. eine Rückbeuge, eine Umkehrstellung, eine Drehstellung, dann kann man hier den Kopfstand durch eine andere Umkehrstellung, beispielsweise den Schulterstand, ersetzen.

    In einer längeren Reihe würde ich den Kopfstand hingegen nicht durch den Schulterstand ersetzen.
    1. der Schulterstand ist für viele, die den Kopfstand nicht können, eine ebenfalls bedenkliche Asana, da hierbei die Halswirbelsäule stark belastet werden kann.
    2. (Der Ellenbogenstand ist eine andere Asana als der Schulterstand.) Der Schulterstand spricht energetisch andere Chakren als der Kopfstand an. Schulterstand aktiviert vor allem auch das Hals-Chakra, Kopfstand hingegen vor allem 3. Auge und Scheitel-Chakra. Es bieten sich zur Ersetzung also eher Umkehrstellungen an, die ebenfalls diese Chakren ansprechen.

    Liebe Grüße :)
     
  7. waterphoenix

    waterphoenix Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Dezember 2011
    Beiträge:
    17
    Ich danke vielmals für die Antworten :) Ich wollte mit meiner Frage nicht sagen dass ich nicht will in Kurse wollte nur wissen ob es auch möglich ist :) aber ihr habt wohl recht, wie gesagt ich kenne mich mit Yoga noch nicht so wirklich aus, hab es aber von einigen vorgeschlagen bekommen weil ich im Moment relative Probleme hab mich zu konzentrieren bzw. zur Ruhe zu kommen.
    Ich geh dann mal schauen wo ich mich da eintragen kann zum Yoga lernen :) Und gibt es da einige Sachen auf die ich arten muss? Wie erkenne ich dass die Kurse ernst sind, und dass die mir das nicht falsch beibringen? Soll ich da einige Orte ausprobieren oder wie habt ihr damals den Platz gefunden zum Yoga lernen? :)

    Liebe Grüße waterphoenix
     
  8. Kartenfan

    Kartenfan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    2.383
    Hallo Waterphoenix,

    ich war damals in einem großen und bekannten Yoga-Studio in Köln. Eine Freundin von mir hatte einen Kurs bei der Volkshochschule gemacht und war ebenfalls sehr zufrieden. Ich weiß jetzt nicht, wo Du wohnst ob in D oder Ö von wegen Volkshochschule.... :confused:
     
  9. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    es gibt sehr viele unterschiedliche Yoga-"Angebote".
    Manche Kurse richten die Aufmerksamkeit vor allem auf die körperlichen Aspekte, so dass diese Stunden ein wenig Krankengymnastik-Stunden ähneln. Manche Kurse richten die Aufmerksamkeit vor allem auf geistige oder energetische Prozesse und hier ist es dann manchmal gar nicht so wichtig, wie exakt die Übungen ausgeführt werden.
    Manche Kurse kommen ohne Mantren, Begrüßungen, etc. aus, manche sind sehr hinduistisch-traditionell orientiert.
    Manche Yoga-Richtungen zielen auf einen "Flow" der Asanas, die dann nicht allzu lange gehalten werden, vielmehr geht es hier dann eher um einen Fluss der Bewegungen, manche Yoga-Richtungen zielen hingegen darauf, Asanas sehr lange (manchmal 10-20 Minuten) zu halten, um energetische Kundalini-Prozesse zu erwecken.
    Manche Yoga-Richtungen stellen Pranayama-Übungen (Atem-Übungen) eher in den Hintergrund, manche andere räumen ihnen einen großen Platz ein und zielen gerade auf Entwicklung und fortgeschrittene Pranayama-Techniken.
    Manche Yoga-Lehrer finden es wichtig, am Ende der Stunde Zeit für Meditation einzurichten, manche richten hierfür überhaupt keine Zeit ein.
    ... usw.

    Je nachem, was du suchst, was dir gut tut, wieviel Asanas, Pranayama, Meditation, Bhakti, Kriyas etc. du brauchst, du dir wünscht, kannst du dir Kurse aussuchen. Das Angebot ist - wie gesagt - sehr vielfältig und du kannst erst einmal ein wenig herumprobieren, um die unterschiedlichen Stile, Richtungen, Lehren etc. kennen zu lernen und nachzuspüren, was dir gut tut.

    LG,
    Energeia
     
  10. Avita

    Avita Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2011
    Beiträge:
    33
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    Hallo waterphoenix,

    probier' es doch mal aus... mach' ein paar einfache Übungen,
    horche auf deinen Atem - und wenn du ein wenig Erfahrung
    mit Meditation hast, beende mit dieser deine Übungen.
    Vermutlich wirst du - erst wenn du ein wenig mehr mit Yoga
    vertraut bist - auch spüren, welche Art von Yoga für dich
    passend ist. Es gibt ja soviel.... und zur Entspannung gibt
    es auch viele Techniken (progressive Muskelentspannung, autogen. Training...)

    Ich möchte dir aber keinesfalls einen Kurs ausreden,
    da ich auch selbst gerade einen Lehrer habe und das sehr sinnvoll finde.

    Derzeit praktiziere ich zwei Arten von Yoga, was sich gut ergänzt
    und nicht ausschließt.

    Yoga hilft beim Enspannen, sich zu spüren, beweglich zu bleiben, Chakren zu öffnen, Energien zu tanken... und noch mehr.

    Gruß, Avita
     
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